<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Üben Archive - Schneppat-Music</title>
	<atom:link href="https://www.schneppat-music.de/tag/ueben/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link></link>
	<description>Ute-Gabriela Schneppat</description>
	<lastBuildDate>Fri, 24 Jan 2025 15:12:07 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.5</generator>

<image>
	<url>https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2020/05/cropped-Logo_neu-32x32.jpg</url>
	<title>Üben Archive - Schneppat-Music</title>
	<link></link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Jahresrückblick 2024</title>
		<link>https://www.schneppat-music.de/jahresrueckblick-2024/</link>
					<comments>https://www.schneppat-music.de/jahresrueckblick-2024/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Dec 2024 17:27:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Bad Homburg]]></category>
		<category><![CDATA[Boltenhagen]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Buchrezension]]></category>
		<category><![CDATA[digitales Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[DTKV]]></category>
		<category><![CDATA[Hinterzarten]]></category>
		<category><![CDATA[Hochwasser]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresrückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Lampenfieber]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Lübeck]]></category>
		<category><![CDATA[Musikergesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Musikerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[nmz]]></category>
		<category><![CDATA[Outpost One]]></category>
		<category><![CDATA[Reha]]></category>
		<category><![CDATA[Schulterübung]]></category>
		<category><![CDATA[Star Trek]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Todtmoos]]></category>
		<category><![CDATA[Üben]]></category>
		<category><![CDATA[Umgang mit Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Wismar]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.schneppat-music.de/?p=26304</guid>

					<description><![CDATA[<p>Jahresrückblick 2024<br />
Es gibt diesmal einen ganz persönlichen Jahresrückblick. Mit etwas Beruf, aber umso mehr persönlichen Einblicken!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/jahresrueckblick-2024/">Jahresrückblick 2024</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2024/12/2024-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-26305" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2024/12/2024-1024x1024.jpg 1024w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2024/12/2024-980x980.jpg 980w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2024/12/2024-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Bilder des Jahres 2024</figcaption></figure>



<p>Letztes Jahr gab es keinen Jahresrückblick. Was sollte ich denn auch schreiben, wenn das Berufsleben brach gelegene hat. </p>



<p>Inzwischen habe ich mich mit dieser Tatsache &#8222;angefreundet&#8220; bzw. komme ich besser damit zurecht. Ich habe mich in den Grenzen, die mir meine Erkrankung auferlegt, eingefunden und kämpfe nicht mehr dagegen an. Inzwischen habe ich gelernt: <strong>Es gibt ein Leben neben der Arbeit.</strong> Und das ist absolut lebenswert. Also: Es gibt diesmal einen ganz persönlichen Jahresrückblick. Mit etwas Beruf, aber <strong>umso mehr persönlichen Einblicken</strong>!</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Beruf</h2>



<p>Fangen wir mal mit den wenigen <strong>beruflichen Dingen</strong> an:</p>



<p>Auch wenn ich krank war, habe ich meinem <strong>Newsletter weitergeführt</strong>. Jeden Monat &#8211; nun ja zugegeben fast jeden Monat &#8211; gab es am Ende des Monats ein kleines Schreiben ins Mail-Postfach meiner Newsletter-Leserschaft mit dem Tipp des Monats. </p>



<p>Im November/Dezember habe ich dann meinen <strong>Newsletter-Anbieter gewechselt</strong>, also die Plattform, über die mein Newsletter versendet wird. Wichtig war mir, dass diese Plattform DSGVO-konform versendet, sprich dass der Server in Europa steht und sich somit keine US-Behörden Zugang verschaffen können. Das ist bei meinem neuen Anbieter Brevo gegeben. Dass der Umzug aber ein derartig großes Projekt sein würde, habe ich nicht im Ansatz geahnt. Obwohl Brevo die Nach-Nachfolgefirma meines bisherigen Anbieters Newsletter2go ist, ist das Arbeiten mit dem neuen Tool ziemlich gewöhnungsbedürftig. Und außerdem muss ja das neue Tool in die Webseite eingebunden werden. Und da fingen die Schwierigkeiten an: neue Datenschutzerklärung, neue Anmeldeformulare erstellen und in die Webseite integrieren, das gleiche dann nochmal für mein Willkommensgeschenk, die Anleitung für die ultimative Schulterübung&#8230; War ziemlich aufwendig und habe ich nur dank meiner guten Fee Barbara, die mich bei meiner Arbeit unterstützt, geschafft.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Workshop &#8222;Hilfe, ich habe Lampenfieber&#8220;</h4>



<p>Im Oktober konnte ich dann zum ersten Mal seit meiner Erkrankung wieder einen Workshop halten. Diesen Workshop hätte ich eigentlich 2023 durchführen sollen. Ging nicht &#8211; weil krank. Jetzt, nachdem ich <strong>in geringem Maß wieder arbeiten</strong> kann, konnte er nun endlich stattfinden. Ich wurde dafür vom Dekanat der Evangelischen Kirche Hochtaunus engagiert. Im Workshop waren <strong>Haupt- und ehrenamtliche Organisten als Teilnehmer </strong>dabei. Die eineinhalb Stunden gingen schnell vorbei. Es war eine lebhafte Gruppe mit vielen Fragen. Es hat richtig Spaß gemacht &#8211; und das <strong>Feedback der Teilnehmer war durchweg sehr positiv</strong>. </p>



<p>Nächstes Jahr wird es ähnliche Workshops mit mir geben. Wahrscheinlich vor allem online.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Challenge &#8222;Fit ins neue Jahr&#8220;</h4>



<p>Die Challenge startet erst am 13.01.2025. Aber die Vorbereitungen laufen derzeit auf Hochtouren!</p>



<p>Es wird <strong>drei Wochen lang jeden Tag eine Mail mit einem Tipp, Übung oder einem Rezept </strong>geben, die das <strong>Immunsystem stärken und Körper und Geist in Gleichgewicht </strong>bringen. </p>



<p>Da musste zunächst die passenden Übungen etc gefunden werden. Wichtig war mir dabei, dass alles mit einem <strong>möglichst kleinen Zeitaufwand und ohne Hilfsmittel </strong>umzusetzen sein wird. Dann musste natürlich alles &#8222;aufs Papier&#8220; gebracht werden. Momentan läuft das Bewerben der Challenge. Außerdem müssen noch die Mails vorbereitet werden, ein paar Fotos gemacht werden und, und, und&#8230;</p>



<p>Viel Arbeit und langwierig, vor allem, wenn man wie ich nur kurz am Tag arbeiten kann. Aber wird richtig gut werden. Ich bin stolz, dass ich das trotz allem auf die Beine gestellt bekommen habe!</p>



<p>Falls du Interesse hast mitzumachen &#8211; hier kannst du dich anmelden: <a href="https://www.schneppat-music.de/fit-ins-neue-jahr-challenge/">https://www.schneppat-music.de/fit-ins-neue-jahr-challenge/</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">nmz</h3>



<p>Dieses Jahr war das letzte Jahr der Dreiländerseite in der nmz, die von mir redaktionell betreut wird. Der DTKV hat nämlich das sog. nmz-Buch gekündigt, das heißt ab 2025 gibt es nicht mehr die 8 Seiten nur für den DTKV. Ab 2025 stehen dem DTKV 4 Seiten innerhalb des Verband-Buches zu, das von verschiedenen Musikverbänden gestaltet wird. Ich habe in diesem Jahr lediglich <strong>fünf Artikel beigesteuert.</strong></p>



<p>Ab nächstem Jahr hat der <strong>DTKV Hessen in jeder Ausgabe einen kleinen Einzelplatz </strong>als einer der wenigen &#8222;kleinen&#8220; DTKV-Landesverbände. Es stehen uns rund 3000 Zeichen zur Verfügung. Das langt für jeweils einen Artikel plus Terminankündigungen. Ende des kommenden Jahres wird seitens des DTKV dann entschieden, ob und wie es mit der nmz weitergehen wird. Bis dahin bleibe ich die Redakteurin von der Hessen-Seite.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Lernprogramm 2024</h2>



<p>Ich habe auch dieses Jahr einiges neu gelernt:</p>



<p>Im Frühjahr habe ich einen <strong>Kurs über Bücher schreiben</strong> besucht. Ich habe dadurch nun den Titel gefunden,  die Gliederung erstellt und alle wichtigen Entscheidungen bzgl. des Erscheinens des Buches getroffen. Nun muss ich es &#8222;nur&#8220; noch schreiben und ggf. einen Verleger finden&#8230;</p>



<p>Außerdem habe ich mich natürlich wieder mit dem Thema <strong>Lampenfieber </strong>auseinandergesetzt.</p>



<p>Ich habe viel über den <strong>Atem</strong> gelernt &#8211; so wohl theoretisch als auch praktisch.</p>



<p>Und ich habe mich in die Themen meines geplanten Buches eingelesen und &#8211; gearbeitet.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was gab es sonst noch?</h2>



<h4 class="wp-block-heading">Reisen</h4>



<p>Im Frühjahr sind wir <strong>im tiefen Schnee eine Woche in Hinterzarten</strong> im Hochschwarzwald gewesen. Das war schon ein Erlebnis, das Maibaum-Aufstellen bei Temperaturen fast am Nullpunkt zu erleben!</p>



<p>Im Sommer war dann meine große, siebenwöchige Reise wieder in den Hochschwarzwald &#8211; nach <strong>Todtmoos zur Reha</strong>. Das war eine wunderbare Zeit, aus der ich viel mitgenommen habe. Vor allem drei neue, enge Freundinnen! Wir Vier haben wie Pech und Schwefel zusammen geklebt und alles gemeinsam durchstanden. Außerdem hatten wir unglaublich viel Spaß! Wir waren zusammen am Titisee, bei der Rothaus Brauerei, im Hüsli (bekannt als Haus von Prof. Brinkmann aus der Schwarzwaldklinik), in St. Blasien, beim Rosenfest in Nöggenschwiel, in Bad Säckingen, Waldshut und sogar in Colmar. Wir haben die Zeit wirklich gut genutzt und sehr genossen!</p>



<p>Im Herbst waren wir dann wieder mal nach langer Zeit in <strong>Boltenhagen an der Ostsee</strong>. Die Highlights hier waren: unsere Wohnung mit Meerblick, der Schmetterlingspark in Klütz, unsere Besuche in Lübeck und Wismar und vor allem das Outpost One in Dassow. Da muss jeder Treki mal hin. Wir haben uns die Pilotenführung gegönnt und dürfen jetzt sogar ganz offiziell X-Wing-Fighter fliegen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">zum ersten Mal</h3>



<p>Dieses Jahr habe ich <strong>Yoga für mich entdeckt</strong>. Am Anfang des Jahres habe ich dafür einen Kurs besucht. Hat viel Spaß gemacht und wird im nächsten Jahr weiter geführt. Mit meiner Fuß-Operation im März musste ich da natürlich erst einmal eine Pause einlegen.</p>



<p>Ich habe <strong>zum ersten Mal in meinem Leben demonstriert</strong>. Am 16.02. gab es auch in unserem schönen, beschaulichen Bad Homburg eine Demo gegen Rechts. Und wir waren dabei! Es war sehr schön zu sehen, dass es so viele Menschen auch bei uns gibt, die den Rechten nicht das Feld überlassen möchten. Gesprochen haben neben unserem Oberbürgermeister Vertreter der verschiedenen christlichen Kirchen, der Rabbiner und der Iman von Bad Homburg. Auch schön, dass dies trotz der Konflikte in Nahost möglich war: <strong>Christen, Juden und Muslime vereint für ein gemeinsames Leben in  Freiheit und Toleranz!</strong> </p>



<p>Und dann gab es zum ersten Mal Hochwasser in Bad Homburg. Glücklicherweise nicht bei uns direkt. Wir hatten unbeabsichtigt am Tag davor die Abflüsse rund ums Haus gereinigt. Uff!!!</p>



<p>Sprung zum nächsten Thema:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Planung für 2025</h2>



<p>Hier gibt es immer noch das  große Thema: <strong>wieder gesund zu werden!</strong></p>



<p>Und dann noch:</p>



<p>Die<strong> Challenge &#8222;Fit ins neue Jahr&#8220;</strong>, erste Online-Angebote rausbringen und &#8211; mein Buch!</p>



<p></p>



<p>Ich wünsche dir einen guten Start ins neue Jahr!</p>



<div class="wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:100%"></div>
</div>
</div>



<p>Wenn du mehr über Musikergesundheit erfahren oder einfach nur weiter mit mir in Kontakt bleiben möchtest, melde dich bei meinem Newsletter an!</p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://www.schneppat-music.de/newsletter-2/">Newsletter kostenlos abonnieren</a></div>
</div>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/jahresrueckblick-2024/">Jahresrückblick 2024</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.schneppat-music.de/jahresrueckblick-2024/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fokale Dystonie bei Musiker*innen</title>
		<link>https://www.schneppat-music.de/fokale-dystonie-bei-musikern/</link>
					<comments>https://www.schneppat-music.de/fokale-dystonie-bei-musikern/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Feb 2024 14:38:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Dispokinesis]]></category>
		<category><![CDATA[Musikergesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Stressmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Beschwerden beim Musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Fokale Dystonie]]></category>
		<category><![CDATA[Instrumentalspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Musikstudium]]></category>
		<category><![CDATA[Perfektionismus]]></category>
		<category><![CDATA[Perfektionszwang]]></category>
		<category><![CDATA[Retraining]]></category>
		<category><![CDATA[Üben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.schneppat-music.de/?p=25945</guid>

					<description><![CDATA[<p>Fokale Dystonie tritt bei rund 1% aller professionellen Musiker*innen auf und bedeutet für Viele das Berufs-Aus. Hilfe bringen medikamentöse Behandlungen und Retrainingsmethoden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/fokale-dystonie-bei-musikern/">Fokale Dystonie bei Musiker*innen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="720" height="720" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2024/02/720px-Robert_Schumann_1839.jpg" alt="Schwarz-weiß Zeichnung des Portraits Robert Schumanns von Krishuber aus dem Jahre 1839. Er sitzt in einem Lehnstuhl ud schaut den Betrachter mit ernstem Gesichtsausdruck an. Gekleidet ist er in einen Mantel oder einer Jacke mit hohem Kragen und einem Bekleidungsstück, dass bis zum Kinn reicht." class="wp-image-25944" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2024/02/720px-Robert_Schumann_1839.jpg 720w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2024/02/720px-Robert_Schumann_1839-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 720px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Robert Schumann 1839</figcaption></figure>



<p><strong>Fokale Dystonie</strong> – das Schreckgespenst aller Musiker*innen</p>



<p></p>



<p>Was hat <strong>Robert Schumann</strong> mit dem Krankheitsbild der Fokalen Dystonie zu tun? </p>



<p>Schumann ist wohl der <strong>berühmteste Fall einer Fokalen Dystonie</strong> bei Musikern.</p>



<p>Schumann litt in seiner pianistischen Ausbildung an einer <strong>Dysbalance der Stärke und Beweglichkeit seiner Finger</strong>. Gegenüber seinen anderen Fingern waren Mittel- und Zeigefingers der rechten Hand weniger stark und beweglich. Als sein Lehrer Friedrich Wieck, Schumanns späterer Schwiegervater, mit seiner Tochter Clara auf Tournee war, übte Robert Schumann mittels eines <strong>speziell konstruierten Apparats </strong>speziell diese Finger. Resultat dieser fehlgeleiteten Übungsweise war ein <strong>dauerhafter Verlust der Beweglichkeit der betroffenen Finger</strong>. Sie waren nicht mehr bewusst ansteuerbar. Schumann selbst schrieb in sein Tagebuch: &#8222;Der Dritte Finger ist vollkommen steif.&#8220; Seine pianistische Laufbahn war dadurch beendet, bevor sie richtig begonnen hatte. </p>



<p>Schumann verlegte sich <strong>aufs Komponieren</strong>, auf musikjournalistischen Tätigkeiten und in der beruflichen Phase vor seinem Selbstmordversuch, natürlich auf alle Aufgaben, die mit seiner Tätigkeit als Städtischer Musikdirektor Düsselsdorfs einhergingen.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Bewegungsstörung</h2>



<p>„Die Fokale Dystonie bei Musiker*innen ist eine <strong>aufgabenspezifische Bewegungsstörung</strong>, die sich in einem <strong>Verlust der Willkürmotorik</strong> bei stark übertrainierten Bewegungen äußert.“, so kann man auf der Webseite des Instituts für Musikphysiologie und Musiker-Medizin Hannover lesen. Am häufigsten trifft diese Erkrankung <strong>Pianist*innen und Geiger*innen. Aber auch Bläser*innen können betroffen sein. </strong>Bei den Bläser*innen findet man oft Störungen in der Muskulatur, die den Ansatz bildet, bei Pianist*innen und Geiger*innen sind vor allem Störungen der Hand anzutreffen.</p>



<p>Tritt bei einem Musiker oder Musikerin Fokale Dystonie auf, so bedeutet das <strong>oft das Berufs-Aus</strong>. Wenn es gelingt, wieder im Beruf Fuß zu fassen, geht dem <strong>eine jahrelange Rehabilitation</strong> voraus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">1% aller professionellen Musiker*innen betroffen</h2>



<p></p>



<p>Man geht davon aus, dass ca. 1% aller professionellen Musiker*innen von Fokaler Dystonie betroffen sind. Allein in der Ambulanz des Instituts für Musikerphysiologie und Musiker-Medizin Hannover waren 2005 über 400 Musiker*innen in Behandlung. Literatur zum Thema findet sich vor allem in Fachpublikationen. Angelika Stockmann hat zum ersten Mal in ihrem Buch „Üben hilft eben doch!“ für medizinische Laien eine längere Ausarbeitung zum Thema Fokale Dystonie geschrieben. Zur Rezension des Buches: <a href="https://www.schneppat-music.de/ueben-hilft-eben-doch/">https://www.schneppat-music.de/ueben-hilft-eben-doch/</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie kommt es zur Fokalen Dystonie</h2>



<p>Die Forschung hierzu ist noch l<strong>ängst nicht abgeschlossen</strong>. Die bisherigen Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass es zu <strong>Fehlfunktionen im Gehirn</strong> kommt. Musiker*innen mit einer Dystonie in der Hand haben bzw. konnten in bildgebenden Verfahren eine <strong>Überlappung der Finger-Repräsentationsareale</strong> im sensomotorischen Kortex nachgewiesen werden. Dazu passt der vielfach in der Behandlung von Fokaler Dystonie beobachteten Umstand, dass man die am eigenen Instrument nicht mehr durchführbaren Bewegungen <strong>in anderem Zusammenhang durchaus noch durchführbar </strong>sind. So kann u.U. eine Trillerbewegung des Vierten und Fünften Fingers in der linken Hand auf dem Griffbrett einer Geige für den betroffenen Musiker nicht mehr ausführbar sein, aber auf dem Klavier durchaus noch. Bei Forschungen am IMMM/Hannover konnte man z.B. <strong>Verbesserungen am Beschwerdebild</strong> bei betroffenen Pianist*innen nachweisen, wenn diese <strong>beim Spielen einen Handschuh trugen.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was hilft den Betroffenen?</h2>



<p>Üblicherweise wird Fokale Dystonie medikamentös mit <strong>Botulinumtoxin und Trihexyphenidyl</strong> behandelt. Außerdem werden <strong>Retrainingsmethoden</strong> eingesetzt. </p>



<p>Besonders bewährt hat sich bei diesen die Trainingsmethoden der <strong>Dispokinesis</strong>, da hier durch spezielle Übungen an das eigene sensomotorische Potenzial angeknüpft wird und durch spezielle Übungsabfolgen unter Anleitung ausgebildeter Dispokineter die ursprüngliche sensomotorische „Blaupause“ wieder erweckt wird. Salopp gesagt: die gestörten Programmabschnitte werden entfernt und durch ein Reset auf die individuelle Basisfunktion in der Festplatte Gehirn ersetzt. </p>



<p>Natürlich geht das nicht mal eben so. Das bedarf <strong>langer, meist jahrelanger intensive Arbeit </strong>ohne die Gewissheit, ob der Prozess reparabel ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Berufskrankheit</h2>



<p>Rund <strong>30% aller betroffenen Musiker*innen </strong>müssen ihren Beruf aufgrund ihrer Fokalen Dystonie aufgeben. Seit 2017 ist Fokale Dystonie <strong>als Berufskrankheit bei Musiker*innen anerkannt</strong>.</p>



<p></p>



<p>Wenn du mehr über Musikergesundheit erfahren oder einfach nur weiter mit mir in Kontakt bleiben möchtest, melde dich bei meinem Newsletter an!</p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://www.schneppat-music.de/newsletter-2/">Newsletter kostenlos abonnieren</a></div>
</div>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/fokale-dystonie-bei-musikern/">Fokale Dystonie bei Musiker*innen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.schneppat-music.de/fokale-dystonie-bei-musikern/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pusten, Prusten, Blubbern, Klappern &#8211; Buchrezension</title>
		<link>https://www.schneppat-music.de/pusten-prusten-blubbern-klappern-buchrezension/</link>
					<comments>https://www.schneppat-music.de/pusten-prusten-blubbern-klappern-buchrezension/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Mar 2023 16:45:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Flöte]]></category>
		<category><![CDATA[Altflöte]]></category>
		<category><![CDATA[Bassflöte]]></category>
		<category><![CDATA[Britta Roscher]]></category>
		<category><![CDATA[Buchrezension]]></category>
		<category><![CDATA[Dschungel]]></category>
		<category><![CDATA[frühinstrumentales Spiel]]></category>
		<category><![CDATA[Instrumentalspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Piccolo]]></category>
		<category><![CDATA[Pusten-Prusten-Blubbern-Klappern]]></category>
		<category><![CDATA[Querflöte]]></category>
		<category><![CDATA[Suzuki]]></category>
		<category><![CDATA[Suzuki-Flöte]]></category>
		<category><![CDATA[Üben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.schneppat-music.de/?p=25837</guid>

					<description><![CDATA[<p>Pusten, Prusten, Blubbern, Klappern – das machen die vier tierischen Freunde der Affe Anton, Pepe, der Papagei, Eduard, der Elefant und Salome, die Schlange. Und sie spielen alle Querflöte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/pusten-prusten-blubbern-klappern-buchrezension/">Pusten, Prusten, Blubbern, Klappern &#8211; Buchrezension</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="807" height="1024" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2023/03/BBrittas-Buch-807x1024.jpg" alt="Pusten, Prusten, Blubbern, Klappern - ein flötistisches Dschungelkonzert Buchcover mit viel Dschungelgrün und den flötistischen Protagonisten des Buches: des Papageis, des Affen, der Schlange und des Elefants mit ihren großen und kleinen Flöten" class="wp-image-25836" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2023/03/BBrittas-Buch-807x1024.jpg 807w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2023/03/BBrittas-Buch-480x609.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 807px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Pusten, Prusten, Blubbern, Klappern</figcaption></figure>



<p><strong>Pusten, Prusten, Blubbern, Klappern – ein flötistisches Dschungelkonzert von Britta Roscher, illustriert von Dietmar Bertram</strong></p>



<p></p>



<p>Pusten, Prusten, Blubbern, Klappern – das machen die <strong>vier tierischen Freunde</strong> der Affe Anton, Pepe, der Papagei, Eduard, der Elefant und Salome, die Schlange. Und <strong>sie spielen alle Querflöte</strong>: Anton die große Flöte, der Papagei Pepe die Piccoloflöte, die Schlange Salome die Altflöte und der Elefant Eduard – wie könnte es anders sein – die Bassflöte. Die vier Freunde beschließen, für die anderen Bewohner des Dschungels <strong>ein Konzert zu geben</strong>. Natürlich gibt es da einiges zu überlegen, zu üben, auszuprobieren und zu organisieren. Nachdem alles getan ist, haben die vier Freunde noch Zeit und beschließen, <strong>einen Wandertag auf dem Panoramaweg</strong> zu machen. Was ihnen dabei alles begegnet und passiert – davon handelt dieses wunderschöne Kinderbuch. Passend zu den verschiedenen Stationen dieses erlebnisreichen Tages gibt es insgesamt <strong>7 Stücke zum Anhören</strong>, die mittels eines QR-Codes auf Soundcloud abrufbar sind.</p>



<p>Geschrieben hat das Buch über die vier Querflöte spielenden, tierischen Freunde meine Kollegin und Freundin, die <strong>Wiesbadener Flötistin und Suzuki-Lehrerin Britta Roscher</strong>. Ich habe mit ihr für die nmz ein Interview geführt, das ich hier mit Erlaubnis der nmz wiedergeben darf:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Pusten, Prusten, Blubbern, Klappern – Ein flötistisches Dschungelkonzert</h2>



<p>Ein <strong>interaktives Kinderbuch mit online abrufbaren Hörbeispielen</strong> rund um die Querflöte mit vier tierischen Protagonisten, liebevoll von Dietmar Bertram illustriert – das ist das neue Buch der Flötistin und Suzuki-Lehrerin Britta Roscher. Britta Roscher engagiert sich ehrenamtlich im Wiesbadener Kulturbeirat und als 2. Schriftführerin des DTKV-Hessen.</p>



<p>Nmz: Wie entstand <strong>die Idee</strong>, ein Kinderbuch über die Querflöte zu schreiben?</p>



<p>BR: Nun ja, bei einer Flötistin <strong>ist die Querflöte nicht fern</strong>! Damit kenne ich mich am besten aus und mir war wichtig den Leser*innen <strong>die Vielfalt der Querflöten aufzuzeigen</strong>. In Konzerten erlebe ich immer wieder, dass <strong>Alt- und Bassquerflöten noch recht unbekannt</strong> sind. Dabei sind es so tolle Klänge.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Dschungel</h3>



<p>Nmz: Warum spielt die <strong>Handlung des Buches im Dschungel</strong>?</p>



<p>BR: Mit meinem Flötenquartett VerQuer konzertiere ich schon seit vielen Jahren <strong>mit einem Kinderkonzert</strong>. Wir spielen darin so Stücke wie „Ulla in Africa“ von Heiner Wiberny oder auch „Jungle Dance“ von Wil Offermans. Der <strong>Handlungsstrang dieses Konzert war Inspiration für das Buch</strong> und da bot sich der Dschungel eben an.</p>



<p>Nmz: Warum haben Sie für die vier tierischen Flötist*innen <strong>die Tiere Papagei, Affe, Schlange und Elefant ausgewählt?</strong></p>



<p>BR: Auch das hat mit der <strong>Kinderkonzert von VerQuer</strong> zu tun. Bei der Konzeption und Entwicklung wollten wir <strong>Identifikationsfiguren für die Kinder schaffen</strong>. Kinder mögen die verschiedenen Tiere,&nbsp; die wiederum unterschiedliche Musik schön finden und sich in unserem Live-Konzert auch nicht einigen können, welche Musik sie denn nun spielen sollen. In meinem Buch brauchte es <strong>vier verschiedene Protagonisten, die für die vier verschiedenen Querflötengrößen stehen</strong>. Dass der Elefant Eduard Bassflöte spielt, liegt ja auf der Hand und der flinke Papagei Pepe macht sich wunderbar als Piccolospieler. Salome fühlt sich mit der Altflöte sehr wohl und Anton, der Affe beherrscht die Konzertflöte auch ganz gut. Gleich zu Beginn des Buches &#8211; bevor die Geschichte losgeht &#8211; <strong>werden die Vier in kleinen Steckbriefen mit der dazugehörigen Flöte vorgestellt</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Suzuki-Methode</h3>



<p>Nmz: In das Buch sind sicher auch Ihre Erfahrungen als Suzuki Lehrerin eingeflossen. Können Sie uns kurz das <strong>Besondere an dieser Unterrichtsmethode für junge Instrumentalist*innen</strong> darstellen und uns verraten, wie die Ausbildung von Suzuki Lehrkräften für Querflöte abläuft?</p>



<p>BR: Kennzeichnend für die Suzuki-Methode ist <strong>der frühe Start</strong>. Bei der Querflöte mit 4-5 Jahren und natürlich ohne Noten, aber nach einem definierten Curriculum. Der Unterricht läuft <strong>sehr spielerisch mit viel Abwechslung</strong> ab. Außerdem ist es eine <strong>Kombination aus Einzel- und Gruppenunterricht</strong>, die Kinder spielen also von Anfang an mit anderen zusammen. Die größte Umstellung war für mich wahrscheinlich, dass es sehr gewünscht ist, dass <strong>ein Elternteil beim Unterricht dabei</strong> ist. Man versteht sich als Partner, denn zuhause braucht das Kind Hilfe, Anleitung und jubelnde Unterstützung.&nbsp;</p>



<p>Außerdem finden <strong>regelmäßig nationale und internationale Workshops</strong> statt, wo Suzuki-Kinder zusammen kommen &#8211; eine Motivation für alle Beteiligten.&nbsp;</p>



<p><strong>2015 gab es erstmals die Möglichkeit in Deutschland mit der Ausbildung zur*m Suzuki-Flötenlehrer*in zu starten</strong> und ich bin sehr froh, mich darauf eingelassen zu haben. Anders als bei den Streichern, gab es das vorher im deutschsprachigen Raum noch nicht. Die Methodik hat meinen Unterrichtsstil sehr verändert und total bereichert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kinderspielplatz Dschungel</h3>



<p>Nmz: Es sind eine Reihe schöne Ideen in der Handlung realisiert. Mir erschließt sich aber nicht, warum es einen <strong>Kinderspielplatz im Dschungel als Handlungsort</strong> gibt. Das ist doch etwas unrealistisch. Warum das?</p>



<p>BR: Ja, das stimmt wohl. Mir ist auch <strong>noch nie eine skateboardfahrende Schlange untergekommen</strong>😉. Ich habe zwischendurch immer mal wieder meine kleinen Schüler*innen befragt oder ihnen Skizzen der Bilder gezeigt und die fanden das durchweg cool und lustig. Ob es realistisch ist, <strong>war da kein Kriterium</strong>, alles durch die Freiheit der Fantasie gedeckt! Aber zu meiner Ehrenrettung muss ich anführen: Auf einer Wanderung auf dem Burgen-Steig im Odenwald bin ich wirklich an einem Spielplatz im Wald vorbeigekommen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Hörbeispiele</h3>



<p>Nmz: Nach welchen Kriterien erfolgte die <strong>Auswahl der eingespielten Stücke</strong>?</p>



<p>BR: Die Stücke passen <strong>immer zur Handlung und zum jeweiligen Tier</strong>, was gerade spielt und sollen <strong>typische Klänge der jeweiligen Flöte </strong>transportieren. Und natürlich durften die Hörbeispiele nicht zu lang, aber für die Altersgruppe passend sein &#8211; eben kindgerecht.</p>



<p>Nmz: Es sind immer <strong>mehrstimmige Stücke </strong>zu hören, auch wenn Sie allein als Interpretin angegeben sind. Haben Sie bei diesen Stücken <strong>alle Tonspuren eingespielt</strong>?</p>



<p>BR: Genau. Ich war im Tonstudio und habe <strong>die verschiedenen Stimmen nacheinander eingespielt</strong>. Bei zwei Stücken ist VerQuer zu hören, das sind Aufnahmen von unseren CDs.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Illustrationen</h3>



<p>Nmz: Nach welchen Kriterien haben Sie <strong>den Illustrator ausgesucht</strong>?</p>



<p>BR: Ich habe mir im Vorfeld verschiedene Arbeitsproben schicken lassen und eine Vorauswahl getroffen. Dietmar kenne ich persönlich schon lange, wir haben öfters zusammengearbeitet (er ist viel als Schauspieler tätig). Mir <strong>gefiel sein Zeichenstil</strong> und ich habe gehofft, dass er seinen Humor in die Bilder einfließen lässt. Das hat er gemacht und<strong> ich bin sehr glücklich über die Illustrationen</strong>!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Herausforderung Buchveröffentlichung</h3>



<p>Nmz: Was war Ihre <strong>größte Herausforderung</strong> bei der Entstehung des Buches?</p>



<p>BR: Der ganze Bereich der Buch-Veröffentlichung <strong>war Neuland für mich</strong>. Wo finde ich eine Druckerei, wer kann mir das Layout machen, wo veröffentlichen? Als dann die Papierpreise so stark stiegen, war es ein Lauf gegen die Zeit.</p>



<p>Britta Roschers pädagogischer Schwerpunkt <strong>für frühinstrumentalen Unterricht </strong>sowie ihre flötistische Erfahrungen als Mitglied des Ensembles VerQuer vor allem im Cross Over Bereich haben dieses wunderschöne Kinderbuch entstehen lassen, das Lust auf Musik und vor allem auf die Querflöte macht!</p>



<p>Das Buch mit der ISBN 978-3-98535-347-9 kostet 15 Euro (zzgl. Porto) und ist im Buchhandel oder&nbsp; direkt bei der Autorin per Mail: <a href="mailto:brittaroscher@gmx.de">brittaroscher@gmx.de</a> zu bestellen.</p>



<p>Auf Brittas Webseite kannst du weitere Fotos sehen und ein paar Hörbeispiele anhören. <a href="https://brittaroscher.de/kinderbuch-pusten-prusten-blubbern-klappern/" rel="nofollow">https://brittaroscher.de/kinderbuch-pusten-prusten-blubbern-klappern/</a></p>



<p>Ich wünsche diesem optisch ansprechendem, gut lesbarem, interaktivem und vor allem Lust-auf-Flöte-machendem Kinderbuch ein großes Publikum!</p>



<p></p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:100%"></div>
</div>



<p>Wenn du mehr über Musikergesundheit erfahren oder einfach nur weiter mit mir in Kontakt bleiben möchtest, melde dich bei meinem Newsletter an!</p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://www.schneppat-music.de/newsletter-2/">Newsletter kostenlos abonnieren</a></div>
</div>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/pusten-prusten-blubbern-klappern-buchrezension/">Pusten, Prusten, Blubbern, Klappern &#8211; Buchrezension</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.schneppat-music.de/pusten-prusten-blubbern-klappern-buchrezension/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jahresrückblick 2022</title>
		<link>https://www.schneppat-music.de/jahresrueckblick-2022/</link>
					<comments>https://www.schneppat-music.de/jahresrueckblick-2022/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2022 15:06:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Buchrezension]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[digitales Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[DTKV]]></category>
		<category><![CDATA[Duo Flöte an Tasten]]></category>
		<category><![CDATA[Flöte]]></category>
		<category><![CDATA[Instrumentalspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresrückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Jazzflöte]]></category>
		<category><![CDATA[Komponistinnen]]></category>
		<category><![CDATA[La Flûte Femme]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Liebscher & Bracht]]></category>
		<category><![CDATA[Musik von Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Musikergesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Musikerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[NEUSTART Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[nmz]]></category>
		<category><![CDATA[Schulterübung]]></category>
		<category><![CDATA[Stipendium]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Üben]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Umgang mit Stress]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.schneppat-music.de/?p=25735</guid>

					<description><![CDATA[<p>Jahresrückblick 2022<br />
Letztes Jahr begann ich meinen Jahresrückblick mit dem Satz: „Ein turbulentes Jahr neigt sich dem Ende entgegen.“ Dieses Jahr hat uns nun endgültig in eine neue Zeit katapultiert. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/jahresrueckblick-2022/">Jahresrückblick 2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/12/IMG_2687-768x1024.jpg" alt="Flötensplitter - das interaktive Konzert am 23.10.2022 in der Dreifaltigkeitskirche DA-Eberstadt Blick auf den Altarraum mit 4 Notenständern" class="wp-image-25730"/><figcaption class="wp-element-caption">Flötensplitter &#8211; das interaktive Konzert am 23.10.2022 in der Dreifaltigkeitskirche DA-Eberstadt
Blick auf den Altarraum mit 4 Notenständern</figcaption></figure>



<p>Letztes Jahr begann ich<strong> meinen Jahresrückblick </strong>mit dem Satz: „Ein<strong> turbulentes Jahr </strong>neigt sich dem Ende entgegen.“ Dieses Jahr hat uns nun endgültig<strong> in eine neue Zeit katapultiert. </strong>Oder wie es unser neuer Bundeskanzler formulierte: Es hat eine <strong>Zeitenwende </strong>stattgefunden. Denn das Undenkbare ist Wirklichkeit geworden. Es ist Krieg in Europa.</p>



<p></p>



<p>Geplant hatte ich für das Jahr 2022:</p>



<p>• regelmäßige Blogartikel zum Thema Musikergesundheit und Fortsetzung der Reihe Komponistinnen vorgestellt</p>



<p>• regelmäßige Newsletter</p>



<p>• Ausbau der Fortbildung bei Liebscher &amp; Bracht</p>



<p>• Weiterführung der Fortbildung Jazzflöte</p>



<p>• im Frühjahr Konzerte mit dem Programm La Flûte Femme</p>



<p>• nmz Redaktion Drei-Länder-Seite</p>



<p>• ehrenamtliche Tätigkeit als 2. Vorsitzende des DTKV-Hessen</p>



<p>• Freebie</p>



<p>• Onlinekurs</p>



<p>• Konzertlesung verfemte Musik</p>



<p>Planung ist das eine, <strong>aber dann kommt das Leben…</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Musik</h2>



<p>Fangen wir mal mit der <strong>künstlerischen Seite</strong> an:</p>



<p>Das Konzert in Bad Orb mit unserem Programm hat <strong>immer noch nicht stattgefunden</strong>. Der Termin im Frühjahr wurde vom Veranstalter auf Anfang Juli verschoben. Diesen Termin konnten wir wegen meiner Corona-Erkrankung nicht wahrnehmen. Und einen weiteren Termin haben wir bis jetzt nicht gefunden. Steht also noch aus… Immerhin haben Karin und ich mit unserem Programm 2 kleinere Konzerte in zwei Altersheimen spielen können.</p>



<p>Ich war ansonsten <strong>künstlerisch auf Abwegen</strong>: </p>



<h4 class="wp-block-heading">Waldenserband</h4>



<p>Im Frühjahr hat sich in unserer Kirchengemeinde eine Band aus Profis und Laien, jung und alt gegründet: die <strong>Waldenserband</strong>. Am Anfang habe ich ein bisschen die Leitung übernommen, also die Proben geleitet, Stücke und Lieder arrangiert etc. Anlässlich des Ukraine-Krieges haben wir dann am 30.04.2022 ein <strong>Benefizkonzert</strong> in unserer kleinen, aber feinen Kirche gemacht. Es war ein <strong>kunterbuntes Programm</strong> von Antikriegsliedern über Bach und Händel bis zu Chorälen alles dabei, Besetzung Band, Lied begleitet mit Gitarre im Stil von Reinhard Mey, Orgelwerken, eine <strong>&#8222;Deutsche Arie&#8220; von Händel mit Sopran, Flöte und Orgel</strong>…Ich habe natürlich bei der Deutschen Arie und der Band mitgespielt und dazu noch <strong>„Theme and Variations“ von Ruth Schönthal </strong>gespielt. Die Kirche war rappelvoll. In den Gängen standen die Menschen, auf den Treppen saßen sie auch. Besonders schön war, dass auch etliche Geflüchtete aus der Ukraine da waren. Eine Mutter mit ihrer halbwüchsigen Tochter <strong>sang spontan als Dankeschön für uns zwei ukrainische Volkslieder </strong>– Gänsehaut pur! </p>



<p>Wir haben <strong>rund 1200 Euro für die Ukraine-Hilfe Taunus</strong> sammeln können!</p>



<h4 class="wp-block-heading">Soloprojekt &#8222;Flötensplitter&#8220;</h4>



<p>Ab August war ich dann mit meinem <strong>NEUSTART Kultur-Stipendium </strong>beschäftigt. Diesmal hatte ich ein <strong>Soloprojekt</strong> eingereicht mit dem Titel „Flötensplitter“. Zum Einblick einmal ganz nüchtern die Aufstellung der Arbeitsschritte.</p>



<p>Arbeitsschritte (Zeitrahmen August 2022 bis Anfang November 2022):</p>



<ol style="list-style-type:1" class="wp-block-list">
<li>Noten-Materialsichtung und -recherche</li>



<li>Auswahl der Stücke (Kriterien: Dauer des Stückes, stilistische Vielseitigkeit, Anzahl der Stücke pro Himmelsrichtung, Hörbarkeit, Machbarkeit der Einstudierung innerhalb des Stipendienzeitrahmen) &amp; Erwerb der Noten so weit nicht vorhanden</li>



<li>Erstellung Werbe- &amp; Pressetexten</li>



<li>Suche &amp; Bewerbung Auftrittsorte, Vereinbarung Konzert am 23.10.2022 in der ev. Dreifaltigkeitskirche in Darmstadt-Eberstadt</li>



<li>Einstudierung der Stücke:</li>
</ol>



<p><strong>Konzertreife Einstudierung von 26 Werken oder Teil-Werken für Solo-Flöte, davon die Hälfte komplett neu, die andere Hälfte bis auf 3 Ausnahmen etwa 30 Jahre nicht gespielt</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Entwurf &amp; Erstellung von Konzert-Plakat und Flyern</li>



<li>Beauftragung von Kompass-Plakaten für alle Himmelsrichtungen und passenden DIN A7-Karten zur Durchführung der Stückauswahl des Publikums</li>



<li>Besorgung des zur Durchführung des Konzertes zusätzlichen Zubehörs: Gefäß für die Wahlkarten &amp; zusätzliche transportable Notenständer</li>



<li>Schreiben der Moderation</li>



<li>Einladungen für das Konzert verschickt an Verteiler per Mail, WhatsApp, Signal sowie über Facebook und Instagram</li>



<li>Durchführung des Konzertes am 23.10.2022</li>



<li>Stipendiums Bericht verfassen</li>



<li>Schnitt des Videomaterials in einen kurzen Clip zur Einreichung als Dokumentation der Durchführung</li>
</ul>



<p>Mit den beigefügten Fotos und dem Nachbericht aus dem Kirchenblatt könnt ihr euch einen kleinen Einblick verschaffen.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="768" height="1024" data-id="25728" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/12/20221023_175448-768x1024.jpg" alt="Flötensplitter - das interaktive Konzert am 23.10.2022 in der Dreifaltigkeitskirche DA-Eberstadt Ute-Gabriela Schneppat mit Flöte am Notenständer mit der Himmelsrichtung Ost, Blick aus dem Publikum auf den Altarraum mit allen vier Notenständern" class="wp-image-25728"/><figcaption class="wp-element-caption">Flötensplitter &#8211; das interaktive Konzert am 23.10.2022 in der Dreifaltigkeitskirche DA-Eberstadt
Ute-Gabriela Schneppat mit Flöte am Notenständer mit der Himmelsrichtung Ost, Blick aus dem Publikum auf den Altarraum mit allen vier Notenständern</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="722" height="1024" data-id="25726" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/12/DFK_Gemeindebrief_201_Seite9-1-722x1024.jpg" alt="Bericht aus dem Gemeindebrief der Dreifaltigkeitskirche DA-Eberstadt über das interaktive Flötensplitter-Konzert am 23.10.2022 Abbildung: Ute-Gabriela Schneppat mit Flöte am Notenständer für die Himmelsrichtung West. Im Hintergrund der Altar." class="wp-image-25726" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/12/DFK_Gemeindebrief_201_Seite9-1-722x1024.jpg 722w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/12/DFK_Gemeindebrief_201_Seite9-1-480x681.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 722px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Bericht aus dem Gemeindebrief der Dreifaltigkeitskirche DA-Eberstadt über das interaktive Flötensplitter-Konzert am 23.10.2022 
Abbildung: Ute-Gabriela Schneppat mit Flöte am Notenständer für die Himmelsrichtung West. Im Hintergrund der Altar.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="724" height="1024" data-id="25724" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/12/Floetensplitter-Plakat-verkleinert-724x1024.jpg" alt="Plakat Konzert Flötensplitter am 23.10.2022 in der Dreifaltigkeitskirche DA-Eberstadt" class="wp-image-25724"/><figcaption class="wp-element-caption">Plakat Konzert Flötensplitter am 23.10.2022 in der Dreifaltigkeitskirche DA-Eberstadt</figcaption></figure>
</figure>



<p></p>



<p>Karin hat ein Stipendium zur Entwicklung der <strong>Konzertlesung mit verfemter Musik</strong> erhalten. Daher hat sie hier die Planung und Recherche übernommen. Wir haben inzwischen <strong>die Stücke für dieses neue Programm zum Großteil ausgewählt</strong> und haben begonnen, sie einzustudieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lernprogramm 2022</h2>



<p>Ich habe auch dieses Jahr einiges neu gelernt:</p>



<p>Mit meiner Flöte hatte ich natürlich mit der <strong>Einstudierung der ganzen Werke für das Solo-Programm</strong> den größten Anteil am Lernprogramm dieses Jahr. Zusätzlich dann noch die Stücke für das neue Programm mit verfemter Musik und im Frühjahr die Flötenpartie zur Deutschen Arie von Händel.</p>



<p>Im September/Oktober habe ich dann noch eine Fortbildung über <strong>digitales Lernen</strong> mitmachen können.</p>



<p>Ich habe angefangen, mich mit dem Thema <strong>Videoproduktion</strong> auseinander zu setzen. Dieses Thema wird mich noch im nächsten Jahr viel beschäftigen…</p>



<p>Die geplanten <strong>Fortbildungen bei Liebscher &amp; Bracht musste ich aber verschieben</strong>: Im Sommer war es genau die Zeit, in der ich mit Corona flach lag. Und den Nachholtermin Ende November musste ich dann auch absagen. Warum? Zu diesem Thema kommen wir noch.</p>



<p>Die <strong>Jazzflöten-Ausbildung habe ich auch absagen</strong> müssen. Der erst und längste Block wäre unmittelbar vor meinem Konzert gewesen. Das war einfach nicht durchführbar. Ich hoffe, dass diese Fortbildung noch mal von der Bundesakademie Trossingen angeboten werden wird und dass ich dann einen Platz bekommen werde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was gab es sonst noch?</h2>



<h4 class="wp-block-heading">Webseite</h4>



<p>Meine Webseite ist etwas <strong>schlanker</strong> geworden. Flöte an Tasten hat nämlich jetzt <strong>eine eigene Webseite</strong>, die Karin betreut. So konnte ich mal wieder etwas umstrukturieren. Natürlich gibt es auch immer ein paar Neuerungen rechtlicher Natur. So ist nun das inzwischen verpflichtende<strong> Cookie-Plugin</strong> installiert. Das <strong>Freebie &#8222;Schulterübung&#8220;</strong> ist eingebunden. Ich habe hier durch <strong>meine VA Tatjana eine großartige Unterstützung</strong>, die das alles wunderbar umsetzt. Ich bin unglaublich froh, dass ich sie gefunden habe!</p>



<h4 class="wp-block-heading">Blog</h4>



<p>Auch mein Blog hat natürlich mit <strong>10 neuen Blogartikeln</strong> weiter Futter bekommen. Eigentlich wollte ich ja deutlich mehr schreiben und hatte auch noch einige Themen in der Pipeline. Aber dann kam Corona, dann das Stipendium und dann…</p>



<p>Meine drei Favoriten in diesem Jahr sind:</p>



<p>• Üben?! Warum? <a href="https://www.schneppat-music.de/ueben-warum-geht-es-nicht-ohne/">Üben?! Warum? &#8211; Schneppat-Music</a></p>



<p>• Flötenunterricht mit Werken von Komponistinnen <a href="https://www.schneppat-music.de/floetenunterricht-mit-werken-von-komponistinnen/">Flötenunterricht mit Werken von Komponistinnen &#8211; Schneppat-Music</a></p>



<p>• Wenn gut nicht gut genug ist <a href="https://www.schneppat-music.de/wenn-gut-nicht-gut-genug-ist/">Wenn gut nicht gut genug ist &#8211; Schneppat-Music</a></p>



<p>1. <strong>Üben?! Warum?</strong></p>



<p>In diesem Artikel bin ich der Frage nachgegangen, <strong>warum Üben notwendig ist</strong>. Ich habe versucht verständlich darzustellen, was beim <strong>musikalischen Lernen im Gehirn</strong> passiert und die These aufgestellt, dass richtiges Üben sogar Stress abbauen kann.</p>



<p>2. <strong>Flötenunterricht mit Werken von Komponistinnen</strong> </p>



<p>Werke von Komponistinnen gehören meiner Meinung nach <strong>von Beginn an</strong> in die instrumentalpädagogische Ausbildung. Es muss einfach <strong>völlig normal</strong> werden, von Frauen geschrieben Werke zu spielen. Ich habe in mühevoller Recherchearbeit <strong>eine Liste mit Werken von Komponistinnen</strong> in verschiedenen Besetzungen zusammengestellt, die <strong>für den Flötenunterricht geeignet</strong> sind. Bei den Werken, die ich selbst kenne, habe ich kurze Erläuterungen dazu gegeben und bei allen Stücken natürlich die Verlagsangaben bzw. Bezugsquellen hinzugefügt. Ich hoffe, dass diese Auflistung vielen Kolleg*innen eine Unterstützung sein kann.</p>



<p>3. <strong>Wenn gut nicht gut genug ist</strong></p>



<p>Das ist ursprünglich ein <strong>Artikel für die nmz</strong> gewesen. Ich habe ihn mit Erlaubnis der nmz auch im Blog veröffentlichen können. Er hat <strong>große Wellen geschlagen</strong> – und es sogar in die Ankündigungen auf die Titelseite geschafft. Für einen Artikel in den DTKV-Seiten schon außergewöhnlich.</p>



<h4 class="wp-block-heading">nmz</h4>



<p>Seit Mitte 2020 ich betreue nun schon als <strong>Redakteurin</strong> die Drei-Länder-Seite für Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland in den DTKV-Verbandseiten der nmz. Da leider immer wenige Artikel von den Verbänden selbst eingereicht werden, müssen 10 Ausgaben auch manchmal mit Artikeln von mir gefüttert werden. In diesem Jahr waren es <strong>insgesamt 13 kleine und teilweise auch seitenfüllende Artikel</strong>. So bin ich dieses Jahr z.B. in den Genuss gekommen, vom <strong>Eröffnungskonzert des Bridges-Kammerorchesters im neuen Casals Forum</strong> <strong>Kronberg</strong> exklusiv für die nmz berichten zu dürfen.</p>



<p>Und ich habe in diesem Jahr zum ersten Mal einen Artikel außerhalb der der von mir betreuten Seite veröffentlicht: Ein <strong>Interview mit meiner Dispokinesis-Kollegin Angelika Stockmann</strong> anlässlich des Erscheinens ihres herausragenden Buches „Üben hilft eben doch!“ <a href="https://www.nmz.de/artikel/wir-ueben-nicht-stuecke-wir-ueben-uns-selbst">Wir üben nicht Stücke, wir üben uns selbst | Ausgabe: 11/22 | nmz &#8211; neue musikzeitung</a></p>



<p>Alle Artikel von mir findet ihr hier:</p>



<p><a href="https://www.nmz.de/autoren/ute-gabriela-schneppat">Ute-Gabriela Schneppat | nmz &#8211; neue musikzeitung</a></p>



<p>Meine Buchrezension kannst du hier Nachlesen:</p>



<p><a href="https://www.schneppat-music.de/ueben-hilft-eben-doch/">Üben hilft eben doch! &#8211; Buchrezension &#8211; Schneppat-Music</a></p>



<h4 class="wp-block-heading">Mein Ehrenamt: 2. Vorsitzende DTKV-Hessen</h4>



<p>Hier ging es natürlich turbulent weiter: Der <strong>Masterplan Kultur</strong> ging in die nächste Runde und, und, und…</p>



<p>Bei der LKB wurde von unserer <strong>AG Netzwerke</strong> ein Online-Treffen zum gegenseitigen Kennenlernen der verschiedenen in der LKB vertretenden Institutionen veranstaltet, das ich mit vorbereitete. Auch beim Fragebogen an die Institutionen war ich involviert.</p>



<p>Neu hinzu gekommen meine Mitwirkung im <strong>Bundesfachausschuss Verbandsentwicklung</strong> im Bundesverband des DTKV.</p>



<p>Im Mai und Juni habe ich dann noch unsere 1. Vorsitzende Heike Michaelis während ihrer Abwesenheit vertreten.</p>



<p>Ende November musste ich nun <strong>von allen Ämtern zurücktreten</strong>. Mein Körper streikt. Es ist alles zu viel. Ich werde mich langsam wieder ins (Berufs)-Leben zurücktasten müssen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Jahr in Zahlen</h2>



<p>Stipendien: 1</p>



<p>Konzerte: nur 3</p>



<p>Fortbildungen: 2</p>



<p>Blog-Artikel: 10</p>



<p>Neue Coachees: 1</p>



<p>Neue Schüler: 3</p>



<p>Abonnenten Facebook Schneppat Music: 183 Flöte an Tasten: 121 Schneppat Musikergesundheit: 138</p>



<p>Follower Instagram: 655</p>



<p>Follower Twitter: 98</p>



<p>Linkedin Kontakte: 1324</p>



<p>Xing Kontakte: 292</p>



<p>Ich werde das Thema Social Media nächstes Jahr deutlich zurückfahren. <strong>Twitter habe ich gekündigt</strong>. Die Entwicklung nach der Übernahme von Elon Musk gefällt mir nicht. Es wandelt sich zu einer Plattform von unreflektierten&nbsp; und unqualifizierten Meinungsabgaben. Damit kann ich mich nicht identifizieren.</p>



<p>Sprung zum nächsten Thema:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Planung für 2023</h2>



<p>Hier gibt es momentan nur ein großes Thema: <strong>wieder gesund zu werden!</strong></p>



<p>Denn das Ziel für dieses Jahr, weniger zu arbeiten und mehr das Leben zu genießen habe ich <strong>komplett verfehlt</strong>. Ich habe noch nicht einmal richtig Urlaub gemacht. Die Quittung hat mir jetzt mein Körper gegeben. </p>



<p>Und ich <strong>nehme diese Challenge an!</strong></p>



<p>Ich wünsche dir ein friedvolles, stressarmes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr!</p>



<div class="wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:100%"></div>
</div>
</div>



<p>Wenn du mehr über Musikergesundheit erfahren oder einfach nur weiter mit mir in Kontakt bleiben möchtest, melde dich bei meinem Newsletter an!</p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://www.schneppat-music.de/newsletter-2/">Newsletter kostenlos abonnieren</a></div>
</div>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/jahresrueckblick-2022/">Jahresrückblick 2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.schneppat-music.de/jahresrueckblick-2022/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Üben hilft eben doch! &#8211; Buchrezension</title>
		<link>https://www.schneppat-music.de/ueben-hilft-eben-doch/</link>
					<comments>https://www.schneppat-music.de/ueben-hilft-eben-doch/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2022 13:13:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Dispokinesis]]></category>
		<category><![CDATA[Musikergesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Stressmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Angelika Stockmann]]></category>
		<category><![CDATA[Beschwerden beim Musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Buchrezension]]></category>
		<category><![CDATA[Fokale Dystonie]]></category>
		<category><![CDATA[Instrumentalspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen beim Musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Üben]]></category>
		<category><![CDATA[Umgang mit Stress]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.schneppat-music.de/?p=25670</guid>

					<description><![CDATA[<p>Üben begleitet das gesamte Musikerleben von den ersten Tönen an. Das Buch der Cellistin und Dispokinetrin Angelika Stockmann begreift Üben als ganzheitlichen Selbsterfahrungsweg.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/ueben-hilft-eben-doch/">Üben hilft eben doch! &#8211; Buchrezension</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="739" height="1024" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/10/Cover-Buch-Ueben-hilft-eben-doch-verkleinert-739x1024.jpg" alt="Cover Buch Üben hilft eben doch! von Angelika Stockmann Bild: ein Holzköcher im Vordergrund mit mehreren Pfeilen, im Hintergrund eine Zielscheibe" class="wp-image-25665" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/10/Cover-Buch-Ueben-hilft-eben-doch-verkleinert-739x1024.jpg 739w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/10/Cover-Buch-Ueben-hilft-eben-doch-verkleinert-480x665.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 739px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Cover Buch Üben hilft eben doch! von Angelika Stockmann 
Bild @Wißner Verlag GmbH &amp; Co. KG</figcaption></figure>



<p><strong>Üben hilft eben doch!</strong> – Ein Leitfaden zum lösungsorientierten Üben in Prävention und Therapie von Angelika Stockmann</p>



<p></p>



<p>Üben: das <strong>begleitet das ganze Musikerleben</strong> – von den ersten Tönen an. Da ist es nicht verwunderlich, dass es <strong>unzählige Ratgeber zu diesem Thema</strong> gibt. Jetzt also noch ein weiteres Buch zum Thema von der Cellistin und Dispokineterin <strong>Angelika Stockmann</strong>. Sie leitete viele Jahre den Ausbildungslehrgang Dispokinesis und betreibt seit über 30 Jahren eine renommierte Musikerpraxis in Essen. Mit dem <strong>Schwerpunkt Prävention</strong> ist sie Lehrbeauftragte am Peter-Ostwald-Institut für Musikergesundheit an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und Dozentin in der Weiterbildung Musikphysiologie im künstlerischen Alltag an der UdK in Berlin.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Buch übers Üben</h2>



<p>Ist das notwendig – noch ein Buch übers Üben?</p>



<p>Ja, denn genau dieses Buch hat gefehlt. Denn es begreift und beschreibt das <strong>Üben als ganzheitlichen Prozess</strong>, der über das reine instrumentale oder gesangliche Geschehen oder das Einstudieren von Stücken oder Liedern hinausgeht. Denn Üben ist viel <strong>mehr als das reine Pauken</strong> von schweren Stellen, Einsingübungen, oder Fingerübungen. Es ist die <strong>Auseinandersetzung von „Mensch“ mit</strong> dem Instrument, mit dem eigenen Körper, mit dem Klang, mit dem Raum, mit den Emotionen – und das alles fließt dann ein in die Musik.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Üben als Prozess</strong></h2>



<p>Das Buch „Üben hilft eben doch!“ begreift das Üben als Prozess, der den <strong>ganzen musizierenden Menschen </strong>betrifft. Und es ist ein Buch, das <strong>zur Selbsterfahrung</strong> anleitet. Folgerichtig scheint das meistbenutzte Wort die Frage <strong>„Wie“</strong> zu sein. Wie stehe ich, wie bewege ich mich, wie fühlt sich das an, wie empfinde ich das Gewicht des Instruments, wieviel Raum gestatte ich mir einzunehmen…</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sackgasse ergebnisorientiertes Üben</h2>



<p>Das Buch führt vom ergebnisorientierten Üben zum <strong>lösungsorientierten Üben</strong>. Denn das ergebnisorientierte Üben ist meist eine Sackgasse, die <strong>Stress auslöst</strong> und im schlimmsten Fall Fehler durch ständige Wiederholungen einbrennt. </p>



<p>Lösungsorientiertes Üben hingegen berücksichtigt die Tatsache, dass <strong>Lernen Entwicklung ist</strong>. Beim Musizieren brauche ich eine <strong>Bandbreite an Möglichkeiten</strong>, die mir zur Verfügung stehen und auf die ich im Bedarfsfall zurückgreifen kann. Es gilt, mir mit dem Üben diese flexiblen Möglichkeiten zu erschaffen. Ich trainiere also nur bedingt die Stelle „xyz“. Ich er-übe mir stattdessen die Möglichkeiten, wie ich die Stelle „xyz“ am besten und für mich <strong>am stimmigsten spielen </strong>kann. Denn wenn ich den Ausdruck der Stelle auch nur leicht verändere, braucht es z.B. einen leicht variierten Blasdruck und Ansatz oder einen veränderten Druck der Fingerspitze auf dem Griffbrett.</p>



<p>Das Buch beschreibt den Übe-Prozess auf dem Hintergrund der Erkenntnisse der <strong>Forschungen zur Neuroplastizität</strong>. Es gibt neben den vorgestellten Übungen viele <strong>Beispiele aus der Praxis</strong> von Angelika Stockmann – Beispiele aus denen die Leser*innen sehen können, wie das lösungsorientierte Üben bei teilweise tiefgreifenden Problemen helfen kann. Wirklich großartig ist das Kapitel, indem Stockmann die <strong>Prozesse beim Üben im Gehirn</strong> beschreibt. Ein wenig Hintergrundwissen dazu ist wahrlich nützlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schreckgespenst Fokale Dystonie</h2>



<p>Interessant ist auch der zweite Teil des Buches, der vom Umgang mit der gefürchteten fokalen Dystonie berichtet. Über dieses Thema gibt es <strong>kaum Literatur</strong>. Stockmann beschreibt anhand von Beispielen aus ihrer Praxis, dass diese Diagnose <strong>nicht das Ende </strong>sein muss. Durch den Übe-Prozess als ganzheitlich orientiertem Lösungsweg kann es durchaus einen <strong>Weg aus der Dystonie</strong> geben. Das macht Mut! Für Musiker*innen, die nicht von Dystonie betroffen sind, kann dieser Teil des Buches Hinweis geben, was für eine <strong>effektive Prophylaxe</strong> zu beachten ist.</p>



<p>Stockmann sagt, dass sie dieses Buch geschrieben hat, damit die oder der Leser*in es <strong>für sich selbst weiterschreiben</strong> kann. Es ist also ein <strong>Selbstlernbuch</strong>. Für Instrumental- oder Gesangspädagog*innen ist es eine <strong>Bereicherung für die Gestaltung des Unterrichts</strong> – und ein Nachschlagewerk mit Anregungen, wenn mal Schüler*innen nicht weiterkommen.</p>



<p>Ja, dieses Buch hat wirklich gefehlt! Und ich kann nur sehr empfehlen, sich die <strong>Anregungen dieses Buches zu eigen zu machen.</strong></p>



<p>Das Buch „Üben hilft eben doch!“ ist bei Wissner Musikbuch erschienen, kostet 39,80 € und ist im Buchhandel und unter <a href="http://www.wissner-musikbuch.de/">www.wissner-musikbuch.de</a> zu erwerben. ISBN: 978-3-95786-282-2</p>



<p></p>



<div class="wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:100%"></div>
</div>
</div>



<p>Wenn du mehr über Musikergesundheit erfahren oder einfach nur weiter mit mir in Kontakt bleiben möchtest, melde dich bei meinem Newsletter an!</p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://www.schneppat-music.de/newsletter-2/">Newsletter kostenlos abonnieren</a></div>
</div>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/ueben-hilft-eben-doch/">Üben hilft eben doch! &#8211; Buchrezension</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.schneppat-music.de/ueben-hilft-eben-doch/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn gut nicht gut genug ist</title>
		<link>https://www.schneppat-music.de/wenn-gut-nicht-gut-genug-ist/</link>
					<comments>https://www.schneppat-music.de/wenn-gut-nicht-gut-genug-ist/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Sep 2022 15:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Dispokinesis]]></category>
		<category><![CDATA[Musikergesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Stressmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Beschwerden beim Musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Bournout]]></category>
		<category><![CDATA[Bournout Prophylaxe]]></category>
		<category><![CDATA[Instrumentalspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Musikstudium]]></category>
		<category><![CDATA[Perfektionismus]]></category>
		<category><![CDATA[Perfektionszwang]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen beim Musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Üben]]></category>
		<category><![CDATA[Umgang mit Stress]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.schneppat-music.de/?p=25647</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn gut nicht gut genug ist - der krankmachende Perfektionszwang bei Musiker*innen wird schon in der Ausbildung und der Kindheit angelegt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/wenn-gut-nicht-gut-genug-ist/">Wenn gut nicht gut genug ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/03/klein_sam-browne-OatNN96ZudA-unsplash-1024x682.jpg" alt="Streichquartett auf der Bühne" class="wp-image-24347" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/03/klein_sam-browne-OatNN96ZudA-unsplash-1024x682.jpg 1024w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/03/klein_sam-browne-OatNN96ZudA-unsplash-980x653.jpg 980w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/03/klein_sam-browne-OatNN96ZudA-unsplash-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Streichquartett auf der Bühne &#8211; Bild von Sam Browne by unplash</figcaption></figure>



<p>Wenn gut nicht gut genug ist &#8211; <strong>krankmachender Perfektionszwang</strong> bei Musiker*innen</p>



<p></p>



<p>Im Juli lief der Film „<strong>Das Vorspiel</strong>“ von Ina Weisse auf Arte. Hier wie auch im oscarprämierten Drama „<strong>Whiplash</strong>“ von Damien Chazelle aus dem Jahr 2014 ist die Ausbildung von Musikern das Thema. Falsch: Es wird gezeigt, wie die oft verbreiteten <strong>Methoden der instrumentalpädagogischen Spitzenausbildung</strong> Menschen zerstören können.</p>



<p>In „Whiplash“ (engl. bezeichnenderweise das Wort für Peitschenhieb) wird ein junger, hochtalentierter Drummer mit den Ausbildungsmethoden eines Lehrers konfrontiert, die sich durch <strong>sadistische Strenge und emotionale Demütigungen</strong> auszeichnen. Dies führt z.B. dazu, dass der Protagonist Andrew Neiman zunächst sogar die Beziehung zu seiner Freundin zuliebe der Ausbildung beendet. Aber auch dieses Opfer reicht nicht: Nachdem er nach einem Unfall zu spät und verletzt zu einer Aufführung erscheint, wird er von seinem Lehrer aus der Band geworfen und des im Zuge der nachfolgenden Auseinandersetzung des Konservatoriums verwiesen. Die Methoden des Lehrers werden erst <strong>nach dem Suizid eines anderen Schülers offenbar </strong>und führen zur Entlassung des Lehrers. Im Film gibt es natürlich, wie in Hollywood üblich, ein Happyend: Andrew hört zwar zunächst komplett zu drummen auf, wird aber ausgerechnet von seinem ehemaligen Lehrer mit einem Auftritt in dessen Band geködert, wieder anzufangen. Sein Ziel, Andrew öffentlich bloßzustellen, wird aber durch die <strong>mentale Stärke und das Durchhaltevermögen</strong> Andrews vereitelt.</p>



<p>Viele Musiker*innen können leider von <strong>ähnlichen Erlebnissen</strong> in ihrer Ausbildung berichten. Einige hochdekorierte Professor*innen, die meistens nicht über eine pädagogische Ausbildung verfügen, sondern aufgrund ihrer solistischen Fähigkeiten in ihr Amt gekommen sind, zeichnen sich durch <strong>übergriffige Methoden</strong> aus. Das Selbstwertgefühl der Studierenden, die von diesen Professor*innen ausgebildet werden, kann dadurch <strong>erheblich in Mitleidenschaft gezogen</strong> werden. Und auch die musikalische Leistung der Studierenden leidet.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Von der Musik abgeschottet</strong></h2>



<p>Im Film „Das Vorspiel“ wird dies deutlich, als der Protagonist, der Geigenschüler Alexander schließlich beim Vorspiel das Presto von Bach zwar in rasantem Tempo und lupenrein vorträgt, aber <strong>innerlich nicht anwesend </strong>wirkt. Seine Augen sind leer. Er spielt zwar technisch perfekt. Aber die Musik kommt nicht mehr in seinem Spiel vor. Er hat sich <strong>innerlich von der Musik abgeschottet</strong>. Bemerkenswert ist, dass keiner es merkt: Nicht seine Mitstudierenden, nicht die Lehrerschaft, seine Mutter und am wenigsten seine eigene Lehrerin Anna.</p>



<p>Diese ist das beste Beispiel, wohin das Abspalten der eigenen Persönlichkeit vom Musizieren führen kann: Sie wagt nicht mehr selbst zu spielen, da sie meint, den <strong>hohen Anforderungen eines solistischen Spiels nicht gerecht</strong> werden zu können. Sie meint es. Es ist defacto aber nicht so. Sie ist instrumentaltechnisch durchaus in der Lage, auf hohem Niveau zu spielen. Sie steht sich selbst durch ein <strong>massiv gestörtes Selbstwertgefühl</strong> im Weg. Als sie dennoch versucht an einem Kammermusikkonzert mitzuwirken, kommt es zum <strong>totalen Zusammenbruch</strong>: Sie flieht vom Konzertort, baut dabei einen Unfall und ist danach nicht mehr in der Lage, ihren Beruf und sogar ihren Alltag mit Familie zu bewältigen. <strong>Burnout</strong>.</p>



<p>Wie viele Annas, Alexanders oder Andrews mag es wohl geben? Und wie viele von ihnen werden es wie Andrew schaffen, aus diesem Abgrund wieder aufzutauchen und auch ihre Freude am Musizieren wieder zu finden?</p>



<p>Unsere Ausbildung stellt <strong>technische Perfektion in den Mittelpunkt</strong>. Der Mensch wird dabei leider oft vergessen. Und doch sind es die Menschen, die die von uns allen geliebte Musik machen. Die Menschen mit ihren Erfahrungen, mit ihren im Inneren durchlebten Konflikten füllen die gespielte Musik erst mit Leben, mit Emotionen. Denn Musik ist i<strong>mmer auch ein Ausdruck der menschlichen Emotionen</strong>. Wenn das technische Können auf die in der Musik zum Ausdruck gebrachten Emotionen treffen, entstehen Interpretationen, die fesseln und die Zuhörer im Innern berühren. Dann entsteht die <strong>Magie, die Musik ausmacht</strong>. Dann kann Musik zu einem <strong>beseelenden und wohltuenden Erlebnis</strong> werden.</p>



<p>Kann ein Mensch <strong>Emotionen in der Musik ausdrücken</strong>, der wie ein Zirkuspferd von klein auf nur auf <strong>instrumentaltechnische Hochleistung</strong> getrimmt wurde? Ein Mensch, der nur in seinem Kämmerlein die Tonleitern hoch und runter gejagt ist und z.B. kein Pferd gesehen hat. Wie soll er denn wissen, wie sich Galopp reiten anfühlt? Und wie soll er dieses Gefühl denn musikalisch ausdrücken können?</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>S</strong>pielen unter Schmerzen</h2>



<p>Immer wieder begegnen mir Musiker*innen, die <strong>unter Schmerzen spielen</strong>. Menschen für die Musik machen zu einer Qual geworden ist und die daran verzweifeln, dass ihnen <strong>durch ihre Beschwerden die Freude an der Musik genommen </strong>wird. Denn Musiker sein ist mehr als ein Beruf. Es ist der <strong>Lebensinhalt</strong>.</p>



<p>Wenn dann tiefer nach der Ursache geschaut wird, tauchen immer wieder dieselben Muster auf: <strong>Arbeiten ohne Unterlass</strong>, ohne Pausen, ohne Urlaub. <strong>Soziale Vereinsamung</strong>. Nur noch das Instrument steht im Fokus. Und die <strong>Identifikation ist nur noch auf das Instrumentalspiel</strong> fixiert. Das funktioniert aber nicht mehr so wie erhofft. Die Folge ist dann noch mehr Üben.</p>



<p>So entsteht ein <strong>Teufelskreis</strong>: Die Fehlhaltungen und Fehlbelastungen nehmen immer mehr zu. Dadurch werden die Schmerzen immer stärker. Spielen geht nur <strong>noch unter Medikamenten</strong>. Der Stresslevel steigt immer mehr. Bis es schließlich so weit kommt, dass gar nichts mehr geht – entweder der <strong>mentale Zusammenbruch</strong> in Form eines Burnouts oder der körperliche. Im schlimmsten Fall in Form der gefürchteten <strong>fokalen Dystonie</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Musikergesundheit &amp; Corona</h2>



<p>Wir haben in Deutschland leider keine aktuellen Zahlen, wie sich die Corona Epidemie auf die gesundheitliche Belastung von Musiker*innen ausgewirkt hat. Daher greife ich auf Studien aus der Zeit vor Corona zurück: Bei verschiedenen Studien zur Musikergesundheit in unterschiedlichen Ländern ist man länderübergreifend zum Ergebnis gekommen, dass <strong>mindestens 40% aller Musiker*innen unter Schmerzen spielen</strong>. Meist ist – und hier gibt es instrumentenspezifische Unterschiede – von einer Anzahl <strong>deutlich über 50%</strong> auszugehen. In der Studie von Blum, bei der 1432 Musiker*innen aus&nbsp; 83 deutschen Orchestern befragt wurden, gaben sogar <strong>86% an, unter Beschwerden zu leiden</strong>. So starken Schmerzen, dass sie in ihrer Berufsausübung eingeschränkt seien, beklagten 76% der Befragten. Meist sind es <strong>Beschwerden des Bewegungsapparates</strong>, aber auch <strong>Lampenfieber bzw. Angstzustände </strong>wurden beklagt. Spahn ermittelte bei ihrer Studie unter Musikstudierenden, dass <strong>68% unter körperlich-seelischen Belastungen</strong> litten. Seidel kam zu dem Ergebnis, dass <strong>85% der Studierenden vor allem durch Auftrittsängste </strong>unter Einschränkungen litten.</p>



<p>Ausgelöst wurden die Beschwerden, so die Autoren in der amerikanischen Zeitschrift „Performing arts medicine“ durch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Seit der frühen Kindheit überhöhte Erwartungen und Anforderungen</li>



<li>Ununterbrochene Forderungen an Perfektion</li>



<li>Intensive und lange Übzeiten seit Kindheit</li>



<li>Erheblicher Konkurrenzdruck</li>



<li>Große Versagensängste</li>



<li>Unsichere Karrierechancen</li>



<li>Instrumentenspezifische Besonderheiten und Schwierigkeiten</li>
</ul>



<p>Wir leben als Musiker*innen seit Jahrzehnten ähnlich wie beim Leistungssport im übertragenen Sinne in der Spirale „höher, weiter, schneller“. Aber eine entsprechende breite <strong>Unterstützung</strong> seitens ausgebildeter Mental- und Körperarbeits-Coaches und dem im Sport schon üblichen Tross an begleitendem medizinischen Personal in Form von spezialisierten Ärzten und Physiotherapeuten <strong>fehlt in den meisten Fällen</strong>. Das wäre auch bei der finanziellen Ausstattung vieler, vor allem der unabhängigen Träger kultureller Institutionen gar nicht leistbar. Und die oft unter prekären Bedingungen arbeitenden Musiker*innen können sich das schon gar nicht leisten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sich arrangieren</h2>



<p>Also bleibt Vielen nur, <strong>sich mit der Situation zu arrangieren</strong>. Oder zu resignieren. Oder aufzugeben. Oder: Es doch aller Widrigkeiten zu Trotz zu versuchen, mit den <strong>selbst zur Verfügung stehenden Mitteln</strong> die Situation zu verbessern.</p>



<p>Ein erster Schritt hierzu wäre beispielsweise sich bewusst zu machen, dass wir nicht immer und zu jeder Zeit perfekt sein müssen. In der Praxis von Gerrit Onne van de Klashorst, dem Begründer der Dispokinesis, hing ein Schild mit dem Satz: <strong>Gut ist gut genug!</strong> Machen wir uns das zu eigen, nimmt dies sehr viel vom übersteigerten Leistungsdruck, unter dem viele Musiker*innen zu zerbrechen drohen. Vergessen wir nicht das Leben. Denn das <strong>Leben besteht nicht nur aus Üben</strong>. Oder, wie es im Film „Das Vorspiel“ vom Ehemann der Geigenlehrerin Anna gesagt wird: „<strong>Die Geige ist nur ein schmales Stück vom Leben</strong>.“</p>



<p></p>



<p>Dieser Artikel ist  erschienen in: Neue Musikzeitung, Ausgabe 09/2022</p>



<p></p>



<p></p>



<div class="wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:100%"></div>
</div>
</div>



<p>Wenn du mehr über Musikergesundheit erfahren oder einfach nur weiter mit mir in Kontakt bleiben möchtest, melde dich bei meinem Newsletter an!</p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://www.schneppat-music.de/newsletter-2/">Newsletter kostenlos abonnieren</a></div>
</div>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/wenn-gut-nicht-gut-genug-ist/">Wenn gut nicht gut genug ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.schneppat-music.de/wenn-gut-nicht-gut-genug-ist/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sieben einfache Tricks um Burnout vorzubeugen</title>
		<link>https://www.schneppat-music.de/sieben-einfache-tricks-um-burnout-vorzubeugen/</link>
					<comments>https://www.schneppat-music.de/sieben-einfache-tricks-um-burnout-vorzubeugen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 May 2022 18:30:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Musikergesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Stressmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Bournout]]></category>
		<category><![CDATA[Bournout Prophylaxe]]></category>
		<category><![CDATA[Instrumentalspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Üben]]></category>
		<category><![CDATA[Umgang mit Stress]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.schneppat-music.de/?p=25490</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit sieben einfach umzusetzenden Tricks kann Jeder auch in herausfordernden Zeiten Bournout vorbeugen und etwas für die eigene Gesundheit tun.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/sieben-einfache-tricks-um-burnout-vorzubeugen/">Sieben einfache Tricks um Burnout vorzubeugen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/05/gemilang-sinuyudhan-PyaByAhnQ-s-unsplash-1024x682.jpg" alt="Joggende Frau mit orangen Jacke und blauer Hose im Wald auf einem breiten Waldweg, umrahmt von grünen Laubbäumen und Sträuchern" class="wp-image-25488" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/05/gemilang-sinuyudhan-PyaByAhnQ-s-unsplash-1024x682.jpg 1024w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/05/gemilang-sinuyudhan-PyaByAhnQ-s-unsplash-980x653.jpg 980w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/05/gemilang-sinuyudhan-PyaByAhnQ-s-unsplash-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Jogging im Wald
Foto: Gemilang Sinuyudhan by unsplash</figcaption></figure>



<p>Mit <strong>sieben einfachen Tricks</strong> herausfordernde Zeiten überstehen und <strong>Burnout vorbeugen</strong>.</p>



<p>Herausfordernde Zeiten erfordern <strong>viel Selbstfürsorge</strong> &#8211; will man sie erfolgreich bestehen!</p>



<p></p>



<p>Was haben wir in den letzten Jahren <strong>seit Ausbruch des Coronavirus</strong> alles durchleben müssen:</p>



<p>Wir wurden von einem Augenblick zum anderen <strong>in eine neue Zeit katapultiert</strong>. Alles, was selbstverständlich in unseren beruflichen und Vieles, was in unseren privaten Leben war, gab es auf einmal nicht mehr oder war nicht mehr möglich. Und Vieles ist nach wie vor nicht mehr zur früheren Normalität zurückgekehrt. Manches davon wird es wohl niemals werden. Wir haben alle <strong>innerhalb kürzester Zeit</strong> unglaublich viel neu lernen müssen, um den neuen Anforderungen an uns halbwegs gerecht werden zu können. Das Ganze unter einem <strong>enormen Druck</strong>, oftmals in <strong>Isolation</strong> und für Viele verbunden mit <strong>Existenzangst</strong>.</p>



<p>Jetzt wagen wir vorsichtig die Fühler wieder auszustrecken und nach vorne zu schauen. Aber auch dort ist der berühmte Silberstreifen am Horizont nur <strong>mit sehr großem Optimismus</strong> zu erahnen. Näher und präsenter sind die dunklen Wolken, die sich am musikalischen Himmel vor allem der selbstständig arbeitenden Musikpädagog*innen auftürmen in Gestalt des drohenden <strong>Verlusts der Umsatzsteuerbefreiung</strong> und der <strong>flächendeckenden Einführung der Ganztagsschule</strong> auch für Grundschüler bis 2026.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Erschöpfung</strong> und Ungewissheit</h2>



<p>Wenn ich in der letzten Zeit mit Kollegen und Kolleginnen gesprochen habe, fällt immer wieder eine Bemerkung, dass Mann oder Frau eine <strong>ungeheure Erschöpfung </strong>spürt. Es wird mir immer wieder geschildert, dass sich sehr über die Lockerungen gefreut wird. Es wird aber kaum oder nur mit großer Anstrengung die Kraft aufgebracht, sich den neuen Herausforderungen durch den Wegfall der Beschränkungen zu stellen.</p>



<p>Ist das verwunderlich? </p>



<p>Nein, ganz und gar nicht. Es wäre eher verwunderlich, wenn die zurückliegende Zeit keine Spuren hinterlassen hätte. Außerdem ist es ja beileibe nicht so, dass wir nahtlos an das Vorherige anknüpfen könnten: Der Konzertbetrieb kommt für die Freelancer nur <strong>sehr stockend</strong> wieder in Fahrt. Die Unterrichtssituation hat sich bei einigen Instrumenten mitnichten normalisiert. Dazu kommt nun die <strong>Ungewissheit</strong>, welche Auswirkungen der Krieg in der Ukraine auch hierzulande haben wird. Werden sich die Menschen noch Instrumentalunterricht und Konzertbesuche leisten können bei der sich jetzt schon zeigenden Inflation?</p>



<p>Förderungen gibt es nach wie vor. Es manchen Bundesländern gibt es nach wie vor Stipendien. Aber nicht in allen Bundesländern. Es gibt Stipendien seitens des Deutschen Musikrates, des Musikfonds etc. Aber <strong>nicht in dem Umfang</strong>, wie es in den letzten Jahren der Fall war. Hier in Hessen gibt es Förderungen, die darauf zielen, den Konzertbetrieb wieder anzustoßen. Sie helfen dadurch indirekt den konzertierenden Musiker*innen. Stipendien für Einzelkünstler und Ensembles, wie es 2020 und 2021 durch den Arbeits-, Projekt- und Brückenstipendien der Hessischen Kulturstiftung gab, sind derzeit in Hessen nicht vorgesehen. Die Fördertöpfe für musikalische Bildung in Hessen stehen inhaltlich eher für niederschwellige Angebote und kommen damit für den klassischen Instrumentaleinzelunterricht nicht in Frage.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Selbstfürsorge</strong></h2>



<p>Umso wichtiger ist es, gerade jetzt etwas für die eigene <strong>körperliche und seelische Gesundheit </strong>zu tun. Sonst droht der Zusammenbruch oder neudeutsch ausgedrückt das Burnout. </p>



<p>Ein <strong>Burnout</strong> kommt nicht von heute auf morgen. Er kündigt sich an. Es gibt klare Signale, an denen man erkennen kann, wie gefährdet man ist. Es ist eine <strong>Spirale in zehn klar definierten Stufen</strong> vom Zwang, sich selbst zu beweisen bis zur völligen Erschöpfung. <strong>Deutliche Warnsymptome</strong> sind u.a. Hyperaktivität, die Verdrängung von Misserfolgen und Enttäuschungen, das Gefühl nie Zeit zu haben, freiwillig unbezahlte Mehrarbeit, Unaufmerksamkeit, Einschränkung sozialer Kontakte, Verleugnung eigener Bedürfnisse, chronische Müdigkeit, Resignation oder Antriebs- und Energiemangel.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Trick 1: Üben</h2>



<p>Das Gute ist, dass wir eine der <strong>mächtigsten Hilfen gegen das Burnout</strong> quasi per Beruf schon zwangsweise aufrufen müssen. Denn wir müssen üben. Durch das motorische Erlernen neuer musikalischen Inhalte wird im Gehirn das „Glückshormon“ Dopamin freigesetzt. Es wäre also schon ein guter Schritt, um die eigene Gesundheit zu stärken, sich ein neues Stück aussuchen und dieses einzustudieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Trick 2: Bewegung</h2>



<p>Bewegung ist ein weiteres Mittel, aktiv dem Burnout vorzubeugen. Denn Bewegung hat nachweislich eine <strong>antidepressive Wirkung</strong>. Durch die mit Bewegung verbundene Endorphin Ausschüttung wirkt Bewegung wie ein <strong>natürlicher Betablocker</strong>. Diese vorbeugende Wirkung erzielt man bereits ab 60 Minuten moderatem Ausdauertraining bei einem Laktatgehalt bis maximal 2 mmol/l pro Woche. Optimal wären insgesamt <strong>180 Minuten moderates Ausdauertraining pro Woche</strong>. Also einfach mehrmals die Woche eine Runde um den Block drehen und dabei stramm gehen reicht schon dafür aus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Trick 3: Trinken</h2>



<p>Ein weiteres, ganz banales Mittel ist ausreichend trinken. Hier ist die Faustregel als Trinkmenge das <strong>eigene Gewicht mal 30 ml pro Tag </strong>zu nehmen. Davon am besten <strong>die Hälfte bis zur Mittagszeit</strong>, um die körperlichen Prozesse optimal zu unterstützen. Und natürlich die erforderliche Flüssigkeitsmenge nicht in Form von Prosecco oder Zuckerwasser, sondern am besten in Form von <strong>ungesüßtem Wasser oder Tee</strong> zu sich nehmen. Ungesüßte Wasser kann man übrigens wunderbar mit ein paar Früchten oder frischen Kräutern aufpeppen. Im Sommer einfach in gefrorener Form hinein geben &#8211; und schon hat man ein leckeres, gekühltes Getränk.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Trick 4: Ernährung</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="683" height="1024" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/05/robson-melo-H6VxhE_x-kE-unsplash-683x1024.jpg" alt="grüne und rote Äpfel in einer halb liegenden rotbraunen Keramikschale auf einer rustikalen braun-weiß gestreiften Tischläufer" class="wp-image-25489"/><figcaption class="wp-element-caption">grüne und rote Äpfel
Foto: Robson Melo by unsplash</figcaption></figure>



<p>An Apple a day keeps the doctor away &#8211; das trifft auch bei der Burnout-Prophylaxe zu. Frisches Obst und Gemüse sind dabei das Wichtigste. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt <strong>2 Portionen Obst und 3 Portionen Gemüse pro Tag</strong>. Bei den Gemüseportionen eine Portion gegart, eine roh und eine Portion in Form von Salat. Eine Portion ist dabei individuell durch die <strong>Größe der eigenen Hand </strong>messbar. Eine gute Ernährung ist gerade in stressigen Zeiten wichtig, denn der Körper hat einen <strong>erhöhten Bedarf an Vitaminen und</strong> Mineralstoffen. Vor allem an Magnesium, Kalium, dem Coenzym Q10, Eisen, Jod, Folsäure und Vitamin B12. Bei oxidativem Stress gibt es auch einen erhöhten Vitamin C Bedarf. So braucht beispielsweise ein Raucher 150 mg Vitamin C am Tag anstatt der normal benötigten 100 mg Vitamin C pro Tag.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Trick 5: Pausen einlegen</h2>



<p>Einfach umzusetzen, kostenlos, aber Goldwert gegen Stress und Burnout: <strong>den Tag durch Pausen strukturieren</strong>. Der Körper arbeitet nicht immer gleich effizient. Phasen der Aktivität wechseln sich mit Phasen der Regeneration ab. Wenn dieser sogenannte <strong>BRAC-Rhythmus</strong> bei der Strukturierung des Tages berücksichtigt wird, kann man nicht besser und effektiver arbeiten, sondern gleichzeitig den Stresspegel senken. Einfach mal ausprobieren: Regelmäßig nach 90 Minuten eine Minipause von ca. 5 Minuten einlegen und mittags bzw. zur Mitte des Tages eine mindestens 30minütige Pause machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Trick 6: Schlaf</h2>



<p>Leider ist eines der wichtigsten Mittel gegen das Burnout zwar kostenlos erhältlich, aber meist gerade in stressigen Zeiten gestört: der <strong>Schlaf</strong>. Im Schlaf sollte <strong>Körper und Geist regenerieren</strong> und die Erlebnisse des Tages verarbeitet werden. Ist Ihr Schlaf gestört, sollten Sie versuchen zunächst die <strong>Regeln der Schlafhygiene</strong> einzuhalten: Nach 17 Uhr keine koffeinhaltigen Getränke und abends ein leichtes, gut verdauliches Essen zu sich nehmen, eine angenehme Atmosphäre und Temperatur im Schlafzimmer schaffen, ggf. abdunkeln, körperliche und geistige Aktivitäten allmählich vor dem Schlafengehen verringern, blaues Licht vor dem Schlafengehen vermeiden und nur ins Bett gehen, wenn man müde ist. Regelmäßige körperliche Aktivität ist übrigens auch Schlaf fördernd. Falls das noch nicht hilft, kann man ggf. <strong>mit schlaffördernden Naturheilmitteln unterstützen</strong>. Schlaffördernde Naturheilmittel aus Baldrian, Hopfen, Melisse, Passionsblume und Lavendel gibt es in verschiedensten Zusammenstellungen und Stärken für geringes Geld sogar im Supermarkt zu kaufen. Im Reformhaus oder der Apotheke gibt es zudem frei verkäuflich Mittel, die die Melatonin Ausschüttung unterstützen. Da aber massive Schlafstörungen auch von verschiedenen Krankheiten ausgelöst werden können, sollte man hier auf jeden Fall ärztlichen Rat hinzuziehen.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Trick 7: Glück</strong></h2>



<p>„Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein.“ , so Voltaire. Glück ist unsere <strong>schärfste Waffe gegen Stress und Burnout</strong>. Und Glück ist trainierbar! Alles was wir wahrnehmen, fühlen oder denken verändert unser Gehirn. Selbst wenn wir nur so tun, als ob. Das Gehirn unterscheidet z.B. nicht, ob ein Lächeln aufgesetzt ist oder aus dem Herzen kommt. Die Hormonausschüttung ist die gleiche. Daher wirkt die indonesische Lächelmeditation wunderbar stimmungsaufhellend, selbst wenn es einem gar nicht nach Lächeln zumute ist. Und das beste Mittel, um glücklich zu sein, ist bekanntlich <strong>gute Musik</strong> &#8211; am besten natürlich selfmade!</p>



<p>In diesem Sinne: Achte auf Dich! Tue Dir etwas Gutes! Mache viel Musik und etabliere gute Gewohnheiten. Dann schaffst auch Du es gesund durch diese merkwürdigen und stressigen Zeiten.</p>



<p>Dieser Artikel ist in gekürzter Form erschienen in: Neue Musikzeitung, Ausgabe 05/2022</p>



<p></p>



<p></p>



<div class="wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:100%"></div>
</div>
</div>



<p>Wenn du mehr über Musikergesundheit erfahren oder einfach nur weiter mit mir in Kontakt bleiben möchtest, melde dich bei meinem Newsletter an!</p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://www.schneppat-music.de/newsletter-2/">Newsletter kostenlos abonnieren</a></div>
</div>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/sieben-einfache-tricks-um-burnout-vorzubeugen/">Sieben einfache Tricks um Burnout vorzubeugen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.schneppat-music.de/sieben-einfache-tricks-um-burnout-vorzubeugen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Üben?! Warum?</title>
		<link>https://www.schneppat-music.de/ueben-warum-geht-es-nicht-ohne/</link>
					<comments>https://www.schneppat-music.de/ueben-warum-geht-es-nicht-ohne/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Mar 2022 13:37:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Flöte]]></category>
		<category><![CDATA[Musikergesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Stressmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Didaktik]]></category>
		<category><![CDATA[Flötenmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Flötenton]]></category>
		<category><![CDATA[Instrumentaldidaktik]]></category>
		<category><![CDATA[Instrumentalspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Üben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.schneppat-music.de/?p=25454</guid>

					<description><![CDATA[<p>Üben? Warum geht es nicht "ohne"? Und warum kann Üben sogar gegen Stress helfen?<br />
Von der Flötistin und Expertin für Musikergesundheit Ute-Gabriela Schneppat</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/ueben-warum-geht-es-nicht-ohne/">Üben?! Warum?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/01/Floetistin-outdoor-von-Nate-C-1024x682.jpg" alt="Junge Flötistin Outdoor in der Sonne spielend, im Hintergrund unscharf Sträucher,von Nate C by unplash" class="wp-image-25325" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/01/Floetistin-outdoor-von-Nate-C-1024x682.jpg 1024w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/01/Floetistin-outdoor-von-Nate-C-980x653.jpg 980w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/01/Floetistin-outdoor-von-Nate-C-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Junge Flötistin Outdoor in der Sonne spielend, im Hintergrund unscharf Sträucher, Foto von Nata C by unplash</figcaption></figure>



<p>Üben? Warum geht es nicht &#8222;ohne&#8220;? Und warum kann <strong>Üben sogar gegen Stress</strong> helfen?</p>



<p>Ein Passant bleibt bei einem Straßenmusiker stehen und fragt: „Wie komme ich in die Philharmonie?“ „Üben, üben und nochmals üben!“</p>



<p>Wer kennt nicht diesen Witz…</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wiederholungen</h2>



<p>Der Mensch ist ein <strong>Wiederholungstäter</strong>:</p>



<p>Schon als Baby und im Kleinkindalter lernen wir intuitiv z.B. die Muttersprache, indem wir die Laute der <strong>Menschen um uns herum nachahmen</strong>. Auch unsere motorischen Fähigkeiten eignen wir uns so an. Beobachte doch mal ein kleines Kind beim Laufen lernen: Es <strong>probiert immer wieder</strong>, fällt immer wieder hin und beschwert sich lautstark über den Misserfolg. Aber dann probiert es weiter, <strong>variiert und optimiert </strong>seine Bewegungen &#8211; bis es endlich nach unzähligen Anläufen tatsächlich die ersten Schritte erfolgreich meistert. Dann strahlt es über das ganze Gesicht!</p>



<p>Warum ist das so?</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Bewegungen lernen</strong></h2>



<p>Wir erlernen neue Bewegungen und Bewegungen neuen Situationen anzupassen aufgrund der <strong>Plastizität unseres Nervensystems</strong>. Von unseren Nervenzellen werden die Muskeln aktiviert. Es werden Anfang und Ende sowie die Stärke der Muskelanspannung bestimmt. </p>



<p>Beim Lernen eines neuen Bewegungsablaufs, wie zum Beispiel auch beim Lernen ein Instrument zu spielen, muss die Arbeit des Agonisten (1) und des Antagonisten (2) so aufeinander abgestimmt werden, dass die gewünschte Bewegung ausgeführt werden kann. </p>



<p>Wird die Bewegung zum ersten Mal ausgeführt, werden meist <strong>beide Muskeln gleichzeitig aktiviert </strong>und kontrahieren sich. Das ist ziemlich <strong>unökonomisch</strong> und meist auch weit entfernt von einem geschmeidigen Bewegungsablauf. Es werden <strong>viele Motorischen Einheiten</strong> (3) für den Ablauf aktiviert, um die Ausführung der Bewegung zu gewährleisten. </p>



<p>Bei Wiederholungen der Bewegung werden weniger Motorische Einheiten aktiviert. Agonist und Antagonist lernen <strong>im Laufe des Lernprozesses sich abzustimmen</strong>: Der Agonist lernt nur so viel an Kontraktion aufzubringen, dass die Bewegung erfolgreich und mit möglichst wenig Aufwand durchgeführt werden kann. Und der Antagonist lernt wiederum seine Aktivität der verminderten Kontraktion des Agonisten anzupassen. Im fortlaufenden Lernprozess werden so die <strong>aktivierten Motorischen Einheiten immer weiter reduziert</strong>, bis ein Optimum erreicht ist, mit dem das Bewegungsziel sicher erreicht wird. Der Bewegungsablauf sieht jetzt nicht nur optisch geschmeidig aus, sondern fühlt sich leicht an.</p>



<p>Beim Lernen eines Instrumentes passieren aber noch viel mehr Dinge als das vermeintlich „simple“ Lernen eines Bewegungsablaufs.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Beispiel</h2>



<p>Ich lerne die Note „a“ kennen und den Ton „a“ auf der Querflöte zu spielen.</p>



<p>Zunächst sehe ich die Note. Ich registriere, dass die Note „a“ im zweiten Leerraum des Notensystems steht. Das <strong>visuelle Zentrum</strong> im Gehirn wird angesprochen. Ich höre den Namen und den Klang der Note. Jetzt wird das visuelle Erleben <strong>mit dem auditiven Zentrum verknüpft</strong>. Ich lerne, welche Finger auf den Klappen bei diesem Ton sind und spüre den Kontakt der Finger mit den Klappen des Instrumentes mit meinem <strong>Tastsinn</strong>. Ich lerne, wie es sich anfühlt die Flöte mit dieser Fingerkombination zu balancieren und spreche damit meinen <strong>Gleichgewichtssinn</strong> an. Und last not least muss ich mittels meines Atems den Ton noch zum Erklingen bringen. Hierfür muss ich lernen die dafür erforderliche Luftmenge in der richtigen Luftgeschwindigkeit durch den entsprechend geformten Lippenspalt passgenau zu befördern. Ziemlich viel zu koordinieren für einen einfachen Ton!</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das passiert im Gehirn beim Lernen eines Instrumentes</strong></h2>



<p>Wenn wir musizieren, erleben wir ein <strong>hochkomplexes und äußerst präzises Zusammenspiel </strong>zahlreicher Hirnregionen. Fast alle Großhirnbereiche sind dabei beteiligt. Spielen und Notenlesen erfordert die Aktivierung sowohl der auditiven wie auch der visuellen und sensomotorischen Großhirnregionen.</p>



<p>Die Planung und Kontrolle der Spielbewegungen ist im <strong>Stirnhirn</strong> angesiedelt. Die <strong>Scheitellappen</strong> berechnen die räumliche Koordination auf Tastatur oder Griffbrett. Aber ohne die Aktivität der tieferliegenden, also im Gehirninneren liegenden <strong>Basalganglien</strong> wären wir nicht im Stande einen einzigen Ton erklingen zu lassen. Die Basalganglien (4) sind die Mittler, die eine selbstbestimmte Willkürbewegung beginnen lassen. Sie haben die Funktion eines &#8222;Schalters&#8220; inne. Sie lassen uns auch neue Regeln, wie beispielsweise neue Fingersätze, lernen. Natürlich immer im engen Zusammenspiel mit der Großhirnrinde, die wiederum für das bewusste Ansteuern der Finger regelt. </p>



<p>Im Laufe der Automatisierung wird dann das <strong>Belohnungssystem aktiviert</strong>. Wir haben dann eine hormonelle Ausschüttung, nämlich des Katecholamins <strong>Dopamin</strong>. Man nimmt an, dass komplexe motorische Zusammenhänge, wie einstudierte komplizierte Passagen, quasi in den Basalganglien „gespeichert“ werden, um sie im Bedarfsfall blitzschnell wieder abrufbar zu haben. Zur Ausführung der Bewegung werden dann wieder die sensomotorischen Zentren der Großhirnrinde benötigt. Die Basalganglien sorgen dann wiederum dafür, dass das motorische Steuerprogramm im richtigen Moment beendet werden kann.</p>



<p>Eine weitere wichtige Struktur des Gehirns beim Musizieren ist das <strong>Kleinhirn</strong>, das die zeitliche und räumliche Präzision von Bewegungen gewährleistet. Und dann werden die <strong>Bewegungen beim Musizieren emotional aufgeladen</strong> &#8211; denn sie drücken ja Emotionen wie Freude, Glück, oder Trauer und Schmerz aus. Diese emotionale Aufladung erfolgt aber nicht in der Großhirnrinde, sondern <strong>im limbischen System</strong>. Von hier geht die Rückmeldung an die Großhirnrinde und diese gibt die Impulse an die Muskulatur.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Dies ist der Grund, warum Üben gegen Stress hilft</strong></h2>



<p>Und damit haben wir den <strong>Bogen zur Stressreaktion</strong> geschlossen. Denn das motorische Lernen im Zusammenhang mit emotionaler Prägung findet <strong>genau in den gleichen Hirnregionen statt</strong>, in denen auch die Stressreaktion initiiert wird. Durch die erfolgreichen Wiederholungen beim Üben eines neuen Bewegungsablaufs, einer neuen Passage, eines neuen Stückes kommt es zur <strong>Ausschüttung des Glückshormons Dopamin</strong>. Dopamin ist wiederum ein wesentlicher Bestandteil der Feinkoordination bei der Stressreaktion des Körpers. Seine Wirkung ist so stark, dass es in der Notfallmedizin zur Behandlung beispielsweise bei Schockzuständen eingesetzt wird, die einen extremen Stresszustand für den Organismus darstellen.</p>



<p>Üben bringt uns also nicht nur auf unserem Instrument weiter, sondern hilft uns auch indirekt dazu mit Stress besser umzugehen. <strong>Es geht also nicht ohne Üben</strong>. Und das ist gut so!</p>



<p>Wie Konfuzius bereits sagte: „Sag es mir, und ich vergesse es. Zeig es mir, und ich werde mich erinnern. Lass es mich tun, und ich werde es können.“</p>



<p>In diesem Sinne: Viel Spaß beim Üben!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Glossar</h2>



<p>(1) <strong>Agonist</strong>: hergeleitet aus dem Griechischen αγω = tun, in Bewegung setzen. Das ist der Muskel, der die Bewegung ausführt, also kontrahiert.</p>



<p>(2) <strong>Antagonist</strong>: hergeleitet aus dem Griechischen αντι = entgegen. Das ist der Muskel, der die Gegenbewegung ausführt, sich also aufgrund der Kontraktion des Agonisten dehnen muss.</p>



<p>(3) <strong>Motorische Einheit</strong>: Gruppe motorischer Nervenzellen, bestehend aus den Motoneuronen des Rückenmarks, den von dort zum jeweiligen Muskel führenden Nervenleitungen und en im jeweiligen Muskel verankerten Motorischen Endplatten. Über die Motorischen Einheiten werden die Nervenimpulse an die Muskulatur weitergegeben. Je weniger Muskelfasern von einer Motorischen Einheit versorgt werden, desto feiner ist die Ausführung der Bewegung. (Feinmotorik: bis zu 5 Muskelfasern werden von einer Motor-Unit versorgt, Grobmotorik: etwa 1500 Muskelfasern werden von einer Motor-Unit gesteuert)</p>



<p>(4) <strong>Basalganglien</strong>: Als&nbsp;Basalganglien&nbsp;oder Nuclei basales werden mehrere Kerne bzw. Kerngebiete des Endhirns zusammengefasst, die unterhalb der Großhirnrinde liegen. Die&nbsp;Basalganglien&nbsp;sind Bestandteil des motorischen Systems und sowohl an der Stütz- und Haltemotorik als auch an der Willkürmotorik beteiligt.</p>



<div class="wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:100%"></div>
</div>
</div>



<p>Wenn du mehr über die Flöte, die Flötenmusik, Musikergesundheit erfahren oder einfach nur weiter mit mir in Kontakt bleiben möchtest, melde dich bei meinem Newsletter an!</p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://www.schneppat-music.de/newsletter-2/">Newsletter kostenlos abonnieren</a></div>
</div>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/ueben-warum-geht-es-nicht-ohne/">Üben?! Warum?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.schneppat-music.de/ueben-warum-geht-es-nicht-ohne/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
