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	<title>Komponistinnen Archive - Schneppat-Music</title>
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	<description>Ute-Gabriela Schneppat</description>
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	<title>Komponistinnen Archive - Schneppat-Music</title>
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		<title>Lughnasadh – Klang der Erntezeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2025 16:21:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Lughnasadh - Erntefest</p>
<p>Dies ist der Titel des 4. Satzes der Dorischen Suite op. 80 für Flöte und Klavier der Komponistin Tina Ternes. Und dies ist auch der Inhalt des altkeltischen Erntefestes Lughnasadh, das zu Ehren des Gottes Lugh gefeiert wurde.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/lughnasadh-klang-der-erntezeit/">Lughnasadh – Klang der Erntezeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="819" height="1024" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2025/07/Lughnasadh-819x1024.png" alt="Collage zum keltischen Fest Lughnasadh: goldene Ähren im Sonnenuntergang, aufsteigender Räucherrauch, ein rundes, frisch gebackenes Brot, tanzende Menschen in bunten Trachten und in der Mitte eine Querflöte auf einer Wiese mit Margeriten – Symbole für Ernte, Dankbarkeit, Musik und lebendige Bräuche." class="wp-image-26427"/><figcaption class="wp-element-caption">Lughnasadh</figcaption></figure>



<p>Lughnasadh -Erntefest</p>



<p>Dies ist der Titel des 4. Satzes der Dorischen Suite op. 80 für Flöte und Klavier der Komponistin Tina Ternes. Die geheimnissvolle Anderwelt kommt in die Welt der Lebenden.</p>



<p>Tina Ternes: Dorische Suite op. 80 4. Satz Lughnasadh <a href="https://floete-an-tasten.bandcamp.com/track/lughnasadh-4-movement-from-dorische-suite-by-tina-ternes">https://floete-an-tasten.bandcamp.com/track/lughnasadh-4-movement-from-dorische-suite-by-tina-ternes</a></p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Lughnasadh &#8211; der Klang der Erntezeit</strong></h2>



<p></p>



<p>Am Abend des <strong>31. Juli</strong> beginnt das <strong>keltische Fest Lughnasadh</strong> – ein Übergang zwischen der Fülle des Sommers und der Reifezeit des Spätsommers.<br>Ein Fest der <strong>Ernte</strong>, der <strong>Dankbarkeit</strong>, des <strong>Teilens</strong> – und auch ein Fest der leisen inneren Rückschau: Was ist in diesem Jahr gewachsen? Was kann geerntet werden – auf dem Feld und in mir selbst?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tradition und Brauchtum</h2>



<p>Lughnasadh (sprich:&nbsp;<em>Luunasa</em>) geht auf den keltischen Lichtgott Lugh zurück, der das Fest zu Ehren seiner Pflegemutter Tailtiu eingeführt haben soll.<br>Die traditionellen Bräuche sind so reich wie das Getreide auf dem Feld:</p>



<p>🌾&nbsp;<strong>Das erste Brot backen</strong>&nbsp;– aus frisch gemahlenem Korn, als Dank für die Gaben der Natur. Oft wurde das Brot als Opfer dargebracht – für Fruchtbarkeit, Glück und Schutz.</p>



<p>💍&nbsp;<strong>Heiraten auf Probe</strong>&nbsp;– Paare konnten sich für ein Jahr binden, um dann zu entscheiden, ob sie einander bleiben wollten.</p>



<p>🔥&nbsp;<strong>Rituale mit Feuer und Räucherwerk</strong>&nbsp;– um das Alte zu verabschieden und Platz für Neues zu schaffen.</p>



<p>🌿&nbsp;<strong>Kräuterweihe</strong>&nbsp;– denn um diese Zeit haben viele Heilpflanzen die stärkste Kraft. Sie wurden gesammelt, geweiht und für den Winter getrocknet.</p>



<p>🎭&nbsp;<strong>Spiel und Wettkampf</strong>&nbsp;– Lughnasadh war auch ein Fest der Lebensfreude. Es wurde getanzt, musiziert, gelacht – und Kräfte gemessen in sportlichen Spielen.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Lughnasadh und meine Musik</h2>



<p>Besonders verbunden fühle ich mich diesem Fest über die Musik. In der <strong>„Dorischen Suite“</strong> von <strong>Tina Ternes</strong>, die ich auf meiner CD <em>La Flûte Femme</em> eingespielt habe, ist der 4. Satz <strong>Lughnasadh</strong> gewidmet.<br>Die dorische Tonart, der drängende Puls, die wunderbare Klangfärbung – all das fängt die Atmosphäre dieses Festes ein: festlich, schlicht, archaisch, voller Tanz und Leben, verbunden mit dem Zyklus der Natur.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet Lughnasadh für dich – heute?</h2>



<p>Vielleicht backst du kein Brot und heiratest auch nicht auf Probe 😉 – aber vielleicht ist <strong>heute der richtige Moment, um dankbar zurückzuschauen</strong>.<br>Was hast du in diesem Jahr gesät?<br>Was ist gereift – an Projekten, Erkenntnissen, innerem Wachstum?<br>Und was möchtest du <em>teilen</em> – mit deiner Community, deinen Schüler:innen, in deiner Musik?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Achtsamkeit &amp; Erntezeit</h2>



<p>Lughnasadh erinnert uns daran, dass es <strong>Zyklen</strong> braucht: </p>



<p>Phasen der Arbeit und des Innehaltens.</p>



<p><br>Für mich ist dieser Zeitpunkt wie ein musikalisches <strong>Innehalten zwischen zwei Sätzen</strong>: ein Luftholen. Eine Pause.<br>Ein Moment, der nachklingt – bevor der nächste Einsatz beginnt.</p>



<p><strong>Zum Nachhören:</strong><br>🎶 Hier kannst du in meine Aufnahme des <em>Lughnasadh</em>-Satzes hineinhören – aus der <em>Dorischen Suite</em> von Tina Ternes, auf meiner CD <em>La Flûte Femme</em>.</p>



<p><a href="https://floete-an-tasten.bandcamp.com/track/lughnasadh-4-movement-from-dorische-suite-by-tina-ternes">https://floete-an-tasten.bandcamp.com/track/lughnasadh-4-movement-from-dorische-suite-by-tina-ternes</a></p>



<p></p>



<p></p>



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		<title>Beltane &#8211; die Nacht der Göttin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Apr 2025 15:08:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Beltane - Tanz in den Mai - Die Nacht der Göttin</p>
<p>Dies ist der Titel des 3. Satzes der Dorischen Suite op. 80 für Flöte und Klavier der Komponistin Tina Ternes. Und dies ist auch der Inhalt des altkeltischen Festes Beltane, dessen Brauchtum heute noch z.B. mit dem Tanz in den Mai oder dem Aufstellen des Maibaums gefeiert wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/beltane-die-nacht-der-goettin/">Beltane &#8211; die Nacht der Göttin</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="858" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2025/04/Beltane-1024x858.jpg" alt="" class="wp-image-26388" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2025/04/Beltane-1024x858.jpg 1024w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2025/04/Beltane-980x822.jpg 980w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2025/04/Beltane-480x402.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Beltane</figcaption></figure>



<p>Beltane &#8211; Tanz in den Mai &#8211; Die Nacht der Göttin</p>



<p>Dies ist der Titel des 3. Satzes der Dorischen Suite op. 80 für Flöte und Klavier der Komponistin Tina Ternes. Die geheimnissvolle Anderwelt kommt in die Welt der Lebenden.</p>



<p>Tina Ternes: Dorische Suite op. 80 3. Satz Beltane<a href="https://floete-an-tasten.bandcamp.com/track/beltane-3-movement-from-dorische-suite-by-tina-ternes"> https://floete-an-tasten.bandcamp.com/track/beltane-3-movement-from-dorische-suite-by-tina-ternes</a></p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Beltane – wenn das Leben Feuer fängt</strong></h2>



<p></p>



<p>In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai wird es wild, lebendig und magisch:&nbsp;<strong>Beltane</strong>&nbsp;steht an – das keltische Fest des Lebens, der Liebe, der Fruchtbarkeit und des Neubeginns.</p>



<p>Was viele heute als „<strong>Tanz in den Mai</strong>“ kennen, hat seine Wurzeln in einem uralten Übergangsritual, das tief mit der Natur, dem Jahreslauf und der eigenen Lebenskraft verbunden ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Woher kommt Beltane?</h2>



<p>Beltane (sprich:&nbsp;<em>Bell-tän</em>) gehört zu den acht Jahreskreisfesten und markiert den Beginn des keltischen Sommers. Gefeiert wurde es traditionell vom 30. April bis 1. Mai –&nbsp;<strong>wenn die Natur explodiert vor Wachstum und Energie.</strong></p>



<p>Für die Kelten war das Jahr in zwei große Hälften geteilt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Samhain</strong>&nbsp;am 1. November beendete das alte Jahr.</li>



<li><strong>Beltane</strong>&nbsp;am 1. Mai leitete das neue, helle Halbjahr ein.</li>
</ul>



<p>Der Name „Beltane“ lässt sich vermutlich vom keltischen Gott&nbsp;<em>Belanos</em>&nbsp;(Lichtgott, Sonnenkraft) ableiten – und vom altirischen „tene“ für Feuer.<br><strong>Beltane bedeutet also: das strahlende Feuer.</strong></p>



<p></p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Feuer, Liebe, Lebenskraft</h2>



<p>Das zentrale Ritual von Beltane war – wie sollte es anders sein – das&nbsp;<strong>Feuer.</strong><br>Zu Beginn des Festes wurden alle Herdfeuer gelöscht. In der Nacht entzündeten die Menschen große Beltane-Feuer im Freien – oft auf Hügeln. Zwei Feuer wurden oft nebeneinander entfacht. Mensch wie Tier gingen zwischen ihnen hindurch, um sich zu reinigen, zu schützen und die Kraft des Sommers willkommen zu heißen. Das Feuer selbst wurde mit einem Stock und einem Stück Holz durch Reibung entfacht – als Symbol der Vereinigung von Mann und Frau. Das Feuer wurde aus den neun heiligen Hölzern Birke, Eberesche, Eibe, Eiche, Erle, Haselnuss, Lärche, Ulme und Wacholder zusammengetragen, um die magische Verbindung zum Göttlichen und der Anderwelt zu ermöglichen. Nach Ende der Feier nahm jede Familie ein Stück Glut des heiligen Feuers mit nach Hause, um das Herdfeuer wieder zu entzünden. Die Asche des heiligen Feuers wurde auf den Felder verteilt.</p>



<p><strong>Beltane war das Fest der Fruchtbarkeit</strong>&nbsp;– im ganz ursprünglichen Sinne: Leben erschaffen, genießen, lieben. Sinnlichkeit und Erotik waren fester Bestandteil der Feierlichkeiten von Beltane als Symbol der Vereinigung von Himmel und Erde, Tag und Nacht und der Vereinigung mit dem Göttlichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wasser, Bäume und der Ursprung des Maibaums</h2>



<p>Neben dem Feuer spielte auch das&nbsp;<strong>Wasser</strong>&nbsp;eine wichtige Rolle: Die Menschen pilgerten zu heiligen Brunnen, ließen Opfergaben dort und schöpften heiliges Wasser aus ihnen. Oder sie wuschen ihr Gesicht mit Tauwasser, das sie mit Gesundheit und Glück segnen sollte.</p>



<p>Und dann war da natürlich noch der&nbsp;<strong>Baum</strong>&nbsp;– Symbol für die Verbindung von Himmel und Erde.<br>Viele Historiker*innen sehen hier den&nbsp;<strong>Ursprung des Maibaums</strong>, den wir heute kennen: Ein hoher, geschmückter Stamm, der aufgerichtet wird, mit bunten Bändern und Tänzen darum – als Zeichen für Fruchtbarkeit, Lebensfreude und Gemeinschaft.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Rituale, die du heute feiern kannst</h2>



<p>Neben dem Feuer spielte auch das&nbsp;<strong>Wasser</strong>&nbsp;eine wichtige Rolle: Die Menschen pilgerten zu heiligen Brunnen, ließen Opfergaben dort und schöpften heiliges Wasser aus ihnen. Oder sie wuschen ihr Gesicht mit Tauwasser, das sie mit Gesundheit und Glück segnen sollte.</p>



<p>Und dann war da natürlich noch der&nbsp;<strong>Baum</strong>&nbsp;– Symbol für die Verbindung von Himmel und Erde.<br>Viele Historiker*innen sehen hier den&nbsp;<strong>Ursprung des Maibaums</strong>, den wir heute kennen: Ein hoher, geschmückter Stamm, der aufgerichtet wird, mit bunten Bändern und Tänzen darum – als Zeichen für Fruchtbarkeit, Lebensfreude und Gemeinschaft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Walpurgisnacht</h2>



<p>Auch die&nbsp;<strong>Walpurgisnacht</strong>&nbsp;am 30. April hat mit diesem Fest zu tun – wenn auch auf eine andere Weise. Ursprünglich war sie ein mehrtägiges Fest&nbsp;<strong>zu Ehren der heiligen Walburga</strong>, einer Äbtissin und Missionarin aus dem 8. Jahrhundert.</p>



<p>Erst viel später – durch kirchliche Umdeutung – wurde daraus das Bild der „Hexen, die auf dem Blocksberg tanzen“. Eine Projektion auf das, was eigentlich mit&nbsp;<strong>weiblicher Kraft, Heilkunde, Naturwissen und spiritueller Freiheit</strong>&nbsp;zu tun hatte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und musikalisch?</h2>



<p>Für mich hat diese Nacht immer eine ganz besondere Kraft gehabt – auch musikalisch. Auf meiner CD&nbsp;<strong>„La Flûte Femme“</strong>&nbsp;habe ich den Satz&nbsp;<strong>„Beltane“</strong>&nbsp;aus der&nbsp;<strong>Dorischen Suite von Tina Ternes</strong>&nbsp;aufgenommen.<br>Ein Stück, das genau diesen Zauber einfängt: wild, ungestüm, uralt und gleichzeitig hochaktuell.&nbsp;<strong>Eine Flötenstimme, die tanzt, ruft, lockt.</strong></p>



<p>Wenn du magst, hör mal rein – und tanz mit. Und genieße die feierliche Stimmung bei Ankunft der Göttin im Mittelteil.</p>



<p><a href="https://floete-an-tasten.bandcamp.com/track/beltane-3-movement-from-dorische-suite-by-tina-ternes">https://floete-an-tasten.bandcamp.com/track/beltane-3-movement-from-dorische-suite-by-tina-ternes</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Beltane ist mehr als ein Tanz in den Mai</h2>



<p>Es ist eine Einladung,&nbsp;<strong>dich wieder mit deiner Lebenskraft zu verbinden.</strong><br>Mit deinem Körper. Deiner Sinnlichkeit. Deiner Kreativität. Und dem wilden, freien Teil in dir, der oft im Alltag zu kurz kommt.</p>



<p>Also:&nbsp;<strong>Tanz. Spür dich. Lebe.</strong><br>Denn genau das feiert Beltane.</p>



<p></p>



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		<title>Wasser in der Musik &#8211; die vergessenen Komponistinnen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Mar 2025 16:48:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wasser ist in der Musik seit Jahrhunderten eine unerschöpfliche Inspirationsquelle. Auch Komponistinnen haben sich intensiv mit dem Element Wasser auseinandergesetzt – nur werden ihre Werke kaum erwähnt. </p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2025/03/Welle-bei-Reynisfjara.JPG-1024x768.jpg" alt="Auf dem schwarzen Sandstrand von Reynisfjara/Island laufen weiße Wellenkämme auf. Foto von Ute-Gabriela Schneppat" class="wp-image-26373" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2025/03/Welle-bei-Reynisfjara.JPG-1024x768.jpg 1024w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2025/03/Welle-bei-Reynisfjara.JPG-980x735.jpg 980w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2025/03/Welle-bei-Reynisfjara.JPG-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Welle am Strand von Reynisfjara</figcaption></figure>



<p>Wasser in der Musik &#8211; die vergessenen Komponistinnen</p>



<p>Wasser ist <strong>DAS Lebenselixier</strong> &#8211; und Begründer unserer Zivilisation. Viele Siedlungen seit der Neolithischen Revolution, also dem seßhaft-Werden des Menschen, sind an den Ufern von Flüssen, Seen oder am Meer errichtet worden. Süß-Wasser ist die Voraussetzung für den Anbau vonNahrung für Mensch und Tier. Und nicht zuletzt besteht unser Körper zu einem großen Teil aus Wasser.</p>



<p>Wasser ist in der Musik <strong>seit Jahrhunderten eine unerschöpfliche Inspirationsquelle</strong>. Kein Wunder! Es rauscht, plätschert, fließt und brandet auch in der Musik. Komponistinnen und Komponisten haben versucht, <strong>Wasser mit Klängen einzufangen</strong>. Die bekannten Werke wie Debussys <em>La Mer</em>, Smetanas <em>Die Moldau</em> oder Händels <em>Wassermusik</em> stehen oft im Mittelpunkt. Alles Werke von Männern. </p>



<p>Doch was ist mit den Komponistinnen? Auch sie haben sich intensiv mit dem Element Wasser auseinandergesetzt – nur werden ihre Werke kaum erwähnt. </p>



<p>Zeit, das zu ändern!</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wasser als Quelle der Inspiration</h2>



<p></p>



<p>Richard Wagner beschreibt in <em>Mein Leben</em> eindrucksvoll, wie ihm die Idee zum Orchestervorspiel von <em>Rheingold</em> kam:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>Am Nachmittage heimkehrend, streckte ich mich todmüde auf ein hartes Ruhebett aus, um die langersehnte Stunde des Schlafes zu erwarten. Sie erschien nicht; dafür sank ich in eine Art von somnambulen Zustand, in welchem ich plötzlich die Empfindung, als ob ich in ein stark fließendes Wasser versänke, erhielt. Das Rauschen desselben stellte sich mir bald im musikalischen Klange des Es-Dur-Akkordes dar, welcher unaufhörlich in figurierter Brechung dahinwogte; diese Brechungen zeigten sich als melodische Figurationen von zunehmender Bewegung, nie aber veränderte sich der reine Dreiklang von Es-Dur, welcher durch seine Andauer dem Elemente, darin ich versank, eine unendliche Bedeutung geben zu wollen schien. Mit der Empfindung, als ob die Wogen jetzt hoch über mich dahinbrausten, erwachte ich in jähem Schreck aus meinem Halbschlaf. Sogleich erkannte ich, dass das Orchestervorspiel zum &#8222;Rheingold&#8220;, wie ich es in mir herumtrug, doch aber nicht genau hatte finden können, mir aufgegangen war.</em></p>
</blockquote>



<p>Ein wahrhaft mystische Moment! Und er zeigt uns exemplarisch, wie tief Wasser als Inspirationsquelle in der Musik verankert ist. </p>



<p>Doch warum wird fast immer nur von Komponisten gesprochen? Gibt es keine Werke von Komponistinnen zum Thema Wasser?</p>



<p>Natürlich nicht! Hier sind einige faszinierende Werke von Komponistinnen, die sich ebenfalls mit dem Thema Wasser beschäftigt haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wasser in der Musik von Komponistinnen</h2>



<p>🌊&nbsp;<strong>Amy Beach – &#8222;By the Still Waters&#8220; (Op. 114, Nr. 1)</strong><br><em>Besetzung: Klavier solo</em></p>



<p>🌊&nbsp;<strong>Lili Boulanger – &#8222;D’un matin de printemps&#8220;</strong><br><em>Besetzung: Violine oder Flöte und Klavier / Orchesterfassung</em></p>



<p>🌊&nbsp;<strong>Mel Bonis – &#8222;Viviane&#8220;</strong><br><em>Besetzung: Klavier solo</em></p>



<p>🌊&nbsp;<strong>Cécile Chaminade – &#8222;L’Ondine&#8220;</strong><br><em>Besetzung: Klavier solo</em></p>



<p>🌊&nbsp;<strong>Barbara Heller – &#8222;Die Geschichte vom Schloss im Meer&#8220;</strong><br><em>Besetzung: Klavier solo</em></p>



<p>🌊&nbsp;<strong>Barbara Heller – &#8222;MMM Meer (mehr) Musik als Malerei&#8220;</strong><br><em>Besetzung: Klavier solo</em></p>



<p>🌊&nbsp;<strong>Fanny Hensel (geb. Mendelssohn) – &#8222;Schwanenlied&#8220; (Op. 1, Nr. 1)</strong><br><em>Besetzung: Singstimme und Klavier</em></p>



<p>🌊&nbsp;<strong>Dorothea Hoffmann – &#8222;Der Jungbrunnen&#8220;</strong><br><em>Besetzung: Flöte und Orgel</em></p>



<p>🌊&nbsp;<strong>Antje Langkafel – &#8222;Flutwasser&#8220;</strong><br><em>Besetzung: Flöte solo</em></p>



<p>🌊&nbsp;<strong>Kaija Saariaho – &#8222;Trois rivières&#8220;</strong><br><em>Besetzung: Percussion / Elektronik</em></p>



<p>🌊&nbsp;<strong>Ethel Smyth – &#8222;On the Cliffs of Cornwall&#8220; (aus der Oper&nbsp;</strong><em><strong>The Wreckers</strong></em><strong>)</strong><br><em>Besetzung: Orchester</em></p>



<p>🌊&nbsp;<strong>Karen Tanaka – &#8222;Water Dance&#8220;</strong><br><em>Besetzung: Klavier solo</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Die vergessene Strömung</h2>



<p>Es zeigt sich mal wieder: <strong>Auch Komponistinnen haben das Element Wasser in eindrucksvoller Weise in Musik verwandelt. </strong>Dennoch stehen sie selten im Rampenlicht. </p>



<p>Während Werke wie <em>La Mer</em> oder <em>Die Moldau</em> fester Bestandteil des Konzertrepertoires sind, <strong>werden die Werke von Chaminade, Boulanger oder Tanaka kaum aufgeführt</strong>. Dabei haben sie musikalische Wasserlandschaften geschaffen, die ebenso faszinierend sind wie die bekannten Meisterwerke ihrer männlichen Kollegen. </p>



<p>Hast du schon eins dieser Werke live gehört? </p>



<p>Oder kennst du Aufnahmen davon? </p>



<p>Manche dieser Stücke kannst du immerhin z.B. auf YouTube entdecken&#8230;</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Wasser ist Bewegung, Transformation, Leben – und das gilt auch für die Musik. </p>



<p><strong>Die Werke von Komponistinnen verdienen definitiv mehr Aufmerksamkeit &#8211; auch die <strong>zum Thema Wasser</strong></strong>.</p>



<p>Also: Warum nicht beim nächsten Konzert oder beim nächsten Streaming-Abend eine Entdeckungstour durch diese oft übersehenen Schätze starten? Es lohnt sich! 💧</p>



<p></p>



<p></p>



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<p>Wenn du mehr über die Flöte, die Flötenmusik, Musikergesundheit und Komponistinnen erfahren oder einfach nur weiter mit mir in Kontakt bleiben möchtest, melde dich bei meinem Newsletter an!</p>



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<p></p>
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		<title>Musikalische Geschenk-Empfehlungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Dec 2024 11:43:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Anja Weinberger]]></category>
		<category><![CDATA[Bridges-Kammerorchester]]></category>
		<category><![CDATA[Britta Roscher]]></category>
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		<category><![CDATA[Künstlerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lydia Maria Bader]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Noch keine Weihnachtsgeschenke? Und auch noch wenig Ideen?<br />
Hier sind meine musikalischen Geschenk-Empfehlungen für Weihnachten 2024</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/musikalische-geschenk-empfehlungen/">Musikalische Geschenk-Empfehlungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
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<p><!-- /divi:paragraph --></p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2024/12/@schneppat-music.de_-1024x1024.jpg" alt="Eine Collage mit musikalischen Geschenk-Ideen: links oben Poster mit Definition Musik, im Uhrzeigersinn folgt CD Tales of the Sea mit Meer und Lydia Maria Bader im türkisfarbenen Kleid, 2Taschen aus altem Notenpapier, CD La Flöte Femme mit Flöte und Flügel als Strichzeichnung, Übeplan, Edelsthl-Armband mit Noten, CD Complementary mit farbigen grafischen Mustern auf 4-farbigen Hintergrund, schwarzes T-Shirt Querflöte" class="wp-image-26110" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2024/12/@schneppat-music.de_-1024x1024.jpg 1024w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2024/12/@schneppat-music.de_-980x980.jpg 980w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2024/12/@schneppat-music.de_-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p><figcaption class="wp-element-caption">musikalische Geschenke</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- /divi:image --></p>
<p><!-- divi:paragraph --><strong>Musikalische Geschenk-Empfehlungen</strong> für Weihnachten 2024</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph -->Noch keine Weihnachtsgeschenke? Und auch noch wenig Ideen?</p>
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<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph -->Da habe ich ein paar Empfehlungen für dich! Natürlich haben alle etwas mit Musik zu tun…</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2 class="wp-block-heading">Kino, Konzert, Oper, Festival</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- /divi:heading --></p>
<p><!-- divi:paragraph -->Ein Klassiker: <strong>Konzert- oder Opernkarten</strong>. Da gibt es die g<strong>anze Bandbreite von Kammermusik bis zum Festivalpass</strong>. Du solltest natürlich den Musikgeschmack des zu Beschenkenden genau kennen – und nach Möglichkeit auch so in etwa wissen, wann sie oder er denn überhaupt Zeit für den Konzert-, Opern- oder Festivalbesuch hat. Sonst wird dein Geschenk nicht auf Gegenliebe treffen. Ein <strong>Gutschein ist da die unpersönlichere, aber flexiblere Lösung</strong>. Die Konzert- und Opernhäuser bieten in der Regel auch Geschenk-Gutscheine an.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph -->Alternative: Ein exklusiver Kinobesuch mit musikalischem Inhalt. Zurzeit läuft eine <strong>Aufzeichnung vom Nussknacker</strong> mit dem Royal Ballet aus der Royal Opera London. Du kannst insgesamt <strong>10 Opern und Balletaufführungen aus Covent Garden</strong> in der Saison 2024/2025 im Kino erleben – und die Karten natürlich verschenken. Aus der <strong>Metropolitan Opera New York</strong> gibt es auch Übertragungen, die man sich in manchen Kinos ansehen kann. Im Februar wird auch der Film „<strong>A Complete Unknown</strong>“ in die Kinos kommen, in dem der Aufstieg Bob Dylans von den Anfängen bis zum Newport Festival 1965 gezeigt wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2 class="wp-block-heading">DVD und ein paar CDs</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- /divi:heading --></p>
<p><!-- divi:paragraph -->Die <strong>Oper Frankfurt kann man sich per DVD sogar nach Hause</strong> holen. Die preisgekrönte Aufführung von Rimsky-Korsakow: „<strong>Die Nacht vor Weihnachten</strong>“ kannst du im Onlineshop der Oper für 25,95 € bestellen. Die Oper Frankfurt hat einen richtigen Fanshop mit Fanschal, Regenschirm, Tasse und allem, was so dazu gehört. Hier der Link: <a href="https://oper-frankfurt.eventim-inhouse.de/webshop/webticket/itemgroups">https://oper-frankfurt.eventim-inhouse.de/webshop/webticket/itemgroups</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph -->Falls du eine CD verschenken möchtest, habe ich ein paar schöne Ideen für dich:Als erstes natürlich meine CD „<strong>La Flûte Femme</strong>“ mit Musik von Komponistinnen, darunter auch <strong>Welt-Ersteinspielungen</strong>, für Duo Flöte-Klavier. Jetzt bestellt dürfte sie noch vor Weihnachten bei dir sein. Hier kannst du sie für 15 € plus Versand bei meiner genialen Klavier-Partnerin Karin Heidrich bestellen: <a href="https://floete-an-tasten.de/bestellung/#Bestellformular">https://floete-an-tasten.de/bestellung/#Bestellformular</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph -->Eine echte Rarität ist auch die gerade neu erschienen CD „<strong>Stefan Heucke: 4 Holzbläsersonaten op. 114</strong>“, die bei  gwk Records erschienen ist. Du bekommst sie u.a. bei Amazon.</p>
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<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph -->Die CD “<strong>Tales of Sea</strong>” meiner Kollegin und Freundin <strong>Lydia Maria Bader</strong> kannst du direkt bei Lydia für 17 € zzgl. Versandkosten bestellen. Lydia macht auch regelmäßig <strong>Online-Konzerte</strong>, bei denen sie ca. 30 Minuten mittels zoom direkt in dein Wohnzimmer kommt. Wenn du ein <strong>exklusives Konzert verschenken</strong> möchtest oder es auch für dich reservieren möchtest, kannst du eine Mondschein-Musik für 250 € exklusiv buchen. <a href="https://www.lydiamariabader.com/shop/">https://www.lydiamariabader.com/shop/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph -->Eine weihnachtliche CD mit zeitgenössischer Musik für Blockflöte ist von meiner Kollegin <strong>Ute Schleich</strong> herausgegeben worden. Die CD „<strong>Colors of Christmas</strong>“ kannst du für 14,95 € plus Versand direkt beim Label Timezone-Records bestellen: <a href="https://t1p.de/mxehv">https://t1p.de/mxehv</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph -->Für Freunde ungewöhnlicher Besetzungen ist vielleicht auch die neue CD „<strong>Complementarity</strong>“ des <strong>Bridges-Kammerorchester</strong> ein schönes Geschenk. Mehr zur CD kannst du in meiner Rezension in der nmz nachlesen. <a href="https://t1p.de/zw2pw">https://t1p.de/zw2pw</a> Die CD kannst du für 28 € zzgl. Porto bei bestellung@bridges-kammerorchester.de ordern.</p>
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<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
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<h2 class="wp-block-heading">Bücher (nicht nur) für Musikliebhaber</h2>
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<p><!-- /divi:heading --></p>
<p><!-- divi:paragraph -->Bücher sind auch immer ein prima Geschenk für alle Leseratten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph -->Beim <strong>Leiermann-Verlag</strong> findest du einige interessante Bücher mit Bezug zu Musik. So gibt es die „<strong>Kulturgeschichten zur Flöte</strong>“, die „<strong>Kulturgeschichten zur Klassischen Gitarre</strong>“, aber auch „<strong>Weihnachtliche Kulturgeschichten</strong>“ mit einem Beitrag meiner Kollegin <strong>Anja Weinberger </strong>über den Nussknacker. Hier der Link zur Verlagsseite: <a href="https://www.verlag.der-leiermann.com/buecher/">https://www.verlag.der-leiermann.com/buecher/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph -->Ein Buch-Geschenk speziell für die Damen unter uns ist das neue Buch meiner Mentorin <strong>Pamela Obermaier „Wie viel bin ich wert?“</strong>. Auch zu diesem wunderbaren Buch habe ich eine Rezension geschrieben.<a href="https://www.schneppat-music.de/wie-viel-bin-ich-wert-buchrezension/">https://www.schneppat-music.de/wie-viel-bin-ich-wert-buchrezension/</a> Für 20 € überall zu kaufen, wo es Bücher gibt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph -->Ein wirklich tolles Buch für Kinder ist auch das Buch &#8222;<strong>Pusten, Prusten, Blubbern, Klappern &#8211; ein flötistisches Dschungelkonzert</strong>&#8220; meiner Freundin und Kollegin <strong>Britta Roscher</strong>, die bei &#8222;Flöte an Tasten&#8220; meine Nachfolgerin geworden ist. Für 15 € zzgl. Porto direkt bei Britta zu bestellen oder im Buchhandel. ISBN-13: 9783985953479. Meine Rezension kannst du hier nachlesen: <a href="https://www.schneppat-music.de/pusten-prusten-blubbern-klappern-buchrezension/">https://www.schneppat-music.de/pusten-prusten-blubbern-klappern-buchrezension/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph -->Die <strong>Twiolins</strong> haben inzwischen 2 wirklich entzückende Kinderbücher geschrieben, die man im Bundle für 30 € zzgl. Versand bestellen kann. &#8222;<strong>Hurra, wir spielen ein Konzert</strong>&#8220; gibt es inzwischen sogar auf französisch, englisch und spanisch. Auf ihrer Shop-Seite gibt es natürlich auch ihre CDs, von Ihnen verfasste oder arrangierte Noten und verschiedene Merchandise-Artikel zu kaufen. <a href="https://www.thetwiolins.de/shop/">https://www.thetwiolins.de/shop/</a></p>
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<p><!-- divi:heading --></p>
<h2 class="wp-block-heading">Nützliches und Schönes</h2>
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<p><!-- /divi:heading --></p>
<p><!-- divi:paragraph -->Momentan scheint es ja einen regelrechten Run auf <strong>personalisierte Spotify-Songs</strong> zu geben. Da kannst du dein Lieblingsstück oder Lieblingssong verschenken. Der Link zum Song oder Stück wird dann z.B. auf einen <strong>Kühlschrank-Magnet</strong> oder einen <strong>Schlüsselanhänger</strong> gedruckt, Gibt es von diversen Anbietern. Nice – aber die Rezensionen waren teilweise nicht so berauschend. Ich habe es noch nicht ausprobiert und kann dir daher keine Kauf-Empfehlung geben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph -->Socken gehen aber immer. Ist zwar eigentlich nicht originell. Aber mit diesen <strong>hübschen, musikalischen Socken von TODO für 9,99€</strong> machst du bestimmt bei allen Musikliebhabern mit Füßen einen guten Eindruck: <a href="https://www.etsy.com/de/shop/TODOSOCKS?search_query=Musik">https://www.etsy.com/de/shop/TODOSOCKS?search_query=Musik</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph -->Kurios und ein echter Hingucker ist das <strong>Marshall Schlüsselbrett</strong>. Gesehen habe ich es bei amazon für 18,99 €. <a href="https://t1p.de/lkwis">https://t1p.de/lkwis</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph -->Bei amazon habe ich auch den My Fat Gorilla <strong>Kopfhörerständer aus Bambus mit Smartphonehalter </strong>für 16,90 € gefunden. Auch eine schöne Geschenkidee! <a href="https://t1p.de/obpqn">https://t1p.de/obpqn</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph -->Bei dem Shop <strong>Papierschmiede</strong> gibt es ein tolles <strong>Poster Set </strong>mit u.a. der Definition von Musik zum Aufhängen. Das „Mood Poster Set“ gibt es in verschiedenen Formaten ab 25,95 € zu erstehen. Bei Bedarf auch gerahmt. <a href="https://t1p.de/467c7">https://t1p.de/467c7</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph -->Bei <strong>Shirtracer</strong> gibt es lustige <strong>Beutel, Shirts und Hoodies für Querflöten-Enthusiasten</strong>. <a href="https://www.shirtracer.de/s?q=querflöte">https://www.shirtracer.de/s?q=querflöte</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph -->Für Weihnachten wahrscheinlich zeitlich etwas zu knapp, weil aus den USA, aber eine total coole Geschenkidee ist ein <strong>Edelstahl-Armband mit Noten</strong>. Du schickst ein scharfes Bild von den gewünschten Noten an den Hersteller und kannst das Armband auch innen gravieren lassen. Ein absolut tolles, persönliches Geschenk, das extra für dich hergestellt wird. Allerdings auch nicht ganz billig, weil der Versand aus USA ein halbes Vermögen kostet. <a href="https://t1p.de/8ihi9">https://t1p.de/8ihi9</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph -->Nicht ganz so teuer, aber eine schöne Geschenkidee sind <strong>Kosmetiktaschen oder Mäppchen aus alten Notenblättern</strong>. Die Taschen gibt es je nach Größe ab 15,19 € auch über Etsy zu bestellen. Da die Taschen in Deutschland hergestellt und versendet werden, ist der Versand auch deutlich günstiger. <a href="https://t1p.de/523so">https://t1p.de/523so</a></p>
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<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph -->Wenn du aber ein richtig <strong>nützliches Geschenk für Musiker:innen</strong> machen möchtest, dann schenke doch einen Übeplan. Mein Kollege <strong>Patrick Hinsberge</strong>r hat eine vielseitig zu verwendete <strong>Übeplan Vorlage</strong> entwickelt, die ich allen, die mehr aus ihrer Übezeit herausholen wollen, wärmstens empfehlen kann. Mit 10 € ist sie zwar nicht unbedingt ein Schnäppchen, aber wenn man den Mehrwert dagegenhält, den man durch ihre Anwendung erhält, ist sie eigentlich unbezahlbar. <a href="https://shop.wieübteigentlich.de/shop/uebeplan-vorlage/">https://shop.wieübteigentlich.de/shop/uebeplan-vorlage/</a></p>
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<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph -->Ich hoffe, du kannst ein paar Ideen für musikalische Weihnachtsgeschenke aus meinem Blogartikel mitnehmen.</p>
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<p><!-- divi:paragraph -->Wenn du mehr über Musikerinnen und Musikergesundheit erfahren oder einfach nur weiter mit mir in Kontakt bleiben möchtest, melde dich bei meinem Newsletter an!</p>
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		<title>Wie viel bin ich wert? – Buchrezension</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jun 2024 15:04:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Musikergesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Musikerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Stressmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Buchrezension]]></category>
		<category><![CDATA[Gender Pay]]></category>
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		<category><![CDATA[Musik von Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Pamela Obermaier]]></category>
		<category><![CDATA[Wertigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Buch "Wie viel bin ich wert?" der Bestsellerautorin Pamela Obermaier gibt Frauen das Handwerkzeug an die Hand, sich selbst aus der Tradition der Minder-Bezahlung zu befreien.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/wie-viel-bin-ich-wert-buchrezension/">Wie viel bin ich wert? – Buchrezension</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="819" height="1024" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2024/06/Buch-Cover-Pamela-819x1024.jpeg" alt="Wie viel bin ich wert? - Das einzige Buch, das Frauen dazu bringt, über Nacht mehr Geld zu verdienen von Pamela Obermaier - Buch-Cover mit dem Konterfei der Autorin" class="wp-image-25987"/><figcaption class="wp-element-caption">Wie viel bin ich wert? &#8211; Buch-Cover</figcaption></figure>



<p><strong>Wie viel bin ich wert? </strong>Buch-Rezension</p>



<p>Dieses Thema <strong>beschäftigt schon Generationen</strong> – und ist leider immer noch aktuell. Allerdings heutzutage unter dem schönen Namen „<strong>Gender Pay</strong>“. </p>



<p>Frau ist inzwischen oft <strong>beruflich sehr erfolgreich</strong>, bewältigt die Doppelbelastung Beruf-Familie souverän, <strong>verdient aber oft final weniger</strong> als der gleichausgebildete und mit der gleichen Berufserfahrung ausgestattete Mitbewerber. Man sollte meinen, dass dies ein Anachronismus ist. Leider weit gefehlt!</p>



<p></p>



<p>Auch im <strong>Kunstbetrieb ist dies ein großes Thema</strong>: Frauen haben meist weniger prominente Ausstellungen als Männer und erzielen weniger Erlöse durch Verkäufe ihrer Werke.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gender Pay in der Musikbranche</h2>



<p>Im Musikbereich gibt dazu inzwischen gut belegte Zahlen:&nbsp;</p>



<p>Der <strong>Anteil von Frauen in deutschen Berufsorchestern</strong> steigt zwar kontinuierlich an, ist aber <strong>in den führenden Positionen immer noch stark unterrepräsentiert</strong>. Hier gilt nach wie vor die Faustregel: Je berühmter das Orchester ist, desto geringer ist der Frauenanteil. Immerhin haben wir bei vielen Orchestern eine Tarifbindung, die keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern kennt.</p>



<p>Ganz anders sieht es aber in der <strong>Freien Szene</strong> aus. Die Zahlen der gemeldeten Einkommen bei der Künstlersozialkasse sprechen da eine ganz deutliche Sprache: Eine Musikerin verdient in der Regel <strong>ein paar Tausender weniger pro Jahr</strong> als ihr Kollege. Bei den oft eh prekären Arbeitsbedingungen ist das ein Fiasko, denn Musikerinnen haben damit nicht nur jetzt weniger in der Tasche, sondern werden damit zwangsläufig deutlich mehr unter Altersarmut leiden.</p>



<p>Woher kommt dieses Gefälle?</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Frau traut sich weniger?</h2>



<p>Zum einen liegt es immer noch an der <strong>weniger vorhandenen Sichtbarkeit</strong> der oft genauso qualifizierten Musikerinnen oder Künstlerinnen. Ein Problem, das inzwischen immer mehr Aufmerksamkeit bekommt. Künstlerinnen schließen sich immer mehr zu Netzwerken zusammen und versuchen so, gemeinsam mehr Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit herzustellen. Hier hat Corona sich als ein Segen erwiesen, denn viele Kolleginnen und Kollegen – mich eingeschlossen – hat diese Zwangspause die Muße verschafft, <strong>sich mit den Werken von Künstlerinnen</strong> auseinander zu setzen. So ist z.B. unsere CD „<a href="https://floete-an-tasten.de/bestellung/#Bestellformular">La Flûte Femme</a>“ mit Werken ausschließlich von Komponistinnen entstanden.</p>



<p>Bleibt aber immer noch die Frage nach dem Wieso…</p>



<p>Ich erlebe immer wieder bei Kolleginnen – und auch an mir – <strong>dass Frauen sich oft nicht getrauen, angemessene Preise für ihre Leistung zu verlangen</strong>. Obwohl sie gut ausgebildet sind, beruflich etabliert sind und, und, und…</p>



<p><strong>Das „Mindset“ stimmt einfach nicht.</strong> </p>



<p>Hier setzt das Buch mit dem provokanten Titel <strong>„Wieviel bin wert? – Das einzige Buch, das Frauen dazu bringt, über Nacht mehr Geld zu verdienen“</strong> von Pamela Obermaier an. Es ist informativ, liest sich gut und gibt viele Übungen an die Hand – u.a. auch für <strong>besseres Auftreten vor Publikum</strong>. Ein weiteres Feld, dass uns Musikerinnen unmittelbar betrifft. Pamela Obermaier teilt hier als langjährige Speakerin und Auftritts-Coach aus ihrer Praxis einige grundlegende Tipps, die sich <strong>wunderbar auch auf musikalische Auftritte </strong>ummünzen lassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Besondere am Buch</h2>



<p>Was macht aber dieses Buch so besonders?&nbsp;</p>



<p>Hier schreibt eine Autorin, die nicht nur ihre <strong>ganze Erfahrung aus vielen weiteren Bestsellern</strong> einbringt, sondern eine Frau &#8211; man mag es nicht glauben bei so viel Expertise &#8211; die<strong> am eigenen Leibe erfahren</strong> hat, wie sich &#8222;Frau&#8220; bis heute unter Wert verkauft. Und eine Frau, die die <strong>Mission hat, genau das zu ändern</strong>. </p>



<p>Nun ja &#8211; ehrlich gesagt wird keine Frau, die das Buch kauft automatisch am nächsten Tag mehr Geld verdienen. Aber sie <strong>bekommt das Werkzeug an die Hand</strong>, sich quasi über Nacht selbst <strong>aus den Fängen der jahrhundertalten Tradition </strong>des Nicht-Gesehen-Werdens und der Minder-Bezahlung zu befreien. Denn dieses Buch hat das Potenzial das <strong>Mindset jeder Leserin von Grund auf </strong>zu verändern.</p>



<p>Es ist natürlich kein Buch speziell für Musikerinnen oder Künstlerinnen. Aber ich kann es auch den Frauen in unseren Berufen wärmstens ans Herz legen.&nbsp;Nicht zu letzt auch aus dem einfachen Grunde, dass sich mit besserer Bezahlung eine <strong>größere Zufriedenheit</strong> einstellt, Frau sich leichter auch mal <strong>etwas für sich selbst gönnen</strong> kann, der permanente finanzielle Druck nachlässt und insgesamt das Leben leichter wird. Sprich, Frau tut damit auch <strong>ganz viel für ihre Resilienz und für das Herabsenken des eigenen Stresslevels!</strong></p>



<p>Ich wünsche diesem wirklich <strong>hochinteressantem, gut lesbarem</strong> und vor allem lehrreichen Buch ein großes Publikum!</p>



<p></p>



<p>Wenn du mehr über Musikerinnen und Musikergesundheit erfahren oder einfach nur weiter mit mir in Kontakt bleiben möchtest, melde dich bei meinem Newsletter an!</p>



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<p></p>
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		<item>
		<title>Heike Matthiesen &#8211; ein ganz persönlicher Nachruf</title>
		<link>https://www.schneppat-music.de/heike-matthiesen-nachruf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jan 2024 15:28:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Musikerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[flauta-guitarra]]></category>
		<category><![CDATA[Gitarre]]></category>
		<category><![CDATA[Guitar Divas]]></category>
		<category><![CDATA[Heike Matthiesen]]></category>
		<category><![CDATA[Kammermusik]]></category>
		<category><![CDATA[Komponistinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Musik von Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ausnahmemusikerin Heike Matthiesen ist am 22. Dezember 2024 gestorben. Hier ist mein ganz persönlicher Nachruf auf sie.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/heike-matthiesen-nachruf/">Heike Matthiesen &#8211; ein ganz persönlicher Nachruf</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="550" height="550" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2024/01/KIK08110web-550x550-1.png" alt="Heike Matthiesen sitzt auf einem dunkelbraunen Holzstuhl mit moosgrünen Polstern, der rechte Arm fällt locker über die Armlehne. Mit der linken Hand hält sie ihre Gitarre &quot;Frieda&quot;, die vor ihren Beinen auf dem hellbraunen Parkettboden steht. Heike Matthiesen trägt ein weit ausgeschnittenes, ärmelloses altrosafarbenes Kleid mit einem langen Schlitz im Rock und hochhackige goldene Schuhe. Ihre langen blonden Harre fallen auf der linken Seite nach vorne über ihre Schulter. Ihr Blick ist nach oben gerichtet." class="wp-image-25936" title="Undine Smith Moore" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2024/01/KIK08110web-550x550-1.png 550w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2024/01/KIK08110web-550x550-1-480x480.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 550px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Heike Matthiesen mit ihrer Gitarre &#8222;Frieda&#8220;</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Heike Matthiesen</h2>



<p>(* 27. Juni 1964 in Braunschweig; † 22. Dezember 2023 in Frankfurt/M.)</p>



<p>In der Februar-2024-Ausgabe der &#8222;nmz&#8220; erscheint mein Nachruf, den ich für den DTKV-Hessen und den Frankfurter Tonkünstlerbund geschrieben habe. Hier möchte ich nun meinen persönlichen Nachruf für meine liebe Freundin Heike mit euch teilen:</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Musik ist eine heilige Kunst&#8220;</h2>



<p>„Musik ist eine heilige Kunst“, dieses Zitat aus dem Libretto der Oper „Ariadne auf Naxos“ hat Heikes Familie für ihre <strong>Traueranzeige</strong> gewählt. Und dieses Zitat steht für zu Recht für sie: <strong>Musik zu machen war nicht nur Beruf für Heike, sondern tiefe Berufung.</strong> Heike lebte Musik durch und durch. Sie <strong>widmete ihr ganzes Leben</strong>, ihre Leidenschaft, ihr Können und ihre ganze Kraft der Musik.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kennenlernen über den FTKB</h2>



<p>Kennengelernt haben wir uns über den Frankfurter Tonkünstlerbund. Heike war eine der prominentesten Mitglieder und so schätzen wir uns glücklich, dass sie es sich nicht nehmen ließ, <strong>regelmäßig an unseren Mitgliederkonzerten mitzuwirken</strong>. Ihre Darbietungen waren immer ein Highlight.</p>



<p>Ich war damals Mitglied im Vorstand und begann langsam nach meiner Familienpause <strong>erste Fühler Richtung einer erneuten künstlerischen Tätigkeit auszustrecken.</strong> Es war für mich ein großer Schritt, wieder auf die Bühne zurückzukehren. <strong>Heike ermutigte mich, diesen Weg zu gehen</strong> und gab mir u.a. Ratschläge, was ich bei der Akquise für Konzertengagements beachten solle. Wir führten stundenlange Gespräche <strong>über den tieferen Sinn des Musizierens auf der Bühne</strong>.</p>



<p>Heike war erfüllt von der Vorstellung, dass sie <strong>mit ihrer Musik Menschen Hoffnung, Trost und auch Heilung der Seele</strong> bringen könne. Und das konnte sie tatsächlich: Es gibt kaum Musiker und Musikerinnen wie sie, <strong>die ihr Publikum mit dem ersten Ton ihres Konzertes dermaßen in den Bann ziehen</strong> können, dass sie Sorgen, Nöte, Ärger und alles um sie herum vergessen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zusammenarbeit</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2016/07/P6180534-1024x768.jpg" alt="Heike Matthiesen und Ute-Gabriela Schneppat verneigen sich nach ihrer Darbietung in der Christuskirche Bad Homburg" class="wp-image-22599" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2016/07/P6180534-1024x768.jpg 1024w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2016/07/P6180534-300x225.jpg 300w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2016/07/P6180534-768x576.jpg 768w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2016/07/P6180534-800x600.jpg 800w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2016/07/P6180534-700x525.jpg 700w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2016/07/P6180534-1100x825.jpg 1100w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Beim Konzert in der Christuskirche Bad Homburg</figcaption></figure>



<p>Eine ganz besondere Zeit war für mich auch die Zeit, in der wir musikalisch zusammenarbeiteten. Leider war diese Zeit viel zu kurz, denn Heike merkte damals, dass ihre Kraft <strong>bei ihren vielen Verpflichtungen nicht mehr für alles reichte</strong>. Sie fokussierte sich auf ihre Vorstandstätigkeit beim „Archiv Frau und Musik“ und ihre solistische Arbeit. Kammermusikalisch nahm sie nur noch die bereits bestehenden Konzertverpflichtungen wahr. <strong>Wir pausierten mit unserem Duo „flauta-gitarra“</strong>, um ihr etwas Luft zu verschaffen und planten unsere gemeinsame Arbeit nach einiger Zeit wieder aufzunehmen. Hier ein Mitschnitt aus unserem Konzert am 13.05.2017 in der GustavAdolf Kirche Mühlheim-Dietesheim: </p>



<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=HqQva_Ar6xs">https://www.youtube.com/watch?v=HqQva_Ar6xs</a></p>



<p>Doch dazu sollte es nicht mehr kommen:&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Krankheit</h2>



<p>Heike erhielt die <strong>Diagnose schwarzer Hautkrebs</strong>. Sie musste sich immer wieder operieren lassen. Ihr schönes Gesicht wurde <strong>durch die ganzen Operationen eine Zeitlang schief</strong>. Was das für sie bedeutet haben muss – wir können es nur erahnen. Es muss für sie ein entsetzlicher Umstand gewesen sein: <strong>Vor ihrer Erkrankung verließ sie nie ungeschminkt ihre kleine Wohnung</strong> in Frankfurt-Niederrad. Es könnte sie schließlich Jemand auf der Straße erkennen und ein Selfie mit ihr machen wollen. Damals war diese Denkart sehr ungewohnt für mich. Ich war noch nicht <strong>auf Social Media präsent</strong>. Dass ich es inzwischen bin, ist auch Heikes Verdienst. Sie hat mir immer und immer wieder diesen Schritt nahegelegt – und mir auch die ersten Anleitungen gegeben, wie man diese Kanäle bespielt. Nun ja, inzwischen gehe auch ich nicht mehr ungeschminkt aus dem Haus, obwohl die Gefahr, dass Jemand mit mir ein Selfie machen möchte, ehrlich gesagt nicht sehr hoch ist…</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aus dem Nähkästchen</h2>



<p>Heike machte sich nie große Sorgen über „später“. Sie verstand gar nicht, dass ich Wert darauflegte, für das Alter vorzusorgen. <strong>Ihre Gitarren seien ihre Altersvorsorge</strong>, sagte sie mal. Ob sie unbewusst wohl geahnt hat, dass sie keine Altersvorsorge treffen müsse?</p>



<p>Sie könne es sich nicht leisten, alt und krank zu werden. <strong>Daher investiere sie lieber in Gesundheit</strong>. Das waren ihre Worte. Und auch damit war sie vielen Kollegen und Kolleginnen unserer Generation voraus: Sie machte regelmäßig Sport, um fit zu bleiben und hatte Spaß an Bewegung. Sie <strong>kannte alle lateinamerikanischen Tänze</strong> (für mich ein fantastisches Learning bei der Einstudierung unseres Konzertprogramms mit u.a. „Histoire du tango“ von A. Piazolla), liebte Tango und machte Poledance.</p>



<p>Ich habe so viel durch sie und mit ihr gelernt und erlebt: <strong>Meine ersten Sushis habe ich mit ihr in einer Probenpause gegessen</strong>. Meine erste Playlist habe ich auf Spotify durch ihre Anregung angelegt. </p>



<p>Und das wohl Wichtigste: Ihr Herzensanliegen, <strong>die Musik von Komponistinnen bekannt zu machen</strong>, ist auch zu meinem Herzensanliegen geworden. Ohne sie hätte es weder ein und schon gar nicht zwei Konzertprogramme mit Werken von Komponistinnen von Karin und mir mit „Flöte an Tasten“ gegeben und natürlich auch nicht unsere CD „La flûte femme“.</p>



<p>Heike war <strong>ein besonderer Mensch</strong>: neugierig auf alles Neue, leidenschaftlich im Hier und Jetzt, begeisterungsfähig, unglaublich gebildet, immer präsent, hilfsbereit, empathisch und mit einem enormen Tiefgang bei allem.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dankbarkeit</h2>



<p>Ich bin unendlich dankbar, <strong>dass ich ein Teil ihres Lebens sein durfte</strong>. Und ich bin <strong>unendlich traurig</strong>, dass wir uns nun nicht mehr austauschen, über Gott und die Welt reden und zusammen lachen können.</p>



<p>Die letzte Nachricht, die ich von ihr erhielt, war eine Karte mit den Worten „Hab dich lieb“. </p>



<p>Heike &#8211; auch ich habe dich lieb und <strong>du fehlst mir einfach so sehr!</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="614" height="1024" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2024/01/WunschbaumYokoOno-614x1024.jpeg" alt="An einem Ast eines Apfelbaums im Vordergrund hängt eine Karte mit meinem Wunsch um Gesundheit für Heike Matthiesen. Am linken oberen Rand hängt eine weiter Karte. Im Hintergrund sieht man weitere Bäume über dem grünen Rasen, die voller weißer Wunschkarten sind." class="wp-image-25935"/><figcaption class="wp-element-caption">Yoko Onos Wunschbaum auf der Blickachsen Ausstellung 2019 mit meinem Wunsch für Heike</figcaption></figure>



<p>Ich habe von der „nmz“ die Erlaubnis bekommen, mein <strong>Interview mit Heike</strong> zur Veröffentlichung ihrer letzten CD „Guitar Divas“ (Ausgabe 07-08/2023) hier einzustellen. Ich möchte diesen Nachruf mit diesem Interview schließen. Denn was könnte ein besserer Nachruf sein als ihre eigenen Worte!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Musik perlend wie Champagner &#8211; Interview zum Release der CD &#8222;Guitar Divas&#8220;</h2>



<p>Die Frankfurter Ausnahmemusikerin, bis 2017 1. Schriftführerin des Frankfurter Tonkünstlerbund, bringt mit ihrer neuen CD <em>Guitar Divas</em> eine <strong>zweite CD ausschließlich mit Werken von Komponistinnen</strong> heraus. Diesmal mit Werken für Solo-Gitarre von Komponistinnen des 19. Jahrhunderts – eine <strong>absolute Rarität</strong>! Nicht nur in dieser Hinsicht ist diese CD herausragend.</p>



<p>Der Umstand, dass die Künstlerin seit 2019 mit einer inzwischen weit fortgeschrittenen Krebserkrankung leben muss und es unter diesen Bedingungen geschafft hat, eine neue CD einzuspielen, <strong>macht diese Neuerscheinung zu einem kleinen Wunder</strong>.</p>



<p>Ute-Gabriela Schneppat sprach mit der Künstlerin anlässlich des Releases ihrer neuen CD.</p>



<p>Nmz: Liebe Heike, die Begleitumstände des Releases deiner nun 5. CD im Mai sind nahezu dramatisch. Wie hast du es geschafft, trotz deiner Erkrankung die Belastung einer CD-Produktion zu stemmen?</p>



<p>Heike Matthiesen: Die Jahre mit den vielen Operationen sind gottlob vorbei. Ich bin inzwischen gut eingestellt. Mein Leben hat sich durch den Krebs sehr gewandelt. Ich habe gelernt, mit den Grenzen, die mir meine Erkrankung auferlegt, zu leben und mich mit ihnen zu arrangieren. Ich akzeptiere, dass <strong>ich nur begrenzt Energie habe und teile sie mir gezielt ein</strong>. Ich bin gezwungen, effektiv zu arbeiten, Prioritäten zu setzen und mit meinen Kräften zu haushalten. Ich bin im Stadium 4 – und es geht mir gut. Ich tue aber natürlich auch etwas dafür, achte auf meine Ernährung, treibe so gut ich kann Sport und versuche, so optimistisch wie möglich mein Leben zu leben.</p>



<p>Gerade die Einstudierung und Produktion meiner CD war mir eine <strong>große mentale und emotionale Unterstützung</strong>: Ursprünglich wollte ich mich mit dem Thema Tod in der Stückauswahl beschäftigen. Nach der Diagnose Krebs Stadium 4 ist dies ja naheliegend. Aber ich habe sehr schnell gemerkt, dass mich dies zu sehr runterzieht. Ich <strong>brauchte Licht, Leichtigkeit</strong> &#8211; also E-Dur. Und so habe ich mich mit Stücken beschäftigt, die diesen <strong>Gegenentwurf zu meiner Diagnose</strong> zum Leben erwecken. Ich habe mir mit dieser CD meinen <strong>eigenen psychischen Anker </strong>geschaffen. Die CD ist zu meiner inneren Sonne geworden.</p>



<p>Nmz: Gibt es Unterschiede zur Produktion der neuen CD zu den vergangenen CD-Produktionen im Ablauf?</p>



<p>HM: Ja einige. Zunächst hat die Produktion viel länger gebraucht als geplant. Durch meine Erkrankung hat sich alles <strong>um etwa ein Jahr nach hinten verschoben.</strong> Aber ich war einfach vorher durch die ganzen belastenden Behandlungen so erschöpft, dass ich teilweise <strong>nur eine Stunde am Tag üben </strong>konnte. Da habe ich dann ein sehr effektives Techniktraining durchgezogen. Das Ergebnis des <strong>Resettings meiner Technik</strong>: Ich bin technisch so fit, dass hochvirtuose Stücke wie auf der neuen CD überhaupt kein Problem für mich darstellen. Es ist einfach ein <strong>Vergnügen, die Finger tanzen zu lassen.</strong></p>



<p>Mein neues Label hat <strong>sehr viel Verständnis für meine Situation</strong>. So war es kein Problem, dass sich die Produktion verschoben hat. Für mich war es eine große Überraschung, wie positiv auf meine Erkrankung reagiert wurde. <strong>Krankheit ist doch ein Tabu im Musikleben.</strong> Ich habe daher mit großen Bauchschmerzen meine Erkrankung publik gemacht. Ich bekomme aber trotzdem Konzertanfragen. Früher habe ich geglaubt, dass ich nicht mehr gebucht werden würde, wenn ich mal ein Konzert absagen muss. Aber das stimmt nicht. Ich würde mir wünschen, dass das Thema Krankheit bei Musiker:innen nicht mehr tabubehaftet ist.</p>



<p>Der größte Unterschied zu den vergangenen CD-Produktionen ist, dass ich mir <strong>für die Vermarktung meiner CD Profis an Bord</strong> <strong>geholt</strong> habe. Das kostet natürlich, aber lohnt sich. Ich war z.B. schon beim WDR und SWR für Interviews und Rezensionen erscheinen auch in großen Zeitschriften und Magazinen. <strong>Zur Finanzierung habe ich ein Crowdfunding </strong>gemacht, das natürlich auch schon für erste Aufmerksamkeit gesorgt hat.</p>



<p>Nmz: Bei deiner CD <em>Guitar Ladies</em> hast du Musik von Komponistinnen aus verschiedenen Jahrhunderten eingespielt. Diesmal gibt es Musik ausschließlich von Komponistinnen des 19. Jahrhunderts. Was hat dich an dieser Auswahl gereizt?</p>



<p>HM: <strong>Werke von Komponistinnen für Gitarre solo sind eine Nische</strong>. Ich war da Vorstreiterin mit meiner CD Guitar Ladies. Da habe ich Stücke von Komponistinnen ausgewählt, die mir einfach besonders gut gefallen haben.</p>



<p>In der Zwischenzeit habe ich weiter geforscht. Seit geraumer Zeit <strong>pflege ich eine Datenbank mit Werken für Gitarre von Komponistinnen.</strong> Ich bekomme dafür Rückmeldungen rund um den Globus. Natürlich ist hier auch meine Tätigkeit für den Int. Arbeitskreis Frau und Musik und dem Archiv Frau und Musik von Nutzen. Ich sitze sozusagen durch meine Vorstandstätigkeit an der Quelle. Das Thema Komponistinnen ist mit der Pandemie regelrecht geboomt. Viele Kolleg:innen haben ihre Zwangspause genutzt sich mit neuen Themen auseinanderzusetzen. Die Anfragen an das Archiv haben deutlich zugenommen. Es sind etliche CDs mit Werken von Komponistinnen erschienen. Das neu nach der Pandemie erwachte Konzertleben widmet den Werken von Komponistinnen mehr Aufmerksamkeit.</p>



<p>Bei meinen Recherchen ist mir aufgefallen, dass es scheinbar <strong>wenig Stücke für Gitarre solo von Komponistinnen des 19. Jahrhunderts</strong> gibt. Die Gitarre war im 19. Jahrhundert ein Modeinstrument bei Gesellschaftsdamen. Es gibt unglaublich viele Portraits von Damen mit Gitarre. Und dass viele Frauen auch in vergangenen Jahrhunderten komponiert haben, ist durchaus bekannt. Von Komponistinnen verlegte Noten findet man aber wenig. Da ist <strong>richtige Detektivarbeit</strong> angesagt. Komponistinnen verlegten ihre Werke auch unter den Namen ihrer Ehemänner, unter Pseudonymen oder anonym. Nicht umsonst gibt es den Ausspruch: <strong>Herr Anonymus ist eine Frau</strong>.</p>



<p>Eine Frau wie Catherina Pratten, die in der damaligen Zeit selbst einen Verlag gründete, war da eine große Ausnahme. Aber auch sie hat zum Teil ihre Stücke unter dem Namen ihres Mannes als Madame Sidney Pratten herausgebracht. Andere Stücke trugen nur ihre Initialen, andere ihren Mädchennamen Pelzer. Da muss man erst einmal dahinterkommen, dass <strong>hinter diesen ganzen Namen ein und dieselbe Person steht!</strong> Und so geht es bei vielen Komponistinnen der vergangenen Jahrhunderte. Da ist noch sehr viel Forschungsarbeit zu leisten…</p>



<p>Nmz: Kannst du uns etwas über die Komponistinnen erzählen, deren Stücke auf deiner CD zu hören sind?</p>



<p>Da ist zum einen <strong>Catherina Josephina Pratten</strong>. Das war schon eine außergewöhnliche Frau: vom kölschen Mädchen zur gefeierten Gitarrenvirtuosin, Komponistin, Verlegerin und Pädagogin. Catherina Pratten hat den gesamten britischen Adel unterrichtet. Sogar die <strong>Kinder von Queen Victoria zählten zu ihren Schüler:innen</strong>. Sie hat zwei Gitarrenschulen herausgegeben. Bislang waren vor allem ihre „Lieder ohne Worte“ bekannt, die ich bereits bei den Guitar Ladies aufgenommen hatte. Ich habe mich sehr darüber gefreut, auch andere Stücke von ihr &#8211; darunter den hochvirtuosen Carneval de Venice &#8211; zu finden und aufzunehmen.</p>



<p>Das genaue Gegenteil zu Catherina Pratten ist <strong>Anne Catherine Emmerich</strong>, deren wunderbaren 6 Variationen auf meiner CD zu hören sind. Von ihr <strong>gibt es nur dieses bezaubernde Stück</strong>. Sonst nichts. Außer einem fraglichen Geburtsjahr und ein paar Konzertkritiken ist über sie (noch) nichts bekannt.</p>



<p><strong>Emilia Giuliani-Guglielmi</strong>, eine uneheliche Tochter des Gitarrenvirtuosen Mauro Giuliani, war verheiratet mit dem Sänger und Komponisten Luigi Guglielmi. Sie trat seit ihrer Kindheit als umjubelte Solistin europaweit auf und gilt als Erfinderin des künstlichen Flageoletts, damals als Doppelflageolett bezeichnet.</p>



<p>Der zweite Carneval auf meiner CD wurde von der Spanierin <strong>Maria Dolores de Goni </strong>geschrieben. Sie feierte vor allem in den USA große Erfolge und verlegte ihre Werke unter dem Nachnamen ihres zweiten Ehemannes als Mrs. Knoop.</p>



<p>Nmz: Gibt es Pläne für weitere CDs?</p>



<p>HM: Oh ja: Mit Ars Produktion<strong> sind noch 3 weitere CDs geplant</strong>. Ich hoffe, dass meine Krankheit mir Zeit lässt, diese Pläne alle zu verwirklichen. 2030 soll ja von Biontech das für mich perfekte Heilmittel herauskommen. Ich hoffe, dass ich bis dahin den Krebs in Schach halten kann.</p>



<p>Nmz: Wir wünschen dir von ganzen Herzen, dass dir das gelingt und wir noch viel wunderbare Gitarrenmusik durch dich erleben können!</p>



<p>Leider ist es dazu nicht mehr gekommen. <strong>Die <em>Guitar Ladies</em> sind Heikes Vermächtnis geworden</strong>. Ein Vermächtnis in E-Dur &#8211; wie sie es in ihrem Interview sagte.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li></li>
</ul>



<p></p>



<p>Mehr über Musikerinnen und Komponistinnen</p>



<p>Du möchtest mehr über Musikerinnen und Komponistinnen erfahren?</p>



<p></p>



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		<title>flautastic &#8211; die neue CD von VerQuer</title>
		<link>https://www.schneppat-music.de/flautastic-neue-cd-von-verquer/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Nov 2023 16:58:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die neue CD flautastic von VerQuer: eine mitreißende Einspielung, die Lust macht, Flöte abseits der bekannten Wege zu erleben! </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/flautastic-neue-cd-von-verquer/">flautastic &#8211; die neue CD von VerQuer</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="898" height="1024" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2023/11/EDF87C23-F996-4A7C-8EA7-EDFB6C39446B_1_201_a-1-898x1024.jpeg" alt="Das CD Cover der CD flautastic des Flötenensembles Verquer: abgebildet ist die Zeichnung der halbseitigen Portraits der 4 Ensemblemitglieder auf verschiedenfarbigen Untergrund. Zeichnungen von jeweils zwei verschiedenen Flöten bilden jeweils die Grenze zwischen den Halb-Portraits" class="wp-image-25925"/><figcaption class="wp-element-caption">Verquer flautastic CD Cover</figcaption></figure>



<p>Flautastic &#8211; die neue CD von VerQuer</p>



<p>Für euch angehört: mit freundlicher Genehmigung der &#8222;nmz&#8220;</p>



<p>Meine liebe Freundin und Kollegin <strong>Britta Roscher</strong> habe ich schon mit dem tollen Kinderbuch &#8222;Pusten, Prusten, Blubbern, Klappern&#8220; vorgestellt. </p>



<p>Für alle, die den Artikel verpasst haben oder noch einmal lesen möchten ist hier der Link zum Blogartikel:</p>



<p><a href="https://www.schneppat-music.de/pusten-prusten-blubbern-klappern-buchrezension/">https://www.schneppat-music.de/pusten-prusten-blubbern-klappern-buchrezension/</a></p>



<p>Jetzt hat Britta mit ihrem <strong>Flötenensemble Verquer</strong> eine tolle, <strong>neue CD herausgebracht</strong>.</p>



<p>Ich hatte die Gelegenheit zum CD Release <strong>einen Artikel in der nmz zu veröffentlichen</strong>, der in der Ausgabe 11/2023 erschienen ist. </p>



<p>Vielen Dank an die nmz, dass ich den Artikel hier teilen darf!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Artikel über die neue CD</h2>



<p></p>



<p>Was ist schöner als eine Flöte? Natürlich vier Flöten! Vor allem <strong>wenn sie so frisch und mit vielen ungewohnten Klängen</strong> herüberkommen wie das Ensemble VerQuer auf seiner neuen CD.</p>



<p>VerQuer spielt mit Klängen, <strong>bringt Neue Musik mit Weltmusik zusammen</strong>, jazzt, groovt und lässt selbst barocke Klänge im neuen Gewand erklingen. In ihren Konzerten performt das gender-paritätisch zusammengesetzte Ensemble mit den beiden Flötistinnen Katrin Gerhard, der Schriftführerin des DTKV-Hessen Britta Roscher und den beiden Flötisten Daniel Agi und Maximilian Zelzner <strong>ein Potpourri aus den verschiedensten musikalischen Genres</strong>. Und das findet man auch auf der neuen CD „flautastic“.</p>



<p>Die inzwischen <strong>3. CD des Ensembles </strong>trägt ihren Namen zu Recht: <strong>Fantastische Flötenklänge von Purcell bis zu Chick Corea</strong> erwarten den geneigten Hörer – in perfektem Zusammenspiel und eingängiger Interpretation. Zum Einsatz kommt das <strong>gesamte Arsenal der (Quer-)Flötenfamilie</strong> vom Piccolo bis zum Kontrabass. Ergänzt durch Percussion, Fluteboxing und Stimmeinsatz sind hier <strong>faszinierende Flöten-Klangwelten </strong>zu entdecken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Über die eingespielten Stücke</h2>



<p>Eröffnet wird der Klangreigen durch die getragene Einleitung des groovigen <strong>Green Bossa von Mat Closen</strong>: Es ist so, als ob sich der Vorhang hebt – und dann auf der Bühne ein wahres Feuerwerk entzündet würde. Das folgende <strong>Kid‘s Stuff </strong>des italienischen Komponisten <strong>Giordano Moselli</strong> ist ein spritziges Werk, das der Flöte richtig auf den Leib geschneidert ist. Nicht umsonst erhielt es 2018&nbsp;&nbsp;eine <strong>Auszeichnung als bestes Flötenquartett</strong> des Flute New Music Consortium FNWC.&nbsp;</p>



<p>Etwas gewohnter im Klang für die meist klassisch geprägten Flötenenthusiasten dürften die beiden <strong>Fantasien von Henry Purcell</strong>, die von Britta Roscher für Flötenquartett arrangiert wurden und „<strong>Southern Flute Dreaming</strong>“ des Schweizer <strong>Felix Hodel</strong> sein.</p>



<p>Das ist es aber dann auch schon fast an klassisch geprägten Klängen:</p>



<p>In <strong>Chick Coreas „Spain“</strong>, von Maximilian Zelzner als Flötenquartett genial arrangiert, gibt es die erste geballte Klangerfahrung mit <strong>Lippen-Pizzicato, Flatterzunge und Co.</strong></p>



<p>Richtig fetzig wird es mit „<strong>Four Flutes Grooving</strong>“ der bekannten Jazz-Flötistin <strong>Stephanie</strong> <strong>Wagner</strong>. Ein wunderbares Stück, das einen <strong>festen Platz im Repertoire jedes Flötenquartetts verdient.</strong> Es groovt, ist mitreißend und herrlich frisch – natürlich vor allem, wenn es so gekonnt interpretiert wurde wie hier von VerQuer!</p>



<p>Mit dem bekannten <strong>Kaschmiri Song von Amy Woodforde-Finden</strong> hat es ein weiteres Stück einer Komponistin auf die CD geschafft. 1902 im Selbstverlag herausgebracht, wurde der Kaschmiri Song aufgrund seiner Popularität später auch bei Boosey &amp; Co. herausgegeben. Auch mit vier Flöten hört er sich sehr schön an. Und mit seinen <strong>sentimentalen, orientalisch angehauchten Klängen</strong> ist er die perfekte Unterbrechung vor den beiden letzten Stücken.</p>



<p>Der tschechische Cimbalon- und Blockflötenspieler <strong>Jan Rokyta</strong> hat mit seinem Flötenquartett „B<strong>alkanology</strong>“ ein wahres <strong>folkloristisches Meisterstück</strong> an Spielfreude unter Führung der Piccoloflöte geschaffen. Unbedingte Hör-Empfehlung!&nbsp;</p>



<p>Die <strong>Hora cu strigaturii – Fanfare Ciocarlia</strong> ist dann der würdige „Rausschmeißer“ – mit Querflötenquartett natürlich etwas gemäßigter als das wilde Original mit Brass Ensemble und Percussion. Aber hier kann das Ensemble noch einmal <strong>seine ganze Bandbreite von Spezialeffekten auspacken</strong>. Erstaunlich, was sich so alles an Klängen aus den Flöten herauszaubern lässt!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Eine mitreißende Einspielung, die <strong>Lust macht, Flöte abseits der bekannten Wege zu erleben! </strong>Einziger kleiner Wehrmutstropfen: Es gibt leider kein Booklet, indem die HörerInnen mehr über die wunderbaren Stücke und das grandiose Ensemble erfahren können.</p>



<p>Die CD ist für 15 Euro zzgl. 2 Euro Versand direkt bei VerQuer c/o Britta Roscher&nbsp;<a href="mailto:info@verquer.net">info@verquer.net</a>&nbsp;zu bestellen.</p>



<p>Viel Spaß mit dieser tollen CD!</p>



<p></p>



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<p></p>
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		<title>Samhain &#8211; Halloween</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Oct 2023 14:31:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Flöte]]></category>
		<category><![CDATA[Musikerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Anderwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Beltane]]></category>
		<category><![CDATA[CD La Flûte Femme]]></category>
		<category><![CDATA[Dorische Suite]]></category>
		<category><![CDATA[Duo Flöte an Tasten]]></category>
		<category><![CDATA[Flötenmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Flötenton]]></category>
		<category><![CDATA[Halloween]]></category>
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		<category><![CDATA[Kelten]]></category>
		<category><![CDATA[Komponistinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lughnasagh]]></category>
		<category><![CDATA[Musik von Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Samhain]]></category>
		<category><![CDATA[Tina Ternes]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Samhain - Halloween<br />
Zu Samhain soll das Tor zur Welt der Toten offen sein</p>
<p>Dies ist der Titel des 1. Satzes der Dorischen Suite op. 80 für Flöte und Klavier der Komponistin Tina Ternes. Und dies ist auch der Inhalt des altkeltischen Festes Samhain, das auch heute noch unter dem Namen Halloween gefeiert wird.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="683" height="1024" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2023/10/halloween-5691911_1920-683x1024.jpg" alt="Der Rauch einer brennenden Kerze zieht ivor dem Hintergrund eines in Rot- und Orangetönen gedeckten Stilleben aus Äpfeln, einem Kürbis und gelb-grünen Blättern vor dem schwarzen Nachthimmel" class="wp-image-25920"/><figcaption class="wp-element-caption">halloween von ozaytseva by pixabay</figcaption></figure>



<p>Samhain – Halloween &#8211; Zu Samhain soll das Tor zur Welt der Toten offen sein</p>



<p>Dies ist der Titel des 1. Satzes der Dorischen Suite op. 80 für Flöte und Klavier der Komponistin Tina Ternes. Die geheimnissvolle Anderwelt kommt in die Welt der Lebenden.</p>



<p>Tina Ternes: Dorische Suite op. 80 1. Satz Samhain <a href="https://floete-an-tasten.bandcamp.com/track/samhain-1-movement-from-dorische-suite-by-tina-ternes">https://floete-an-tasten.bandcamp.com/track/samhain-1-movement-from-dorische-suite-by-tina-ternes</a></p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Samhain</h2>



<p></p>



<p>Samhain ist das k<strong>eltische Neujahrsfest</strong>. Mit Imbolc, Beltane und Lughnasagh gehört Samhain zu den <strong>4 großen keltischen Mondfesten</strong>. </p>



<p>Ursprünglich wurde es wahrscheinlich nicht an einem fixen Datum gefeiert sondern einer Mondphase zugeordnet. Im Neuheidentum wird Samhain der <strong>Neumondnacht des Skorpion Mondes</strong> zugeordnet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">über 2000 Jahre</h2>



<p>Das Fest wurde wahrscheinlich schon i<strong>n der Antike gefeiert</strong> und blickt daher auf eine etwa 2000 Jahre alte Tradition zurück. </p>



<p>Es bedeutet übersetzt „<strong>das Ende des Sommers</strong>“: Große Feuer wurden angezündet. Die Menschen liefen durch die Gluten und nahmen die Glut für das eigene Herdfeuer nach Hause mit. Die Tiere wurden von der Weide zurückgeholt und geschlachtet. Die Felder waren zu Samhain abgeerntet. Alles, was noch auf den Feldern, wurde dort belassen und so den Geistern geopfert.</p>



<p>In den alten keltischen Mythen <strong>erlegt der Jäger zu Samhain den Jahreskreiskönig</strong> und verschleppt dessen Frau, die Vegetationsgöttin, in die Unterwelt. In der Hoffnung auf die Wiederkehr des Lichtes und der Fruchtbarkeit wurden in keltischer Zeit wahrscheinlich nicht nur Feuer angezündet, sondern auch dem <strong>Unterweltsgott Cenn Crúach Blutopfer </strong>dargebracht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tor zur Anderwelt</h2>



<p>Der Überlieferung nach waren in dieser besonderen Nacht <strong>die Tore zur Anderwelt geöffnet</strong>: </p>



<p>So konnten <strong>Elfen und Geister </strong>in die Welt der Lebenden kommen. Auch mit den <strong>verstorbenen Ahnen</strong> konnte in Kontakt getreten werden. So entwickelten sich wohl Bräuche, die sich teilweise heute noch in den Bräuchen zu Halloween erhalten haben:</p>



<p>Es wurde in die Zukunft geblickt und geweissagt.</p>



<p>Um die Geister und Feen zu besänftigen, wurden <strong>Speisen und Getränke vor die Tür gestellt</strong>. Schließlich sollten Mensch und Vieh den langen Winter gut überstehen.</p>



<p>An der abendlichen Tafel wurde für die verstorbenen Ahnen <strong>ein leeres Gedeck</strong> hingestellt. Damit sie den Weg zum Hause finden konnten, wurde ein <strong>Licht in einer ausgehöhlten Rübe ins Fenster</strong> gestellt. Heute stellt man stattdessen das Licht in einen ausgehölten Kürbis.</p>



<p>Auch das <strong>Verkleiden und das von Tür zu Tür ziehen</strong>, wie wir es heute von den Kindern zu Halloween kennen, ist wohl auf einen alten keltischen Brauch zu Samhain zurückzuführen:</p>



<p>Auch die Kelten verkleideten sich in schaurige Kostüme, zogen von Tür zu Tür und <strong>sammelten Essen</strong>. Als Dank wurden Gedichte oder Verse vorgetragen – wie heute bei Trick or Treat.</p>



<p></p>



<p>IMöchtest du einen musikalischen Eindruck zu Samhain hören: Das Auftaktstück unserer CD „La flûte femme“ heißt Samhain und entführt dich in die geheimnissvolle Anderwelt der Geister, Feen und Toten.</p>



<p><a href="https://floete-an-tasten.bandcamp.com/track/samhain-1-movement-from-dorische-suite-by-tina-ternes">https://floete-an-tasten.bandcamp.com/track/samhain-1-movement-from-dorische-suite-by-tina-ternes</a></p>



<p></p>



<p></p>



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		<title>ChatGPT &#8211; ein Erlebnisbericht</title>
		<link>https://www.schneppat-music.de/chatgpt-ein-erlebnisbericht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2023 18:23:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[ChatGPT]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnisbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Felicitas Kukuck]]></category>
		<category><![CDATA[Komponistinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Musik von Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Musikerinnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Erstellen von Texten mit Hilfe von KI ist momentan in aller Munde.<br />
Ich habe daher beschlossen, das Schreiben mittels KI auszuprobieren und möchte dich gerne an meinem Abenteuer teilhaben lassen. Denn – um es vorweg zu nehmen – es war einfach köstlich.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="575" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2023/02/digitization-von-GerdAltmann-Pixabay-1024x575.jpg" alt="Ein gelber Computerchip mit davon ausgehenden digitalen Pfaden auf schwarzem Hintergrund. Auf der linken Seite zeigt eine menschliche Hand mit ausgestreckten Zeigefinger auf den Chip, auf der rechten Seite die Hand einer KI" class="wp-image-25803" title="Undine Smith Moore" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2023/02/digitization-von-GerdAltmann-Pixabay-1024x575.jpg 1024w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2023/02/digitization-von-GerdAltmann-Pixabay-980x551.jpg 980w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2023/02/digitization-von-GerdAltmann-Pixabay-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Digitization Bild von Gerd Altmann by Pixybay</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Irrungen und Wirrungen der KI</h2>



<p>Das Erstellen von Texten mit Hilfe von KI ist momentan in aller Munde. Die Schulen sind damit konfrontiert, dass ihre Eleven die Hausaufgaben und Referate <strong>mittels ChatGPT</strong> erstellen lassen. Der Zugang zur KI ist <strong>denkbar einfach: registrieren und es kann losgehen</strong>.</p>



<p>Ich habe daher beschlossen, das Schreiben mittels KI auszuprobieren und möchte dich gerne an meinem Abenteuer teilhaben lassen. Denn – um es vorweg zu nehmen – <strong>es war einfach köstlich</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">1. Akt</h2>



<p>Ziel des Experiments war, die KI <strong>einen Blogartikel über die Komponistin Felicitas Kukuck schreiben</strong> zu lassen.&nbsp;</p>



<p>Natürlich hatte ich vorher recherchiert und Quelltexte durchgelesen. Es lag also kein Rohtext vor und Stichwörter hatte ich mir auch keine gemacht. Ich hoffte, dass ich mir vielleicht <strong>durch die KI etwas Arbeit ersparen</strong> könnte.</p>



<p>Die Antwort der KI auf meine Frage war:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Felicitas Kukuck war eine deutsche Komponistin, die vor allem für ihre Werke im Bereich der Neuen Musik bekannt ist. Sie wurde am 9. September 1934 in Frankfurt am Main geboren und verstarb am 6. November 2004 in Berlin. In diesem Artikel werden wir uns einen Überblick über ihr Leben, ihre Karriere und ihre Musik verschaffen…“</p>
<cite>ChatGPT, Verlauf</cite></blockquote>



<p>Ich fasse <strong>die wichtigsten Facts des Artikels der KI</strong> zusammen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Vater Maler, Mutter Pianistin</li>



<li>Studium am Konservatorium Frankfurt und der Musikhochschule Stuttgart, Komposition bei Günter Bialas</li>



<li>Arbeit an verschiedenen Musikschulen</li>



<li>1971 Umzug nach Berlin</li>



<li>Beitritt in die Künstlervereinigung „Neue Gruppe“</li>



<li>Großer Einfluss von Dieter Schnebel auf ihr Werk</li>



<li>Ab den 70er Jahren elektroakustische Musik. Ihre Werke werden als unkonventionell und avantgardistisch beschrieben</li>



<li>Ab den 80er Jahren hat sie Opern wie „Die Befreiung des Prometheus“ und „Die Riesen“ geschrieben</li>



<li>Ab den 90er Jahren politisches Engagement u.a. für den Erhalt des Künstlerhauses Bethanien und gegen Kürzungen im Kulturbereich</li>
</ul>



<p>Es folgen: Eine Aufzählung mehrerer Auszeichnungen, sowie die Beschreibung ihrer Musik mit ungewöhnlichen Klangquellen, wie z.B. ihre Komposition „Gisela“, die aus dem Klang von Wasser und Glas bestehe. Mitten im Satz bricht die KI leider ihre hochinteressanten Ausführungen ab.</p>



<h2 class="wp-block-heading">2. Akt</h2>



<p>So weit so falsch. Die Fortsetzung des Experiments erfolgte mit meiner Eingabe:</p>



<p>„Das ist leider falsch. Felicitas Kukuck wurde am 2.11.1914 in Hamburg geboren und starb am 4.6.2001 in Hamburg“</p>



<p>Die Antwort erfolgte prompt. <strong>Innerhalb von nicht einmal einer Minute </strong>erhielt ich folgende Zeilen:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Vielen Dank für die Korrektur! Es tut mir leid, dass meine vorherige Antwort falsche Informationen enthielt. Ich werde nun eine neue Antwort mit den korrekten Informationen erstellen:</p>



<p>Felicitas Kukuck wurde am 2. November 1914 in Hamburg geboren und starb am 4. Juni 2001 ebenda. Sie war eine deutsche Komponistin, die vor allem für ihre Werke im Bereich der Neuen Musik bekannt ist.</p>



<p>Leben und Karriere</p>



<p>Felicitas Kukuck wuchs in einer künstlerisch geprägten Familie auf. Ihr Vater war Schriftsteller und ihre Mutter war Pianistin. Nach dem Besuch der Odenwaldschule studierte sie ab 1933 am Konservatorium in Frankfurt am Main und anschließend an der Hochschule für Musik in Stuttgart, wo sie bei Günter Bialas Komposition studierte.</p>



<p>Nach dem Abschluss ihres Studiums arbeitete Kukuck als Musiklehrerin und Komponistin. 1971 zog sie nach Berlin, wo sie sich der Künstlervereinigung &#8222;Neue Gruppe&#8220; anschloss und mit anderen Komponisten wie Dieter Schnebel zusammenarbeitete.</p>



<p>In den 1970er Jahren begann Kukuck, sich auf elektroakustische Musik zu konzentrieren. Sie experimentierte mit neuen Klängen und Techniken und schuf Musik, die oft als unkonventionell und avantgardistisch beschrieben wurde. Ein Beispiel dafür ist ihre Komposition &#8222;Orpheus Kristall&#8220;, die 1974 uraufgeführt wurde.</p>



<p>In den 1980er Jahren wandte sich Kukuck der Oper zu und schuf Werke wie &#8222;Die Befreiung des Prometheus&#8220; und &#8222;Die Riesen&#8220;. Diese Werke wurden an der Staatsoper Stuttgart und der Staatsoper Unter den Linden in Berlin aufgeführt.</p>



<p>In den 1990er Jahren wurde Kukuck zunehmend politisch aktiv. Sie engagierte sich für den Erhalt des Künstlerhauses Bethanien in Berlin und kämpfte gegen die Kürzungen im Kulturbereich. Sie organisierte auch Konz&#8220;</p>
<cite>ChatGPT, Verlauf</cite></blockquote>



<p>Diesmal brach die KI sogar <strong>mitten im Wort </strong>ab. Bis auf die Korrektur der Geburts- und Sterbedaten <strong>erschuf sie eine neue Wirklichkeit</strong>. Mit der reellen Vita von Felicitas Kukuck hatte das Geschreibsel aber immer noch herzlich wenig zu tun.</p>



<h2 class="wp-block-heading">3. Akt</h2>



<p>Ich versuchte es weiter. Ich korrigierte die Berufe der Eltern, teilte der KI die Studienfächer nebst Studienort mit und wo Felicitas Kukuck die Schule besucht hatte. Ich führte aus, dass sie bei Hindemith studiert hat und dass sie aufgrund ihrer jüdischen Abstammung ein Arbeitsverbot erhalten hatte.</p>



<p>Das machte die KI nun aus den korrigierten Daten:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Es tut mir leid, dass ich erneut fehlerhafte Informationen gegeben habe. Vielen Dank für die Korrektur.</p>



<p>Felicitas Kukuck wurde am 2. November 1914 in Hamburg als Tochter eines Arztes und Physiologen und einer Altistin geboren. Sie besuchte die Lichtwarkschule in Hamburg und studierte später Querflöte und Klavier in Berlin. Aufgrund ihrer jüdischen Abstammung wurde ihr während der Zeit des Nationalsozialismus ein Arbeitsverbot erteilt.</p>



<p>Kukuck studierte Komposition bei Paul Hindemith an der Hochschule für Musik in Berlin. Während dieser Zeit komponierte sie ihre erste Oper &#8222;Das Opfer&#8220;, die 1941 in Berlin uraufgeführt wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete sie als freischaffende Komponistin und Musikpädagogin.</p>



<p>In den 1970er Jahren begann Kukuck, sich verstärkt der elektroakustischen Musik zuzuwenden. Sie experimentierte mit neuen Klängen und Techniken und schuf Musik, die oft als avantgardistisch beschrieben wurde. Ein Beispiel dafür ist ihre Komposition &#8222;Orpheus Kristall&#8220;, die 1974 uraufgeführt wurde.</p>



<p>Kukuck schuf auch Werke im Bereich der Oper, darunter &#8222;Die Befreiung des Prometheus&#8220; und &#8222;Die Riesen&#8220;, die an verschiedenen Opernhäusern aufgeführt wurden. In den 1990er Jahren engagierte sie sich politisch und setzte sich für den Erhalt des Künstlerhauses Bethanien in Berlin ein.</p>



<p>Felicitas Kukuck gehört zu den bedeutenden Komponistinnen des 20. Jahrhunderts und hat mit ihrem Schaffen die Neue Musik maßgeblich beeinflusst.</p>



<p>Quellen:</p>



<p>• Felicitas Kukuck auf Bayerischer Rundfunk: https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiowissen/felicitas-kukuck-102.html</p>



<p>• Felicitas Kukuck auf FemBio: https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/felicitas-kukuck/“</p>
<cite>ChatGPT, Verlauf</cite></blockquote>



<p>Wow! Wenn ich nicht vorher recherchiert hätte, wäre ich vermutlich drauf reingeflogen. Aber die KI hatte sich auf <strong>avantgardistische, elektroakutische Musik</strong> festgelegt. Nun ja – die ist nicht gerade eine Spezialität von Felicitas Kukuck.</p>



<h2 class="wp-block-heading">4. Akt</h2>



<p>Also startete ich einen <strong>neuen Versuch</strong>: Ich kopierte den Artikel über Felicitas Kukuck von der Webseite des „Archiv Frau und Musik“ und bat die KI, den <strong>Artikel in einem Blogartikel zusammen zu fassen</strong>. Es folgte eine sehr <strong>kurze, aber korrekte Zusammenfassung</strong>. Hallelujah! Ich war happy!&nbsp;</p>



<p>Dann bat ich um eine ausführlichere Fassung des Textes. Hätte ich das bloß nicht gemacht! Denn die KI ließ Felicitas Kukuck nach dem Krieg <strong>1947 nach den USA auswandern</strong>. Dort hätte sie&nbsp; unter anderen am&nbsp;Wesseley College und an der University of Massachusetts in Boston Klavier und Komposition gelehrt. Laut KI ist Felicitas Kukuck am 17. März 2001 im Alter von 86 Jahren in Massachussetts&nbsp; verstorben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Des Dramas 5. Akt</h2>



<p>Noch gab ich nicht auf! Ich korrigierte, dass sie nach dem zweiten Weltkrieg in ihre Geburtsstadt Hamburg zurückkehrte und dort auch verstarb.</p>



<p>Daraufhin erhielt ich folgende Korrektur:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Vielen Dank für die Ergänzung. Hier ist die korrigierte Version:</p>



<p>Felicitas Kukuck, geboren am 29. Mai 1914 in Hamburg, war eine deutsche Schriftstellerin und Übersetzerin. Sie studierte Germanistik, Romanistik und Anglistik und arbeitete als Lektorin in einem Verlag.</p>



<p>Während des Zweiten Weltkriegs wurde Kukuck als Soldatin eingezogen und geriet in Kriegsgefangenschaft. Nach ihrer Entlassung aus der Gefangenschaft kehrte sie nach Hamburg zurück.</p>



<p>Kukuck schrieb zahlreiche Romane, Erzählungen und Essays, die oft von ihrem eigenen Leben und ihren Erfahrungen inspiriert waren. Zu ihren bekanntesten Werken gehören &#8222;Die grüne Mauer&#8220;, &#8222;Die verlorene Herberge&#8220; und &#8222;Das Schloß meiner Mutter&#8220;.</p>



<p>Als Übersetzerin übertrug sie Werke von James Joyce, Virginia“</p>
<cite>ChatGPT, Verlauf</cite></blockquote>



<p>Da brach ich ab. Schließlich ging es um die Komponistin. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Der finale 6. Akt</h2>



<p>Nach meiner Korrektur kam dann Folgendes:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Es tut mir sehr leid, ich habe mich geirrt.</p>



<p>Zurück zur Komponistin Felicitas Kukuck: Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte sie nach Hamburg zurück und setzte ihre musikalische Karriere fort. Sie konzentrierte sich hauptsächlich auf die Komposition und schrieb zahlreiche Werke für Chöre, Orchester, Kammermusik und Solostücke. Einige ihrer bekanntesten Kompositionen sind &#8222;Nebensonnen&#8220;, &#8222;Untergang der Titanic&#8220; und &#8222;Heiteres Spiel&#8220;.</p>



<p>Kukuck erhielt mehrere Auszeichnungen und Stipendien, darunter das Villa-Massimo-Stipendium in Rom und das Kunststipendium der Stadt Hamburg. Außerdem war sie Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg und des Deutschen Komponistenverbandes.</p>



<p>Felicitas Kukuck war auch als Lehrerin tätig und unterrichtete an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg sowie an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Sie starb im Jahr 2001 in Hamburg-Blankenese.&#8220;</p>
<cite>ChatGPT, Verlauf</cite></blockquote>



<p>Oh! Felicitas Kukuck hatte <strong>Lehraufträge an den Hochschulen in Hamburg und Stuttgart</strong>. Habe ich das bei meinen Recherchen übersehen? Und sie war auch als <strong>Stipendiatin in der Villa Massimo in Rom</strong>? Die Kompositionen konnte ich ehrlich gesagt auch nicht so richtig zuordnen.</p>



<p>Ich beschloss, <strong>mein Experiment abzubrechen</strong>.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Die KI verfasst einfach Unsinn. Sie kann halt <strong>nicht abschätzen, was wirklich Fakt ist</strong>, und würfelt sich ihr Ergebnis aufgrund von Wahrscheinlichkeiten zusammen. Die Ergebnisse sind dabei verblüffend: Durch das <strong>Hinzufügen von Quellen</strong> suggeriert sie, dass ihre Version geprüft und richtig ist.</p>



<p>Die Lehrer an den Schulen können sich also <strong>getrost entspannt zurücklehnen</strong>: Den Unsinn, den die Schüler*innen mittels der KI als Hausaufgabe oder Referat abliefern, <strong>wird leicht erkennbar sein</strong>. Zumindestens zum jetzigen Zeitpunkt.</p>



<p>Das Ergebnis meiner Recherchen kannst du <strong>im </strong><a href="https://www.schneppat-music.de/komponistinnen-vorgestellt-felicitas-kukuck/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Blogartikel über Felicitas Kukuck</strong> </a>nachlesen. Sie hatte ein Leben, das auch aus zeitgeschichtlicher Sicht höchst interessant ist.</p>



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<p>Mehr über Komponistinnen oder Musikergesundheit?</p>



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		<title>Komponistinnen vorgestellt: Felicitas Kukuck</title>
		<link>https://www.schneppat-music.de/komponistinnen-vorgestellt-felicitas-kukuck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2023 17:44:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Musikerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Duo Flöte-Klavier]]></category>
		<category><![CDATA[Es führt über den Main]]></category>
		<category><![CDATA[Felicitas Kukuck]]></category>
		<category><![CDATA[Flöte]]></category>
		<category><![CDATA[Kammermusik]]></category>
		<category><![CDATA[Komponistinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Musik von Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[verfemte Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitzeugnis]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.schneppat-music.de/?p=25805</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Komponistin Felicitas Kukuck zählt zu den Musiker*innen, die durch die Nationalsozialisten verfolgt wurden. Sie hat viele Lieder komponiert, von denen hier im Rhein-Main-Gebiet vorallem das Lied "Es führt über den Main" bekannt ist. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="768" height="993" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2023/02/Fotografie-Kukuck-Quelle-Archiv-Frau-und-Musik-768x993-1.jpg" alt="Die gerahmte Fotografie der Komponistin Felicitas Kukuck zur Verfügung gestellt von Archiv Frau und Musik" class="wp-image-25804" title="Undine Smith Moore" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2023/02/Fotografie-Kukuck-Quelle-Archiv-Frau-und-Musik-768x993-1.jpg 768w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2023/02/Fotografie-Kukuck-Quelle-Archiv-Frau-und-Musik-768x993-1-480x621.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 768px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Komponistin Felicitas Kukuck. Quelle: Archiv Frau und Musik</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Felicitas Kukuck</h2>



<p>(* 02. November1914 in Hamburg; † 04. Juni 2001, Hamburg)</p>



<p>Die Komponistin Felicitas Kukuck zählt zu den Musiker*innen, die durch die Nationalsozialisten verfolgt wurden. Sie hat viele Lieder komponiert, von denen hier im Rhein-Main-Gebiet vorallem das Lied &#8222;Es führt über den Main&#8220; bekannt ist. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Leben</h2>



<p>Felicitas Kukuck wurde am 2. November 1914 in Hamburg in eine <strong>jüdisch-stämmige Familie</strong> geboren. Ihr Vater, Prof. Dr. med. Otto Cohnheim, war Arzt und Physiologe, die <strong>Mutter ausgebildete Sängerin</strong>. Auf Drängen der Großmutter von Felicitas änderte der Vater den Familiennamen 1916 in Kestner. Damit wollte sie die Famile vor den immer mehr zunehmenden Anfeindungen schützen.</p>



<p>Felicitas <strong>enorme musikalische Begabung</strong> zeigte sich sehr früh: Sie erfand oft Melodien zu kleinen Verse aus Bilderbüchern und begann, Klavier zu spielen. Ab dem Alter von 10 Jahren erhielt sie Klavier Unterricht. Sie <strong>begleitete ihre Mutter oft am Klavier</strong>. Sie bekam dadurch ein feines Gespür für die Sprachmelodie des Gesanges. Dies prägte ihre spätere Arbeit als Komponistin. Sie <strong>dachte stets vom Gesang her </strong>und bezog die Kompositionen immer auf den Text.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Man muss immer wissen, wo geatmet wird“</p>
<cite>Felicitas Kukuck</cite></blockquote>



<p>Dass sie jüdische Wurzeln hatte, wurde Felicitas Kukuck erst bewusst, als ihr <strong>wegen ihrer jüdischen Herkunft </strong>der Zugang zum Studium an der Hochschule für Musikerziehung und Kirchenmusik in Berlin verwehrt wurde. Sie studierte stattdessen <strong>Klavier und Querflöte</strong>, erhielt aber <strong>keine Unterrichtserlaubnis</strong> als staatlich geprüfte Privatmusiklehrerin. Komposition studierte Felicitas Kukuck von 1936 bis 1938 <strong>bei Paul Hindemith</strong>. Diese Zeit beschrieb sie in ihrer Autobiografie als <strong>Wende in ihrem Leben</strong>:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Hindemith war ein großartiger Lehrer. […] das interessanteste und anregendste, was wir bei ihm lernten, war die einstimmige Melodie! Es durfte kein Lied sein, kein Sonatenthema, kein Fugenthema, sondern die Melodie &#8218;an sich&#8216;. Diese Untersuchungen waren das interessanteste und anregendste, was ich in meinem Studium erlebt habe.&#8220;</p>
<cite>Felicitas Kukuck</cite></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Autobiografie</h2>



<p>Ihre Autobiografie ist hochinteressant! In ihr beschreibt Felicitas Kukuck ausführlich und sehr anschaulich ihr <strong>Leben bis zum Jahre 1949</strong>: die <strong>Zeit während des Krieges in Berlin</strong> mit ihrem kleinen Sohn, in denen sie unter anderem eine Jüdin in ihrer Wohnung versteckte. Sie berichtet von den Tagen im Dunkeln des Luftschutzkellers am Ende des Krieges, den Wirren nach der Eroberung Berlins und vom <strong>Sommer nach dem Krieg in Heiligense</strong>e, wo sie mit ihrem Sohn Unterschlupf bei Freunden gefunden hatte. Sie erzählt, wie sie ihren Sohn mit der <strong>„Aktion Storch“</strong> nach Westdeutschland schicken konnte. Und sie beschreibt wie sie mit einem Flüchtlingszug <strong>nach Hamburg zurückkehrte</strong>. Das Leben der kleinen und immer größer werdenden Familie mit den vielen, durch die Nachkriegsjahre geprägten Schwierigkeiten ist <strong>ein lebendiges Zeugnis der damaligen Lebensumstände</strong>.&nbsp;</p>



<p>In ihrer Autobiografie erlebt man wirklich <strong>den Menschen Felicitas Kukuck</strong>. Ich hatte den Eindruck, dass sie dieses Buch für ihre Kinder geschrieben hat. Denn es handelt fast ausschließlich von ihrer Familiengeschichte – und <strong>nur am Rande von ihrem Beruf als Musikerin und Komponistin</strong>. Nichtdestotrotz atmet jede Zeile des Buches Musik. Es beschreibt ein <strong>Leben, das durch und durch von Musik durchzogen</strong> war. Interessanterweise endet die Autobiografie mit der trockenen Nachricht, dass ihre Eltern 1949 aus dem englischen Exil nach Hamburg zurückkehrten. Die Familie ist wieder zusammen…</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Komponistin</h2>



<p>Als Komponistin bevorzugte Felicitas Kukuck eine <strong>tonale Musiksprache</strong>. Ihre Musiksprache stützt sich auf die <strong>Obertonreihe und elementare Intervall</strong>e wie Oktave und Quinte. Den Kompositionsstil ihres Lehrer Paul Hindemith kann man in ihren Werken erahnen. <strong>Ausgangspunkt für ihre Kompositionen waren oft Texte</strong>, sei es in Form von Volksliedern, Chorälen oder Gedichten. Sie überprüfte ihre Kompositionen immer wieder hinsichtlich ihrer kompositorischen Prinzipien und der harmonischen Zusammenhänge.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„[…] Der nächste Schritt ist dann die Komposition einer Melodie, die sich auf diesen Text oder auf Textabschnitte bezieht. Ich überprüfe dann diese Melodie auch hinsichtlich der Verwirklichung meiner kompositorischen Prinzipien (…). Nach diesem Kompositionsschritt kontrolliere ich den harmonischen Zusammenhang meiner Kompositionen, indem ich die zweite Stimme einer Basslinie zu der Melodie hinzukomponiere. Diese Stimme dient der Feststellung der harmonischen Gestalt der Melodie und ist deshalb später durchaus wieder veränderbar.“</p>
<cite>Felicitas Kukuck</cite></blockquote>



<p>Felicitas Kukucks Werk umfasst <strong>über 1000 Werke</strong>: hauptsächlich Vokalmusik, darunter Chorwerke, Lieder und Kantaten. Sie schrieb aber <strong>auch Kammermusik und Instrumentalwerke</strong>, die jedoch weniger bekannt sind. Die Spannbreite reicht dabei von einfachen, volkstümlich anmutenden Werken bis hin zu abendfüllenden Werken wie ihre Oper Moses. Viele ihrer Instrumentalwerke sind für Kinder geschrieben. Sie schrieb <strong>viel für Laien</strong> und passte den Schwierigkeitsgrad dem jeweiligen Könnens an.</p>



<p>Das Musikleben Hamburgs bereicherte sie auch durch den von ihr gegründeten <strong>Kammerchor Blankenese</strong>.&nbsp;</p>



<p>Die Stadt Hamburg würdigte ihr Schaffen mit der Verleihung der <strong>Biermann-Ratjen-Medaille 1989</strong> und der <strong>Johannes-Brahms-Medaille 1994</strong>. In Hamburg-Altona wurde 2016 <strong>eine Straße nach ihr benannt</strong>.</p>



<p>Felicitas Kukuck starb am 4. Juni 2001 in Hamburg-Blankenese.</p>



<p>Ihr Solostück für Flöte „Die Lerche“ ist Bestandteil meines Soloprojekts „Flötensplitter“. Ihre Sonate für Flöte und Klavier passt in verschiedene Programme meines Duos „Flöte an Tasten“. Mal sehen, wann wir sie zum ersten Mal aufführen werden.</p>



<p><em>Quellen </em>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Autobiografie</li>



<li><a href="http://www.felicitaskukuck.de" rel="nofollow">http://www.felicitaskukuck.de</a></li>



<li><a href="https://www.archiv-frau-musik.de/felicitas-kukuck-1914-2001	 https://zkm.de/de/felicitas-kukuck" rel="nofollow">https://www.archiv-frau-musik.de/felicitas-kukuck-1914-2001  https://zkm.de/de/felicitas-kukuck</a></li>



<li><a href="https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/akteurinnen/felicitas-kukuck" rel="nofollow">https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/akteurinnen/felicitas-kukuck</a></li>



<li><a href="https://mugi.hfmt-hamburg.de/receive/mugi_person_00000459" rel="nofollow">https://mugi.hfmt-hamburg.de/receive/mugi_person_00000459</a></li>



<li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Felicitas_Kukuck" rel="nofollow">https://de.wikipedia.org/wiki/Felicitas_Kukuck</a></li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li></li>
</ul>



<p></p>



<p>Mehr über Komponistinnen</p>



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