Zeitplanung für eine entspannte Vorbereitung – Wie plane ich mein(en) Auftritt/Konzert/Vortrag

Eine gut strukturierte Zeitplanung in der Vorbereitung eines Auftritts trägt maßgeblich dazu bei, Stress in der Vorbereitung eines Auftritts zu reduzieren oder im besten Falle gar nicht aufkommen zu lassen. Aber wie schaffe ich das?

Zunächst sind erst einmal grundsätzlich zwei Dinge zu erfassen: Wann findet der Auftritt statt – und was benötige ich für den Auftritt. Und hier wirklich alles: Von der Wahl der richtigen Unterhose bis zur inhaltlichen Vorbereitung. Das ist durchaus nicht überspitzt, denn auch das äußere Equipment trägt maßgeblich zum Erfolg der Veranstaltung bei – und dem inneren Wohlbefinden bzw. direkt der Reduzierung des Stresses vor und bei der Veranstaltung.
Somit muss die Planung für das, was zum Auftritt benötigt wird, sogar dreigleisig fahren: zum einen die inhaltliche Vorbereitung. Hier geht es ausschließlich darum, den Vortrag, den Workshop oder das Konzert zu konzipieren, die betreffenden Musikstücke einzustudieren und ggf. die Moderation vorzubereiten. Für Vortragende gehört auch das laute Üben des Vortrags/Workshops dazu. In der Zeitplanung hierzu muss ich abschätzen, wieviel Zeit ich für das Lesen der Quellen benötige, wieviel Zeit es braucht, um den Vortrag oder Workshop zu schreiben, Folien für die Power Point Präsentation zu gestalten, Handouts zu schreiben und auszudrucken. Dann ist noch etwas Zeit zum Einüben des Vortrags hinzu zu rechnen. Für Musiker: Hier ist zu planen, wieviel Zeit ich zum einstudieren meines Parts benötige – und dann natürlich die Zeit zum Proben mit den Kollegen inklusive der Zeit zwischen den Proben, damit das Geprobte eingeübt werden kann.

Zum Zweiten gehört die Planung der „Äußerlichkeiten“ dazu: Welches Equipment wird benötigt? Beispielsweise Beamer oder Overheadprojektor. Kann ich dieses Equipment bedienen? Gegebenenfalls muss ich den Umgang damit noch Üben. Das benötigt zusätzliche Zeit. Sind alle Teile in einwandfreiem Zustand? Benötige ich Ersatzteile? Kann ich notfalls schnell auf der Bühne einen Austausch defekter Teile vornehmen. Auch dieses muss geübt werden. Gerade in diesem Bereich hat es sich bewährt, Checklisten anzulegen. Einmal angelegt, braucht man dann nur noch abzuhaken und spart sich die immer wieder neue Planung und vermeidet, dass man etwas vergisst.
Zum dritten ist hier die mentale Vorbereitung auf den Auftritt zu nennen. Mit der richtigen Einstellung zum Geschehen und ein paar Tipps und Tricks lässt sich ein Auftritt so vorbereiten, dass negativ wirkender Stress (Lampenfieber) deutlich reduziert werden kann. Diesem Aspekt werde ich in den auch in folgenden Blogs ausführlich nachgehen.

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