Über mich

– und Baby Panther

 

Ute-Gabriela Schneppat Portrait mit Flöte

Ute-Gabriela Schneppat

 

Konzertflötistin, Diplommusikerin, 

staatlich geprüfte Musiklehrerin,

Coach für Musikergesundheit &

Stressmanagement-Trainerin

Ich bin Flötistin, begeisterte Flötenlehrerin, Expertin für Musikergesundheit und Stressmanagement und brenne für gute Musik.

Baby Panther ist meine neue, wunderschöne, pechschwarze Flöte. Sie liebt ebenso wie ich gute Musik.

Gemeinsam sind wir ein Panther-starkes Team.

 

Musik gerne außergewöhnlich

Baby Panther und ich lieben es, in unseren Konzertprogrammen unsere Zuhörer mit mitreißender Musik abseits des Mainstreams zu begeistern. Baby Panther kitzelt dabei ein wahres Feuerwerk an Klangspektren aus der Musik. Für unsere Konzertprogramme bin ich stets auf der Suche neuen, unbekannten Stücken.

Baby Panther und ich haben uns auch in Kompositionen von Komponistinnen verliebt. Sie sind aufregend, überraschend, wunderbar, manchmal auch exotisch.

 

Meine Flöte

Baby Panther ist nicht nur pechschwarz. Sie ist nahezu unverwüstlich. Kein Wunder, denn sie ist aus Graphit hergestellt. Baby Panther stammt von dem finnischen Flötenbauer Matti Kähönen aus Helsinki. Sie ist unkonventionell. Deswegen passen wir so gut zusammen. Durch ihre auf Magneten basierende Mechanik sieht sie so elegant und schnittig wie ein Schwarzer Panther aus.

 

Gesundes Musizieren von Anfang an

Meine Spezialität als Instrumentalpädagogin ist gesundes Musizieren von Anfang an. Schon als Jugendliche fiel mir die Entscheidung zwischen einem Musik- oder einem Medizinstudium schwer. Letztendlich hat die Liebe zur Musik gesiegt. Aber die Medizin hat mich nie losgelassen.

Meine Herzensangelegenheit ist es, Berufsmusiker:innen und Amateur:innen zu helfen, endlich schmerzfrei und mit Freude zu musizieren. Das mache ich mit großer Begeisterung nun schon über 20 Jahre.

 

Unterwegs zu Neuem

Neues entdecken ist mein Lebenselixier: lesen, kochen, reisen. Als Musikerin wollte ich auch viel von der Welt kennen lernen. Pustekuchen! Wir bekommen meist nur den Konzertsaal und das Hotelzimmer zu Gesicht. Deshalb gönne ich mir so oft wie möglich den Luxus von Reisetagen zwischen Konzerten oder Workshops.

Ich liebe es in den Dünen oder auf einem Felsen zu sitzen, dem Rauschen der Wellen zuzuhören und lange am Strand zu spazieren. Mein absoluter Lieblingsplatz ist der Blick vom Plateau des Pointe du Raz über die Baie des Trépassés (Bretagne). Ein Erlebnis der besonderen Art ist auch der Blick von der Ufermauer in Cäsarea (Israel), denn das Wellenspiel über den Ruinen des alten Städtchens ist unbeschreiblich schön…

Meine Lehrer

Walter Büchsel – Flöte

Walter Büchsel studierte Flöte bei Prof. Karlheinz Zöller und war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn war Walter Büchsel ab 1973 für zwei Jahre Mitglied der Hamburger Sinfoniker. Im Anschluss spielte er ein Jahr bei den Wiener Sinfonikern. Stolze 38 Jahre lang war er Mitglied des Radiosinfonieorchesters des Hessischen Rundfunks, davon lange Zeit als Soloflötist. Fünfzehn Jahre, von 1984 bis 1999, hatte er einen Lehrauftrag an der Musikhochschule Würzburg inne, die letzten Jahre dieser Zeit als Ehrenprofessor. Zahlreiche Aufnahmen auch in ungewöhnlichen Besetzungen und mit wenig gespielten Werken und eine rege Konzerttätigkeit zeugen von seinem starken Engagement für das Musikleben.

Eckart Haupt – Flöte

Eckart Haupt studierte in Dresden bei Fritz Rucker (Flöte) und Manfred Weiss (Komposition) sowie in Leipzig bei Erich List (Flöte). Erste Anstellungen hatte er in Dessau und Berlin. 1970 holte ihn Kurt Masur als Soloflötist zu den Dresdner Philharmonikern. 1981 bekam er ein Engagement als Soloflötist der Staatskapelle Dresden durch Herbert Blomstedt, wo er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 2010 spielte. Solokonzerte führten ihn quer durch Europa, Japan, den Nahen Osten, Südamerika und die USA. Seit 1992 spielte er als Soloflötist im Bayreuther Festspielorchester. Außerdem ist er Gründer und Leiter der „Dresdner Barocksolisten“. Er hat historische Quellen bei Peters und Hofmeister, beide Leipzig, mit herausgegeben (u.a. von Johann Joachim Quantz und dessen Lehrer Pierre-Gabriel Buffardin). Viele seiner Aufnahmen sind preisgekrönt. Die Aufnahmen mit Werken von Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach gelten als exemplarisch. Eckart Haupt hatte eine Professur an der Dresdner Musikhochschule inne und leitete internationaler Meisterkurse. Er erhielt zahlreiche Preise und Ehrungen, beispielsweise 1996 den Fritz-Busch-Preis. 2010 promovierte er über das Thema „Die Einführung der Böhmflöte in der Dresdner Hofkapelle an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden“ zum Dr. phil. Die überarbeitete Fassung der Schrift erschien 2011 als Band 2 der Studien zum Dresdner Musikleben im 19. Jahrhundert im Verlag Dohr. 2004 wurde er zum Kultursenator des Freistaates Sachsens ernannt.

Eric Lynn Kelley – Kammermusik, Cembalo

Der amerikanische Cembalist und Organist Eric Lynn Kelley kam durch ein Fulbright-Studium nach Europa und studierte an der Musikhochschule Frankfurt und in Amsterdam bei Gustav Leonhardt. 1974 gewann er den 3. Preis beim Internationalen Cembalowettbewerb in Brügge. Er konzertierte u.a. mit Frans Brüggen, Konrad Hünteler, Barbara Schlick und Christoph Prégardien. Von 1975 bis 2007 lehrte er Cembalo, historische Tasteninstrumente und Kammermusik an Dr. Hoch’s Konservatorium in Frankfurt.

Alois Kottmann – Kammermusik, Violine

Prof. Alois Kottmann nahm nach seinem Abitur zunächst in privatem Rahmen Violin-Unterricht im Hause Hölscher, wo er durch die Freundschaft zu Gert Hölscher (1930 – 2010) musikalisch besonders gefördert wurde. So lernte er dort schon in frühen Jahren den Pianisten Günter Ludwig kennen. An der Musikhochschule Frankfurt am Main studierte Kottmann bei Marie-Louise Graef-Mönch, Assistentin von Alma Moodie, und wurde nach Carl Flesch ausgebildet. Beim Hochschulwettbewerb in Hamburg wurde sein Geigenspiel prämiert. Ab 1958 war Kottmann als Hochschullehrer am Hoch’schen Konservatorium in Frankfurt am Main tätig. Später war er als Dozent an der Frankfurter Musikhochschule, an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main und an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz aktiv. Von 1977 bis 1979 war er kommissarischer Leiter von Dr. Hoch’s Konservatorium.

 

Künstlerische Partnerschaften ging Kottmann mit Karl Freitag, Agnes Giebel, Peter-Lukas Graf, Ingo Goritzki, Rainer Hoffmann, Alois Ickstadt, Maria Jäger-Jung, Marietta Krutisch, Günter Ludwig, Albert Mangelsdorff, Gisela Sott und Heinz Teuchert ein.

 

Prof. Alois Kottmann engagiert sich bis heute unter anderem für den mehrfach in Frage gestellten Fortbestand des Hoch’schen Konservatoriums, für die regionale Förderung der Musikkultur im Rhein-Main-Gebiet, die Förderung internationaler junger Talente, die Werke Frankfurter Komponisten und die in der Mainmetropole begründete Geigentradition nach Carl Flesch, für ein Höchstmaß an Humanität sowie einen regen internationalen künstlerischen und sozialen Austausch. So hat er etliche renommierte Konzertreihen der Region, die Internationalen Musiktage Hofheim sowie das Streicher-Ensemble Collegium Instrumentale Alois Kottmann und das Kammerorchester Kottmann-Streicher gegründet. Er ist Initiator und Stifter des Alois-Kottmann-Preises für klassisches,  sangliches Violinspiel in Verbindung mit der Stadt Frankfurt am Main und Ideenträger für den Paul-Hindemith-Preis für Kunst und Menschlichkeit der Stadt Hanau. Von seinem vielseitigen künstlerischen Werk zeugen zahlreiche Aufnahmen in Funk und Fernsehen, sowie etliche CDs. Von Prof. Alois Kottmanns herausragendem Wirken als Musiker und seinem vielfältigem sozialen Engagement zeugen viele Ehrungen, wie z.B. der Verdienstorden des Landes Hessen am Bande (2002) und der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland (2006).

Claus Kühnl – Studio für Neue Musik, Komposition

Claus Kühnl ist als Komponist seit den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts erfolgreich. Sein Ouevre umfasst zahlreiche Kammermusikwerke, mehrere Stücke für Orchester, zwei Opern, zwei Minutenopern sowie zahlreiche Werke für Klavier, darunter das vielbeachtete Album „Der beleidigte Papagei“, bei Breitkopf 2007 erschienen. Seine Musik ist tief in der Tradition verwurzelt und sucht das musikalische Experiment auch mittels der Beschäftigung mit anderen Musikkulturen.

 

Sein besonderes Interesse gilt dabei den komplexen seriellen Strukturen und neuen Differenzierungsmöglichkeiten der Tonintervalle, den Mikrointervallen. Claus Kühnl war u.a. Stipendiat der Cité Internationale des Arts Paris, der Villa Massimo in Rom und des Künstlerhauses Villa Concordia in Bamberg. 2010 erhielt er  den ersten Preis beim Concorso Internazionale di Composizione Musicale, Reggio Calabria für „Sonata 1“ für Klavier. Er lehrt derzeit an Dr. Hoch’s Konservatorium und an der Musikhochschule Frankfurt.

Günther Ludwig – Kammermusik, Klavier

Der Pianist Prof. Günter Ludwig ist einer der gefragtesten Klavierpädagogen Deutschlands. Nach seiner ersten musikalischen Ausbildung am Musikgymnasium in Frankfurt/Main studierte er Klavier bei August Leopolder und Marguerite Long sowie Dirigieren bei Kurt Thomas. Er gewann viele Preise bei internationalen Wettbewerben und konzertierte auf der ganzen Welt, u.a. als Solist unter den Dirigenten Günter Wand und Sir George Solti, sowie als Partner von bekannten Musikern wie z.B. dem Cellisten Janos Starker und den Geigern Alois Kottmann, Nathan Milstein, Max Rostal und Norbert Brainin. Seine besondere Liebe gilt der Kammermusik, die er auch als Liedbegleiter seiner Frau und im „Trio Ludwig“ mit seinen beiden Söhnen intensiv pflegt. Mit Norbert Brainin, dem ehemaligen Primarius des Amadeus-Quartetts, hat er in den letzten Jahren zahlreiche Konzerte gegeben; davon (seit dem ersten „Konzert in der Verdi-Stimmung“ im Dezember 1988 in München) die meisten in der wissenschaftlichen (tiefen) Stimmung von c’= 256 Hz. Mit seinem Jugendfreund Alois Kottmann hat er zahlreiche CDs aufgenommen und jahrzehntelang die Internationalen Musiktage Hofheim mit veranstaltet.

Paul Meisen – Flöte

Paul Meisen studierte bei Johannes Lorenz, Kurt Redel und André Jaunet. Er war von 1954 bis 1972 Soloflötist des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg, dazwischen (1962/63) des Bayerischen Staatsorchesters München. 1960 wurde er mit dem Ersten Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD ausgezeichnet. 1972 erhielt er eine Professur an der Hochschule für Musik Detmold, 1981 an der Hochschule für Musik in München. Er galt als einer der führenden Flötisten und Flötendozenten weltweit. Nach der Emeritierung hatte Paul Meisen 1996 bis 2003 eine Gastprofessur an der National University of Fine Arts and Music Tokio inne. Er konzertierte weltweit und veröffentlichte zahlreiche Aufnahmen. Anlässlich seines 75. Geburtstags veröffentlichte das Label MDG eine fünf CDs umfassende Retrospektive.

Karlheinz Zöller – Flöte

Karlheinz Zöller studierte in Frankfurt am Main und bei Kurt Redel in Detmold. Noch während seiner Ausbildung erhielt er einen 1. Preis beim „Wettbewerb für junge Solisten“, dem Vorläufer des Internationaler Musikwettbewerbs der ARD. Nach ersten Engagements in Frankfurt, Herford und beim Sinfonieorchester des Westdeutschen Rundfunks in Köln kam er 1960 als Soloflötist zu den Berliner Philharmonikern. Nach einem schweren Autounfall 1968 während eines Südamerika-Gastspiels, verließ er Berlin und nahm eine Professur an der Hochschule für Musik Hamburg an. Nach seiner Genesung kehrte er 1976 wieder als 1. Soloflötist zu den Berliner Philharmonikern zurück, denen er bis zur Rente angehörte. Er förderte die Neue Musik und war Solist in den Uraufführungen des Doppelkonzertes für Flöte, Oboe und Orchester von György Ligeti (1972), sowie der Flötenkonzerte von Isang Yun (1977) und Manfred Trojahn (1983). 1964 gründete er das Ensemble „Philharmonische Solisten Berlin“. Als Professor unterrichtete Karlheinz Zöller an der Hochschule der Künste Berlin und an der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker. Außerdem leitete er Meisterkurse. 1968 wurde er mit dem Deutschen Kritikerpreis ausgezeichnet.