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	<title>Flötenton Archive - Schneppat-Music</title>
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	<description>Ute-Gabriela Schneppat</description>
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	<title>Flötenton Archive - Schneppat-Music</title>
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		<title>Lughnasadh – Klang der Erntezeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2025 16:21:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Lughnasadh - Erntefest</p>
<p>Dies ist der Titel des 4. Satzes der Dorischen Suite op. 80 für Flöte und Klavier der Komponistin Tina Ternes. Und dies ist auch der Inhalt des altkeltischen Erntefestes Lughnasadh, das zu Ehren des Gottes Lugh gefeiert wurde.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/lughnasadh-klang-der-erntezeit/">Lughnasadh – Klang der Erntezeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="819" height="1024" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2025/07/Lughnasadh-819x1024.png" alt="Collage zum keltischen Fest Lughnasadh: goldene Ähren im Sonnenuntergang, aufsteigender Räucherrauch, ein rundes, frisch gebackenes Brot, tanzende Menschen in bunten Trachten und in der Mitte eine Querflöte auf einer Wiese mit Margeriten – Symbole für Ernte, Dankbarkeit, Musik und lebendige Bräuche." class="wp-image-26427"/><figcaption class="wp-element-caption">Lughnasadh</figcaption></figure>



<p>Lughnasadh -Erntefest</p>



<p>Dies ist der Titel des 4. Satzes der Dorischen Suite op. 80 für Flöte und Klavier der Komponistin Tina Ternes. Die geheimnissvolle Anderwelt kommt in die Welt der Lebenden.</p>



<p>Tina Ternes: Dorische Suite op. 80 4. Satz Lughnasadh <a href="https://floete-an-tasten.bandcamp.com/track/lughnasadh-4-movement-from-dorische-suite-by-tina-ternes">https://floete-an-tasten.bandcamp.com/track/lughnasadh-4-movement-from-dorische-suite-by-tina-ternes</a></p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Lughnasadh &#8211; der Klang der Erntezeit</strong></h2>



<p></p>



<p>Am Abend des <strong>31. Juli</strong> beginnt das <strong>keltische Fest Lughnasadh</strong> – ein Übergang zwischen der Fülle des Sommers und der Reifezeit des Spätsommers.<br>Ein Fest der <strong>Ernte</strong>, der <strong>Dankbarkeit</strong>, des <strong>Teilens</strong> – und auch ein Fest der leisen inneren Rückschau: Was ist in diesem Jahr gewachsen? Was kann geerntet werden – auf dem Feld und in mir selbst?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tradition und Brauchtum</h2>



<p>Lughnasadh (sprich:&nbsp;<em>Luunasa</em>) geht auf den keltischen Lichtgott Lugh zurück, der das Fest zu Ehren seiner Pflegemutter Tailtiu eingeführt haben soll.<br>Die traditionellen Bräuche sind so reich wie das Getreide auf dem Feld:</p>



<p>🌾&nbsp;<strong>Das erste Brot backen</strong>&nbsp;– aus frisch gemahlenem Korn, als Dank für die Gaben der Natur. Oft wurde das Brot als Opfer dargebracht – für Fruchtbarkeit, Glück und Schutz.</p>



<p>💍&nbsp;<strong>Heiraten auf Probe</strong>&nbsp;– Paare konnten sich für ein Jahr binden, um dann zu entscheiden, ob sie einander bleiben wollten.</p>



<p>🔥&nbsp;<strong>Rituale mit Feuer und Räucherwerk</strong>&nbsp;– um das Alte zu verabschieden und Platz für Neues zu schaffen.</p>



<p>🌿&nbsp;<strong>Kräuterweihe</strong>&nbsp;– denn um diese Zeit haben viele Heilpflanzen die stärkste Kraft. Sie wurden gesammelt, geweiht und für den Winter getrocknet.</p>



<p>🎭&nbsp;<strong>Spiel und Wettkampf</strong>&nbsp;– Lughnasadh war auch ein Fest der Lebensfreude. Es wurde getanzt, musiziert, gelacht – und Kräfte gemessen in sportlichen Spielen.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Lughnasadh und meine Musik</h2>



<p>Besonders verbunden fühle ich mich diesem Fest über die Musik. In der <strong>„Dorischen Suite“</strong> von <strong>Tina Ternes</strong>, die ich auf meiner CD <em>La Flûte Femme</em> eingespielt habe, ist der 4. Satz <strong>Lughnasadh</strong> gewidmet.<br>Die dorische Tonart, der drängende Puls, die wunderbare Klangfärbung – all das fängt die Atmosphäre dieses Festes ein: festlich, schlicht, archaisch, voller Tanz und Leben, verbunden mit dem Zyklus der Natur.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet Lughnasadh für dich – heute?</h2>



<p>Vielleicht backst du kein Brot und heiratest auch nicht auf Probe 😉 – aber vielleicht ist <strong>heute der richtige Moment, um dankbar zurückzuschauen</strong>.<br>Was hast du in diesem Jahr gesät?<br>Was ist gereift – an Projekten, Erkenntnissen, innerem Wachstum?<br>Und was möchtest du <em>teilen</em> – mit deiner Community, deinen Schüler:innen, in deiner Musik?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Achtsamkeit &amp; Erntezeit</h2>



<p>Lughnasadh erinnert uns daran, dass es <strong>Zyklen</strong> braucht: </p>



<p>Phasen der Arbeit und des Innehaltens.</p>



<p><br>Für mich ist dieser Zeitpunkt wie ein musikalisches <strong>Innehalten zwischen zwei Sätzen</strong>: ein Luftholen. Eine Pause.<br>Ein Moment, der nachklingt – bevor der nächste Einsatz beginnt.</p>



<p><strong>Zum Nachhören:</strong><br>🎶 Hier kannst du in meine Aufnahme des <em>Lughnasadh</em>-Satzes hineinhören – aus der <em>Dorischen Suite</em> von Tina Ternes, auf meiner CD <em>La Flûte Femme</em>.</p>



<p><a href="https://floete-an-tasten.bandcamp.com/track/lughnasadh-4-movement-from-dorische-suite-by-tina-ternes">https://floete-an-tasten.bandcamp.com/track/lughnasadh-4-movement-from-dorische-suite-by-tina-ternes</a></p>



<p></p>



<p></p>



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		<title>Beltane &#8211; die Nacht der Göttin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Apr 2025 15:08:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Beltane - Tanz in den Mai - Die Nacht der Göttin</p>
<p>Dies ist der Titel des 3. Satzes der Dorischen Suite op. 80 für Flöte und Klavier der Komponistin Tina Ternes. Und dies ist auch der Inhalt des altkeltischen Festes Beltane, dessen Brauchtum heute noch z.B. mit dem Tanz in den Mai oder dem Aufstellen des Maibaums gefeiert wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/beltane-die-nacht-der-goettin/">Beltane &#8211; die Nacht der Göttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="858" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2025/04/Beltane-1024x858.jpg" alt="" class="wp-image-26388" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2025/04/Beltane-1024x858.jpg 1024w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2025/04/Beltane-980x822.jpg 980w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2025/04/Beltane-480x402.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Beltane</figcaption></figure>



<p>Beltane &#8211; Tanz in den Mai &#8211; Die Nacht der Göttin</p>



<p>Dies ist der Titel des 3. Satzes der Dorischen Suite op. 80 für Flöte und Klavier der Komponistin Tina Ternes. Die geheimnissvolle Anderwelt kommt in die Welt der Lebenden.</p>



<p>Tina Ternes: Dorische Suite op. 80 3. Satz Beltane<a href="https://floete-an-tasten.bandcamp.com/track/beltane-3-movement-from-dorische-suite-by-tina-ternes"> https://floete-an-tasten.bandcamp.com/track/beltane-3-movement-from-dorische-suite-by-tina-ternes</a></p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Beltane – wenn das Leben Feuer fängt</strong></h2>



<p></p>



<p>In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai wird es wild, lebendig und magisch:&nbsp;<strong>Beltane</strong>&nbsp;steht an – das keltische Fest des Lebens, der Liebe, der Fruchtbarkeit und des Neubeginns.</p>



<p>Was viele heute als „<strong>Tanz in den Mai</strong>“ kennen, hat seine Wurzeln in einem uralten Übergangsritual, das tief mit der Natur, dem Jahreslauf und der eigenen Lebenskraft verbunden ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Woher kommt Beltane?</h2>



<p>Beltane (sprich:&nbsp;<em>Bell-tän</em>) gehört zu den acht Jahreskreisfesten und markiert den Beginn des keltischen Sommers. Gefeiert wurde es traditionell vom 30. April bis 1. Mai –&nbsp;<strong>wenn die Natur explodiert vor Wachstum und Energie.</strong></p>



<p>Für die Kelten war das Jahr in zwei große Hälften geteilt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Samhain</strong>&nbsp;am 1. November beendete das alte Jahr.</li>



<li><strong>Beltane</strong>&nbsp;am 1. Mai leitete das neue, helle Halbjahr ein.</li>
</ul>



<p>Der Name „Beltane“ lässt sich vermutlich vom keltischen Gott&nbsp;<em>Belanos</em>&nbsp;(Lichtgott, Sonnenkraft) ableiten – und vom altirischen „tene“ für Feuer.<br><strong>Beltane bedeutet also: das strahlende Feuer.</strong></p>



<p></p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Feuer, Liebe, Lebenskraft</h2>



<p>Das zentrale Ritual von Beltane war – wie sollte es anders sein – das&nbsp;<strong>Feuer.</strong><br>Zu Beginn des Festes wurden alle Herdfeuer gelöscht. In der Nacht entzündeten die Menschen große Beltane-Feuer im Freien – oft auf Hügeln. Zwei Feuer wurden oft nebeneinander entfacht. Mensch wie Tier gingen zwischen ihnen hindurch, um sich zu reinigen, zu schützen und die Kraft des Sommers willkommen zu heißen. Das Feuer selbst wurde mit einem Stock und einem Stück Holz durch Reibung entfacht – als Symbol der Vereinigung von Mann und Frau. Das Feuer wurde aus den neun heiligen Hölzern Birke, Eberesche, Eibe, Eiche, Erle, Haselnuss, Lärche, Ulme und Wacholder zusammengetragen, um die magische Verbindung zum Göttlichen und der Anderwelt zu ermöglichen. Nach Ende der Feier nahm jede Familie ein Stück Glut des heiligen Feuers mit nach Hause, um das Herdfeuer wieder zu entzünden. Die Asche des heiligen Feuers wurde auf den Felder verteilt.</p>



<p><strong>Beltane war das Fest der Fruchtbarkeit</strong>&nbsp;– im ganz ursprünglichen Sinne: Leben erschaffen, genießen, lieben. Sinnlichkeit und Erotik waren fester Bestandteil der Feierlichkeiten von Beltane als Symbol der Vereinigung von Himmel und Erde, Tag und Nacht und der Vereinigung mit dem Göttlichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wasser, Bäume und der Ursprung des Maibaums</h2>



<p>Neben dem Feuer spielte auch das&nbsp;<strong>Wasser</strong>&nbsp;eine wichtige Rolle: Die Menschen pilgerten zu heiligen Brunnen, ließen Opfergaben dort und schöpften heiliges Wasser aus ihnen. Oder sie wuschen ihr Gesicht mit Tauwasser, das sie mit Gesundheit und Glück segnen sollte.</p>



<p>Und dann war da natürlich noch der&nbsp;<strong>Baum</strong>&nbsp;– Symbol für die Verbindung von Himmel und Erde.<br>Viele Historiker*innen sehen hier den&nbsp;<strong>Ursprung des Maibaums</strong>, den wir heute kennen: Ein hoher, geschmückter Stamm, der aufgerichtet wird, mit bunten Bändern und Tänzen darum – als Zeichen für Fruchtbarkeit, Lebensfreude und Gemeinschaft.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Rituale, die du heute feiern kannst</h2>



<p>Neben dem Feuer spielte auch das&nbsp;<strong>Wasser</strong>&nbsp;eine wichtige Rolle: Die Menschen pilgerten zu heiligen Brunnen, ließen Opfergaben dort und schöpften heiliges Wasser aus ihnen. Oder sie wuschen ihr Gesicht mit Tauwasser, das sie mit Gesundheit und Glück segnen sollte.</p>



<p>Und dann war da natürlich noch der&nbsp;<strong>Baum</strong>&nbsp;– Symbol für die Verbindung von Himmel und Erde.<br>Viele Historiker*innen sehen hier den&nbsp;<strong>Ursprung des Maibaums</strong>, den wir heute kennen: Ein hoher, geschmückter Stamm, der aufgerichtet wird, mit bunten Bändern und Tänzen darum – als Zeichen für Fruchtbarkeit, Lebensfreude und Gemeinschaft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Walpurgisnacht</h2>



<p>Auch die&nbsp;<strong>Walpurgisnacht</strong>&nbsp;am 30. April hat mit diesem Fest zu tun – wenn auch auf eine andere Weise. Ursprünglich war sie ein mehrtägiges Fest&nbsp;<strong>zu Ehren der heiligen Walburga</strong>, einer Äbtissin und Missionarin aus dem 8. Jahrhundert.</p>



<p>Erst viel später – durch kirchliche Umdeutung – wurde daraus das Bild der „Hexen, die auf dem Blocksberg tanzen“. Eine Projektion auf das, was eigentlich mit&nbsp;<strong>weiblicher Kraft, Heilkunde, Naturwissen und spiritueller Freiheit</strong>&nbsp;zu tun hatte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und musikalisch?</h2>



<p>Für mich hat diese Nacht immer eine ganz besondere Kraft gehabt – auch musikalisch. Auf meiner CD&nbsp;<strong>„La Flûte Femme“</strong>&nbsp;habe ich den Satz&nbsp;<strong>„Beltane“</strong>&nbsp;aus der&nbsp;<strong>Dorischen Suite von Tina Ternes</strong>&nbsp;aufgenommen.<br>Ein Stück, das genau diesen Zauber einfängt: wild, ungestüm, uralt und gleichzeitig hochaktuell.&nbsp;<strong>Eine Flötenstimme, die tanzt, ruft, lockt.</strong></p>



<p>Wenn du magst, hör mal rein – und tanz mit. Und genieße die feierliche Stimmung bei Ankunft der Göttin im Mittelteil.</p>



<p><a href="https://floete-an-tasten.bandcamp.com/track/beltane-3-movement-from-dorische-suite-by-tina-ternes">https://floete-an-tasten.bandcamp.com/track/beltane-3-movement-from-dorische-suite-by-tina-ternes</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Beltane ist mehr als ein Tanz in den Mai</h2>



<p>Es ist eine Einladung,&nbsp;<strong>dich wieder mit deiner Lebenskraft zu verbinden.</strong><br>Mit deinem Körper. Deiner Sinnlichkeit. Deiner Kreativität. Und dem wilden, freien Teil in dir, der oft im Alltag zu kurz kommt.</p>



<p>Also:&nbsp;<strong>Tanz. Spür dich. Lebe.</strong><br>Denn genau das feiert Beltane.</p>



<p></p>



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		<title>Samhain &#8211; Halloween</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Oct 2023 14:31:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Samhain - Halloween<br />
Zu Samhain soll das Tor zur Welt der Toten offen sein</p>
<p>Dies ist der Titel des 1. Satzes der Dorischen Suite op. 80 für Flöte und Klavier der Komponistin Tina Ternes. Und dies ist auch der Inhalt des altkeltischen Festes Samhain, das auch heute noch unter dem Namen Halloween gefeiert wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/samhain-halloween/">Samhain &#8211; Halloween</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="683" height="1024" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2023/10/halloween-5691911_1920-683x1024.jpg" alt="Der Rauch einer brennenden Kerze zieht ivor dem Hintergrund eines in Rot- und Orangetönen gedeckten Stilleben aus Äpfeln, einem Kürbis und gelb-grünen Blättern vor dem schwarzen Nachthimmel" class="wp-image-25920"/><figcaption class="wp-element-caption">halloween von ozaytseva by pixabay</figcaption></figure>



<p>Samhain – Halloween &#8211; Zu Samhain soll das Tor zur Welt der Toten offen sein</p>



<p>Dies ist der Titel des 1. Satzes der Dorischen Suite op. 80 für Flöte und Klavier der Komponistin Tina Ternes. Die geheimnissvolle Anderwelt kommt in die Welt der Lebenden.</p>



<p>Tina Ternes: Dorische Suite op. 80 1. Satz Samhain <a href="https://floete-an-tasten.bandcamp.com/track/samhain-1-movement-from-dorische-suite-by-tina-ternes">https://floete-an-tasten.bandcamp.com/track/samhain-1-movement-from-dorische-suite-by-tina-ternes</a></p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Samhain</h2>



<p></p>



<p>Samhain ist das k<strong>eltische Neujahrsfest</strong>. Mit Imbolc, Beltane und Lughnasagh gehört Samhain zu den <strong>4 großen keltischen Mondfesten</strong>. </p>



<p>Ursprünglich wurde es wahrscheinlich nicht an einem fixen Datum gefeiert sondern einer Mondphase zugeordnet. Im Neuheidentum wird Samhain der <strong>Neumondnacht des Skorpion Mondes</strong> zugeordnet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">über 2000 Jahre</h2>



<p>Das Fest wurde wahrscheinlich schon i<strong>n der Antike gefeiert</strong> und blickt daher auf eine etwa 2000 Jahre alte Tradition zurück. </p>



<p>Es bedeutet übersetzt „<strong>das Ende des Sommers</strong>“: Große Feuer wurden angezündet. Die Menschen liefen durch die Gluten und nahmen die Glut für das eigene Herdfeuer nach Hause mit. Die Tiere wurden von der Weide zurückgeholt und geschlachtet. Die Felder waren zu Samhain abgeerntet. Alles, was noch auf den Feldern, wurde dort belassen und so den Geistern geopfert.</p>



<p>In den alten keltischen Mythen <strong>erlegt der Jäger zu Samhain den Jahreskreiskönig</strong> und verschleppt dessen Frau, die Vegetationsgöttin, in die Unterwelt. In der Hoffnung auf die Wiederkehr des Lichtes und der Fruchtbarkeit wurden in keltischer Zeit wahrscheinlich nicht nur Feuer angezündet, sondern auch dem <strong>Unterweltsgott Cenn Crúach Blutopfer </strong>dargebracht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tor zur Anderwelt</h2>



<p>Der Überlieferung nach waren in dieser besonderen Nacht <strong>die Tore zur Anderwelt geöffnet</strong>: </p>



<p>So konnten <strong>Elfen und Geister </strong>in die Welt der Lebenden kommen. Auch mit den <strong>verstorbenen Ahnen</strong> konnte in Kontakt getreten werden. So entwickelten sich wohl Bräuche, die sich teilweise heute noch in den Bräuchen zu Halloween erhalten haben:</p>



<p>Es wurde in die Zukunft geblickt und geweissagt.</p>



<p>Um die Geister und Feen zu besänftigen, wurden <strong>Speisen und Getränke vor die Tür gestellt</strong>. Schließlich sollten Mensch und Vieh den langen Winter gut überstehen.</p>



<p>An der abendlichen Tafel wurde für die verstorbenen Ahnen <strong>ein leeres Gedeck</strong> hingestellt. Damit sie den Weg zum Hause finden konnten, wurde ein <strong>Licht in einer ausgehöhlten Rübe ins Fenster</strong> gestellt. Heute stellt man stattdessen das Licht in einen ausgehölten Kürbis.</p>



<p>Auch das <strong>Verkleiden und das von Tür zu Tür ziehen</strong>, wie wir es heute von den Kindern zu Halloween kennen, ist wohl auf einen alten keltischen Brauch zu Samhain zurückzuführen:</p>



<p>Auch die Kelten verkleideten sich in schaurige Kostüme, zogen von Tür zu Tür und <strong>sammelten Essen</strong>. Als Dank wurden Gedichte oder Verse vorgetragen – wie heute bei Trick or Treat.</p>



<p></p>



<p>IMöchtest du einen musikalischen Eindruck zu Samhain hören: Das Auftaktstück unserer CD „La flûte femme“ heißt Samhain und entführt dich in die geheimnissvolle Anderwelt der Geister, Feen und Toten.</p>



<p><a href="https://floete-an-tasten.bandcamp.com/track/samhain-1-movement-from-dorische-suite-by-tina-ternes">https://floete-an-tasten.bandcamp.com/track/samhain-1-movement-from-dorische-suite-by-tina-ternes</a></p>



<p></p>



<p></p>



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		<title>Üben?! Warum?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Mar 2022 13:37:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Flöte]]></category>
		<category><![CDATA[Musikergesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Stressmanagement]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Üben? Warum geht es nicht "ohne"? Und warum kann Üben sogar gegen Stress helfen?<br />
Von der Flötistin und Expertin für Musikergesundheit Ute-Gabriela Schneppat</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/01/Floetistin-outdoor-von-Nate-C-1024x682.jpg" alt="Junge Flötistin Outdoor in der Sonne spielend, im Hintergrund unscharf Sträucher,von Nate C by unplash" class="wp-image-25325" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/01/Floetistin-outdoor-von-Nate-C-1024x682.jpg 1024w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/01/Floetistin-outdoor-von-Nate-C-980x653.jpg 980w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/01/Floetistin-outdoor-von-Nate-C-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Junge Flötistin Outdoor in der Sonne spielend, im Hintergrund unscharf Sträucher, Foto von Nata C by unplash</figcaption></figure>



<p>Üben? Warum geht es nicht &#8222;ohne&#8220;? Und warum kann <strong>Üben sogar gegen Stress</strong> helfen?</p>



<p>Ein Passant bleibt bei einem Straßenmusiker stehen und fragt: „Wie komme ich in die Philharmonie?“ „Üben, üben und nochmals üben!“</p>



<p>Wer kennt nicht diesen Witz…</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wiederholungen</h2>



<p>Der Mensch ist ein <strong>Wiederholungstäter</strong>:</p>



<p>Schon als Baby und im Kleinkindalter lernen wir intuitiv z.B. die Muttersprache, indem wir die Laute der <strong>Menschen um uns herum nachahmen</strong>. Auch unsere motorischen Fähigkeiten eignen wir uns so an. Beobachte doch mal ein kleines Kind beim Laufen lernen: Es <strong>probiert immer wieder</strong>, fällt immer wieder hin und beschwert sich lautstark über den Misserfolg. Aber dann probiert es weiter, <strong>variiert und optimiert </strong>seine Bewegungen &#8211; bis es endlich nach unzähligen Anläufen tatsächlich die ersten Schritte erfolgreich meistert. Dann strahlt es über das ganze Gesicht!</p>



<p>Warum ist das so?</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Bewegungen lernen</strong></h2>



<p>Wir erlernen neue Bewegungen und Bewegungen neuen Situationen anzupassen aufgrund der <strong>Plastizität unseres Nervensystems</strong>. Von unseren Nervenzellen werden die Muskeln aktiviert. Es werden Anfang und Ende sowie die Stärke der Muskelanspannung bestimmt. </p>



<p>Beim Lernen eines neuen Bewegungsablaufs, wie zum Beispiel auch beim Lernen ein Instrument zu spielen, muss die Arbeit des Agonisten (1) und des Antagonisten (2) so aufeinander abgestimmt werden, dass die gewünschte Bewegung ausgeführt werden kann. </p>



<p>Wird die Bewegung zum ersten Mal ausgeführt, werden meist <strong>beide Muskeln gleichzeitig aktiviert </strong>und kontrahieren sich. Das ist ziemlich <strong>unökonomisch</strong> und meist auch weit entfernt von einem geschmeidigen Bewegungsablauf. Es werden <strong>viele Motorischen Einheiten</strong> (3) für den Ablauf aktiviert, um die Ausführung der Bewegung zu gewährleisten. </p>



<p>Bei Wiederholungen der Bewegung werden weniger Motorische Einheiten aktiviert. Agonist und Antagonist lernen <strong>im Laufe des Lernprozesses sich abzustimmen</strong>: Der Agonist lernt nur so viel an Kontraktion aufzubringen, dass die Bewegung erfolgreich und mit möglichst wenig Aufwand durchgeführt werden kann. Und der Antagonist lernt wiederum seine Aktivität der verminderten Kontraktion des Agonisten anzupassen. Im fortlaufenden Lernprozess werden so die <strong>aktivierten Motorischen Einheiten immer weiter reduziert</strong>, bis ein Optimum erreicht ist, mit dem das Bewegungsziel sicher erreicht wird. Der Bewegungsablauf sieht jetzt nicht nur optisch geschmeidig aus, sondern fühlt sich leicht an.</p>



<p>Beim Lernen eines Instrumentes passieren aber noch viel mehr Dinge als das vermeintlich „simple“ Lernen eines Bewegungsablaufs.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Beispiel</h2>



<p>Ich lerne die Note „a“ kennen und den Ton „a“ auf der Querflöte zu spielen.</p>



<p>Zunächst sehe ich die Note. Ich registriere, dass die Note „a“ im zweiten Leerraum des Notensystems steht. Das <strong>visuelle Zentrum</strong> im Gehirn wird angesprochen. Ich höre den Namen und den Klang der Note. Jetzt wird das visuelle Erleben <strong>mit dem auditiven Zentrum verknüpft</strong>. Ich lerne, welche Finger auf den Klappen bei diesem Ton sind und spüre den Kontakt der Finger mit den Klappen des Instrumentes mit meinem <strong>Tastsinn</strong>. Ich lerne, wie es sich anfühlt die Flöte mit dieser Fingerkombination zu balancieren und spreche damit meinen <strong>Gleichgewichtssinn</strong> an. Und last not least muss ich mittels meines Atems den Ton noch zum Erklingen bringen. Hierfür muss ich lernen die dafür erforderliche Luftmenge in der richtigen Luftgeschwindigkeit durch den entsprechend geformten Lippenspalt passgenau zu befördern. Ziemlich viel zu koordinieren für einen einfachen Ton!</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das passiert im Gehirn beim Lernen eines Instrumentes</strong></h2>



<p>Wenn wir musizieren, erleben wir ein <strong>hochkomplexes und äußerst präzises Zusammenspiel </strong>zahlreicher Hirnregionen. Fast alle Großhirnbereiche sind dabei beteiligt. Spielen und Notenlesen erfordert die Aktivierung sowohl der auditiven wie auch der visuellen und sensomotorischen Großhirnregionen.</p>



<p>Die Planung und Kontrolle der Spielbewegungen ist im <strong>Stirnhirn</strong> angesiedelt. Die <strong>Scheitellappen</strong> berechnen die räumliche Koordination auf Tastatur oder Griffbrett. Aber ohne die Aktivität der tieferliegenden, also im Gehirninneren liegenden <strong>Basalganglien</strong> wären wir nicht im Stande einen einzigen Ton erklingen zu lassen. Die Basalganglien (4) sind die Mittler, die eine selbstbestimmte Willkürbewegung beginnen lassen. Sie haben die Funktion eines &#8222;Schalters&#8220; inne. Sie lassen uns auch neue Regeln, wie beispielsweise neue Fingersätze, lernen. Natürlich immer im engen Zusammenspiel mit der Großhirnrinde, die wiederum für das bewusste Ansteuern der Finger regelt. </p>



<p>Im Laufe der Automatisierung wird dann das <strong>Belohnungssystem aktiviert</strong>. Wir haben dann eine hormonelle Ausschüttung, nämlich des Katecholamins <strong>Dopamin</strong>. Man nimmt an, dass komplexe motorische Zusammenhänge, wie einstudierte komplizierte Passagen, quasi in den Basalganglien „gespeichert“ werden, um sie im Bedarfsfall blitzschnell wieder abrufbar zu haben. Zur Ausführung der Bewegung werden dann wieder die sensomotorischen Zentren der Großhirnrinde benötigt. Die Basalganglien sorgen dann wiederum dafür, dass das motorische Steuerprogramm im richtigen Moment beendet werden kann.</p>



<p>Eine weitere wichtige Struktur des Gehirns beim Musizieren ist das <strong>Kleinhirn</strong>, das die zeitliche und räumliche Präzision von Bewegungen gewährleistet. Und dann werden die <strong>Bewegungen beim Musizieren emotional aufgeladen</strong> &#8211; denn sie drücken ja Emotionen wie Freude, Glück, oder Trauer und Schmerz aus. Diese emotionale Aufladung erfolgt aber nicht in der Großhirnrinde, sondern <strong>im limbischen System</strong>. Von hier geht die Rückmeldung an die Großhirnrinde und diese gibt die Impulse an die Muskulatur.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Dies ist der Grund, warum Üben gegen Stress hilft</strong></h2>



<p>Und damit haben wir den <strong>Bogen zur Stressreaktion</strong> geschlossen. Denn das motorische Lernen im Zusammenhang mit emotionaler Prägung findet <strong>genau in den gleichen Hirnregionen statt</strong>, in denen auch die Stressreaktion initiiert wird. Durch die erfolgreichen Wiederholungen beim Üben eines neuen Bewegungsablaufs, einer neuen Passage, eines neuen Stückes kommt es zur <strong>Ausschüttung des Glückshormons Dopamin</strong>. Dopamin ist wiederum ein wesentlicher Bestandteil der Feinkoordination bei der Stressreaktion des Körpers. Seine Wirkung ist so stark, dass es in der Notfallmedizin zur Behandlung beispielsweise bei Schockzuständen eingesetzt wird, die einen extremen Stresszustand für den Organismus darstellen.</p>



<p>Üben bringt uns also nicht nur auf unserem Instrument weiter, sondern hilft uns auch indirekt dazu mit Stress besser umzugehen. <strong>Es geht also nicht ohne Üben</strong>. Und das ist gut so!</p>



<p>Wie Konfuzius bereits sagte: „Sag es mir, und ich vergesse es. Zeig es mir, und ich werde mich erinnern. Lass es mich tun, und ich werde es können.“</p>



<p>In diesem Sinne: Viel Spaß beim Üben!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Glossar</h2>



<p>(1) <strong>Agonist</strong>: hergeleitet aus dem Griechischen αγω = tun, in Bewegung setzen. Das ist der Muskel, der die Bewegung ausführt, also kontrahiert.</p>



<p>(2) <strong>Antagonist</strong>: hergeleitet aus dem Griechischen αντι = entgegen. Das ist der Muskel, der die Gegenbewegung ausführt, sich also aufgrund der Kontraktion des Agonisten dehnen muss.</p>



<p>(3) <strong>Motorische Einheit</strong>: Gruppe motorischer Nervenzellen, bestehend aus den Motoneuronen des Rückenmarks, den von dort zum jeweiligen Muskel führenden Nervenleitungen und en im jeweiligen Muskel verankerten Motorischen Endplatten. Über die Motorischen Einheiten werden die Nervenimpulse an die Muskulatur weitergegeben. Je weniger Muskelfasern von einer Motorischen Einheit versorgt werden, desto feiner ist die Ausführung der Bewegung. (Feinmotorik: bis zu 5 Muskelfasern werden von einer Motor-Unit versorgt, Grobmotorik: etwa 1500 Muskelfasern werden von einer Motor-Unit gesteuert)</p>



<p>(4) <strong>Basalganglien</strong>: Als&nbsp;Basalganglien&nbsp;oder Nuclei basales werden mehrere Kerne bzw. Kerngebiete des Endhirns zusammengefasst, die unterhalb der Großhirnrinde liegen. Die&nbsp;Basalganglien&nbsp;sind Bestandteil des motorischen Systems und sowohl an der Stütz- und Haltemotorik als auch an der Willkürmotorik beteiligt.</p>



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		<title>Imbolc &#8211; Lichtmess</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Feb 2022 17:22:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Flöte]]></category>
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		<category><![CDATA[Musik von Frauen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Imbolc - Lichtmess - Die Vorboten des Frühlings: Schafsmilch, Schneeglöckchen und Birke</p>
<p>Dies ist der Titel des 2. Satzes der Dorischen Suite op. 80 für Flöte und Klavier der Komponistin Tina Ternes. Und dies ist auch der Inhalt des altkeltischen Festes Imbolc, das sich im Christentum unter dem Namen Mariä Lichtmess erhalten hat. </p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/02/max-kleinen-n6j5pgk7ruE-unsplash-1-1024x683.jpg" alt="Schneeglöckchenblüte mit krabbelnden, kleinem schwarzen Käfer" class="wp-image-25402" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/02/max-kleinen-n6j5pgk7ruE-unsplash-1-1024x683.jpg 1024w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/02/max-kleinen-n6j5pgk7ruE-unsplash-1-980x654.jpg 980w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/02/max-kleinen-n6j5pgk7ruE-unsplash-1-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Schneeglöckchenblüte mit krabbelnden, kleinem schwarzen Käfer
Foto von Max Kleinen by unplash</figcaption></figure>



<p>Imbolc &#8211; Lichtmess &#8211; Die Vorboten des Frühlings: Schafsmilch, Schneeglöckchen und Birke</p>



<p>Dies ist der Titel des 2. Satzes der Dorischen Suite op. 80 für Flöte und Klavier der Komponistin Tina Ternes. In diesem Werk symbolisieren die schweifenden Akkorde über dem rhythmisierten Bass die Kraft des sich immer neu beginnenden Kreislauf des Lebens, das nach dem langen Winter wieder hervorbricht.</p>



<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=CP1uRm1zHrI&amp;list=OLAK5uy_kecXT-5VUdlOV3o1XCtSp0U55nVkOdDos&amp;index=2">Tina Ternes: Dorische Suite op. 80 2. Satz Imbolc</a></p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Mariä Lichtmess</h2>



<p></p>



<p>Und dies ist auch der Inhalt des altkeltischen Festes Imbolc, das sich im Christentum unter dem Namen Mariä Lichtmess erhalten hat.</p>



<p>Mariä Lichtmess wurde ursprünglich 40 Tage nach dem Weihnachtsfest als Mariä Reinigung gefeiert. Denn nach der Geburt eines Sohnes galt eine Frau 40 Tage als „unrein“ und musste sich durch eine Opfergabe wieder „rein“ kaufen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Imbolc</h2>



<p>Auch bei den Kelten gab es um diese Jahreszeit den Brauch, sich durch Opfergaben oder mittels spezieller Rituale zu reinigen. Der harte Winter hatte seinen Tribut gefordert. Oft war es der Kampf ums nackte Überleben gewesen. Und nun, mit zunehmender Helligkeit und den ersten Vorboten des Frühlings wollten sich die Menschen vom harten Regiment des Winters lösen.</p>



<p>Wie genau die Kelten dieses Fest feierten und an welchem Tag es genau gefeiert wurde, ist nicht überliefert. Die ersten Aufzeichnungen erfolgten schon zur christlichen Zeit. Hier wurde es als Fest der Brigida von Kildare (ca. 451-552) gefeiert. Die Bräuche, die damit einher gingen, und auch der Name selbst lassen aber den Rückschluss zu, dass hier keltische Traditionen im christlichen Fest weiterlebten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Göttin Brigid</h2>



<p>Die Göttin Brigid war bei den Kelten eine der wichtigsten Gottheiten. Sie wurde seit der Jungsteinzeit verehrt. Brigid war eine der drei Gestalten der Erdgöttin und stand für die Jungfräulichkeit, den Neubeginn, die Lebensfreude und die Lebendigkeit. Sie wurde der Überlieferung nach unter der Türschwelle zwischen Flammen und Lichtsäulen geboren. Aus der Stirn der Neugeborenen soll ein riesiger Flammenturm bis in den Himmel gereicht haben. Als Kleinkind soll sie in einem Meer von Flammen geschlafen haben. So war Brigid auch die Göttin des Feuers. Ihre Lebenskraft soll das Lodern der Flammen erhalten haben. In manchen Mythen ritt sie am Ende des Winters auf einem Hirsch, weckte die Samen und schüttelte die Bäume, damit die Lebenssäfte neu ersprießen konnten. So wurde Imbolc wohl auch mit Licht und Feuern gefeiert. In manchen Gegenden ist es immer noch üblich, jetzt große Feuer zu entfachen. Und in den skandinavischen Ländern tragen einige Frauen Kronen mit brennenden Kerzen.</p>



<p>Die Göttin Brigid war aber auch die Göttin der Wahrheit. Es war üblich, unter Berufung auf Brigid die Wahrheit zu beschwören so wie wir es heute mit einer eidesstattlichen Erklärung tun. Brigid war auch die Patronin der Hebammen und Schutzgöttin der Gebärenden. Sie war die Göttin der Poeten, Musiker und Künstler.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Götterbär</h2>



<p>In einer Überlieferung ist zu Imbolc von einem Götterbär die Rede. Der Bär erwacht an Imbolc zum ersten Mal nach seinem Winterschlaf und tritt aus seiner Höhle. Unter seinem Pelz verborgen ist der Sonnengott Lugh. Er vergewissert sich, dass die Sonne nun stark genug ist, ihn und alles Leben zu wärmen. Diese Geschichte können wir im Märchen von Schneeweißchen und Rosenrot entdecken. Die beiden Mädchen verkörpern hier die Göttin Brigid. Die alte Mutter, die dem Bär im Winter Zuflucht bietet, steht wohl für die Erdenmutter, die irische-keltische Göttin Cailleach, deren Entsprechung in unseren Märchen und Mythen die Frau Holle oder Frau Percht ist.</p>



<p><a href="https://open.spotify.com/album/2bz4OKJxgpiY5dpqponSmP">https://open.spotify.com/album/2bz4OKJxgpiY5dpqponSmP</a></p>



<p></p>



<p>Hier kannst du die ganze Dorische Suite anhören.</p>



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		<title>Elf Gründe, Querflöte gut zu finden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jan 2022 13:48:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Flöte]]></category>
		<category><![CDATA[Badinerie]]></category>
		<category><![CDATA[Flötenmusik]]></category>
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		<category><![CDATA[Sonate Undine]]></category>
		<category><![CDATA[Stephanie Wagner]]></category>
		<category><![CDATA[Till Dehnhard]]></category>
		<category><![CDATA[Tina Ternes]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Elf Gründe, Querflöte gut zu finden von der Flötistin und Expertin für Musikergesundheit Ute-Gabriela Schneppat</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/01/210424_FloeteAnTasten-63-1024x683.jpg" alt="Flötistin Ute Gabriela Schneppat mit MATIT-Flöte, zu sehen sind die Flöte und die Hände, Foto von Oliver Nehring" class="wp-image-25322" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/01/210424_FloeteAnTasten-63-980x653.jpg 980w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/01/210424_FloeteAnTasten-63-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Ute-Gabriela Schneppat mit MATIT-Flöte Ansicht Hände, Foto von Oliver Nehring</figcaption></figure>



<p>Es gibt viele Gründe, Querflöte gut zu finden. Ich liebe die Querflöte. Für mich ist sie das schönste Instrument des Universums. Kein Wunder, denn sie ist ja &#8222;mein&#8220; Instrument. </p>



<p>Hier kommen meine elf Hauptgründe, warum ich die Querflöte liebe:</p>



<h2 class="wp-block-heading">1. Grund</h2>



<p>Der Klang der Flöte kommt der menschlichen Stimme sehr nahe. Das ist Magie pur!</p>



<h2 class="wp-block-heading">2. Grund</h2>



<p>Die Flöte ist ein königliches Instrument. Denn welches andere Instrument kann schon von sich behaupten, dass ein leibhaftiger König &#8211; nämlich Friedrich der Große &#8211; es profihaft gespielt und auch noch jede Menge Kompositionen für sein Instrument verfasst hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading">3. Grund</h2>



<p>Wenn du erst einmal geschafft hast, einen Ton aus der Flöte herauszubekommen, wirst du sehr schnell Fortschritte machen und bald die ersten Stücke oder Lieder spielen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">4. Grund</h2>



<p>Die Töne in der tiefen Oktave und in der zweiten Oktave unterscheiden sich nur durch den Ansatz. Wenn du also am Anfang einen neuen Ton lernst, lernst du in Wirklichkeit gleich zwei.</p>



<h2 class="wp-block-heading">5. Grund</h2>



<p>Die Flöte wiegt recht wenig und lässt sich auseinandergenommen in ihrem Kasten sehr einfach transportieren. Der Kasten passt ohne Probleme in den Schulranzen und in entsprechend große Taschen oder Rucksäcke. Du kannst sie also ohne Probleme in die Schule, in den Urlaub, zu Freunden oder zu den Großeltern mitnehmen und dort spielen. Bis auf die Blockflöte haben alle anderen Instrumente deutlich größere Kästen oder können gar nicht transportiert werden.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/01/Floetistin-outdoor-von-Nate-C-1024x682.jpg" alt="Junge Flötistin Outdoor in der Sonne spielend, im Hintergrund unscharf Sträucher,von Nate C by unplash" class="wp-image-25325" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/01/Floetistin-outdoor-von-Nate-C-1024x682.jpg 1024w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/01/Floetistin-outdoor-von-Nate-C-980x653.jpg 980w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/01/Floetistin-outdoor-von-Nate-C-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Junge Flötistin Outdoor in der Sonne spielend, im Hintergrund unscharf Sträucher, Foto von Nata C by unplash</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">6. Grund</h2>



<p>Der Witz: &#8211; Was ist schlimmer als eine Flöte? Zwei Flöten &#8211; ist total veraltet. Denn die meisten Flöten, auch einfache Schülerflöten, haben inzwischen eine recht gute Intonation. Und das bisschen, wo man im Zusammenspiel ausgleichen muss, hast du ganz schnell raus. So schult das Zusammenspiel mit einer anderen Flöte sehr gut das Gehör. Und dann kannst du getrost sagen: Was klingt schöner als eine Flöte? Zwei Flöten oder drei Flöten oder…</p>



<h2 class="wp-block-heading">7. Grund</h2>



<p>Es gibt sooooooooooooo tolle Musik für Flöte! Von der Barockzeit bis zur Gegenwart, von Klassik bis zum Rock, vom Orchester bis zum Solo. Hör dir doch mal Mozarts Flötenkonzerte an, die berühmte Badinerie von Johann Sebastian Bach, den Reigen seliger Geister von Gluck, Carl Reinickes Sonate Undine, die Dorische Suite von Tina Ternes oder Aufnahmen von Herbie Mann, Jethro Tull, Till Dehnhard oder Stephanie Wagner..</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="721" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/01/austrian-national-library-_s9mSCOuZao-unsplash-klein-1024x721.jpg" alt="Rock Flötist mit Flöte und Mikrophon, schwarz-weiß-Foto von Austrian National Libraray by unplash" class="wp-image-25323" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/01/austrian-national-library-_s9mSCOuZao-unsplash-klein-1024x721.jpg 1024w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/01/austrian-national-library-_s9mSCOuZao-unsplash-klein-980x690.jpg 980w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/01/austrian-national-library-_s9mSCOuZao-unsplash-klein-480x338.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Rock Flötist mit Flöte und Mikrophon, schwarz-weiß-Foto von Austrian National Libraray by unplash</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">8. Grund</h2>



<p>Du kannst mit der Flöte das Schlagzeug ersetzen. Denn Beatboxen kann man wunderbar auch mit der Flöte. Dafür gibt es sogar einen eigenen Begriff: Fluteboxing!</p>



<h2 class="wp-block-heading">9. Grund</h2>



<p>Forscher haben vor längerer Zeit schon herausgefunden, dass Instrumentalspiel einer der stärksten Anreize für Neuroplastizität ist. Natürlich auch die Querflöte. Querflöte spielen ist also gut fürs Gehirn.</p>



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<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:100%">
<h2 class="wp-block-heading">10. Grund</h2>



<p>Auf die Aufforderung: „Spiel doch mal etwas vor!“ kannst du als Flötistin oder Flötist mit guten Gewissen antworten: „Würde ich ja gerne. Aber wegen Corona &#8211; du weißt schon die Aerosole…Es gab sogar einen Artikel in der Süddeutschen mit dem Titel Wenn Flöten töten…“ Dass das natürlich überhaupt nicht stimmt, versteht sich von selbst. Bei entsprechendem Abstand sind Flöten garantiert nicht mehr gefährlich. Und töten tun sie schon gar nicht! Aber du hast die perfekte Ausrede.</p>
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<h2 class="wp-block-heading">11. Grund</h2>



<p>Flöte spielen ist gesund! Denn beim Flöte spielen brauchst du eine Menge Luft. Also musst du gut und tief atmen. Wenn du regelmäßig flötest, erhöhst du dein Atemvolumen. Damit erhält dein Blut eine größere Sättigung an Sauerstoff. Und das hat bekanntermaßen viele positive Auswirkungen auf deine Gesundheit.</p>



<p>Wenn du mehr über die Flöte, die Flötenmusik, Musikergesundheit erfahren oder einfach nur weiter mit mir in Kontakt bleiben möchtest, melde dich bei meinem Newsletter an!</p>



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