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	<title>Tina Ternes Archive - Schneppat-Music</title>
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	<description>Ute-Gabriela Schneppat</description>
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	<title>Tina Ternes Archive - Schneppat-Music</title>
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		<title>Lughnasadh – Klang der Erntezeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2025 16:21:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Lughnasadh - Erntefest</p>
<p>Dies ist der Titel des 4. Satzes der Dorischen Suite op. 80 für Flöte und Klavier der Komponistin Tina Ternes. Und dies ist auch der Inhalt des altkeltischen Erntefestes Lughnasadh, das zu Ehren des Gottes Lugh gefeiert wurde.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/lughnasadh-klang-der-erntezeit/">Lughnasadh – Klang der Erntezeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="819" height="1024" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2025/07/Lughnasadh-819x1024.png" alt="Collage zum keltischen Fest Lughnasadh: goldene Ähren im Sonnenuntergang, aufsteigender Räucherrauch, ein rundes, frisch gebackenes Brot, tanzende Menschen in bunten Trachten und in der Mitte eine Querflöte auf einer Wiese mit Margeriten – Symbole für Ernte, Dankbarkeit, Musik und lebendige Bräuche." class="wp-image-26427"/><figcaption class="wp-element-caption">Lughnasadh</figcaption></figure>



<p>Lughnasadh -Erntefest</p>



<p>Dies ist der Titel des 4. Satzes der Dorischen Suite op. 80 für Flöte und Klavier der Komponistin Tina Ternes. Die geheimnissvolle Anderwelt kommt in die Welt der Lebenden.</p>



<p>Tina Ternes: Dorische Suite op. 80 4. Satz Lughnasadh <a href="https://floete-an-tasten.bandcamp.com/track/lughnasadh-4-movement-from-dorische-suite-by-tina-ternes">https://floete-an-tasten.bandcamp.com/track/lughnasadh-4-movement-from-dorische-suite-by-tina-ternes</a></p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Lughnasadh &#8211; der Klang der Erntezeit</strong></h2>



<p></p>



<p>Am Abend des <strong>31. Juli</strong> beginnt das <strong>keltische Fest Lughnasadh</strong> – ein Übergang zwischen der Fülle des Sommers und der Reifezeit des Spätsommers.<br>Ein Fest der <strong>Ernte</strong>, der <strong>Dankbarkeit</strong>, des <strong>Teilens</strong> – und auch ein Fest der leisen inneren Rückschau: Was ist in diesem Jahr gewachsen? Was kann geerntet werden – auf dem Feld und in mir selbst?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tradition und Brauchtum</h2>



<p>Lughnasadh (sprich:&nbsp;<em>Luunasa</em>) geht auf den keltischen Lichtgott Lugh zurück, der das Fest zu Ehren seiner Pflegemutter Tailtiu eingeführt haben soll.<br>Die traditionellen Bräuche sind so reich wie das Getreide auf dem Feld:</p>



<p>🌾&nbsp;<strong>Das erste Brot backen</strong>&nbsp;– aus frisch gemahlenem Korn, als Dank für die Gaben der Natur. Oft wurde das Brot als Opfer dargebracht – für Fruchtbarkeit, Glück und Schutz.</p>



<p>💍&nbsp;<strong>Heiraten auf Probe</strong>&nbsp;– Paare konnten sich für ein Jahr binden, um dann zu entscheiden, ob sie einander bleiben wollten.</p>



<p>🔥&nbsp;<strong>Rituale mit Feuer und Räucherwerk</strong>&nbsp;– um das Alte zu verabschieden und Platz für Neues zu schaffen.</p>



<p>🌿&nbsp;<strong>Kräuterweihe</strong>&nbsp;– denn um diese Zeit haben viele Heilpflanzen die stärkste Kraft. Sie wurden gesammelt, geweiht und für den Winter getrocknet.</p>



<p>🎭&nbsp;<strong>Spiel und Wettkampf</strong>&nbsp;– Lughnasadh war auch ein Fest der Lebensfreude. Es wurde getanzt, musiziert, gelacht – und Kräfte gemessen in sportlichen Spielen.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Lughnasadh und meine Musik</h2>



<p>Besonders verbunden fühle ich mich diesem Fest über die Musik. In der <strong>„Dorischen Suite“</strong> von <strong>Tina Ternes</strong>, die ich auf meiner CD <em>La Flûte Femme</em> eingespielt habe, ist der 4. Satz <strong>Lughnasadh</strong> gewidmet.<br>Die dorische Tonart, der drängende Puls, die wunderbare Klangfärbung – all das fängt die Atmosphäre dieses Festes ein: festlich, schlicht, archaisch, voller Tanz und Leben, verbunden mit dem Zyklus der Natur.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet Lughnasadh für dich – heute?</h2>



<p>Vielleicht backst du kein Brot und heiratest auch nicht auf Probe 😉 – aber vielleicht ist <strong>heute der richtige Moment, um dankbar zurückzuschauen</strong>.<br>Was hast du in diesem Jahr gesät?<br>Was ist gereift – an Projekten, Erkenntnissen, innerem Wachstum?<br>Und was möchtest du <em>teilen</em> – mit deiner Community, deinen Schüler:innen, in deiner Musik?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Achtsamkeit &amp; Erntezeit</h2>



<p>Lughnasadh erinnert uns daran, dass es <strong>Zyklen</strong> braucht: </p>



<p>Phasen der Arbeit und des Innehaltens.</p>



<p><br>Für mich ist dieser Zeitpunkt wie ein musikalisches <strong>Innehalten zwischen zwei Sätzen</strong>: ein Luftholen. Eine Pause.<br>Ein Moment, der nachklingt – bevor der nächste Einsatz beginnt.</p>



<p><strong>Zum Nachhören:</strong><br>🎶 Hier kannst du in meine Aufnahme des <em>Lughnasadh</em>-Satzes hineinhören – aus der <em>Dorischen Suite</em> von Tina Ternes, auf meiner CD <em>La Flûte Femme</em>.</p>



<p><a href="https://floete-an-tasten.bandcamp.com/track/lughnasadh-4-movement-from-dorische-suite-by-tina-ternes">https://floete-an-tasten.bandcamp.com/track/lughnasadh-4-movement-from-dorische-suite-by-tina-ternes</a></p>



<p></p>



<p></p>



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		<title>Beltane &#8211; die Nacht der Göttin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Apr 2025 15:08:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Beltane - Tanz in den Mai - Die Nacht der Göttin</p>
<p>Dies ist der Titel des 3. Satzes der Dorischen Suite op. 80 für Flöte und Klavier der Komponistin Tina Ternes. Und dies ist auch der Inhalt des altkeltischen Festes Beltane, dessen Brauchtum heute noch z.B. mit dem Tanz in den Mai oder dem Aufstellen des Maibaums gefeiert wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/beltane-die-nacht-der-goettin/">Beltane &#8211; die Nacht der Göttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="858" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2025/04/Beltane-1024x858.jpg" alt="" class="wp-image-26388" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2025/04/Beltane-1024x858.jpg 1024w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2025/04/Beltane-980x822.jpg 980w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2025/04/Beltane-480x402.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Beltane</figcaption></figure>



<p>Beltane &#8211; Tanz in den Mai &#8211; Die Nacht der Göttin</p>



<p>Dies ist der Titel des 3. Satzes der Dorischen Suite op. 80 für Flöte und Klavier der Komponistin Tina Ternes. Die geheimnissvolle Anderwelt kommt in die Welt der Lebenden.</p>



<p>Tina Ternes: Dorische Suite op. 80 3. Satz Beltane<a href="https://floete-an-tasten.bandcamp.com/track/beltane-3-movement-from-dorische-suite-by-tina-ternes"> https://floete-an-tasten.bandcamp.com/track/beltane-3-movement-from-dorische-suite-by-tina-ternes</a></p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Beltane – wenn das Leben Feuer fängt</strong></h2>



<p></p>



<p>In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai wird es wild, lebendig und magisch:&nbsp;<strong>Beltane</strong>&nbsp;steht an – das keltische Fest des Lebens, der Liebe, der Fruchtbarkeit und des Neubeginns.</p>



<p>Was viele heute als „<strong>Tanz in den Mai</strong>“ kennen, hat seine Wurzeln in einem uralten Übergangsritual, das tief mit der Natur, dem Jahreslauf und der eigenen Lebenskraft verbunden ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Woher kommt Beltane?</h2>



<p>Beltane (sprich:&nbsp;<em>Bell-tän</em>) gehört zu den acht Jahreskreisfesten und markiert den Beginn des keltischen Sommers. Gefeiert wurde es traditionell vom 30. April bis 1. Mai –&nbsp;<strong>wenn die Natur explodiert vor Wachstum und Energie.</strong></p>



<p>Für die Kelten war das Jahr in zwei große Hälften geteilt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Samhain</strong>&nbsp;am 1. November beendete das alte Jahr.</li>



<li><strong>Beltane</strong>&nbsp;am 1. Mai leitete das neue, helle Halbjahr ein.</li>
</ul>



<p>Der Name „Beltane“ lässt sich vermutlich vom keltischen Gott&nbsp;<em>Belanos</em>&nbsp;(Lichtgott, Sonnenkraft) ableiten – und vom altirischen „tene“ für Feuer.<br><strong>Beltane bedeutet also: das strahlende Feuer.</strong></p>



<p></p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Feuer, Liebe, Lebenskraft</h2>



<p>Das zentrale Ritual von Beltane war – wie sollte es anders sein – das&nbsp;<strong>Feuer.</strong><br>Zu Beginn des Festes wurden alle Herdfeuer gelöscht. In der Nacht entzündeten die Menschen große Beltane-Feuer im Freien – oft auf Hügeln. Zwei Feuer wurden oft nebeneinander entfacht. Mensch wie Tier gingen zwischen ihnen hindurch, um sich zu reinigen, zu schützen und die Kraft des Sommers willkommen zu heißen. Das Feuer selbst wurde mit einem Stock und einem Stück Holz durch Reibung entfacht – als Symbol der Vereinigung von Mann und Frau. Das Feuer wurde aus den neun heiligen Hölzern Birke, Eberesche, Eibe, Eiche, Erle, Haselnuss, Lärche, Ulme und Wacholder zusammengetragen, um die magische Verbindung zum Göttlichen und der Anderwelt zu ermöglichen. Nach Ende der Feier nahm jede Familie ein Stück Glut des heiligen Feuers mit nach Hause, um das Herdfeuer wieder zu entzünden. Die Asche des heiligen Feuers wurde auf den Felder verteilt.</p>



<p><strong>Beltane war das Fest der Fruchtbarkeit</strong>&nbsp;– im ganz ursprünglichen Sinne: Leben erschaffen, genießen, lieben. Sinnlichkeit und Erotik waren fester Bestandteil der Feierlichkeiten von Beltane als Symbol der Vereinigung von Himmel und Erde, Tag und Nacht und der Vereinigung mit dem Göttlichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wasser, Bäume und der Ursprung des Maibaums</h2>



<p>Neben dem Feuer spielte auch das&nbsp;<strong>Wasser</strong>&nbsp;eine wichtige Rolle: Die Menschen pilgerten zu heiligen Brunnen, ließen Opfergaben dort und schöpften heiliges Wasser aus ihnen. Oder sie wuschen ihr Gesicht mit Tauwasser, das sie mit Gesundheit und Glück segnen sollte.</p>



<p>Und dann war da natürlich noch der&nbsp;<strong>Baum</strong>&nbsp;– Symbol für die Verbindung von Himmel und Erde.<br>Viele Historiker*innen sehen hier den&nbsp;<strong>Ursprung des Maibaums</strong>, den wir heute kennen: Ein hoher, geschmückter Stamm, der aufgerichtet wird, mit bunten Bändern und Tänzen darum – als Zeichen für Fruchtbarkeit, Lebensfreude und Gemeinschaft.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Rituale, die du heute feiern kannst</h2>



<p>Neben dem Feuer spielte auch das&nbsp;<strong>Wasser</strong>&nbsp;eine wichtige Rolle: Die Menschen pilgerten zu heiligen Brunnen, ließen Opfergaben dort und schöpften heiliges Wasser aus ihnen. Oder sie wuschen ihr Gesicht mit Tauwasser, das sie mit Gesundheit und Glück segnen sollte.</p>



<p>Und dann war da natürlich noch der&nbsp;<strong>Baum</strong>&nbsp;– Symbol für die Verbindung von Himmel und Erde.<br>Viele Historiker*innen sehen hier den&nbsp;<strong>Ursprung des Maibaums</strong>, den wir heute kennen: Ein hoher, geschmückter Stamm, der aufgerichtet wird, mit bunten Bändern und Tänzen darum – als Zeichen für Fruchtbarkeit, Lebensfreude und Gemeinschaft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Walpurgisnacht</h2>



<p>Auch die&nbsp;<strong>Walpurgisnacht</strong>&nbsp;am 30. April hat mit diesem Fest zu tun – wenn auch auf eine andere Weise. Ursprünglich war sie ein mehrtägiges Fest&nbsp;<strong>zu Ehren der heiligen Walburga</strong>, einer Äbtissin und Missionarin aus dem 8. Jahrhundert.</p>



<p>Erst viel später – durch kirchliche Umdeutung – wurde daraus das Bild der „Hexen, die auf dem Blocksberg tanzen“. Eine Projektion auf das, was eigentlich mit&nbsp;<strong>weiblicher Kraft, Heilkunde, Naturwissen und spiritueller Freiheit</strong>&nbsp;zu tun hatte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und musikalisch?</h2>



<p>Für mich hat diese Nacht immer eine ganz besondere Kraft gehabt – auch musikalisch. Auf meiner CD&nbsp;<strong>„La Flûte Femme“</strong>&nbsp;habe ich den Satz&nbsp;<strong>„Beltane“</strong>&nbsp;aus der&nbsp;<strong>Dorischen Suite von Tina Ternes</strong>&nbsp;aufgenommen.<br>Ein Stück, das genau diesen Zauber einfängt: wild, ungestüm, uralt und gleichzeitig hochaktuell.&nbsp;<strong>Eine Flötenstimme, die tanzt, ruft, lockt.</strong></p>



<p>Wenn du magst, hör mal rein – und tanz mit. Und genieße die feierliche Stimmung bei Ankunft der Göttin im Mittelteil.</p>



<p><a href="https://floete-an-tasten.bandcamp.com/track/beltane-3-movement-from-dorische-suite-by-tina-ternes">https://floete-an-tasten.bandcamp.com/track/beltane-3-movement-from-dorische-suite-by-tina-ternes</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Beltane ist mehr als ein Tanz in den Mai</h2>



<p>Es ist eine Einladung,&nbsp;<strong>dich wieder mit deiner Lebenskraft zu verbinden.</strong><br>Mit deinem Körper. Deiner Sinnlichkeit. Deiner Kreativität. Und dem wilden, freien Teil in dir, der oft im Alltag zu kurz kommt.</p>



<p>Also:&nbsp;<strong>Tanz. Spür dich. Lebe.</strong><br>Denn genau das feiert Beltane.</p>



<p></p>



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		<title>Samhain &#8211; Halloween</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Oct 2023 14:31:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Samhain - Halloween<br />
Zu Samhain soll das Tor zur Welt der Toten offen sein</p>
<p>Dies ist der Titel des 1. Satzes der Dorischen Suite op. 80 für Flöte und Klavier der Komponistin Tina Ternes. Und dies ist auch der Inhalt des altkeltischen Festes Samhain, das auch heute noch unter dem Namen Halloween gefeiert wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/samhain-halloween/">Samhain &#8211; Halloween</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="683" height="1024" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2023/10/halloween-5691911_1920-683x1024.jpg" alt="Der Rauch einer brennenden Kerze zieht ivor dem Hintergrund eines in Rot- und Orangetönen gedeckten Stilleben aus Äpfeln, einem Kürbis und gelb-grünen Blättern vor dem schwarzen Nachthimmel" class="wp-image-25920"/><figcaption class="wp-element-caption">halloween von ozaytseva by pixabay</figcaption></figure>



<p>Samhain – Halloween &#8211; Zu Samhain soll das Tor zur Welt der Toten offen sein</p>



<p>Dies ist der Titel des 1. Satzes der Dorischen Suite op. 80 für Flöte und Klavier der Komponistin Tina Ternes. Die geheimnissvolle Anderwelt kommt in die Welt der Lebenden.</p>



<p>Tina Ternes: Dorische Suite op. 80 1. Satz Samhain <a href="https://floete-an-tasten.bandcamp.com/track/samhain-1-movement-from-dorische-suite-by-tina-ternes">https://floete-an-tasten.bandcamp.com/track/samhain-1-movement-from-dorische-suite-by-tina-ternes</a></p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Samhain</h2>



<p></p>



<p>Samhain ist das k<strong>eltische Neujahrsfest</strong>. Mit Imbolc, Beltane und Lughnasagh gehört Samhain zu den <strong>4 großen keltischen Mondfesten</strong>. </p>



<p>Ursprünglich wurde es wahrscheinlich nicht an einem fixen Datum gefeiert sondern einer Mondphase zugeordnet. Im Neuheidentum wird Samhain der <strong>Neumondnacht des Skorpion Mondes</strong> zugeordnet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">über 2000 Jahre</h2>



<p>Das Fest wurde wahrscheinlich schon i<strong>n der Antike gefeiert</strong> und blickt daher auf eine etwa 2000 Jahre alte Tradition zurück. </p>



<p>Es bedeutet übersetzt „<strong>das Ende des Sommers</strong>“: Große Feuer wurden angezündet. Die Menschen liefen durch die Gluten und nahmen die Glut für das eigene Herdfeuer nach Hause mit. Die Tiere wurden von der Weide zurückgeholt und geschlachtet. Die Felder waren zu Samhain abgeerntet. Alles, was noch auf den Feldern, wurde dort belassen und so den Geistern geopfert.</p>



<p>In den alten keltischen Mythen <strong>erlegt der Jäger zu Samhain den Jahreskreiskönig</strong> und verschleppt dessen Frau, die Vegetationsgöttin, in die Unterwelt. In der Hoffnung auf die Wiederkehr des Lichtes und der Fruchtbarkeit wurden in keltischer Zeit wahrscheinlich nicht nur Feuer angezündet, sondern auch dem <strong>Unterweltsgott Cenn Crúach Blutopfer </strong>dargebracht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tor zur Anderwelt</h2>



<p>Der Überlieferung nach waren in dieser besonderen Nacht <strong>die Tore zur Anderwelt geöffnet</strong>: </p>



<p>So konnten <strong>Elfen und Geister </strong>in die Welt der Lebenden kommen. Auch mit den <strong>verstorbenen Ahnen</strong> konnte in Kontakt getreten werden. So entwickelten sich wohl Bräuche, die sich teilweise heute noch in den Bräuchen zu Halloween erhalten haben:</p>



<p>Es wurde in die Zukunft geblickt und geweissagt.</p>



<p>Um die Geister und Feen zu besänftigen, wurden <strong>Speisen und Getränke vor die Tür gestellt</strong>. Schließlich sollten Mensch und Vieh den langen Winter gut überstehen.</p>



<p>An der abendlichen Tafel wurde für die verstorbenen Ahnen <strong>ein leeres Gedeck</strong> hingestellt. Damit sie den Weg zum Hause finden konnten, wurde ein <strong>Licht in einer ausgehöhlten Rübe ins Fenster</strong> gestellt. Heute stellt man stattdessen das Licht in einen ausgehölten Kürbis.</p>



<p>Auch das <strong>Verkleiden und das von Tür zu Tür ziehen</strong>, wie wir es heute von den Kindern zu Halloween kennen, ist wohl auf einen alten keltischen Brauch zu Samhain zurückzuführen:</p>



<p>Auch die Kelten verkleideten sich in schaurige Kostüme, zogen von Tür zu Tür und <strong>sammelten Essen</strong>. Als Dank wurden Gedichte oder Verse vorgetragen – wie heute bei Trick or Treat.</p>



<p></p>



<p>IMöchtest du einen musikalischen Eindruck zu Samhain hören: Das Auftaktstück unserer CD „La flûte femme“ heißt Samhain und entführt dich in die geheimnissvolle Anderwelt der Geister, Feen und Toten.</p>



<p><a href="https://floete-an-tasten.bandcamp.com/track/samhain-1-movement-from-dorische-suite-by-tina-ternes">https://floete-an-tasten.bandcamp.com/track/samhain-1-movement-from-dorische-suite-by-tina-ternes</a></p>



<p></p>



<p></p>



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<p></p>
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		<title>Imbolc &#8211; Lichtmess</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Feb 2022 17:22:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Flöte]]></category>
		<category><![CDATA[Musikerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Brigid]]></category>
		<category><![CDATA[CD La Flûte Femme]]></category>
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		<category><![CDATA[Duo Flöte an Tasten]]></category>
		<category><![CDATA[Flötenmusik]]></category>
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		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
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		<category><![CDATA[Musik von Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Tina Ternes]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Imbolc - Lichtmess - Die Vorboten des Frühlings: Schafsmilch, Schneeglöckchen und Birke</p>
<p>Dies ist der Titel des 2. Satzes der Dorischen Suite op. 80 für Flöte und Klavier der Komponistin Tina Ternes. Und dies ist auch der Inhalt des altkeltischen Festes Imbolc, das sich im Christentum unter dem Namen Mariä Lichtmess erhalten hat. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/02/max-kleinen-n6j5pgk7ruE-unsplash-1-1024x683.jpg" alt="Schneeglöckchenblüte mit krabbelnden, kleinem schwarzen Käfer" class="wp-image-25402" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/02/max-kleinen-n6j5pgk7ruE-unsplash-1-1024x683.jpg 1024w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/02/max-kleinen-n6j5pgk7ruE-unsplash-1-980x654.jpg 980w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/02/max-kleinen-n6j5pgk7ruE-unsplash-1-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Schneeglöckchenblüte mit krabbelnden, kleinem schwarzen Käfer
Foto von Max Kleinen by unplash</figcaption></figure>



<p>Imbolc &#8211; Lichtmess &#8211; Die Vorboten des Frühlings: Schafsmilch, Schneeglöckchen und Birke</p>



<p>Dies ist der Titel des 2. Satzes der Dorischen Suite op. 80 für Flöte und Klavier der Komponistin Tina Ternes. In diesem Werk symbolisieren die schweifenden Akkorde über dem rhythmisierten Bass die Kraft des sich immer neu beginnenden Kreislauf des Lebens, das nach dem langen Winter wieder hervorbricht.</p>



<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=CP1uRm1zHrI&amp;list=OLAK5uy_kecXT-5VUdlOV3o1XCtSp0U55nVkOdDos&amp;index=2">Tina Ternes: Dorische Suite op. 80 2. Satz Imbolc</a></p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Mariä Lichtmess</h2>



<p></p>



<p>Und dies ist auch der Inhalt des altkeltischen Festes Imbolc, das sich im Christentum unter dem Namen Mariä Lichtmess erhalten hat.</p>



<p>Mariä Lichtmess wurde ursprünglich 40 Tage nach dem Weihnachtsfest als Mariä Reinigung gefeiert. Denn nach der Geburt eines Sohnes galt eine Frau 40 Tage als „unrein“ und musste sich durch eine Opfergabe wieder „rein“ kaufen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Imbolc</h2>



<p>Auch bei den Kelten gab es um diese Jahreszeit den Brauch, sich durch Opfergaben oder mittels spezieller Rituale zu reinigen. Der harte Winter hatte seinen Tribut gefordert. Oft war es der Kampf ums nackte Überleben gewesen. Und nun, mit zunehmender Helligkeit und den ersten Vorboten des Frühlings wollten sich die Menschen vom harten Regiment des Winters lösen.</p>



<p>Wie genau die Kelten dieses Fest feierten und an welchem Tag es genau gefeiert wurde, ist nicht überliefert. Die ersten Aufzeichnungen erfolgten schon zur christlichen Zeit. Hier wurde es als Fest der Brigida von Kildare (ca. 451-552) gefeiert. Die Bräuche, die damit einher gingen, und auch der Name selbst lassen aber den Rückschluss zu, dass hier keltische Traditionen im christlichen Fest weiterlebten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Göttin Brigid</h2>



<p>Die Göttin Brigid war bei den Kelten eine der wichtigsten Gottheiten. Sie wurde seit der Jungsteinzeit verehrt. Brigid war eine der drei Gestalten der Erdgöttin und stand für die Jungfräulichkeit, den Neubeginn, die Lebensfreude und die Lebendigkeit. Sie wurde der Überlieferung nach unter der Türschwelle zwischen Flammen und Lichtsäulen geboren. Aus der Stirn der Neugeborenen soll ein riesiger Flammenturm bis in den Himmel gereicht haben. Als Kleinkind soll sie in einem Meer von Flammen geschlafen haben. So war Brigid auch die Göttin des Feuers. Ihre Lebenskraft soll das Lodern der Flammen erhalten haben. In manchen Mythen ritt sie am Ende des Winters auf einem Hirsch, weckte die Samen und schüttelte die Bäume, damit die Lebenssäfte neu ersprießen konnten. So wurde Imbolc wohl auch mit Licht und Feuern gefeiert. In manchen Gegenden ist es immer noch üblich, jetzt große Feuer zu entfachen. Und in den skandinavischen Ländern tragen einige Frauen Kronen mit brennenden Kerzen.</p>



<p>Die Göttin Brigid war aber auch die Göttin der Wahrheit. Es war üblich, unter Berufung auf Brigid die Wahrheit zu beschwören so wie wir es heute mit einer eidesstattlichen Erklärung tun. Brigid war auch die Patronin der Hebammen und Schutzgöttin der Gebärenden. Sie war die Göttin der Poeten, Musiker und Künstler.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Götterbär</h2>



<p>In einer Überlieferung ist zu Imbolc von einem Götterbär die Rede. Der Bär erwacht an Imbolc zum ersten Mal nach seinem Winterschlaf und tritt aus seiner Höhle. Unter seinem Pelz verborgen ist der Sonnengott Lugh. Er vergewissert sich, dass die Sonne nun stark genug ist, ihn und alles Leben zu wärmen. Diese Geschichte können wir im Märchen von Schneeweißchen und Rosenrot entdecken. Die beiden Mädchen verkörpern hier die Göttin Brigid. Die alte Mutter, die dem Bär im Winter Zuflucht bietet, steht wohl für die Erdenmutter, die irische-keltische Göttin Cailleach, deren Entsprechung in unseren Märchen und Mythen die Frau Holle oder Frau Percht ist.</p>



<p><a href="https://open.spotify.com/album/2bz4OKJxgpiY5dpqponSmP">https://open.spotify.com/album/2bz4OKJxgpiY5dpqponSmP</a></p>



<p></p>



<p>Hier kannst du die ganze Dorische Suite anhören.</p>



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<p></p>
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		<title>Elf Gründe, Querflöte gut zu finden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jan 2022 13:48:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Flöte]]></category>
		<category><![CDATA[Badinerie]]></category>
		<category><![CDATA[Flötenmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Flötenton]]></category>
		<category><![CDATA[Flutboxing]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich der Große]]></category>
		<category><![CDATA[Jethro Tull]]></category>
		<category><![CDATA[Mozart Flötenkonzert]]></category>
		<category><![CDATA[Reigen seliger Geister]]></category>
		<category><![CDATA[Sonate Undine]]></category>
		<category><![CDATA[Stephanie Wagner]]></category>
		<category><![CDATA[Till Dehnhard]]></category>
		<category><![CDATA[Tina Ternes]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Elf Gründe, Querflöte gut zu finden von der Flötistin und Expertin für Musikergesundheit Ute-Gabriela Schneppat</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/01/210424_FloeteAnTasten-63-1024x683.jpg" alt="Flötistin Ute Gabriela Schneppat mit MATIT-Flöte, zu sehen sind die Flöte und die Hände, Foto von Oliver Nehring" class="wp-image-25322" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/01/210424_FloeteAnTasten-63-980x653.jpg 980w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/01/210424_FloeteAnTasten-63-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Ute-Gabriela Schneppat mit MATIT-Flöte Ansicht Hände, Foto von Oliver Nehring</figcaption></figure>



<p>Es gibt viele Gründe, Querflöte gut zu finden. Ich liebe die Querflöte. Für mich ist sie das schönste Instrument des Universums. Kein Wunder, denn sie ist ja &#8222;mein&#8220; Instrument. </p>



<p>Hier kommen meine elf Hauptgründe, warum ich die Querflöte liebe:</p>



<h2 class="wp-block-heading">1. Grund</h2>



<p>Der Klang der Flöte kommt der menschlichen Stimme sehr nahe. Das ist Magie pur!</p>



<h2 class="wp-block-heading">2. Grund</h2>



<p>Die Flöte ist ein königliches Instrument. Denn welches andere Instrument kann schon von sich behaupten, dass ein leibhaftiger König &#8211; nämlich Friedrich der Große &#8211; es profihaft gespielt und auch noch jede Menge Kompositionen für sein Instrument verfasst hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading">3. Grund</h2>



<p>Wenn du erst einmal geschafft hast, einen Ton aus der Flöte herauszubekommen, wirst du sehr schnell Fortschritte machen und bald die ersten Stücke oder Lieder spielen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">4. Grund</h2>



<p>Die Töne in der tiefen Oktave und in der zweiten Oktave unterscheiden sich nur durch den Ansatz. Wenn du also am Anfang einen neuen Ton lernst, lernst du in Wirklichkeit gleich zwei.</p>



<h2 class="wp-block-heading">5. Grund</h2>



<p>Die Flöte wiegt recht wenig und lässt sich auseinandergenommen in ihrem Kasten sehr einfach transportieren. Der Kasten passt ohne Probleme in den Schulranzen und in entsprechend große Taschen oder Rucksäcke. Du kannst sie also ohne Probleme in die Schule, in den Urlaub, zu Freunden oder zu den Großeltern mitnehmen und dort spielen. Bis auf die Blockflöte haben alle anderen Instrumente deutlich größere Kästen oder können gar nicht transportiert werden.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/01/Floetistin-outdoor-von-Nate-C-1024x682.jpg" alt="Junge Flötistin Outdoor in der Sonne spielend, im Hintergrund unscharf Sträucher,von Nate C by unplash" class="wp-image-25325" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/01/Floetistin-outdoor-von-Nate-C-1024x682.jpg 1024w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/01/Floetistin-outdoor-von-Nate-C-980x653.jpg 980w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/01/Floetistin-outdoor-von-Nate-C-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Junge Flötistin Outdoor in der Sonne spielend, im Hintergrund unscharf Sträucher, Foto von Nata C by unplash</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">6. Grund</h2>



<p>Der Witz: &#8211; Was ist schlimmer als eine Flöte? Zwei Flöten &#8211; ist total veraltet. Denn die meisten Flöten, auch einfache Schülerflöten, haben inzwischen eine recht gute Intonation. Und das bisschen, wo man im Zusammenspiel ausgleichen muss, hast du ganz schnell raus. So schult das Zusammenspiel mit einer anderen Flöte sehr gut das Gehör. Und dann kannst du getrost sagen: Was klingt schöner als eine Flöte? Zwei Flöten oder drei Flöten oder…</p>



<h2 class="wp-block-heading">7. Grund</h2>



<p>Es gibt sooooooooooooo tolle Musik für Flöte! Von der Barockzeit bis zur Gegenwart, von Klassik bis zum Rock, vom Orchester bis zum Solo. Hör dir doch mal Mozarts Flötenkonzerte an, die berühmte Badinerie von Johann Sebastian Bach, den Reigen seliger Geister von Gluck, Carl Reinickes Sonate Undine, die Dorische Suite von Tina Ternes oder Aufnahmen von Herbie Mann, Jethro Tull, Till Dehnhard oder Stephanie Wagner..</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="721" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/01/austrian-national-library-_s9mSCOuZao-unsplash-klein-1024x721.jpg" alt="Rock Flötist mit Flöte und Mikrophon, schwarz-weiß-Foto von Austrian National Libraray by unplash" class="wp-image-25323" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/01/austrian-national-library-_s9mSCOuZao-unsplash-klein-1024x721.jpg 1024w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/01/austrian-national-library-_s9mSCOuZao-unsplash-klein-980x690.jpg 980w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/01/austrian-national-library-_s9mSCOuZao-unsplash-klein-480x338.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Rock Flötist mit Flöte und Mikrophon, schwarz-weiß-Foto von Austrian National Libraray by unplash</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">8. Grund</h2>



<p>Du kannst mit der Flöte das Schlagzeug ersetzen. Denn Beatboxen kann man wunderbar auch mit der Flöte. Dafür gibt es sogar einen eigenen Begriff: Fluteboxing!</p>



<h2 class="wp-block-heading">9. Grund</h2>



<p>Forscher haben vor längerer Zeit schon herausgefunden, dass Instrumentalspiel einer der stärksten Anreize für Neuroplastizität ist. Natürlich auch die Querflöte. Querflöte spielen ist also gut fürs Gehirn.</p>



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<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:100%">
<h2 class="wp-block-heading">10. Grund</h2>



<p>Auf die Aufforderung: „Spiel doch mal etwas vor!“ kannst du als Flötistin oder Flötist mit guten Gewissen antworten: „Würde ich ja gerne. Aber wegen Corona &#8211; du weißt schon die Aerosole…Es gab sogar einen Artikel in der Süddeutschen mit dem Titel Wenn Flöten töten…“ Dass das natürlich überhaupt nicht stimmt, versteht sich von selbst. Bei entsprechendem Abstand sind Flöten garantiert nicht mehr gefährlich. Und töten tun sie schon gar nicht! Aber du hast die perfekte Ausrede.</p>
</div>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">11. Grund</h2>



<p>Flöte spielen ist gesund! Denn beim Flöte spielen brauchst du eine Menge Luft. Also musst du gut und tief atmen. Wenn du regelmäßig flötest, erhöhst du dein Atemvolumen. Damit erhält dein Blut eine größere Sättigung an Sauerstoff. Und das hat bekanntermaßen viele positive Auswirkungen auf deine Gesundheit.</p>



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<p></p>
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		<title>La Flûte Femme: Warum wir eine CD nur mit Werken von Frauen eingespielt haben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Aug 2021 13:31:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Musikerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[CD]]></category>
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		<category><![CDATA[Clémence de Grandval]]></category>
		<category><![CDATA[Flöte an Tasten]]></category>
		<category><![CDATA[Hessische Kulturstiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Komponistinnen]]></category>
		<category><![CDATA[La Flûte Femme]]></category>
		<category><![CDATA[Mel Bonis]]></category>
		<category><![CDATA[Musik von Frauen]]></category>
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		<category><![CDATA[Ruth Schonthal]]></category>
		<category><![CDATA[Ruth Zechlin]]></category>
		<category><![CDATA[Stipendium]]></category>
		<category><![CDATA[Tina Ternes]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für unsere neue CD haben wir seltene Werke unbekannter Komponistinnen für Flöte und Klavier recherchiert und eingespielt. Unser Ziel: Diese wundervolle Musik einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Welche Komponistinnen kennst du? Clara Schumann, Fanny Hensel-Mendelssohn sicherlich &#8211; aber noch andere? </p>



<p>Und hast du schon einmal ein Stück einer Komponistin einstudiert und aufgeführt? Kennst du Werke von Komponistinnen für <strong>Flöte und Klavier</strong>? </p>



<p>Wenn dies noch nie der Fall war, bist du damit sicherlich nicht allein. Denn leider führen Kompositionen von Frauen in der klassischen Musik bis heute ein Schattendasein. </p>



<p>Das wollen meine Duo-Partnerin Karin Heidrich und ich mit der CD „La Flûte Femme“ unseres Duos „Flöte an Tasten“ ändern. Wir haben <strong>selten gespielte Werke von Komponistinnen für Flöte und Klavier</strong> recherchiert und eingespielt. </p>



<p>Unser Ziel: Diese wundervolle Musik einem <strong>breiteren Publikum</strong> zugänglich zu machen. Die Werke reichen dabei von der Romantik bis zur Gegenwart.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="1016" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/07/La_flûte_femme_Albumcover-1024x1016.jpg" alt="La Flûte Femme" class="wp-image-24981" style="width:512px;height:508px" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/07/La_flûte_femme_Albumcover-1024x1016.jpg 1024w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/07/La_flûte_femme_Albumcover-300x298.jpg 300w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/07/La_flûte_femme_Albumcover-150x150.jpg 150w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/07/La_flûte_femme_Albumcover-768x762.jpg 768w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/07/La_flûte_femme_Albumcover-1080x1071.jpg 1080w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/07/La_flûte_femme_Albumcover-1280x1270.jpg 1280w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/07/La_flûte_femme_Albumcover-980x972.jpg 980w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/07/La_flûte_femme_Albumcover-480x476.jpg 480w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/07/La_flûte_femme_Albumcover.jpg 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">La Flûte Femme</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Frauen in der Musikgeschichte</strong></h2>



<p><strong>Historisch war Komposition eine Männerdomäne</strong>. Die Werke von Frauen wurden meist nur in einem privaten Rahmen aufgeführt. Sie galten bis ins 20. Jahrhundert sogar als Schande und wurden meist belächelt und nicht ernst genommen. </p>



<p>Im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts gelang es daher <strong>nur sehr wenigen Frauen</strong>, als Komponistin bekannt zu werden. Und oft endete dieser Ruhm und die Aufführung der Werke mit ihrem Tod.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine Herzensangelegenheit: <strong>Unsere CD entsteht</strong></h2>



<p>Dies wollen wir mit unserer CD ändern. Wir recherchierten deshalb nach Musik von Komponistinnen aus verschiedenen Zeitepochen und aus verschiedenen Kulturkreisen für unsere Duo Besetzung Flöte und Klavier. Letzendlich haben wir uns für <strong>Stücke von sieben Komponistinnen</strong> entschieden und ihre Werke im Tonstudio eingespielt. Möglich wurde dies mit einer Förderung durch das Arbeits- und Projektstipendium der <strong>Hessischen Kulturstiftung</strong>.</p>



<p>Für die Aufnahmen waren wir im April 2021 fünf Tage im Tonstudio R.A.u.M 103 in Darmstadt. Dort sind wir super von unserem Tonmeister Axel Marx betreut worden. Herausgekommen sind <strong>knapp 70 Minuten wunderbare Musik</strong> von selten gespielten Stücken, die ausschließlich von Frauen komponiert wurden.</p>



<p><strong>Und das gibt es zu hören:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Tina Ternes (*1969): Dorische Suite &#8211; ein mitreißendes Stück mit Ohrwurmcharakter</li>



<li>Marie Félicie Clémence de Grandval (1828-1907): Suite &#8211; ein Meisterwerk romantischer Musik</li>



<li>Laura Netzel (1839-1927): Suite &#8211; ein romantisches Bravourstück mit Themen skandinavischer Volksmusik</li>



<li>Mel Bonis (1858-1937): Scherzo op. posth. 187 &#8211; der impressionistisch geprägte Solitärsatz einer vermutlich verschwundenen Sonate oder Suite </li>



<li>Rosy Wertheim (1888-1949): Trois Morceaux &#8211; bildhafte Tonsprache, die in ihrer Stylistik ihrer Zeit voraus ist</li>



<li>Ruth Zechlin (1926-2007): Sonatine &#8211; das preisgekrönte Werk der Weggefährtin von Hanns Eisler</li>



<li>Ruth Schonthal (1924-2006): A Bird’s Song About… &#8211; inzwischen eines unserer Lieblingsstücke!</li>
</ul>



<p>Bei den Aufnahmen der Werke von Schonthal, Zechlin und Ternes handelt es sich übrigens um <strong>Ersteinspielungen</strong>. Von diesen Stücken sind auch online nur sehr wenige Live-Mitschnitte von Aufführungen zu finden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hier gibt es die CD zum kaufen und streamen</h2>



<p>Die CD kannst du für 15 Euro (plus Versandkosten) direkt bei mir bestellen. </p>



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<p>Natürlich findest du die CD auch bei vielen Streaming-Plattformen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.qobuz.com/de-de/album/la-flute-femme-duo-flote-an-tasten/uk4972o93xcpb">Album La Flûte Femme , Various Composers von Various Composers | Qobuz: Download und Streaming in hoher Audioqualität</a></li>



<li><a href="https://open.spotify.com/album/2bz4OKJxgpiY5dpqponSmP?si=wYEpzfi1Q9qFiVt-2TuzCQ&amp;dl_branch=1&amp;nd=1">La Flûte Femme &#8211; Album by Duo Flöte an Tasten | Spotify</a></li>



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</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Über Flöte an Tasten</h2>



<p>Seit über 30 Jahren führen uns gemeinsame Konzerte quer <strong>durch ganz Deutschland</strong> und bis nach Budapest. So haben wir durch die Jahre ein quasi <strong>blindes Verstehen</strong> miteinander erarbeitet. Unser <strong>breit gefächertes Repertoire </strong>erlaubt es uns, außergewöhnliche Programme <strong>abseits</strong> <strong>des</strong> <strong>Mainstreams</strong> zusammenzustellen.</p>



<p>Unser <strong>Herzensanliegen</strong>: auch die zu Unrecht kaum beachtete Musikliteratur von <strong>Komponistinnen</strong> hörbar zu machen.</p>



<p>Mehr zu unserem Konzertprogramm und den Buchungsmöglichkeiten <a href="https://www.schneppat-music.de/floeteantasten/">findest Du hier</a>.</p>



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		<title>Komponistinnen vorgestellt: Tina Ternes</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2021 13:26:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Musikerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Komponistinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Musik von Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Tina Ternes]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tina Ternes ist eine zeitgenössische Komponistin. Ihre Werke sprechen durch starke Impressionen unmittelbar an und beeindrucken.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="496" height="661" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/04/073-Juli-2016-normal.jpg" alt="Komponistin Tina Ternes" class="wp-image-24412" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/04/073-Juli-2016-normal.jpg 496w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/04/073-Juli-2016-normal-480x640.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 496px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Komponistinnen vorgestellt: Tina Ternes</figcaption></figure>



<h1 class="wp-block-heading">Tina Ternes</h1>



<p>Heute möchte ich euch eine zeitgenössische Komponistin vorstellen, deren Werke unglaublich ansprechend und mitreißend sind: <strong>Tina Ternes</strong> (geb. 1969)</p>



<h2 class="wp-block-heading">Leben</h2>



<p>Die aus Kaiserslautern stammende Tina Ternes zeigte schon<strong> früh ihre musikalische Begabung</strong>: Mit 5 Jahren begann sie bereits Klavier zu spielen. Mit 15 Jahren kam als zweites Instrument der Kontrabass dazu. Schon vor ihrem Studium erhielt sie zudem außerschulisch einen fundierten musiktheoretischen Unterricht.</p>



<p>Schon als Kind hatte sie den Wunsch, Komponistin zu werden. So schrieb sie schon <strong>als Kind kleine Klavierstückchen</strong>, die ihre Schwester manchmal auf Kassette aufnahm.</p>



<p>1988 bis 1992 studierte sie Lehramt Musik und Geschichte in Mainz. Es schloss sich ein Studium der Filmmusik an der Wiesbadener Musikakademie an. Tina Ternes arbeitete <strong>als Musikerin, Komponistin und Musikpädagogin u.a. in München, Ludwigshafen und Paris</strong>. Heute lebt sie in Frankenthal.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Werke</h2>



<p>Ihre Werke umfassen Orchester- und Chorwerke, geistliche Musik, Kammermusik, Musicals, Film- und Bühnenmusiken.</p>



<p>Harmonisch ist ihr Ansatz<strong> tonal bis erweitert tonal</strong>. <strong>Außereuropäische Elemente</strong> sowie die amerikanische<strong> Minimal Music</strong> führen sie zu neuen Experimenten.</p>



<p>Tina Ternes gewann mit ihrem <strong>Violinduo „Windspiel“</strong> 2009 den 2. Preis beim internationalen „Crossover Composition Award“ und 2017 mit dem <strong>Blechbläserquintett „Aufbruch“</strong> den 1. Preis beim Kompositionswettbewerb des Furore-Verlages.</p>



<p>Ihre Werke werden vom <a href="https://furore-verlag.de/komponistin/tina-ternes/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Furore-Verlag Kassel</a>, dem Canticus Verlag Hamburg, bei „Ries und Erler“ Berlin und ihre Musicals beim Cantus Verlag verlegt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Inspiration</h2>



<p>Ihre Inspirationen für neue Werke sind meist <strong>Geschichten, Gedichte, Erfahrungen</strong> oder Erlebnisse. Das <strong>Meer ist eine große Inspirationsquelle</strong> für sie. So haben einige ihrer Kompositionen unmittelbaren Bezug zu den rauen und bezaubernden Landschaften der <strong>Normandie und Bretagne</strong> im Nordwesten Frankreichs. Aber auch Texte der großen <strong>christlichen Mystiker</strong> haben ihren Einzug in Tina Ternes Werk gefunden, wie z.B. der <strong>Sonnengesang des heiligen Franziskus</strong>, den sie für mittlere Stimme und Orgel vertont hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Dorische Suite für Flöte und Klavier</strong></h2>



<p>Dass viele christlichen Feste ihren <strong>Ursprung in der keltischen Mystik und Bräuchen</strong> haben, fasziniert Tina Ternes. Dies ist auch die Grundlage für ihre „Dorische Suite“ für Flöte und Klavier:&nbsp;</p>



<p>Die <strong>Tonart dorisch</strong> spielte in der keltischen Folklore eine wichtige Rolle und ist die harmonische Basis der Suite. Mit alten Satztechniken in Verbindung mit modernen Elementen schafft sie reizvolle, mal beschwörende, mal ausgelassene Sätze. Sie sind den <strong>vier keltischen Mondfesten</strong> gewidmet.&nbsp;</p>



<p><strong>Samhain</strong> ist das Fest der Toten, an dem die Tore zu deren Welt offenstehen sollen. Es ist mit Halloween vergleichbar, lebt aber möglicherweise auch im christlichen Fest Allerheiligen fort. Die Musik bannt den Zuhörer mit magisch-rituellen Klängen.</p>



<p><strong>Imbolc</strong> ist ein Vorfrühlingsfest, das Anfang Februar gefeiert wurde und mit den immer länger werdenden Tagen in Verbindung steht. Das christliche Fest Maria Lichtmess fällt auf den 2. Februar. Die Akkorde und der rhythmisierte Bass sind die Kraft für einen ewigen Kreislauf, und darüber bewegt sich leicht und hell die Flötenstimme.</p>



<p>Die Feier <strong>Beltane</strong> findet Anfang Mai statt, wenn die warme Jahreszeit beginnt. Es wird heute noch mit zahlreichen Bräuchen wie Maibaum und Tanz in den Mai begangen. Auch die sagenumwobende Walpurgisnacht hat ihren Ursprung im keltischen Beltanefest. Beltane bannt mit volkstümlicher, geerdeter Musik. </p>



<p><strong>Lugh</strong>, einem keltischen Sonnen- und Lichtgott, wurde Anfang August das erste aus dem neuen Korn gebackene Brot geopfert. Vermutlich fanden wohl auch Schlachtfeste mit Tanz, Gesang und Wein statt. Es ist ein ausgelassener, lebensfreudiger Tanz.</p>



<p>Nun könnten wir mit <strong>Samhain </strong>wieder von vorne beginnen….</p>



<p>Zu hören gibt es diese wunderbare Suite in unserem Programm <em>La Flûte Femme</em> und auf unserer CD.</p>



<p>Link zur Website: <a href="https://www.tina-ternes.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">tina-ternes.de</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Mehr über Komponistinnen</h2>



<p>Du möchtest mehr über Komponistinnen erfahren?</p>



<p>In den nächsten Wochen werde ich im Blog verschiedene Komponistinnen aus unserem neuen Konzertprogramm vorstellen.</p>



<p>Mein Newsletter informiert dich u.a. über die neuen Blog-Beiträge.</p>



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