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	<title>Schmerzen beim Musizieren Archive - Schneppat-Music</title>
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	<title>Schmerzen beim Musizieren Archive - Schneppat-Music</title>
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		<title>6 Zeichen für gesunde Zähne &#8211; Warum sie für Musiker unverzichtbar sind</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Sep 2024 13:52:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Zahngesundheit spielt auch für Musiker eine größere Rolle, als man denkt. Ob Sänger, Blasinstrument-Spieler oder sogar Streicher – gesunde Zähne und ein stabiler Kiefer sind für optimales Musizieren unerlässlich. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/6-zeichen-fuer-gesunde-zaehne/">6 Zeichen für gesunde Zähne &#8211; Warum sie für Musiker unverzichtbar sind</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1080" height="1080" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopie-von-@schneppat-music.de_.jpg" alt="6 Zeichen für gesunde Zähne - Grafik mit einem weißen Zahn in der Mitte" class="wp-image-26025" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopie-von-@schneppat-music.de_.jpg 1080w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopie-von-@schneppat-music.de_-980x980.jpg 980w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopie-von-@schneppat-music.de_-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1080px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">6 Zeichen für gesunde Zähne</figcaption></figure>



<p><strong>6 Zeichen für gesunde Zähne</strong></p>



<p>Warum sie für Musiker unverzichtbar sind</p>



<p></p>



<p><strong>Zahngesundheit</strong> ist nicht nur für das tägliche Wohlbefinden wichtig, sondern <strong>spielt auch für Musiker eine größere Rolle</strong>, als man vielleicht denkt. Ob Sänger, Blasinstrument-Spieler oder sogar Streicher – <strong>gesunde Zähne und ein stabiler Kiefer sind für optimales Musizieren unerlässlich.</strong> </p>



<p>Aber woran erkennt man überhaupt, dass die eigenen Zähne gesund sind?</p>



<h2 class="wp-block-heading">1. strahlend weiße Zähne</h2>



<p>Ein gesundes Gebiss hat einen <strong>natürlichen Glanz</strong> und strahlt Vitalität aus. <strong>Gesunde Zähne reflektieren Licht und erscheinen weiß</strong>, ohne künstlich zu wirken. Gelbliche Verfärbungen oder Flecken können auf eine mangelnde Zahnpflege oder sogar tieferliegende Zahnerkrankungen hinweisen. </p>



<p>Für Sänger und Blasinstrument-Spieler ist ein gesundes, ästhetisches Lächeln zudem wichtig, da die Zähne <strong>eine Rolle in der Artikulation und Tonbildung</strong> spielen.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">2. frischer Atem</h2>



<p>Frischer Atem ist ein Zeichen dafür, dass im Mund alles im Gleichgewicht ist. <strong>Unangenehme Gerüche deuten oft auf Zahnfleischerkrankungen oder Karies hin</strong>. </p>



<p>Für Musiker, die in engem Kontakt mit Publikum oder Bandkollegen stehen, ist frischer Atem <strong>nicht nur eine Frage der Gesundheit</strong>, sondern auch des sozialen Wohlbefindens. </p>



<p>Gerade für Sänger, die ihre Stimme in den Vordergrund stellen, kann schlechter Atem die Konzentration und den Auftritt beeinflussen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">3. festes Zahnfleisch</h2>



<p></p>



<p>Gesundes Zahnfleisch ist <strong>blassrosa, fest und schließt dicht an die Zähne an</strong>. Es sollte beim Zähneputzen nicht bluten. </p>



<p>Blas- und Holzblasinstrument-Spieler brauchen besonders festes Zahnfleisch, da das Spielen dieser Instrumente <strong>hohen Druck auf die Lippen und Zähne </strong>ausübt. <strong>Schwellungen oder Entzündungen können hier die Mundmotorik stark beeinträchtigen </strong>und ziemlich schmerzhaft sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">4. keine Empfindlichkeit gegenüber heißen oder kalten Speisen</h2>



<p>Gesunde Zähne reagieren <strong>nicht empfindlich auf Temperaturunterschiede</strong>. Wenn heiße oder kalte Getränke und Speisen <strong>Schmerzen verursachen, kann dies auf Karies oder freiliegende Zahnhälse </strong>hindeuten. </p>



<p>Besonders für Blasinstrument-Spieler ist es wichtig, dass sie keine Empfindlichkeiten im Mundraum haben, da <strong>ständiger Druck auf die Zähne ausgeübt </strong>wird. Auch Sänger profitieren von schmerzfreien Zähnen, um volle Stimmkontrolle zu behalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">5. feste Zähne</h2>



<p>Gesunde Zähne <strong>sitzen fest im Kiefer</strong> und wackeln nicht. Wackelnde Zähne können ein Anzeichen für Parodontitis oder andere Kiefererkrankungen sein. </p>



<p>Für Musiker, die ein Blasinstrument spielen, ist dies besonders entscheidend. Sie brauchen <strong>einen stabilen Biss, um die notwendige Spannung für den Tonaufbau zu halten</strong>. </p>



<p>Aber auch Streicher wie Violinisten und Bratschisten profitieren von einer stabilen Zahnstruktur, <strong>da das Kiefergelenk eng mit der Haltung und Spielweise verbunden </strong>ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">6. schmerzfreie Zähne</h2>



<p>Keine Schmerzen beim Kauen oder Zähneputzen? Perfekt! <strong>Gesunde Zähne sind schmerzfrei </strong>und frei von Karies oder Entzündungen. </p>



<p>Musiker, die unter Zahnschmerzen leiden, sind in ihrer Konzentration und Leistung eingeschränkt. Egal, ob es darum geht, das Mundstück des Instruments richtig anzusetzen oder beim Singen den richtigen Resonanzraum zu nutzen – <strong>Zahnschmerzen lenken ab und beeinträchtigen das Spiel oder den Gesang.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum gesunde Zähne für Musiker so wichtig sind</h2>



<p>Zähne sind nicht nur optisch für ein sympathisch-machendes Lächeln oder generell für die Verdauung entscheidend – sie spielen eine große Rolle bei der musikalischen Performance, oft ohne dass man sich dessen bewusst ist. </p>



<p>Doch wie genau <strong>wirken sich gesunde Zähne auf die verschiedenen Instrumente aus?</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">für Sänger: Die Resonanz verbessern</h2>



<p>Gesunde Zähne sind <strong>Teil des Resonanzraumes</strong>, der beim Singen entscheidend ist. Die r<strong>ichtige Zahnstellung und der Kiefer tragen zur Klangbildung </strong>bei und beeinflussen die Artikulation. Besonders für klassische Sänger oder Opernsänger, die viel Wert auf Präzision legen, ist ein gesunder Mundraum essenziell. <strong>Zahnschmerzen oder ein instabiler Biss können sogar zu Veränderungen in der Stimmlage und Stimmfarbe führen.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">für Bläser: Die Basis der Tonbildung</h2>



<p>Bläser sind <strong>stark auf ihre Zähne und den Kiefer angewiesen</strong>. Die <strong>Zahnreihen dienen als Widerstand </strong>und <strong>unterstützen die richtige Lippenspannung</strong>, um den Ton zu erzeugen. Zahnfehlstellungen oder Schmerzen können das Mundstück nicht nur unangenehm machen, sondern auch den gesamten Klang und die Technik stören. <strong>Ohne stabile und gesunde Zähne ist es für Bläser praktisch unmöglich, den notwendigen Luftdruck und die exakte Technik aufzubauen.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">für Streicher: Haltung und Präzision</h2>



<p>Streicher mögen auf den ersten Blick weniger von ihren Zähnen abhängig wirken, doch das Gegenteil ist der Fall. <strong>Besonders Violinisten und Bratschisten halten ihre Instrumente oft eng am Kiefer oder an der Wange. </strong>Eine ungesunde Zahnstruktur oder Kieferprobleme können <strong>zu Schmerzen und Fehlhaltungen führen</strong>, was die Beweglichkeit einschränkt. Ein stabiler Kiefer ist für eine ausgeglichene Haltung und präzises Spiel daher unerlässlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Gesunde Zähne &#8211; ein Muss für alle Musiker!</h2>



<p>Gut und mit Freude Musik machen ist nicht nur eine Frage des Talents, sondern <strong>auch des körperlichen Wohlbefindens. </strong>Gesunde Zähne tragen massgeblich dazu bei, dass Musiker schmerzfrei, konzentriert und optimal ihre Musik spielen können. </p>



<p>Egal ob du singst, ein Blasinstrument spielst oder die Geige unter dem Kinn hältst – <strong>Zahngesundheit beeinflusst deine Performance mehr, als du vielleicht denkst. </strong></p>



<p>Also achte gut auf deine Zähne, denn sie helfen dir, das Beste aus deiner Musik herauszuholen!&nbsp;</p>



<p>Wenn du mehr über Musikergesundheit erfahren oder einfach nur weiter mit mir in Kontakt bleiben möchtest, melde dich bei meinem Newsletter an!</p>



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<p></p>
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		<title>Üben hilft eben doch! &#8211; Buchrezension</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2022 13:13:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Üben begleitet das gesamte Musikerleben von den ersten Tönen an. Das Buch der Cellistin und Dispokinetrin Angelika Stockmann begreift Üben als ganzheitlichen Selbsterfahrungsweg.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/ueben-hilft-eben-doch/">Üben hilft eben doch! &#8211; Buchrezension</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="739" height="1024" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/10/Cover-Buch-Ueben-hilft-eben-doch-verkleinert-739x1024.jpg" alt="Cover Buch Üben hilft eben doch! von Angelika Stockmann Bild: ein Holzköcher im Vordergrund mit mehreren Pfeilen, im Hintergrund eine Zielscheibe" class="wp-image-25665" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/10/Cover-Buch-Ueben-hilft-eben-doch-verkleinert-739x1024.jpg 739w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/10/Cover-Buch-Ueben-hilft-eben-doch-verkleinert-480x665.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 739px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Cover Buch Üben hilft eben doch! von Angelika Stockmann 
Bild @Wißner Verlag GmbH &amp; Co. KG</figcaption></figure>



<p><strong>Üben hilft eben doch!</strong> – Ein Leitfaden zum lösungsorientierten Üben in Prävention und Therapie von Angelika Stockmann</p>



<p></p>



<p>Üben: das <strong>begleitet das ganze Musikerleben</strong> – von den ersten Tönen an. Da ist es nicht verwunderlich, dass es <strong>unzählige Ratgeber zu diesem Thema</strong> gibt. Jetzt also noch ein weiteres Buch zum Thema von der Cellistin und Dispokineterin <strong>Angelika Stockmann</strong>. Sie leitete viele Jahre den Ausbildungslehrgang Dispokinesis und betreibt seit über 30 Jahren eine renommierte Musikerpraxis in Essen. Mit dem <strong>Schwerpunkt Prävention</strong> ist sie Lehrbeauftragte am Peter-Ostwald-Institut für Musikergesundheit an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und Dozentin in der Weiterbildung Musikphysiologie im künstlerischen Alltag an der UdK in Berlin.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Buch übers Üben</h2>



<p>Ist das notwendig – noch ein Buch übers Üben?</p>



<p>Ja, denn genau dieses Buch hat gefehlt. Denn es begreift und beschreibt das <strong>Üben als ganzheitlichen Prozess</strong>, der über das reine instrumentale oder gesangliche Geschehen oder das Einstudieren von Stücken oder Liedern hinausgeht. Denn Üben ist viel <strong>mehr als das reine Pauken</strong> von schweren Stellen, Einsingübungen, oder Fingerübungen. Es ist die <strong>Auseinandersetzung von „Mensch“ mit</strong> dem Instrument, mit dem eigenen Körper, mit dem Klang, mit dem Raum, mit den Emotionen – und das alles fließt dann ein in die Musik.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Üben als Prozess</strong></h2>



<p>Das Buch „Üben hilft eben doch!“ begreift das Üben als Prozess, der den <strong>ganzen musizierenden Menschen </strong>betrifft. Und es ist ein Buch, das <strong>zur Selbsterfahrung</strong> anleitet. Folgerichtig scheint das meistbenutzte Wort die Frage <strong>„Wie“</strong> zu sein. Wie stehe ich, wie bewege ich mich, wie fühlt sich das an, wie empfinde ich das Gewicht des Instruments, wieviel Raum gestatte ich mir einzunehmen…</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sackgasse ergebnisorientiertes Üben</h2>



<p>Das Buch führt vom ergebnisorientierten Üben zum <strong>lösungsorientierten Üben</strong>. Denn das ergebnisorientierte Üben ist meist eine Sackgasse, die <strong>Stress auslöst</strong> und im schlimmsten Fall Fehler durch ständige Wiederholungen einbrennt. </p>



<p>Lösungsorientiertes Üben hingegen berücksichtigt die Tatsache, dass <strong>Lernen Entwicklung ist</strong>. Beim Musizieren brauche ich eine <strong>Bandbreite an Möglichkeiten</strong>, die mir zur Verfügung stehen und auf die ich im Bedarfsfall zurückgreifen kann. Es gilt, mir mit dem Üben diese flexiblen Möglichkeiten zu erschaffen. Ich trainiere also nur bedingt die Stelle „xyz“. Ich er-übe mir stattdessen die Möglichkeiten, wie ich die Stelle „xyz“ am besten und für mich <strong>am stimmigsten spielen </strong>kann. Denn wenn ich den Ausdruck der Stelle auch nur leicht verändere, braucht es z.B. einen leicht variierten Blasdruck und Ansatz oder einen veränderten Druck der Fingerspitze auf dem Griffbrett.</p>



<p>Das Buch beschreibt den Übe-Prozess auf dem Hintergrund der Erkenntnisse der <strong>Forschungen zur Neuroplastizität</strong>. Es gibt neben den vorgestellten Übungen viele <strong>Beispiele aus der Praxis</strong> von Angelika Stockmann – Beispiele aus denen die Leser*innen sehen können, wie das lösungsorientierte Üben bei teilweise tiefgreifenden Problemen helfen kann. Wirklich großartig ist das Kapitel, indem Stockmann die <strong>Prozesse beim Üben im Gehirn</strong> beschreibt. Ein wenig Hintergrundwissen dazu ist wahrlich nützlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schreckgespenst Fokale Dystonie</h2>



<p>Interessant ist auch der zweite Teil des Buches, der vom Umgang mit der gefürchteten fokalen Dystonie berichtet. Über dieses Thema gibt es <strong>kaum Literatur</strong>. Stockmann beschreibt anhand von Beispielen aus ihrer Praxis, dass diese Diagnose <strong>nicht das Ende </strong>sein muss. Durch den Übe-Prozess als ganzheitlich orientiertem Lösungsweg kann es durchaus einen <strong>Weg aus der Dystonie</strong> geben. Das macht Mut! Für Musiker*innen, die nicht von Dystonie betroffen sind, kann dieser Teil des Buches Hinweis geben, was für eine <strong>effektive Prophylaxe</strong> zu beachten ist.</p>



<p>Stockmann sagt, dass sie dieses Buch geschrieben hat, damit die oder der Leser*in es <strong>für sich selbst weiterschreiben</strong> kann. Es ist also ein <strong>Selbstlernbuch</strong>. Für Instrumental- oder Gesangspädagog*innen ist es eine <strong>Bereicherung für die Gestaltung des Unterrichts</strong> – und ein Nachschlagewerk mit Anregungen, wenn mal Schüler*innen nicht weiterkommen.</p>



<p>Ja, dieses Buch hat wirklich gefehlt! Und ich kann nur sehr empfehlen, sich die <strong>Anregungen dieses Buches zu eigen zu machen.</strong></p>



<p>Das Buch „Üben hilft eben doch!“ ist bei Wissner Musikbuch erschienen, kostet 39,80 € und ist im Buchhandel und unter <a href="http://www.wissner-musikbuch.de/">www.wissner-musikbuch.de</a> zu erwerben. ISBN: 978-3-95786-282-2</p>



<p></p>



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<p></p>
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		<title>Wenn gut nicht gut genug ist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Sep 2022 15:07:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn gut nicht gut genug ist - der krankmachende Perfektionszwang bei Musiker*innen wird schon in der Ausbildung und der Kindheit angelegt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/wenn-gut-nicht-gut-genug-ist/">Wenn gut nicht gut genug ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/03/klein_sam-browne-OatNN96ZudA-unsplash-1024x682.jpg" alt="Streichquartett auf der Bühne" class="wp-image-24347" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/03/klein_sam-browne-OatNN96ZudA-unsplash-1024x682.jpg 1024w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/03/klein_sam-browne-OatNN96ZudA-unsplash-980x653.jpg 980w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/03/klein_sam-browne-OatNN96ZudA-unsplash-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Streichquartett auf der Bühne &#8211; Bild von Sam Browne by unplash</figcaption></figure>



<p>Wenn gut nicht gut genug ist &#8211; <strong>krankmachender Perfektionszwang</strong> bei Musiker*innen</p>



<p></p>



<p>Im Juli lief der Film „<strong>Das Vorspiel</strong>“ von Ina Weisse auf Arte. Hier wie auch im oscarprämierten Drama „<strong>Whiplash</strong>“ von Damien Chazelle aus dem Jahr 2014 ist die Ausbildung von Musikern das Thema. Falsch: Es wird gezeigt, wie die oft verbreiteten <strong>Methoden der instrumentalpädagogischen Spitzenausbildung</strong> Menschen zerstören können.</p>



<p>In „Whiplash“ (engl. bezeichnenderweise das Wort für Peitschenhieb) wird ein junger, hochtalentierter Drummer mit den Ausbildungsmethoden eines Lehrers konfrontiert, die sich durch <strong>sadistische Strenge und emotionale Demütigungen</strong> auszeichnen. Dies führt z.B. dazu, dass der Protagonist Andrew Neiman zunächst sogar die Beziehung zu seiner Freundin zuliebe der Ausbildung beendet. Aber auch dieses Opfer reicht nicht: Nachdem er nach einem Unfall zu spät und verletzt zu einer Aufführung erscheint, wird er von seinem Lehrer aus der Band geworfen und des im Zuge der nachfolgenden Auseinandersetzung des Konservatoriums verwiesen. Die Methoden des Lehrers werden erst <strong>nach dem Suizid eines anderen Schülers offenbar </strong>und führen zur Entlassung des Lehrers. Im Film gibt es natürlich, wie in Hollywood üblich, ein Happyend: Andrew hört zwar zunächst komplett zu drummen auf, wird aber ausgerechnet von seinem ehemaligen Lehrer mit einem Auftritt in dessen Band geködert, wieder anzufangen. Sein Ziel, Andrew öffentlich bloßzustellen, wird aber durch die <strong>mentale Stärke und das Durchhaltevermögen</strong> Andrews vereitelt.</p>



<p>Viele Musiker*innen können leider von <strong>ähnlichen Erlebnissen</strong> in ihrer Ausbildung berichten. Einige hochdekorierte Professor*innen, die meistens nicht über eine pädagogische Ausbildung verfügen, sondern aufgrund ihrer solistischen Fähigkeiten in ihr Amt gekommen sind, zeichnen sich durch <strong>übergriffige Methoden</strong> aus. Das Selbstwertgefühl der Studierenden, die von diesen Professor*innen ausgebildet werden, kann dadurch <strong>erheblich in Mitleidenschaft gezogen</strong> werden. Und auch die musikalische Leistung der Studierenden leidet.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Von der Musik abgeschottet</strong></h2>



<p>Im Film „Das Vorspiel“ wird dies deutlich, als der Protagonist, der Geigenschüler Alexander schließlich beim Vorspiel das Presto von Bach zwar in rasantem Tempo und lupenrein vorträgt, aber <strong>innerlich nicht anwesend </strong>wirkt. Seine Augen sind leer. Er spielt zwar technisch perfekt. Aber die Musik kommt nicht mehr in seinem Spiel vor. Er hat sich <strong>innerlich von der Musik abgeschottet</strong>. Bemerkenswert ist, dass keiner es merkt: Nicht seine Mitstudierenden, nicht die Lehrerschaft, seine Mutter und am wenigsten seine eigene Lehrerin Anna.</p>



<p>Diese ist das beste Beispiel, wohin das Abspalten der eigenen Persönlichkeit vom Musizieren führen kann: Sie wagt nicht mehr selbst zu spielen, da sie meint, den <strong>hohen Anforderungen eines solistischen Spiels nicht gerecht</strong> werden zu können. Sie meint es. Es ist defacto aber nicht so. Sie ist instrumentaltechnisch durchaus in der Lage, auf hohem Niveau zu spielen. Sie steht sich selbst durch ein <strong>massiv gestörtes Selbstwertgefühl</strong> im Weg. Als sie dennoch versucht an einem Kammermusikkonzert mitzuwirken, kommt es zum <strong>totalen Zusammenbruch</strong>: Sie flieht vom Konzertort, baut dabei einen Unfall und ist danach nicht mehr in der Lage, ihren Beruf und sogar ihren Alltag mit Familie zu bewältigen. <strong>Burnout</strong>.</p>



<p>Wie viele Annas, Alexanders oder Andrews mag es wohl geben? Und wie viele von ihnen werden es wie Andrew schaffen, aus diesem Abgrund wieder aufzutauchen und auch ihre Freude am Musizieren wieder zu finden?</p>



<p>Unsere Ausbildung stellt <strong>technische Perfektion in den Mittelpunkt</strong>. Der Mensch wird dabei leider oft vergessen. Und doch sind es die Menschen, die die von uns allen geliebte Musik machen. Die Menschen mit ihren Erfahrungen, mit ihren im Inneren durchlebten Konflikten füllen die gespielte Musik erst mit Leben, mit Emotionen. Denn Musik ist i<strong>mmer auch ein Ausdruck der menschlichen Emotionen</strong>. Wenn das technische Können auf die in der Musik zum Ausdruck gebrachten Emotionen treffen, entstehen Interpretationen, die fesseln und die Zuhörer im Innern berühren. Dann entsteht die <strong>Magie, die Musik ausmacht</strong>. Dann kann Musik zu einem <strong>beseelenden und wohltuenden Erlebnis</strong> werden.</p>



<p>Kann ein Mensch <strong>Emotionen in der Musik ausdrücken</strong>, der wie ein Zirkuspferd von klein auf nur auf <strong>instrumentaltechnische Hochleistung</strong> getrimmt wurde? Ein Mensch, der nur in seinem Kämmerlein die Tonleitern hoch und runter gejagt ist und z.B. kein Pferd gesehen hat. Wie soll er denn wissen, wie sich Galopp reiten anfühlt? Und wie soll er dieses Gefühl denn musikalisch ausdrücken können?</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>S</strong>pielen unter Schmerzen</h2>



<p>Immer wieder begegnen mir Musiker*innen, die <strong>unter Schmerzen spielen</strong>. Menschen für die Musik machen zu einer Qual geworden ist und die daran verzweifeln, dass ihnen <strong>durch ihre Beschwerden die Freude an der Musik genommen </strong>wird. Denn Musiker sein ist mehr als ein Beruf. Es ist der <strong>Lebensinhalt</strong>.</p>



<p>Wenn dann tiefer nach der Ursache geschaut wird, tauchen immer wieder dieselben Muster auf: <strong>Arbeiten ohne Unterlass</strong>, ohne Pausen, ohne Urlaub. <strong>Soziale Vereinsamung</strong>. Nur noch das Instrument steht im Fokus. Und die <strong>Identifikation ist nur noch auf das Instrumentalspiel</strong> fixiert. Das funktioniert aber nicht mehr so wie erhofft. Die Folge ist dann noch mehr Üben.</p>



<p>So entsteht ein <strong>Teufelskreis</strong>: Die Fehlhaltungen und Fehlbelastungen nehmen immer mehr zu. Dadurch werden die Schmerzen immer stärker. Spielen geht nur <strong>noch unter Medikamenten</strong>. Der Stresslevel steigt immer mehr. Bis es schließlich so weit kommt, dass gar nichts mehr geht – entweder der <strong>mentale Zusammenbruch</strong> in Form eines Burnouts oder der körperliche. Im schlimmsten Fall in Form der gefürchteten <strong>fokalen Dystonie</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Musikergesundheit &amp; Corona</h2>



<p>Wir haben in Deutschland leider keine aktuellen Zahlen, wie sich die Corona Epidemie auf die gesundheitliche Belastung von Musiker*innen ausgewirkt hat. Daher greife ich auf Studien aus der Zeit vor Corona zurück: Bei verschiedenen Studien zur Musikergesundheit in unterschiedlichen Ländern ist man länderübergreifend zum Ergebnis gekommen, dass <strong>mindestens 40% aller Musiker*innen unter Schmerzen spielen</strong>. Meist ist – und hier gibt es instrumentenspezifische Unterschiede – von einer Anzahl <strong>deutlich über 50%</strong> auszugehen. In der Studie von Blum, bei der 1432 Musiker*innen aus&nbsp; 83 deutschen Orchestern befragt wurden, gaben sogar <strong>86% an, unter Beschwerden zu leiden</strong>. So starken Schmerzen, dass sie in ihrer Berufsausübung eingeschränkt seien, beklagten 76% der Befragten. Meist sind es <strong>Beschwerden des Bewegungsapparates</strong>, aber auch <strong>Lampenfieber bzw. Angstzustände </strong>wurden beklagt. Spahn ermittelte bei ihrer Studie unter Musikstudierenden, dass <strong>68% unter körperlich-seelischen Belastungen</strong> litten. Seidel kam zu dem Ergebnis, dass <strong>85% der Studierenden vor allem durch Auftrittsängste </strong>unter Einschränkungen litten.</p>



<p>Ausgelöst wurden die Beschwerden, so die Autoren in der amerikanischen Zeitschrift „Performing arts medicine“ durch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Seit der frühen Kindheit überhöhte Erwartungen und Anforderungen</li>



<li>Ununterbrochene Forderungen an Perfektion</li>



<li>Intensive und lange Übzeiten seit Kindheit</li>



<li>Erheblicher Konkurrenzdruck</li>



<li>Große Versagensängste</li>



<li>Unsichere Karrierechancen</li>



<li>Instrumentenspezifische Besonderheiten und Schwierigkeiten</li>
</ul>



<p>Wir leben als Musiker*innen seit Jahrzehnten ähnlich wie beim Leistungssport im übertragenen Sinne in der Spirale „höher, weiter, schneller“. Aber eine entsprechende breite <strong>Unterstützung</strong> seitens ausgebildeter Mental- und Körperarbeits-Coaches und dem im Sport schon üblichen Tross an begleitendem medizinischen Personal in Form von spezialisierten Ärzten und Physiotherapeuten <strong>fehlt in den meisten Fällen</strong>. Das wäre auch bei der finanziellen Ausstattung vieler, vor allem der unabhängigen Träger kultureller Institutionen gar nicht leistbar. Und die oft unter prekären Bedingungen arbeitenden Musiker*innen können sich das schon gar nicht leisten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sich arrangieren</h2>



<p>Also bleibt Vielen nur, <strong>sich mit der Situation zu arrangieren</strong>. Oder zu resignieren. Oder aufzugeben. Oder: Es doch aller Widrigkeiten zu Trotz zu versuchen, mit den <strong>selbst zur Verfügung stehenden Mitteln</strong> die Situation zu verbessern.</p>



<p>Ein erster Schritt hierzu wäre beispielsweise sich bewusst zu machen, dass wir nicht immer und zu jeder Zeit perfekt sein müssen. In der Praxis von Gerrit Onne van de Klashorst, dem Begründer der Dispokinesis, hing ein Schild mit dem Satz: <strong>Gut ist gut genug!</strong> Machen wir uns das zu eigen, nimmt dies sehr viel vom übersteigerten Leistungsdruck, unter dem viele Musiker*innen zu zerbrechen drohen. Vergessen wir nicht das Leben. Denn das <strong>Leben besteht nicht nur aus Üben</strong>. Oder, wie es im Film „Das Vorspiel“ vom Ehemann der Geigenlehrerin Anna gesagt wird: „<strong>Die Geige ist nur ein schmales Stück vom Leben</strong>.“</p>



<p></p>



<p>Dieser Artikel ist  erschienen in: Neue Musikzeitung, Ausgabe 09/2022</p>



<p></p>



<p></p>



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		<title>Jahresrückblick 2021</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Dec 2021 11:05:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>
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		<category><![CDATA[Beschwerden beim Musizieren]]></category>
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		<category><![CDATA[Stipendium]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Jahresrückblick 2021 von Ute-Gabriela Schneppat:<br />
Für dieses Jahr hatte ich mir (fast) nichts vorgenommen. Nur die „Kleinigkeit“, mich von den weiteren Auswirkungen der Coronakrise nicht unterkriegen zu lassen. Ist mir das gelungen? </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_0 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="1016" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/07/La_flûte_femme_Albumcover-1024x1016.jpg" alt="CD La Flûte Femme Albumcover" class="wp-image-24981" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/07/La_flûte_femme_Albumcover-1024x1016.jpg 1024w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/07/La_flûte_femme_Albumcover-300x298.jpg 300w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/07/La_flûte_femme_Albumcover-150x150.jpg 150w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/07/La_flûte_femme_Albumcover-768x762.jpg 768w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/07/La_flûte_femme_Albumcover-1080x1071.jpg 1080w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/07/La_flûte_femme_Albumcover-1280x1270.jpg 1280w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/07/La_flûte_femme_Albumcover-980x972.jpg 980w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/07/La_flûte_femme_Albumcover-480x476.jpg 480w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/07/La_flûte_femme_Albumcover.jpg 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /> </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p><figcaption>CD La Flûte Femme Albumcover</figcaption></figure>
</div>
<p><!-- /divi:image --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2>Mein Jahresrückblick 2021</h2>
<p><!-- /divi:heading --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Ein <strong>turbulentes Jahr</strong> neigt sich dem Ende entgegen. Es ist super viel passiert &#8211; <strong>Schönes, Anstrengendes</strong>. Manchmal musste ich die Zähne zusammenbeißen. Manchmal dachte ich, es geht nicht weiter. Aber ging es dann doch…</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Das Jahresende ist die perfekte Zeit, um zu reflektieren, Bilanz zu ziehen: Und dann Dinge, Erlebnisse oder Projekte dankbar zu verabschieden oder auch im nächsten Jahr weiterzuführen und auszubauen.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Für dieses Jahr hatte ich mir <strong>(fast) nichts vorgenommen</strong>. Nur die „Kleinigkeit“, mich von den weiteren Auswirkungen der Coronakrise <strong>nicht unterkriegen</strong> zu lassen. Denn ich hatte mir 2020 geschworen, dass ich nach Corona noch da sein wolle: als Künstlerin, als Coach und auch als Instrumentalpädagogin.</p>
<p>Was ich damals aber nicht im Traume gedacht hätte: Das wir jetzt im Corona-Winter 2 noch viel tiefer in der Krise drinnen stecken als im letztes Jahr. Ich war optimistisch, dass uns durch die Impfungen nicht noch ein Corona Winter bevorstehen würde. Aber erstens kommt es anders, zweitens als man denkt…</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2>CD La Flûte Femme</h2>
<p><!-- /divi:heading --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Das Jahr 2021 begann bei mir sehr arbeitsreich und mit einem <strong>privaten Lockdown bis in den April</strong>. Meine Klavierpartnerin Karin Heidrich und ich hatten 2020 ein Stipendium der Hessischen Kulturstiftung erhalten, mit dem wir uns den lang gehegten Traum erfüllen wollten, eine CD herauszubringen. Die Stücke waren ausgewählt, das Tonstudio für April gebucht. Jetzt ging es in die Vorbereitungsphase. Also üben, üben, üben und dann proben, proben, proben.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Es hat sich inzwischen herumgesprochen, dass Flöte nun mal eine recht große Aerosolausschüttung hat. Daher haben wir, um uns gegenseitig zu schützen, uns und unseren Familien einen privaten Lockdown verordnet. Die Schüler und Schülerinnen haben auch mitgespielt und in dieser Zeit ausschließlich online Unterricht genommen. Es war schon sehr hart, dabei u.a. auch meinen älteren Sohn so lange nicht zu sehen, noch nicht mal an seinem Geburtstag. Aber die Anstrengung hat sich wirklich bezahlt gemacht: Unsere CD ist fertig geworden und wir sind mega stolz auf sie!</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Aber der Reihe nach:</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Rund um Ostern waren wir dann im Tonstudio. Wir hatten uns für das <strong>Studio R.A.u.M 103</strong> in Darmstadt entschieden. Denn dort gibt es einen wirklich fantastischen Steinway. Wir haben dort in 5 Tagen gespielt, gebibbert (denn es war noch ziemlich kalt und die Heizung musste wegen des Geräuschs während der Aufnahmen ausgestellt werden), gelacht, Späße gemacht, lecker Mittags das beim Italiener bestellte Essen zusammen gegessen, manchmal auch geflucht, die Aufnahmen angehört und wieder weiter gespielt. Es war eine <strong>sehr intensive Zeit</strong>. Unser Tonmeister Axel Marx war eine Wucht!</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Zum Schluss haben wir es tatsächlich geschafft, <strong>alle sieben für die Aufnahme vorgesehenen Stücke</strong> im Kasten zu haben. Sieben wunderbare Werke: Tina Ternes magische Dorische Suite zu vier keltischen Mondfesten, die monumentale fünf-sätzige Suite von Marie Félicie Clémence de Grandval, das perlende Scherzo op. posth. 187 von Mel Bonis, die wunderschöne und hochvirtuose Suite op.33 der schwedischen Komponistin Laura Netzel, Rosy Wertheims pfiffige Trois Morceaux, die expressionistische Sonatine von Ruth Zechlin und das faszinierende A Bird’s Song about… von Ruth Schonthal mit den drei zum Nachdenken anregenden Punkten im Namen.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Wenn ihr glaubt, damit wäre es getan, dann habt ihr euch gewaltig getäuscht:</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Die Texte für das Booklet mussten noch ins Englische übersetzt werden, von unserer lieben Freundin Leah Frey-Rabine ganz wunderbar gemacht. Dann musste alles natürlich alles noch druckfertig gestaltet werden. Und ja: <strong>Neue Fotos</strong> brauchten wir auch dringend. Also sind wir mal eben einen Tag nach Dortmund gefahren, sind durch die ganze Stadt getrabt und haben an allen möglichen Ecken Fotos geschossen.</p>
<p>Mit dem Booklet hat Stefanie Heidrich total den Vogel abgeschossen: Ich wage zu behaupten, dass kaum eine andere CD so ein <strong>wunderbar gestaltetes Booklet</strong> hat. Jede Seite ist grafisch durchgestaltet. Einfach umwerfend!</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:image {"id":24511,"sizeSlug":"large","linkDestination":"none"} --></p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/06/210526_FloeteAnTasten-10verkleinert-1024x683.jpg" alt="Flöte an Tasten hebt ab" class="wp-image-24511" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/06/210526_FloeteAnTasten-10verkleinert-980x653.jpg 980w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/06/210526_FloeteAnTasten-10verkleinert-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /> </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p><figcaption>Flöte an Tasten 5 Foto von Oliver Nehring</figcaption></figure>
<p><!-- /divi:image --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Aber selbst dann war es noch nicht zu Ende.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Es zog und zog sich hin. Anfang Juli war Abgabefrist für das Stipendium. Da sollte die CD spätestens vorliegen. Aber das gestaltete sich schwierig. Irgendwie war der Wurm drinnen. <strong>Eine Störung kam nach der anderen</strong>. Ich hatte eine Woche Urlaub Mitte Juni eingeplant und dachte eigentlich, dass bis dahin alles dicke abgeschlossen wäre und ich mich in der Zeit ein wenig erholen könne. Stattdessen musste ich aus dem Urlaub eingreifen, damit die Aufnahmen wenigstens bis zum Abgabetermin in den Streamingdiensten abrufbar waren. Aus dem Presswerk kam die CD dann endlich <strong>Mitte Juli</strong>. Ich hatte mir drei Wochen zwischen meinen beiden Urlauben eingeplant, um die CD ordentlich zu bewerben. Denn nach dem Urlaub in Ostfriesland waren schon wieder andere Projekte am Start. Aus den 3 Werbewochen wurde also nichts mangels fertiger CD.</p>
<p>Immerhin konnte <strong>in der nmz ein großes Interview</strong> über die CD lanciert werden, das <strong>Archiv Frau und Musik hat einen großen Bericht auf seiner Webseite</strong> über unsere CD veröffentlicht und in ein paar einschlägigen Newslettern wurde auf sie aufmerksam gemacht. Und der <strong>Peters Verlag</strong> hat in seinem Onlineshop bei den Noten zu Ruth Zechlins Sonatine unsere Aufnahme bei <strong>Spotify verlinkt</strong>. Und wir haben noch eine große Würdigung für unsere CD erhalten: Die Hessische Kulturstiftung hat unser CD-Projekt als <strong>eins von 150 Projekten aus über 8000 geförderten Projekten</strong> für das „Digitale Schaufenster“ ausgewählt. Dafür wurden wir im September interviewt. Hier könnt ihr unser Interview anschauen:<a href="https://augenblick-kultur.de/karin-heidrich-und-ute-gabriela-schneppat">https://augenblick-kultur.de/karin-heidrich-und-ute-gabriela-schneppat</a></p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2>Konzerte, Konzerte, Konzerte</h2>
<p><!-- /divi:heading --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Im März kam dann die große Planänderung:</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Wir erhielten <strong>Stipendien im Rahmen von NEUSTART Kultur vom Deutschen Musikrat</strong>. Mit diesen Stipendien konnten wir <strong>zwei Konzertreihen</strong> in der der zweiten Jahreshälfte planen: Einmal eine Konzertreihe <strong>in Altersheimen</strong> und eine Reihe mit <strong>öffentlichen Benefizkonzerten für Frauenorganisationen</strong>.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Jetzt ging es also ans Planen: Programm festlegen, Veranstalter kontaktieren, Termine festzurren etc. Dann stand die Planung: Ab Mitte September sollte es bis Mitte Dezember insgesamt 13 Konzerte geben &#8211; acht Konzerte in Altersheimen und 5 Benefizkonzerte. Aber erstens kommt es anders, zweitens als man denkt: Corona schlug wieder zu und drei Konzerte wurden ins nächste Jahr verschoben. Dafür kamen noch zwei Konzerte dazu. Ganz kurzfristig haben wir im Oktober beim Komponistinnen-Konzert des FTKB mitgewirkt.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:image {"id":25284,"sizeSlug":"large","linkDestination":"none"} --></p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/12/Screenshot_20211110-084307_Chrome-1024x576.jpg" alt="These Are The Days...Werke von Ruth Schönthal in der Freien Evangelischen Kirche Frankfurt Schlussapplaus. Auf der Bühne die Mitwirkenden von links nach rechts: Karin Heidrich, Ute-Gabriela Schneppat, Eunhye Bading, Ulrike Schwabe, Marlies Stahl." class="wp-image-25284" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/12/Screenshot_20211110-084307_Chrome-980x552.jpg 980w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/12/Screenshot_20211110-084307_Chrome-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /> </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p><figcaption>These Are The Days&#8230;Werke von Ruth Schönthal, Mitwirkende von links nach rechts: Karin Heidrich, Ute-Gabriela Schneppat, Eunhye Bading, Ulrike Schwabe, Marlies Stahl. Vorne Pfarrer David Schultz</figcaption></figure>
<p><!-- /divi:image --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Und dann kam Anfang November das nächste Großprojekt: <strong>These Are The Days…Werke von Ruth Schönthal</strong>, unser gemeinsames Konzertprojekt mit der Sopranistin Marlies Stahl und der Pianistin Eunhye Bading. Ausgegangen von der gemeinsamen Begeisterung für die Musik Ruth Schönthals haben wir ein <strong>Konzert nur mit Werken dieser außergewöhnlichen Komponistin </strong>gestaltet. Marlies und Eunhye haben zwei Liederzyklen aufgeführt, Eunhye einen Ausschnitt aus „Temptation of St. Antony“ auf der Orgel gespielt. Karin eröffnete das Konzert mit der „Toccata und Arietta“ und spielte im zweiten Teil noch zwei der kurzen „Celebrations“. Ich führte das Solostück „Theme and Variation“ auf und als Abschluss gab es die von Eunhye für unsere Besetzung bearbeitete Fassung von „The Solitary Reaper“. Den roten Faden durch die verschiedenen Stücke spann die sehr gelungene Moderation von Ulrike Schwabe. Das Konzert war wirklich <strong>ein Höhepunkt</strong> in vielerlei Hinsicht: Leah Frey-Rabine kam in ihrer Eigenschaft als Chasanit und sprach vor Beginn des eigentlichen Konzertes die jüdischen Totengebete el male rachamin und den Kaddisch. Wir konnten, da das Konzert durch Stipendien der HKST finanziert wurde, <strong>750 Euro Spenden für Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V.</strong> einsammeln. Und unser Konzert wurde in den offiziellen Veranstaltungsreigen zum Jubiläum <strong>1700 Jahre Jüdisches Leben</strong> in Deutschland aufgenommen! <a href="https://2021jlid.de/kalender/these-are-the-days-werke-von-ruth-schoenthal-gedenkkonzert/">https://2021jlid.de/kalender/these-are-the-days-werke-von-ruth-schoenthal-gedenkkonzert/</a></p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2><strong>Lernprogramm 2021</strong></h2>
<p><!-- /divi:heading --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Ich habe einiges dieses Jahr neu gelernt:</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Zum einem mit meiner Flöte. Da musste ich für das Konzert „These Are the Days…Werke von Ruth Schönthal“ die Flötenstimme unseres Kammermusikstücks „The Solitary Reaper“ und das Solostück „Theme and Variation“ einstudieren.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Und dann habe ich noch bei der Jazzflötistin Stefanie Wagner die Fortbildung über <strong>Jazzflöte im Unterricht</strong> abgeschlossen. Das ist aber noch ein weites Feld, bis ich da richtig fit werde. Jazzflöte ist schon deutlich anders als die klassische Flöte. Aber inzwischen gehen so ein paar Blues Scales recht flüssig und meine Impros werden auch immer ansprechender. Meine Schülerinnen sind inzwischen auch <strong>schön am Grooven</strong> und trauen sich auch, <strong>erste Impros beispielsweise mit rhythmischen Pattern zu spielen</strong>.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Ich habe drei Onlinekurse gemacht:</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>über <strong>Texten bei Anja Strassburger</strong>. Dieser recht umfangreiche Onlinekurs hat mir mit meinem „Erfolgsteam“ nicht nur fachlichen Austausch während des Kurses gebracht. Es sind inzwischen richtige Freundschaften entstanden und wir begleiten uns auch Abschluss des Kurses weiter. Als Ergebnis dieses Onlinekurses habe ich meine <strong>komplette Webseite überarbeitet</strong>.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Einen Kurs über das Thema, wie man am besten <strong>Onlinekurses erstellt</strong>, habe ich bei <strong>Katharina Nebel </strong>gemacht. Denn ich plane nächstes Jahr endlich meinen ersten Onlinekurs herauszubringen. Er liegt halbfertig auf Halde…</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Und zum dritten habe ich einen Kurs über <strong>Pressearbeit bei Marike Frick</strong> belegt, der mir die Augen geöffnet hat, warum meine Pressearbeit bislang mäßig erfolgreich war. Auch hier habe ich wichtige Erkenntnisse erhalten, die ich im nächsten Jahr dann in der Praxis testen möchte.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Das größte Lernprogramm war aber die Ausbildung „<strong>Schmerztherapie</strong>“, das erste Modul der Ausbildungen von <strong>Liebscher &amp; Bracht</strong>. Ich bin nach wie vor total begeistert über die <strong>hohe Wirksamkeit dieser Methode</strong>. Viiiieeeel besser und sogar wirksamer als Tabletten schlucken!</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Selbst beigebracht habe ich mir das Gestalten von Posts mit dem Onlineprogramm <strong>Canva</strong>. Auch meine neuen Werbekarten für den Unterricht habe ich selbst mit Canva gestaltet.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2><strong>Was gab es sonst noch?</strong></h2>
<p><!-- /divi:heading --></p>
<p><!-- divi:heading {"level":3} --></p>
<h3>Webseite</h3>
<p><!-- /divi:heading --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Meine <strong>neu gestaltete Webseite</strong> zeigt gleich auf der Startseite mit dem Claim „Stell dir vor du machst Musik &#8211; völlig schmerzfrei und voller Spielfreude“ zeigt gleich auf den ersten Blick meinen <strong>neuen Schwerpunkt</strong>. Auch sonst ist einiges völlig anders geworden als vorher. Am deutlichsten siehst du es an meiner „Über mich“-Seite:<a href="https://www.schneppat-music.de/ueber-mich-und-baby-panther/">https://www.schneppat-music.de/ueber-mich-und-baby-panther/</a></p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Hier hat meine (fast) neue Flöte auch endlich den Platz bekommen, der ihr zusteht. Daneben sind ein paar <strong>aus rechtlicher Sicht notwendige Updates</strong> erfolgt, wie z.B. eine überarbeitete DSGVO-Erklärung, Einbindung des Facebook-Pixels, Cookie Banner.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:heading {"level":3} --></p>
<h3>Blog</h3>
<p><!-- /divi:heading --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Auch meinen Blog habe ich dieses Jahr deutlich regelmäßiger als vorher gefüttert. Stand heute habe ich in diesem Jahr 14 Blog-Artikel, mit diesem Artikel dann 15 Blog-Artikel veröffentlicht.</p>
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<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Und das sind für mich die drei Favoriten unter meinen Artikeln:</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>• Sind Frauen die schlechteren Musikerinnen? <a href="https://www.schneppat-music.de/sind-frauen-die-schlechteren-musikerinnen-komponistinnen/">Sind Frauen die schlechteren Musikerinnen? &#8211; Schneppat-Music</a></p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>• Komponistinnen vorgestellt: Laura Netzel <a href="https://www.schneppat-music.de/komponistinnen-vorgestellt-laura-netzel/">Komponistinnen vorgestellt: Laura Netzel &#8211; Schneppat-Music</a></p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>• Schmerzen beim Musizieren <a href="https://www.schneppat-music.de/schmerzen-beim-musizieren-ein-leider-weit-verbreitetes-problem/">Schmerzen beim Musizieren &#8211; Schneppat-Music</a></p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>1. Sind Frauen die schlechteren Musikerinnen?</p>
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<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Mein <strong>Herzensanliegen</strong> ist es ja, die Werke von Komponistinnen bekannter zu machen. Ist es nicht krass, dass bis heute die Werke von Frauen deutlich seltener gespielt werden, nur weil Frauen sie erschaffen haben? Und ist es nicht genauso krass, dass es immer noch deutlich weniger Frauen in Führungspositionen in Orchestern, Opernhäusern etc. anzutreffen sind?</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>2. Komponistinnen vorgestellt: Laura Netzel</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Ich habe zunächst <strong>kaum Informationen</strong> über Laura Netzel finden können und aus diesen wenigen Infos einen Blogartikel über sie geschrieben. Und dann bekam ich eine <strong>Zuschrift mit weiteren Informationen</strong> über sie! Hier ist also die überarbeitete Fassung.</p>
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<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>3. Schmerzen beim Musizieren</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Das ist mein <strong>neuer Schwerpunkt beim Coaching</strong>. Denn erst mal ist es doch wichtig aus den Schmerzen herauszukommen, bevor man dann durch Haltungs- und Bewegungsoptimierung dauerhaft die Schmerzfreiheit erhalten kann.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:group --></p>
<div class="wp-block-group">
<p><!-- divi:columns --></p>
<div class="wp-block-columns">
<p><!-- divi:column --></p>
<div class="wp-block-column">
<p><!-- divi:heading {"level":3} --></p>
<h3>Workshop</h3>
<p><!-- /divi:heading --></p>
</div>
<p><!-- /divi:column --></p>
</div>
<p><!-- /divi:columns --></p>
</div>
<p><!-- /divi:group --></p>
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<p>Einen neuen Halbtages-Workshop habe ich erarbeitet und gleich <strong>im Oktober erfolgreich gehalten</strong>. Das Thema: Wie könnte es anders sein? <strong>Schmerzen beim Musizieren</strong>.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Der Workshop konnte tatsächlich <strong>in Präsenz </strong>stattfinden. Es gab 6 Teilnehmer, die durch die Bank weg ganz angetan waren. Und jetzt muss ich tatsächlich mal ein bisschen angeben: Eine Teilnehmerin war wegen ihrer Schmerzen bereits in Reha gewesen und meinte im Anschluss, dort hätte man ihr die Wirkung von Schmerzen im Körper nicht so gut und ausführlich erklärt wie jetzt hier im Workshop. Natürlich gab es im Workshop nicht nur Theorie. <strong>Das praktische Üben war selbstverständlich der Schwerpunkt</strong>.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:heading {"level":3} --></p>
<h3>Neue Musik Zeitung</h3>
<p><!-- /divi:heading --></p>
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<p>Seit Mitte 2020 ich betreue als Redakteurin die Drei-Länder-Seite für Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland in den DTKV-Verbandseiten der nmz. Da leider immer wenige Artikel von den Verbänden selbst eingereicht werden, müssen 10 Ausgaben auch manchmal mit Artikeln von mir gefüttert werden. So sind in diesem Jahr insgesamt <strong>neun kleine und teilweise auch seitenfüllende Artikel</strong> entstanden. Diese Arbeit macht mir sehr viel Freude. Denn so kann ich u.a. über interessante Projekte berichten. Wenn ihr mal rein schnuppern möchtet, ist hier der Link:</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p><a href="https://www.nmz.de/autoren/ute-gabriela-schneppat">Ute-Gabriela Schneppat | nmz &#8211; neue musikzeitung</a></p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:heading {"level":3} --></p>
<h3>Mein Ehrenamt: 2. Vorsitzende DTKV-Hessen</h3>
<p><!-- /divi:heading --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Vor allem im ersten Halbjahr ging es hier richtig rund: Kurz vor Weihnachten 2020 brachte die SPD in der letzten Landtagssitzung einen <strong>Gesetzentwurf zur Förderung von Musikschulen</strong> ein. Wir haben es zum ersten Mal geschafft, <strong>zur Anhörung eingeladen</strong> zu werden.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Zunächst wurde eine <strong>schriftliche Stellungnahme</strong> von uns verlangt. Nach einigen Sitzungen unserer vorstandsinternen AG und wälzen von viel Literatur zum Thema habe ich dann einen Entwurf dafür geschrieben, den wir dann noch gemeinsam den Feinschliff gegeben haben. Wichtig war es uns, herauszustellen, dass die Musikalische Bildung nicht nur von den öffentlich geförderten Musikschulen in Hessen getragen wird, sondern Freie Musikschulen und selbstständige Instrumentalpädagogen und -pädagoginnen den Löwenanteil der Musikalischen Bildung in Hessen leisten. Wir haben eine <strong>Reihe von Vorschlägen </strong>unterbreitet, die darauf abzielen, eine Lösung zu finden, die allen qualifizierten Anbietern Musikalischer Bildung gerecht werden könnte.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:image {"id":25286,"sizeSlug":"large","linkDestination":"none"} --></p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0863-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-25286" /> </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p><figcaption>Ute-Gabriela Schneppat im Hessischen Landtag vor dem hessischen Löwen</figcaption></figure>
<p><!-- /divi:image --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Am 06.07.2021 war dann der große Tag, an dem unsere 1. Vorsitzende Heike Michaelis und ich zur <strong>mündlichen Anhörung in den Landtag eingeladen</strong> waren. Das war schon ganz schön aufregend! Nicht nur, dass wir Politiker und Politikerinnen, die man sonst nur im Fernsehen sieht, mal in echt gesehen haben. Es war auch hochinteressant zu erleben, wie so eine Anhörung abläuft. Erst einmal hatte jeder exakt <strong>5 Minuten Redezeit</strong>, sein Statement abzugeben. Dann haben die Abgeordneten nacheinander jeweils ihre Fragen gestellt. Und dann gab es nochmal 5 Minuten, in denen alle Geladenen in der gleichen Reinfolge wie zuvor ihre Antworten zu den gestellten Fragen geben konnten. Übrigens: <strong>Nach den 5 Minuten wurde das Mikro ausgeschaltet</strong>, so dass es gar nicht erst zu Zeitüberschreitungen kommen konnte. Hoch anrechnen muss ich der Ministerin Dorn, dass sie die ganze Zeit nicht nur anwesend war, sondern sehr interessiert zuhörte und sich Notizen machte. Wir hatten wirklich den Eindruck, dass sich die <strong>Verantwortlichen und die Ausschussangehörigen alle detailliert mit dem Thema auseinandergesetzt </strong>hatten und sich für die verschiedenen Standpunkte und Anregungen der Geladenen interessierten. Und wir hatten die Hoffnung, dass unser Anliegen, dass die Selbstständigen und die nicht-öffentlichen Musikschulen partizipiert werden sollten, in das Gesetz einfließen würde. Diese <strong>Hoffnung hat sich aber leider zerschlagen</strong>: Jetzt soll erst einmal eine Evaluierung stattfinden. Dabei werden aber nur die öffentlichen Musikschulen erfasst werden. Ansonsten: Still ruht der See…Kleines Schmankerl am Rande: Heike saß bei der Anhörung im Plenarsaal auf dem Sitz von Bouffier und ich auf dem Sitz von Al-Wazir.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2>Das Jahr in Zahlen</h2>
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<p>Stipendien: 3</p>
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<p>Konzerte: 12</p>
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<p>CD: 1</p>
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<p>Artikel in Zeitungen über uns: 2</p>
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<p>Gehaltene Workshops: 1</p>
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<p>Fortbildungen: 5</p>
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<p>Blog-Artikel: 15</p>
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<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Neue Coachees: 1</p>
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<p>Neue Schüler: 0</p>
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<p>Abonnenten Facebook Schneppat Music: 148 / Flöte an Tasten: 119 / Schneppat Musikergesundheit: 131</p>
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<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Follower Instagram: 605</p>
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<p>Follower Twitter: 101</p>
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<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Linkedin Kontakte: 1308</p>
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<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Xing Kontakte: 288</p>
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<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Das klingt jetzt ja eigentlich nicht so schlecht. Aber &#8211; die ganze Aktivität in den sozialen Netzwerken hat <strong>kaum Auswirkungen auf mein „Business“</strong>: Keine neuen Schüler in diesem Jahr. Stattdessen Abmeldungen, der üblichen Schwund wegen Abitur, Beginn des Studiums oder keine Zeit mehr wegen zu viel Stress in der Schule. Ein einziger neuer Coachee. Eine einzige CD wurde von den ganzen Followern und Kontakten gekauft. Und es gab auch nur einen marginalen Zuwachs in der E-Mail-Liste. Ich frage mich wirklich, ob das ganze Rumgezaubere etwas bringt. Momentan würde ich es mit einem klaren Nein beantworten.</p>
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<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Daher bin jetzt zur old-school-Werbung mit Werbekarten zurückgekehrt.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Du merkst: Ich bin derzeit etwas frustriert. Ehrlich gesagt sitzt mir inzwischen doch die <strong>Angst im Nacken</strong>, dass mit zunehmender Dauer von Corona auch ich zum Aufgeben gezwungen werde. Die Aussichten sind jedenfalls nicht gerade rosig. Will denn überhaupt jemand mich als Flötistin hören? Flöte lernen? Wirklich keiner??? Und ihr könnt mir wirklich nicht erzählen, dass niemand Schmerzen beim Musizieren hat…</p>
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<p>Sprung zum nächsten Thema:</p>
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<p><!-- divi:heading --></p>
<h2>Planung für 2022</h2>
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<p>Das führe ich fort:</p>
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<p>• regelmäßige Blogartikel zum Thema Musikergesundheit und Fortsetzung der Reihe Komponistinnen vorgestellt</p>
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<p>• regelmäßige Newsletter</p>
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<p>• Ausbau der Fortbildung bei Liebscher &amp; Bracht</p>
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<p>• Weiterführung der Fortbildung Jazzflöte</p>
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<p>• im Frühjahr Konzerte mit dem Programm La Flûte Femme</p>
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<p>• nmz Redaktion Drei-Länder-Seite</p>
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<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>• ehrenamtliche Tätigkeit als 2. Vorsitzende des DTKV-Hessen</p>
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<p>Das kommt neu hinzu:</p>
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<p>• Freebie</p>
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<p>• Onlinekurs</p>
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<p>• Konzertlesung verfemte Musik</p>
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<p>Ich habe zwar noch ein paar Ideen im Köcher. Aber erst einmal das alles realisieren, dann kann da vielleicht noch das eine oder andere hervorgezaubert werden. Also: stay tuned!</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Und dann habe ich mir fest vorgenommen, nächstes Jahr weniger zu arbeiten und mein Leben mehr zu genießen. Also endlich mal selbst das zu machen, das ich meinen Coachees rate…</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>So, das war’s! Wow, du hast es bis hier geschafft. Ich hoffe, es hat dir etwas Spaß gemacht mein Jahr nachzuverfolgen. Vielleicht magst du mir ja etwas von deinem Jahr erzählen?</p>
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<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Ich freue mich, wenn wir in Kontakt bleiben. Wenn du immer mal etwas Neues über mich lesen möchtest: Komm doch in meinen Newsletter!</p>
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<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Ich wünsche dir ein friedvolles, stressarmes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr!</p>
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<p>Du willst informiert bleiben? Dann melde dich für meinen Newsletter an! Hier erhälst du immer die neuesten Infos von mir. Außerdem gibt es ab und zu mal eine besondere Aktion: Jetzt im November verschenke ich unter meinen Newsletter Abonnenten zwei Bücher von Liebscher &amp; Bracht.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/jahresrueckblick-2021/">Jahresrückblick 2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
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		<title>Ein Dreiklang gegen Schmerzen</title>
		<link>https://www.schneppat-music.de/ein-dreiklang-gegen-schmerzen-liebscher-und-bracht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Oct 2021 13:50:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Musikergesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Musikermedizin]]></category>
		<category><![CDATA[beschwerdefrei Musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Beschwerden beim Musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Engpassdehnung]]></category>
		<category><![CDATA[Faszien-Rollmassage]]></category>
		<category><![CDATA[Liebscher & Bracht]]></category>
		<category><![CDATA[Osteopressur]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen beim Musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[schmerzfrei Musizieren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit den drei Schritten der Schmerztherapie nach Liebscher &#038; Bracht - Osteopressur, Engpassdehnungen und Faszien-Rollmassage - kannst du effektiv etwas gegen deine Schmerzen tun.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/ein-dreiklang-gegen-schmerzen-liebscher-und-bracht/">Ein Dreiklang gegen Schmerzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-style-default"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/10/adrian-swancar-1v1s1_HFerY-unsplash-2-1024x768.jpg" alt="Schmerz Bild von Adrain Swancar by unplash" class="wp-image-25180" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/10/adrian-swancar-1v1s1_HFerY-unsplash-2-1024x768.jpg 1024w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/10/adrian-swancar-1v1s1_HFerY-unsplash-2-980x735.jpg 980w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/10/adrian-swancar-1v1s1_HFerY-unsplash-2-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Schmerz  Bild von Adrian Swancar by unsplash </figcaption></figure>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Dreiklang gegen Schmerzen: die Schmerztherapie nach Liebscher &amp; Bracht</h2>



<p>Der Dreiklang in der Schmerztherapie nach Liebscher &amp; Bracht besteht aus drei aufeinander aufbauenden Schritten:</p>



<p>1. der <strong>Osteopressur</strong></p>



<p>2. den <strong>Engpassdehnungen</strong> und</p>



<p>3. der <strong>Faszien-Rollmassage</strong>.</p>



<p>Mit diesen drei Schritten kannst du <strong>effektiv etwas gegen deine Schmerzen tun</strong>. </p>



<p>Und das Schöne ist dabei: <strong>Du kannst (fast) ohne fremde Hilfe schmerzfrei werden</strong> &#8211; durch dein eigenes Tun. Warum das so gut funktioniert, erkläre ich dir heute im Blog.</p>



<p></p>



<p>Wie Schmerz im Körper entsteht, kannst du genauer im letzten Blog-Artikel nachlesen. Ich möchte dir heute ein ganz anschauliches Bild an die Hand geben, das Roland Liebscher-Bracht auch gerne bei seinen Vorträgen verwendet. Ich finde dieses Bild so wunderbar anschaulich, dass ich es hier wiederholen möchte:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Schmerzsee</h2>



<p>Gehen wir mal davon aus, dass ein Gelenk in jungen Jahren in besten Zustand ist. Nun wird es ja immer weiter viele Jahre ständig gebraucht: Es wird durch viele Belastungen immer weiter beansprucht. Es zeigen sich <strong>mit der Zeit am Gelenk immer mehr die Folgen der Belastungen</strong>. &nbsp;Erste Abnutzungserscheinungen sind irgendwann sichtbar. Und vielleicht wird das Gelenk auch durch Fehlbelastungen mit der Zeit überlastet.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-rounded"><img decoding="async" width="970" height="1024" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/10/Schmerzsee-970x1024.jpg" alt="Der Schmerzsee Zeichnung von Ute-Gabriela Schneppat" class="wp-image-25183"/><figcaption class="wp-element-caption">Der Schmerzsee</figcaption></figure>



<p>Wenn man sich das Gelenk jetzt im perfekten Zustand vorstellt, so befindet es sich es am Boden eines Sees. Durch die ständige Belastung wandert unser Gelenk nun Richtung Wasseroberfläche. <strong>Es entfernt sich immer mehr vom Idealzustand.</strong> Aber noch ist alles in bester Ordnung. Dem Gelenk ist es zwar inzwischen anzusehen, dass es sich vom Idealzustand entfernt hat. Aber noch ist dies nicht bemerkbar. Irgendwann kommt der Punkt, wo unser Gelenk die Wasseroberfläche erreicht und über der Oberfläche sichtbar wird. Jetzt ist der Moment gekommen, wo wir unser Gelenk wahrnehmen. Der Grund: <strong>Es schmerzt!</strong></p>



<p>In unserem Bild schaut das Gelenk <strong>nur ein winziges Stück über die Wasseroberfläche</strong>. Es braucht also nur dieses kleine Stück wieder zurückgehen, damit es wieder unter die Wasseroberfläche abtaucht. Das ist wirklich nicht viel! Und in dem Moment, wo unser Gelenk nicht mehr zu sehen ist, <strong>nehmen wir keinen Schmerz mehr wahr</strong>. Der Schmerz ist verschwunden!</p>



<p>Das heißt natürlich nicht, dass jetzt alles in bester Ordnung ist. Unser Gelenk ist noch sehr nah an der Oberfläche des Sees. Aber es ist schmerzfrei. Und <strong>durch den Dreiklang der Schmerztherapie</strong> nach Liebscher &amp; Bracht können wir unser Gelenk auch noch weiter Richtung des Bodens des Sees absteigen lassen. So wird die Wegstrecke, bis unser Gelenk wieder zu schmerzen anfängt, wieder größer werden. Und wir können sogar dauerhaft schmerzfrei werden. Sind das nicht wunderbare Aussichten?</p>



<p>Erreichen können wir dies durch den Dreiklang in der Schmerztherapie nach Liebscher &amp; Bracht. Diese Methode ist inzwischen aufgrund ihrer hohen Wirksamkeit sehr bekannt geworden. Viele Übungen zum Nachmachen und den ersten Einstieg findest du auf YouTube. Ich möchte dir nun kurz die verschiedenen, aufeinander aufbauenden Bausteine der Schmerztherapie nach Liebscher &amp; Bracht vorstellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Osteopressur nach Liebscher &amp; Bracht</h2>



<p>Die Osteopressur ist eine <strong>Akutmaßnahme zur Schmerzausschaltung oder -reduzierung</strong> über die Alarmschmerzrezeptoren. Bei der Osteopressur werden manuell verschiedene Punkte direkt an den Knochen gedrückt. Dies geschieht entweder durch Druck der Finger an den entsprechenden Punkten oder mittels der eigens dafür entwickelten Osteopressurkegel. Dadurch kommt es zu einem ersten Löschen von fehlerhaften Muskelprogrammen in den Basalganglien. Im Gehirn ist somit der Schmerz nicht mehr wahrnehmbar.</p>



<p>Die Osteopressur kann nur bedingt selbst ausgeführt werden. <strong>Entscheidend für ihre Wirksamkeit ist die exakte Durchführung der Osteopressur.</strong> Daher solltest du sie auf jeden Fall von jemand durchführen lassen, der in der Osteopressur nach Liebscher &amp; Bracht ausgebildet ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Engpassdehnungen nach Liebscher &amp; Bracht</h2>



<p><strong>Kernstück der Schmerztherapie</strong> nach Liebscher &amp; Bracht sind die Engpassdehnungen. Sie festigen die durch die Osteopressur eingeleiteten Löschungen und Neuprogrammierungen in den Basalganglien. Es gibt <strong>insgesamt 27 verschiedene Übungen</strong>, die je nach körperlicher Beweglichkeit in unterschiedlichen Varianten durchgeführt werden können. Sie haben einen speziellen Aufbau in denen sich <strong>sowohl aktive als auch passive Muskeldehnungsanreize sowie Muskelkräftigungssequenzen </strong>abwechseln. So erzielt man einen größtmöglichen Effekt: Die Muskeln und Faszien erlangen mit fortschreitendem Trainingserfolg wieder ihre ursprüngliche Länge, Verklebungen des Bindegewebes lösen sich. <strong>Muskulatur, Faszien und Bindegewebe werden wieder durchlässig</strong> für präzise Ansteuerungsimpulse, wie wir sie für unser motorisch differenziertes Instrumentalspiel brauchen.</p>



<p>Die Engpassdehnungen sollten <strong>erst einmal richtig angelernt werden</strong>. Denn auch hier hängt der Erfolg von der Korrektheit der Ausführung ab. Das möglichst tägliche Üben ist dann aber dein Part: Hier kannst du deinen Weg in dein schmerzfreies Leben selbst in die Hand nehmen!</p>



<div class="wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading">Die Faszien-Rollmassage nach Liebscher &amp; Bracht</h2>
</div>
</div>
</div>



<p>Mit der Faszien-Rollmassage wird der Dreiklang der Schmerztherapie nach Liebscher &amp; Bracht vollständig. Sie ist <strong>ein weiteres Hilfsmittel, die Schmerzfreiheit langfristig zu sichern</strong>. Das Rollen erleichtert vor allem bei Verkürzungen den Zugang zu den Engpassdehnungen. Durch die spezielle Art der Faszien-Rollmassage nach Liebscher &amp; Bracht wird die <strong>Flüssigkeit im Zwischenzellbereich in Bewegung gesetzt</strong>. So werden Schlackenstoffe besser ausgeschieden und Übersäuerungskonzentrationen besser abgebaut. Damit wird die Kontraktion der Myofibroblasten vermindert. Durch das Nachströmen von frischer Flüssigkeit in das Kapillarsystem werden wiederum die Faszien besser durchfeuchtet. „Verfilzte“ Faszien können wieder besser gleiten. Somit wird der <strong>Widerstand gegen Bewegungen durch unflexible Faszien geringer</strong>. Durch das sehr langsame Rollen bei der Faszien-Rollmassage nach Liebscher &amp; Bracht werden die Flimmerhärchen an den Fibroblasten zudem angeregt Kollagenfasern zu bilden. Im Zusammenspiel mit den Engpassdehnungen soll damit erreicht werden, dass die Faszien wieder zurück zu ihrer optimalen Scherengitterstruktur umgestaltet werden.</p>



<p>Auch die <strong>Faszien-Rollmassage kannst und sollst du selbst regelmäßig ausführen</strong>. Du solltest dir nur zeigen lassen, wie du sie richtig durchführen kannst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Mit den Engpassdehnungen und den Faszien-Rollmassagen nach Liebscher &amp; Bracht bekommst du ein <strong>hocheffizientes Programm an die Hand</strong>, mit dem du dich auf den Weg in ein schmerzfreies Leben machen kannst. Erleichternd ist für den Einstieg oder um die Erfolge schneller zu erreichen, wenn du sie mit Osteopressur-Sitzungen kombinierst. Wenn du dann noch dein Instrument ergonomisch einstellst und die Haltungs- und Bewegungsabläufe in deinen Instrumentalspiel mittels Dispokinesis, Alexandertechnik, Feldenkrais oder einer anderen Körperarbeit optimierst, steht einem dauerhaft schmerzfreiem Instrumentalspiel eigentlich nichts mehr im Wege. <strong>Die Schmerztherapie nach Liebscher &amp; Bracht ist der perfekte Einstieg zum schmerzfreien Musizieren.</strong></p>



<p></p>



<p><strong>Fachwörter kurz erklärt:</strong></p>



<p>Osteopressur: Druckmassage direkt am Knochen</p>



<p>Basalganglien: eine Gruppe Großhirn- und Zwischenhirnkerne, die u.a. für die Regulierung von unbewussten, automatisierten und feinmotorischen Bewegungsabläufen zuständig sind.</p>



<p>Myofibroblasten: ein spezieller Zelltyp, der eine Zwischenform zwischen glatter Muskelzelle und Fibroblast darstellt. Sie spielen vor allem in der Wundheilung eine wichtige Rolle.</p>



<p>Fibroplasten: sind spezifische Zellen des Bindegewebes und vor allem für den Auf- und Abbau der Zwischenzellsubstanz zuständig.</p>



<p>Kollagen: sind Strukturproteine (Eiweiße) des Bindegewebes. Man findet sie in der Haut und in den weißen, unelastischen Fasern von Sehnen, Bändern, Knochen und Knorpel.</p>



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		<title>Schmerzen beim Musizieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Oct 2021 08:27:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Musikergesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Musikermedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Beschwerden beim Musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen beim Musizieren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele Musiker:innen kenn es leider nur zu gut:  ein zu langer Dienst oder Probe - und schon sind die Schmerzen da.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-style-default"><img decoding="async" width="683" height="1024" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/10/klara-kulikova-TcUfF24fUMY-unsplash-verkleinert-683x1024.jpg" alt="schmerzender Nacken
Bild von Klara Kulikova by unplash" class="wp-image-25136"/></figure>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Schmerzen beim Musizieren &#8211; ein leider weit verbreitetes Problem</h2>



<p>Viele Musiker:innen kennen das leider nur zu gut: die Probe oder der Orchesterdienst dauern wieder ewig. Auf einmal fängt das <strong>Ziehen in der Schulter</strong> an. Vielleicht versucht man in der Pause etwas zu lockern. Aber vergebens. Nun brennt die Schulter richtig. Es wird kritisch: Jetzt ist Schonhaltung angesagt und der Versuch startet, den Dienst irgendwie noch zu Ende zu bringen. <strong>Aber der nächste Dienst, die nächste Probe, das nächste Konzert oder vielleicht auch ein Probespiel stehen vor der Tür</strong>. Meist in nicht allzu großer zeitlicher Ferne.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Schmerz als Weckruf des Körpers</h2>



<p>Der Schmerz an sich ist eigentlich etwas Positives. Denn unser Körper macht uns <strong>durch den Schmerz darauf aufmerksam</strong>, dass es irgendwo hakt, dass er mit einer Situation nicht zu recht kommt, dass Gefahr in Verzug ist. Bereits die Griechen der Antike bezeichneten Schmerzen als „<strong>die bellenden Hunde der Gesundheit</strong>“. Schmerz ist aber nicht nur das Mittel unseres Körpers uns darauf aufmerksam zu machen, wo körperliche Probleme bestehen, sondern <em><u>das</u></em> Mittel, um uns lernen zu lassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lernprogramm Schmerzen</h2>



<p>Erinnern wir uns an unsere Kindheit: Wie haben wir gelernt, dass es nicht gut ist eine heiße Herdplatte anzufassen? Wir haben gespürt, dass die heiße Herdplatte ziemlich weh tut und automatisch unsere Hand ganz schnell von der Herdplatte weggezogen. Wenn wir dabei zu langsam waren, hatten wir noch tagelang durch die schmerzende Hand immer wieder einen Reminder, dass die heiße Herdplatte wohl nicht so gut anzufassen ist. Diese Erinnerung hat sich somit im wahrsten Sinne des Wortes <strong>in unser Gedächtnis eingebrannt</strong>.</p>



<p>Dieses körperliche Programm, ich nenne es mal das <strong>Schmerz-Körper-Gedächtnis</strong> ist für solche Lernerfahrungen wie bei unserm Beispiel der Herdplatte sehr förderlich. Aber es lässt sich hieraus auch schon erahnen, was die Schmerzerfahrung beim Musizieren für das weitere Spielen bedeuten kann: <strong>Der Körper merkt sich das Schmerzgeschehen</strong>. Der Körper reagiert bei erneutem Reiz &#8211; wenn wieder gespielt wird &#8211; schneller mit Schmerzen. Und wenn dann trotzdem immer wieder gespielt wird, <strong>wird der Schmerz irgendwann chronisch</strong>. Er bleibt. Er wird stärker. Im schlimmsten Fall wird er unerträglich oder die Bewegungen oder die Spielhaltungen können nicht mehr ausgeführt werden. <strong>Der Körper macht dicht</strong>, sobald er wieder mit dem Umstand konfrontiert wird, dass musiziert werden soll. Wir sprechen dann vom Schreckgespenst aller Musiker:innen: der Entwicklung einer fokalen Dystonie.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was passiert im Körper bei Schmerzen</h2>



<p>Schmerzen entstehen <strong>durch unterschiedliche Einflüsse von außen</strong> auf unseren Körper: durch die Hitze bei der Herdplatte, durch das Gift im Bienenstich…Aber wie registriert unser Körper den Schmerz? </p>



<p>In fast allen Regionen unseres Körpers gibt es sogenannte <strong>„Schmerzfühler“, die Nozirezeptoren</strong>. Wir finden sie in unserer Haut, in den Schleimhäuten, den Muskelansätzen, Bändern, Sehnenscheiden und Gelenken. Besonders viele dieser Rezeptoren finden wir in der Nähe der Wirbelgelenke und Bandscheiben der Wirbelsäule, <strong>im Schultergelenk, an den Ansätzen der Handbeuger- und -streckermuskulatur</strong> am Oberarm, bei den <strong>Sehnenscheiden am Handgelenk</strong> und an den Fingerbeeren. Also vor allem da, wo es uns beim Musizieren gerne zwickt und zwackt. </p>



<p>Auch in der Muskulatur gibt es Nozirezeptoren. Vom Muskelkater kennen wir es ja zu Genüge. Diese Rezeptoren <strong>reagieren auf die Überlastung der Muskulatur</strong> und sorgen z.B. für die bekannte Milchsäureausschüttung, die wir dann als Muskelkater spüren.&nbsp; Unser Körper möchte nun eigentlich geschont werden. Aber die Rückkoppelung der von den Rezeptoren an das Rückenmark gesendeten Reize führt leider nicht zu einer Entspannung der Situation, sondern zum Gegenteil: <strong>die Anspannung der strapazierten Muskulatur wird noch verstärkt</strong>. </p>



<p>Wir bewegen uns also auf einen Teufelskreis zu: Der Körper meldet mittels der Rezeptoren sein Gefahrensignal an den Körper und dieser verstärkt es noch durch die Rückkoppelung, wenn die Situation, die die Schmerzen ausgelöst hat, anhält. Wenn also die Probe oder der Orchesterdienst weitergeht, weitergespielt wird. Oder gleich ohne ausreichende Regenation am nächsten Tag dasselbe Übe- oder Dienstprogramm ansteht. Natürlich versucht sich der Körper unmittelbar zu helfen: Er wird <strong>versuchen über eine Schonhaltung andere Muskelpartien zu beanspruchen</strong>. Das führt dann oft zu <strong>Störungen im Bewegungsablauf</strong>, Spielfiguren laufen nicht mehr leicht, das Spielen fällt schwerer. Und mit der Zeit werden auch diese Muskelgruppen überbeansprucht und <strong>das Schmerzgeschehen weitet sich aus</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Veränderungen im Gehirn durch Schmerzen</h2>



<p>Die Veränderungen des Körpers lassen sich sogar bis ins Gehirn verfolgen. Denn der eigentliche Schmerz wird in der <strong>Großhirnrinde im Gehirn </strong>erzeugt. Und da spielen verschiedene Regionen zusammen: zum einen die <strong>Körperfühlrinde</strong>, die dafür zuständig ist, den Schmerz zu lokalisieren. Zum anderen die Region, die für die <strong>emotionale Schmerzbewertung</strong> zuständig ist. Diese Region befindet sich in der vorderen Gürtelwindung und <strong>gehört zum limbischen System</strong>. Da das limbische System ja für unsere Emotionen zuständig ist, lässt dies auch den Rückschluss zu, warum es z.B. möglich ist, während eines mit Freude gespielten Stücks auf einmal wieder ohne Schmerzen spielen zu können. Die <strong>Schmerzschwelle wird durch die Ausschüttung der Glückshormone, der Endorphine, herabgesetzt</strong>. Adrenalin und Noradrenalin, die beiden wichtigsten Stresshormone, haben übrigens ebenso eine schmerzstillende Wirkung. Daher sind die Schmerzen durch die Aufregung bei einem Auftritt und der damit verbundenen Adrenalinausschüttung ggf. auch deutlich geringer oder werden vielleicht gar nicht mehr wahrgenommen.</p>



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Zeichnung Ute-Gabriela Schneppat" class="wp-image-25138"/><figcaption class="wp-element-caption">Das Rindenmännchen. Eingekreist ist das Areal in der Gürtelwindung, in dem die emotionale Bewertung des Shmerzes vorgenommen wird.<br>Zeichnung: Ute-Gabriela Schneppat</figcaption></figure>
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<p>Man hat aber zwischenzeitlich auch herausgefunden, dass sich die <strong>Strukturen der Körperfühlrinde unter chronischen Schmerzen verändern</strong>. Das Areal, in dem die entsprechende Körperregion abgebildet wird, vergrößert sich. Hat ein Musiker oder eine Musikerin beispielsweise chronische Schmerzen im Daumen, dehnt sich das Daumenareal bis zu den benachbarten Arealen des Nackens und des Zeigefingers aus. Je größer das Areal wird, desto schmerzempfindlicher wird diese Körperregion und desto niedriger ist die Schmerzschwelle.</p>



<p>In meinem nächsten Blog-Artikel stelle ich dir eine Methode vor, mit der du etwas gegen chronische Schmerzen unternehmen kannst. Und in meinem Workshop am 24.10.2021 um 10 Uhr in Frankfurt/M. kannst du erfahren, was du selbst gegen deine Schmerzen tun kannst. Nähere Infos unter: <a href="https://www.dtkv-hessen.de/fort-und-weiterbildungen/">Fort- und Weiterbildungen | DTKV – Landesverband Hessen (dtkv-hessen.de)</a></p>



<p></p>



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		<title>Die Thumbport Daumenstütze für Querflöte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 May 2021 13:35:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Flöte]]></category>
		<category><![CDATA[Musikergesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[beschwerdefrei Musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Beschwerden beim Musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Daumenstütze]]></category>
		<category><![CDATA[Daumenstütze für Querflöte]]></category>
		<category><![CDATA[ergonomisches Hilfsmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Querflöte]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen beim Musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[schmerzfrei Musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Thumbport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Thumbport-Daumenstütze ist ein sehr effektives und kleines ergonomisches Hilfsmittel für Querflöte aus weichem Gummi. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/die-thumbport-daumenstuetze-fuer-querfloete/">Die Thumbport Daumenstütze für Querflöte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/05/Thumbport-an-Floete-1024x768.jpg" alt="Thumbport Daumenstütze an Flöte Seitenansicht" class="wp-image-24450" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/05/Thumbport-an-Floete-980x735.jpg 980w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/05/Thumbport-an-Floete-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Thumbport Daumenstütze an Flöte Seitenansicht</figcaption></figure>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Hilfe für den rechten Daumen: die Thumbport-Daumenstütze für Querflöte</h2>



<p>Die Thumbport-Daumenstütze ist ein sehr effektives und kleines ergonomisches Hilfsmittel für Querflöte aus weichem Gummi.</p>



<p>Upps! Ein falscher Ton! Der Ringfinger ist heute so lahm! Ich habe das Gefühl, dass meine Finger Gewichte dran haben! Das Mittelgelenk vom kleinen Finger drückt sich durch. Kommt dir das bekannt vor?</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/05/Thumbport-an-Floete-von-unten-1024x768.jpg" alt="Thumbport Daumenstütze an Flöte Ansicht von unten" class="wp-image-24449" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/05/Thumbport-an-Floete-von-unten-980x735.jpg 980w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/05/Thumbport-an-Floete-von-unten-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Thumbport Daumenstütze an Flöte Ansicht von unten</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Problematik rechter Daumen</h2>



<p>Die Ursache liegt aber an einem anderen Finger: am rechten Daumen! Der drückt schon wieder gegen das Flötenrohr. Das passiert zum Beispiel, wenn du längere Zeit spielst oder übst. Oder es ist etwas wärmer und deine Finger schwitzen ein wenig. Dein rechter Daumen fängt an weg zu rutschen. Was machst du? Du drückst unwillkürlich den rechten Daumen gegen das Flötenrohr. Das ist keine Schande! Das passiert selbst den versiertesten Spielern. Der rechte Daumen ist nun mal eines der Haltepunkte der Flöte. Er soll die Flöte in Balance halten und die Flöte stabilisieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Folgen beim Spielen</h2>



<p>•Natürlich hören wir es, wenn wir drücken. Der Ton entfaltet sich nicht mehr frei. Auch wenn „nur“ die Finger oder nur der Daumen die Übeltäter ist oder sind.</p>



<p>•Der kleine Finger wird nun auch zunehmend fester auf die Dis-Klappe drücken.</p>



<p>•Die Fingerbewegungen der rechten Hand sind nicht mehr so spielerisch leicht, wie sie sein könnten. </p>



<p>•Die Fingerbewegungen der rechten Hand werden unverlässlich.</p>



<p>Wir werden durch einen „festen“ rechten Daumen in unserem Spiel behindert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gesundheitliche Folgen</h2>



<p>Durch den „festen“ Daumen überlasten wir die Muskulatur unserer Hand. Das kann auch massive gesundheitliche Einschränkungen nach sich ziehen. Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich sind dabei nur die harmlosesten Auswirkungen. Du kannst sogar einen sogenannten Tennisarm beim Querflöten entwickeln. Sehnenscheidenentzündungen, Karpaltunnelsyndrom, Entzündungen im Ellenbogenbereich &#8211; der Übeltäter ist meist der „feste“ Daumen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hilfe</h2>



<p>Hilfe naht in Form eines kleinen Gummistücks, das du direkt ans Flötenrohr anstecken und deinen rechten Daumen nachhaltig entlasten kannst: Die Thumbport-Daumenstütze. Sie wird einfach an der Stelle an das Flötenrohr gesteckt, dort wo die Flöte auf dem rechten Daumen ruht. Deinen Daumen legst du einfach mit seiner der Handfläche zugewandten seitlichen Fläche zwischen die beiden Erhebungen. Wichtig für die Beweglichkeit der anderen Finger ist, dass der Daumen in einer natürlichen Position liegt. Dies ist die Stellung zur Hand, die automatisch eingenommen wird, wenn du die locker an der Seite runter hängende Hand nach oben führt.</p>



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<p class="has-large-font-size"><sub>Thumbport Anwendung mit rechter Hand (Handhaltung: angelehnt an die modified Rockstro Position)</sub></p>
</div></div>
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<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Die Thumbport-Daumenstütze ist ein kostengünstiges und effektives Hilfsmittel, das ich beim Spielen nicht mehr missen möchte. Nachdem ich sie einmal ausprobiert habe, spiele ich jetzt immer mit ihr. Die Daumenstütze verhindert das Verrutschen des rechten Daumens. Sie entlastet den Daumen und den kleinen Finger der rechten Hand. So sorgt sie dafür, dass sich die anderen Finger der rechten Hand frei bewegen können. Durch ihr weiches Material an den Seiten wird die Flöte auch nicht verkratzt. Derzeit kostet sie 19,99 EUR. Sie ist in verschiedenen Farben im Fachhandel erhältlich.</p>



<p>Wenn du sehen willst, wie ich die Thumbport-Daumenstütze anwende, schau dir mein kleines Video auf <a href="https://www.youtube.com/watch?v=i7sVxr8-TCg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">YouTube</a> an. Ich freue mich über deinen Kommentar und wenn es dir gefällt, über ein Like!</p>



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<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Anti-Corona-Challenge Tag 5: Übungen für den verspannten Nacken</title>
		<link>https://www.schneppat-music.de/anti-corona-challenge-tag-5-uebungen-fuer-den-verspannten-nacken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2020 09:06:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Musikergesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[beschwerdefrei Musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Beschwerden beim Musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Nacken]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen beim Musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[schmerzfrei Musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[verspannter Nacken]]></category>
		<category><![CDATA[Verspannungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die beiden aufeinander aufbauenden Übungen aus der Spiraldynamik helfen eure Nackenmuskulatur aufzudehnen und Verspannungen zu lösen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/anti-corona-challenge-tag-5-uebungen-fuer-den-verspannten-nacken/">Anti-Corona-Challenge Tag 5: Übungen für den verspannten Nacken</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Übungen für den verspannten Nacken</h2>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-23194" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2020/03/Gymnastik-204x300.jpg" alt="Gymnastik" width="204" height="300" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2020/03/Gymnastik-204x300.jpg 204w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2020/03/Gymnastik-768x1128.jpg 768w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2020/03/Gymnastik-697x1024.jpg 697w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2020/03/Gymnastik-700x1028.jpg 700w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2020/03/Gymnastik.jpg 1100w" sizes="(max-width: 204px) 100vw, 204px" /></p>
<p><strong>Heute möchte ich euch zwei aufeinander aufbauende Übungen für eure verspannte Nackenmuskulatur zeigen. Diese Übungen kommen aus der Spiraldynamik und haben das Ziel, eure Nackenmuskulatur aufzudehnen und dem Nacken Länge zu geben.</strong></p>
<p><span id="more-23197"></span>Ich habe dazu auf Youtube ein Demonstrationsvideo von Strongandflex.tv, einem Fitnesskanal mit zwei sehr coolen und sportlichen jungen Männern, gefunden. Natürlich gibt es da jede Menge Eigenwerbung vor und nach dem Zeigen der Übungen. Aber ich denke, dass es trotzdem besser ist die Übungen dort anzusehen, als wenn ich versuchen würde, sie euch mit meinen improvisierten Möglichkeiten zu zeigen. Ihr könnt ca. bei Minute 3 beginnen das Video anzusehen. Da legen die Herren mit dem Erklären los.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=FAZwFP61wg4">https://www.youtube.com/watch?v=FAZwFP61wg4</a></p>
<p>Ihr braucht für die Übungen bequeme Kleidung und ein Kissen oder Handtuch, auf dem ihr euren Kopf am Boden abstützen könnt.</p>
<h3>Die Übungen:</h3>
<p>Wir beginnen im Fersensitz und bringen den Kopf mit dem Scheitelpunkt möglichst nah zu uns auf den Boden vor uns auf das Handtuch oder das Kissen. Die Hände verschränkt hinter euch am unteren Rücken. Wir arbeiten gerade und rollen nun den Kopf auf dem Kissen oder dem Handtuch. Dabei hebt und senkt sich der Po von seiner Position auf den Fersen. Achtet darauf, dass der Druck auf den Kopf immer gleich groß ist. Wenn sich das Kissen oder euer Handtuch verschiebt, habt ihr etwas falsch gemacht! Bei der Bewegung immer bis in den Grenzbereich gehen &#8211; ohne zu übertreiben. Aber es sollte schon eine Dehnung bis in den Brustwirbelbereich zu spüren sein.</p>
<p>Für die schrägen Nackenmuskeln wiederholen wir den ganzen Übungsaufbau und setzen den Kopf jeweils im 45° Winkel gedreht (natürlich sowohl rechts als auch links) auf und rollen ihn dann genauso wie mit dem gerade aufgesetzten Kopf.</p>
<p>Da bei der Übung das Blut in den Kopf fließt, kann es sein, dass es euch dabei etwas schummerig oder schwindelig werden könnte. Dann bitte sofort aufhören!</p>
<h3>Anzahl der Wiederholungen:</h3>
<p>Wenn es gut geht, könnt ihr mit 10 Wiederholungen beginnen und die Anzahl langsam steigern.</p>
<p>Lasst euch Zeit bei der Steigerung der Wiederholungsanzahl.</p>
<p>Die beiden jungen Herren empfehlen dreimal 50 Wiederholungen. Das ist schon sehr ambitioniert und meiner Meinung nach nicht nötig.</p>
<p>Dreimal 20 Wiederholungen über den Tag verteilt reichen durchaus und einmal 20 Wiederholungen sind besser als keine;-)</p>
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		<title>Musiker in Bewegung &#8211; Buchrezension</title>
		<link>https://www.schneppat-music.de/musiker-in-bewegung-buchrezension/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jun 2018 10:12:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Musikermedizin]]></category>
		<category><![CDATA[beschwerdefrei Musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Beschwerden beim Musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Musikergesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen beim Musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[schmerzfrei Musizieren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.schneppat-music.de/?p=23011</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kern des Buches sind über 100 praktischen Übungen mit und ohne Instrument zum Erlangen eines beschwerdefreien Spiels.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Musiker in Bewegung &#8211; Anregung zur Ferienlektüre</h2>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-23009" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2018/06/12062018104248-213x300.jpg" alt="Buch Musiker in Bewegung" width="213" height="300" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2018/06/12062018104248-213x300.jpg 213w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2018/06/12062018104248-768x1083.jpg 768w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2018/06/12062018104248-726x1024.jpg 726w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2018/06/12062018104248-700x987.jpg 700w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2018/06/12062018104248-1100x1551.jpg 1100w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2018/06/12062018104248.jpg 1993w" sizes="(max-width: 213px) 100vw, 213px" /></p>
<p><strong>Ferien sind ideal dafür, Neues auszuprobieren und sich mal wieder &#8211; neben dem wohlverdienten Chillen &#8211; etwas um sich selbst zu kümmern. Und wenn das damit einhergehen kann, dass die eigene Spielfähigkeit verbessert werden kann &#8211; das ist doch perfekt! Dafür möchte ich euch heute ein Buch für die Sommerferien empfehlen, mit dem ihr viel für eure Spielfähigkeit tun könnt: </strong></p>
<p><strong>„Musiker in Bewegung“ von Alexandra Türk-Espitalier aus dem Zimmermann-Verlag.</strong></p>
<p>Damit ihr es auch wirklich in den Ferien ausprobieren könnt, verlose ich ein Exemplar am kommenden Montag (18.06.2018) unter meinen Newsletter-Abonnenten.</p>
<p><span id="more-23011"></span>„Leiden Musiker unter Problemen des Bewegungsapparates, schreibt man die alleinige Ursache meistens einer einseitigen Haltung am Instrument zu. Dies geht mitunter soweit, dass suggeriert wird, es sei schon an sich ungesund und belastend für den Körper, ein Instrument zu spielen. Ein häufiger Ratschlag lautet daher, einfach weniger zu üben. Diese „Lösung“ ist für einen Musiker selbstverständlich inakzeptabel. Die Vorstellung von der Schädlichkeit des Musikmachens an sich trifft nicht zu. Ist unser Körper in allen Bereichen ausreichend trainiert und gebrauchen wir ihn richtig, kann er viel leisten.“ (A. Türk-Espitalier: Musiker in Bewegung/Ursachen und Gewohnheiten S. 12)</p>
<h3>Die Autorin</h3>
<p>Die Autorin Alexandra Türk-Espitalier ist Flötistin und Physiotherapeutin, lehrt an der Hochschule für Musik in Frankfurt und hat mit diesem Buch einen wertvollen und praxisbezogenen Ratgeber geschrieben, der seines Gleichen sucht. Im deutschsprachigen Raum ist das Buch schon eine ganze Weile verfügbar (seit 2007). Weltweit vertrieben wird das Buch seit der Herausgabe der englischen Fassung im Jahre 2016.</p>
<h3>Was mir gefällt:</h3>
<p>Besonders gut gefällt mir, dass immer wieder im Buch darauf eingegangen wird, dass eine richtige und gute Haltung Voraussetzung eines koordinierten Bewegungsablaufs ist. Der koordinierte Bewegungsablauf ist dann wiederum die Voraussetzung dafür, sich möglichst ungehemmt am Instrument ausdrücken zu können. Besonders hervorheben möchte dabei die Tabelle auf S. 104, wo die Autorin Musikalisches Ziel und Instrumentaltechnik in Relation zur jeweiligen Körperregion und Körperwahrnehmung stellt. Ich möchte euch daher ans Herz legen, die einführenden Teile der jeweiligen Kapitel durch zu lesen. Es lohnt sich!</p>
<h3>Kern des Buches: die Übungen</h3>
<p>Kern des Buches sind natürlich die über 100 praktischen Übungen mit und ohne Instrument. Die Übungen werden nach Körperregionen zusammengestellt vorgestellt, beschrieben und durch Fotos anschaulich gemacht. Es ist auch immer ein Foto mit einer „falschen“ Ausführung dabei, damit man typische Fehler vermeiden lernt. Es gibt auch unterschiedlich Übepläne für verschiedene Zielsetzungen in unterschiedlicher Länge, sei zur Verbesserung der Aufrichtung oder für den Schulter-Nacken-Bereich.</p>
<h3>Ziel: ein beschwerdefreies Spiel</h3>
<p>Ziel ist es natürlich, die Arbeit am Instrument so zu gestalten, dass nicht nur ein beschwerdefreies Spiel möglich wird, sondern auch die genaue Verwirklichung des gewünschten musikalischen Ausdrucks. Hier geht Frau Türk-Espitalier ausführlich darauf ein, dass ein in diesem Sinne optimales Musizieren an körperliche Voraussetzungen gebunden ist. Vereinfacht gesagt:<br />
<strong>gute, stabile Haltung →</strong><br />
<strong>koordinierte Bewegung, gute Atmung&nbsp;→</strong><br />
<strong>optimaler Klang, musikalischer Ausdruck</strong><br />
Sie appelliert daher an die Leser, den Klang auch als Kontrollmittel für richtige Haltung und Bewegung einzusetzen.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Ein absolut lesenswertes Buch, ein wertvoller Ratgeber und die Einladung, sich bewusst auf Entdeckungsreise in den eigenen Körper zu begeben und das eigene Spiel auf dieser Basis neu zu entdecken!</p>
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