<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Beschwerden beim Musizieren Archive - Schneppat-Music</title>
	<atom:link href="https://www.schneppat-music.de/tag/beschwerden-beim-musizieren/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link></link>
	<description>Ute-Gabriela Schneppat</description>
	<lastBuildDate>Thu, 22 May 2025 16:05:38 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.3</generator>

<image>
	<url>https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2020/05/cropped-Logo_neu-32x32.jpg</url>
	<title>Beschwerden beim Musizieren Archive - Schneppat-Music</title>
	<link></link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Rezension Workbook &#8222;Fit ins neue Jahr&#8220;-Challenge</title>
		<link>https://www.schneppat-music.de/rezension-workbook-fit-ins-neue-jahr-challenge/</link>
					<comments>https://www.schneppat-music.de/rezension-workbook-fit-ins-neue-jahr-challenge/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 May 2025 16:04:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Musikergesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Musikerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Stressmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Atemübungen]]></category>
		<category><![CDATA[Beschwerden beim Musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Bio-Rhythmen]]></category>
		<category><![CDATA[BRAC]]></category>
		<category><![CDATA[Buchrezension]]></category>
		<category><![CDATA[Körperübungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mindset]]></category>
		<category><![CDATA[Mudra]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Workbook]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.schneppat-music.de/?p=26396</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kleine Übungen – große Wirkung: In dieser Rezension erfährst du, wie das Workbook für Musiker:innen dabei hilft, gesunde Routinen und mehr Balance im Alltag zu finden. Ideal für alle, die mit Körper, Atem und Energie arbeiten – ganz ohne Stress.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/rezension-workbook-fit-ins-neue-jahr-challenge/">Rezension Workbook &#8222;Fit ins neue Jahr&#8220;-Challenge</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2025/05/Cover-Workbook-FinJ-1024x1024.jpg" alt="Titelbild eines digitalen Workbooks mit dem Titel „Fit ins neue Jahr Challenge“. Auf lilafarbenem Hintergrund sind verschiedene Fotos von Musiker:innen und Menschen beim Yoga und Meditieren zu sehen. In der Mitte steht in einem violetten Kasten: „FIT INS NEUE JAHR CHALLENGE – www.schneppat-music.de“. Oben rechts ein beiger Kreis mit dem Text „Dein Begleiter zur Challenge“." class="wp-image-26395" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2025/05/Cover-Workbook-FinJ-1024x1024.jpg 1024w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2025/05/Cover-Workbook-FinJ-980x980.jpg 980w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2025/05/Cover-Workbook-FinJ-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Workbook Fit-ins-neue-Jahr-Challenge 2025</figcaption></figure>



<p>Rezension begleitendes Workbook 1 zur Challenge &#8222;Fit ins neue Jahr&#8220; 2025 von Christiane Maier</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><em>Mit kleinen Schritten viel bewirken – eine Rezension, die von Herzen kommt</em></h2>



<p>Wie oft nehmen wir uns vor, besser für uns zu sorgen – und wissen nicht, wo wir anfangen sollen? Genau hier setzt mein <strong>Workbook 1 zur „Fit ins neue Jahr Challenge“</strong> an: </p>



<p>Es lädt dich ein, <strong>mit einfachen, alltagstauglichen Übungen</strong> wieder mehr bei dir selbst anzukommen.</p>



<p>Christiane Maier hat mein Workbook gelesen, ausprobiert – und ihre Eindrücke in einer Rezension festgehalten, die mich sehr berührt hat. 💜</p>



<p>In ihrem Beitrag zeigt sie, wie wirkungsvoll kleine Impulse sein können – für Körper, Atem, Energie und Seele. Und wie leicht es sein kann, sich jeden Tag ein kleines bisschen Gutes zu tun.</p>



<p>➡️ Lies hier, was sie erlebt hat – und wie das Workbook ihr dabei geholfen hat, mehr Ruhe, Energie und Verbindung zu sich selbst zu finden.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Fit ins neue Jahr Challenge von Ute-Gabriela Schneppat – begleitendes Workbook 1</h2>



<p>Mit wenig Aufwand ganz viel für das eigene Wohlbefinden sorgen, <strong>die Macht der kleinen Schritte.</strong> Diese kleinen Schritte zeigt Ute-Gabriela Schneppat in ihrem Workbook 1 auf.</p>



<p>Es ist ein <strong>ausgezeichnetes Arbeitsbuch, das klar strukturiert und übersichtlich gestaltet </strong>sich mit einer Vielzahl von Themen in den Bereichen <strong>Körperübungen, Atemübungen, energetisierende Übungen und leckeren Rezepten</strong> auseinandersetzt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Kapitel 1 &#8211; Körperübungen</h4>



<p>Die Körperübungen sind für <strong>Finger, Hände, Brustraum, Wirbelsäule</strong> gedacht und helfen, diese Bereiche zu lockern, wesentlich mehr in die Tiefe zu spüren und Veränderungen nach mehrmaligem Anwenden zu erleben. Kurze und prägnante Beschreibung der jeweiligen Übungen sind <strong>mit geringem Zeitaufwand von zwei bis maximal fünf Minuten jederzeit durchführbar </strong>und erleichtern somit das regelmäßige Wiederholen im Tagesablauf.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Kapitel 2 &#8211; Atemübungen</h4>



<p>Im zweiten Kapitel werden <strong>viele Atemübungen</strong> vorgestellt, wie beispielsweise die Wechselatmung, bei der immer ein Nasenloch zu gehalten wird, durch das freie Nasenloch eingeatmet, dieses dann verschlossen und der Atem angehalten wird. Dann wird das andere Nasenloch geöffnet und wieder ausgeatmet. Diese Übung wiederholt angewandt ergibt eine herrlich freie Nase, was gerade im Winter ein wunderbares Morgenritual für mich geworden ist.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Kapitel 3 &#8211; energetisierende Übungen</h4>



<p>Bei den <strong>energetisierenden Übungen fand ich besonders die Mudra Nr. 35 für das Immunsystem</strong> einfach anzuwenden und leicht mehrfach in den Tagesablauf einzupflegen. Um die Organe zu stärken eignet sich die Mudra Nr. 69 sehr gut, ist aber mit 10 Minuten und achtmal täglicher Wiederholung schon aufwändiger umzusetzen.</p>



<p>Shiatsu to go ist wieder eine schnell auszuführende Übung, die ganz im Nebenbei im täglichen Alltag ihren Platz finden kann.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Kapitel 4 &#8211; Rezepte</h4>



<p>Im vierten Kapitel gibt es einige <strong>sehr leckere und einfach zuzubereitende Rezepte</strong>. Vom Bratapfel über den hustenlindernden Zwiebelsaft, der goldenen Milch mit Kurkuma und anderen Gewürzen als Immun Booster sowie leckeren Gewürzkakao.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Stressfrei durch den Tag mit Bio-Rhythmen</h4>



<p>Sehr interessant sind ihre <strong>Hinweise zur Organuhr, um stressfrei durch den Alltag zu kommen</strong>. Der Bio-Rhythmus und seine Auswirkungen auf unseren Alltag können in einem Blogartikel und <strong>einem weiteren Workbook</strong> vertieft werden.</p>



<p>Ute-Gabrielas Herzensempfehlung: „<strong>Integriere deine Lieblingsübungen in deinen Alltag als Pauseninhalt BRAC-Rhythmus. Und tue dir JEDEN Tag etwas Gutes – nur für dich!</strong>“ Genau hierzu ist das Workbook eine wunderbare Hilfe, um mit kleinen, kurzen Übungen einen großen Zuwachs an Zufriedenheit, Ruhe und Innigkeit mit sich selbst zu erhalten.</p>



<p>Christiane Maier</p>



<p>Und wenn du nun gespannt auf die Übungen bist und sie selbst ausprobieren möchtest, gibt es hier den Link zur Angebotsseite: <a href="https://myablefy.com/s/Ute-GabrielaSchneppat">https://myablefy.com/s/Ute-GabrielaSchneppat</a></p>



<p>Du kannst beide Workbooks einzeln oder vergünstigt als Bundle erwerben &#8211; Workbook &#8222;Fit-ins-neue-Jahr-Challenge: Die Übungen&#8220; mit allen Übungen und Rezepten der Challenge: 38 Seiten alltagstaugliche Fitmacher und &#8222;Stressfrei durch den Alltag  mit Bio-Rhythmen&#8220;: Mit diesem 50-seitigen Workbook bekommst du ein effektives Werkzeug an die Hand, um deine Energie gezielt zu managen und den Herausforderungen des Musikeralltags gelassen zu begegnen.</p>



<p></p>



<p>Wenn du mehr über Musikerinnen und Musikergesundheit erfahren oder einfach nur weiter mit mir in Kontakt bleiben möchtest, melde dich bei meinem Newsletter an!</p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://www.schneppat-music.de/newsletter-2/">Newsletter kostenlos abonnieren</a></div>
</div>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/rezension-workbook-fit-ins-neue-jahr-challenge/">Rezension Workbook &#8222;Fit ins neue Jahr&#8220;-Challenge</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.schneppat-music.de/rezension-workbook-fit-ins-neue-jahr-challenge/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>6 Zeichen für gesunde Zähne &#8211; Warum sie für Musiker unverzichtbar sind</title>
		<link>https://www.schneppat-music.de/6-zeichen-fuer-gesunde-zaehne/</link>
					<comments>https://www.schneppat-music.de/6-zeichen-fuer-gesunde-zaehne/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Sep 2024 13:52:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Dispokinesis]]></category>
		<category><![CDATA[Musikergesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Musikermedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Beschwerden beim Musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[gesunde Zähne]]></category>
		<category><![CDATA[Instrumentalspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Kiefer]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen beim Musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Zähne]]></category>
		<category><![CDATA[Zahngesundheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.schneppat-music.de/?p=26026</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zahngesundheit spielt auch für Musiker eine größere Rolle, als man denkt. Ob Sänger, Blasinstrument-Spieler oder sogar Streicher – gesunde Zähne und ein stabiler Kiefer sind für optimales Musizieren unerlässlich. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/6-zeichen-fuer-gesunde-zaehne/">6 Zeichen für gesunde Zähne &#8211; Warum sie für Musiker unverzichtbar sind</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="1080" height="1080" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopie-von-@schneppat-music.de_.jpg" alt="6 Zeichen für gesunde Zähne - Grafik mit einem weißen Zahn in der Mitte" class="wp-image-26025" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopie-von-@schneppat-music.de_.jpg 1080w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopie-von-@schneppat-music.de_-980x980.jpg 980w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2024/09/Kopie-von-@schneppat-music.de_-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1080px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">6 Zeichen für gesunde Zähne</figcaption></figure>



<p><strong>6 Zeichen für gesunde Zähne</strong></p>



<p>Warum sie für Musiker unverzichtbar sind</p>



<p></p>



<p><strong>Zahngesundheit</strong> ist nicht nur für das tägliche Wohlbefinden wichtig, sondern <strong>spielt auch für Musiker eine größere Rolle</strong>, als man vielleicht denkt. Ob Sänger, Blasinstrument-Spieler oder sogar Streicher – <strong>gesunde Zähne und ein stabiler Kiefer sind für optimales Musizieren unerlässlich.</strong> </p>



<p>Aber woran erkennt man überhaupt, dass die eigenen Zähne gesund sind?</p>



<h2 class="wp-block-heading">1. strahlend weiße Zähne</h2>



<p>Ein gesundes Gebiss hat einen <strong>natürlichen Glanz</strong> und strahlt Vitalität aus. <strong>Gesunde Zähne reflektieren Licht und erscheinen weiß</strong>, ohne künstlich zu wirken. Gelbliche Verfärbungen oder Flecken können auf eine mangelnde Zahnpflege oder sogar tieferliegende Zahnerkrankungen hinweisen. </p>



<p>Für Sänger und Blasinstrument-Spieler ist ein gesundes, ästhetisches Lächeln zudem wichtig, da die Zähne <strong>eine Rolle in der Artikulation und Tonbildung</strong> spielen.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">2. frischer Atem</h2>



<p>Frischer Atem ist ein Zeichen dafür, dass im Mund alles im Gleichgewicht ist. <strong>Unangenehme Gerüche deuten oft auf Zahnfleischerkrankungen oder Karies hin</strong>. </p>



<p>Für Musiker, die in engem Kontakt mit Publikum oder Bandkollegen stehen, ist frischer Atem <strong>nicht nur eine Frage der Gesundheit</strong>, sondern auch des sozialen Wohlbefindens. </p>



<p>Gerade für Sänger, die ihre Stimme in den Vordergrund stellen, kann schlechter Atem die Konzentration und den Auftritt beeinflussen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">3. festes Zahnfleisch</h2>



<p></p>



<p>Gesundes Zahnfleisch ist <strong>blassrosa, fest und schließt dicht an die Zähne an</strong>. Es sollte beim Zähneputzen nicht bluten. </p>



<p>Blas- und Holzblasinstrument-Spieler brauchen besonders festes Zahnfleisch, da das Spielen dieser Instrumente <strong>hohen Druck auf die Lippen und Zähne </strong>ausübt. <strong>Schwellungen oder Entzündungen können hier die Mundmotorik stark beeinträchtigen </strong>und ziemlich schmerzhaft sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">4. keine Empfindlichkeit gegenüber heißen oder kalten Speisen</h2>



<p>Gesunde Zähne reagieren <strong>nicht empfindlich auf Temperaturunterschiede</strong>. Wenn heiße oder kalte Getränke und Speisen <strong>Schmerzen verursachen, kann dies auf Karies oder freiliegende Zahnhälse </strong>hindeuten. </p>



<p>Besonders für Blasinstrument-Spieler ist es wichtig, dass sie keine Empfindlichkeiten im Mundraum haben, da <strong>ständiger Druck auf die Zähne ausgeübt </strong>wird. Auch Sänger profitieren von schmerzfreien Zähnen, um volle Stimmkontrolle zu behalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">5. feste Zähne</h2>



<p>Gesunde Zähne <strong>sitzen fest im Kiefer</strong> und wackeln nicht. Wackelnde Zähne können ein Anzeichen für Parodontitis oder andere Kiefererkrankungen sein. </p>



<p>Für Musiker, die ein Blasinstrument spielen, ist dies besonders entscheidend. Sie brauchen <strong>einen stabilen Biss, um die notwendige Spannung für den Tonaufbau zu halten</strong>. </p>



<p>Aber auch Streicher wie Violinisten und Bratschisten profitieren von einer stabilen Zahnstruktur, <strong>da das Kiefergelenk eng mit der Haltung und Spielweise verbunden </strong>ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">6. schmerzfreie Zähne</h2>



<p>Keine Schmerzen beim Kauen oder Zähneputzen? Perfekt! <strong>Gesunde Zähne sind schmerzfrei </strong>und frei von Karies oder Entzündungen. </p>



<p>Musiker, die unter Zahnschmerzen leiden, sind in ihrer Konzentration und Leistung eingeschränkt. Egal, ob es darum geht, das Mundstück des Instruments richtig anzusetzen oder beim Singen den richtigen Resonanzraum zu nutzen – <strong>Zahnschmerzen lenken ab und beeinträchtigen das Spiel oder den Gesang.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum gesunde Zähne für Musiker so wichtig sind</h2>



<p>Zähne sind nicht nur optisch für ein sympathisch-machendes Lächeln oder generell für die Verdauung entscheidend – sie spielen eine große Rolle bei der musikalischen Performance, oft ohne dass man sich dessen bewusst ist. </p>



<p>Doch wie genau <strong>wirken sich gesunde Zähne auf die verschiedenen Instrumente aus?</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">für Sänger: Die Resonanz verbessern</h2>



<p>Gesunde Zähne sind <strong>Teil des Resonanzraumes</strong>, der beim Singen entscheidend ist. Die r<strong>ichtige Zahnstellung und der Kiefer tragen zur Klangbildung </strong>bei und beeinflussen die Artikulation. Besonders für klassische Sänger oder Opernsänger, die viel Wert auf Präzision legen, ist ein gesunder Mundraum essenziell. <strong>Zahnschmerzen oder ein instabiler Biss können sogar zu Veränderungen in der Stimmlage und Stimmfarbe führen.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">für Bläser: Die Basis der Tonbildung</h2>



<p>Bläser sind <strong>stark auf ihre Zähne und den Kiefer angewiesen</strong>. Die <strong>Zahnreihen dienen als Widerstand </strong>und <strong>unterstützen die richtige Lippenspannung</strong>, um den Ton zu erzeugen. Zahnfehlstellungen oder Schmerzen können das Mundstück nicht nur unangenehm machen, sondern auch den gesamten Klang und die Technik stören. <strong>Ohne stabile und gesunde Zähne ist es für Bläser praktisch unmöglich, den notwendigen Luftdruck und die exakte Technik aufzubauen.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">für Streicher: Haltung und Präzision</h2>



<p>Streicher mögen auf den ersten Blick weniger von ihren Zähnen abhängig wirken, doch das Gegenteil ist der Fall. <strong>Besonders Violinisten und Bratschisten halten ihre Instrumente oft eng am Kiefer oder an der Wange. </strong>Eine ungesunde Zahnstruktur oder Kieferprobleme können <strong>zu Schmerzen und Fehlhaltungen führen</strong>, was die Beweglichkeit einschränkt. Ein stabiler Kiefer ist für eine ausgeglichene Haltung und präzises Spiel daher unerlässlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Gesunde Zähne &#8211; ein Muss für alle Musiker!</h2>



<p>Gut und mit Freude Musik machen ist nicht nur eine Frage des Talents, sondern <strong>auch des körperlichen Wohlbefindens. </strong>Gesunde Zähne tragen massgeblich dazu bei, dass Musiker schmerzfrei, konzentriert und optimal ihre Musik spielen können. </p>



<p>Egal ob du singst, ein Blasinstrument spielst oder die Geige unter dem Kinn hältst – <strong>Zahngesundheit beeinflusst deine Performance mehr, als du vielleicht denkst. </strong></p>



<p>Also achte gut auf deine Zähne, denn sie helfen dir, das Beste aus deiner Musik herauszuholen!&nbsp;</p>



<p>Wenn du mehr über Musikergesundheit erfahren oder einfach nur weiter mit mir in Kontakt bleiben möchtest, melde dich bei meinem Newsletter an!</p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://www.schneppat-music.de/newsletter-2">Newsletter kostenlos abonnieren</a></div>
</div>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/6-zeichen-fuer-gesunde-zaehne/">6 Zeichen für gesunde Zähne &#8211; Warum sie für Musiker unverzichtbar sind</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.schneppat-music.de/6-zeichen-fuer-gesunde-zaehne/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fokale Dystonie bei Musiker*innen</title>
		<link>https://www.schneppat-music.de/fokale-dystonie-bei-musikern/</link>
					<comments>https://www.schneppat-music.de/fokale-dystonie-bei-musikern/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Feb 2024 14:38:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Dispokinesis]]></category>
		<category><![CDATA[Musikergesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Stressmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Beschwerden beim Musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Fokale Dystonie]]></category>
		<category><![CDATA[Instrumentalspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Musikstudium]]></category>
		<category><![CDATA[Perfektionismus]]></category>
		<category><![CDATA[Perfektionszwang]]></category>
		<category><![CDATA[Retraining]]></category>
		<category><![CDATA[Üben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.schneppat-music.de/?p=25945</guid>

					<description><![CDATA[<p>Fokale Dystonie tritt bei rund 1% aller professionellen Musiker*innen auf und bedeutet für Viele das Berufs-Aus. Hilfe bringen medikamentöse Behandlungen und Retrainingsmethoden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/fokale-dystonie-bei-musikern/">Fokale Dystonie bei Musiker*innen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="720" height="720" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2024/02/720px-Robert_Schumann_1839.jpg" alt="Schwarz-weiß Zeichnung des Portraits Robert Schumanns von Krishuber aus dem Jahre 1839. Er sitzt in einem Lehnstuhl ud schaut den Betrachter mit ernstem Gesichtsausdruck an. Gekleidet ist er in einen Mantel oder einer Jacke mit hohem Kragen und einem Bekleidungsstück, dass bis zum Kinn reicht." class="wp-image-25944" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2024/02/720px-Robert_Schumann_1839.jpg 720w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2024/02/720px-Robert_Schumann_1839-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 720px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Robert Schumann 1839</figcaption></figure>



<p><strong>Fokale Dystonie</strong> – das Schreckgespenst aller Musiker*innen</p>



<p></p>



<p>Was hat <strong>Robert Schumann</strong> mit dem Krankheitsbild der Fokalen Dystonie zu tun? </p>



<p>Schumann ist wohl der <strong>berühmteste Fall einer Fokalen Dystonie</strong> bei Musikern.</p>



<p>Schumann litt in seiner pianistischen Ausbildung an einer <strong>Dysbalance der Stärke und Beweglichkeit seiner Finger</strong>. Gegenüber seinen anderen Fingern waren Mittel- und Zeigefingers der rechten Hand weniger stark und beweglich. Als sein Lehrer Friedrich Wieck, Schumanns späterer Schwiegervater, mit seiner Tochter Clara auf Tournee war, übte Robert Schumann mittels eines <strong>speziell konstruierten Apparats </strong>speziell diese Finger. Resultat dieser fehlgeleiteten Übungsweise war ein <strong>dauerhafter Verlust der Beweglichkeit der betroffenen Finger</strong>. Sie waren nicht mehr bewusst ansteuerbar. Schumann selbst schrieb in sein Tagebuch: &#8222;Der Dritte Finger ist vollkommen steif.&#8220; Seine pianistische Laufbahn war dadurch beendet, bevor sie richtig begonnen hatte. </p>



<p>Schumann verlegte sich <strong>aufs Komponieren</strong>, auf musikjournalistischen Tätigkeiten und in der beruflichen Phase vor seinem Selbstmordversuch, natürlich auf alle Aufgaben, die mit seiner Tätigkeit als Städtischer Musikdirektor Düsselsdorfs einhergingen.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Bewegungsstörung</h2>



<p>„Die Fokale Dystonie bei Musiker*innen ist eine <strong>aufgabenspezifische Bewegungsstörung</strong>, die sich in einem <strong>Verlust der Willkürmotorik</strong> bei stark übertrainierten Bewegungen äußert.“, so kann man auf der Webseite des Instituts für Musikphysiologie und Musiker-Medizin Hannover lesen. Am häufigsten trifft diese Erkrankung <strong>Pianist*innen und Geiger*innen. Aber auch Bläser*innen können betroffen sein. </strong>Bei den Bläser*innen findet man oft Störungen in der Muskulatur, die den Ansatz bildet, bei Pianist*innen und Geiger*innen sind vor allem Störungen der Hand anzutreffen.</p>



<p>Tritt bei einem Musiker oder Musikerin Fokale Dystonie auf, so bedeutet das <strong>oft das Berufs-Aus</strong>. Wenn es gelingt, wieder im Beruf Fuß zu fassen, geht dem <strong>eine jahrelange Rehabilitation</strong> voraus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">1% aller professionellen Musiker*innen betroffen</h2>



<p></p>



<p>Man geht davon aus, dass ca. 1% aller professionellen Musiker*innen von Fokaler Dystonie betroffen sind. Allein in der Ambulanz des Instituts für Musikerphysiologie und Musiker-Medizin Hannover waren 2005 über 400 Musiker*innen in Behandlung. Literatur zum Thema findet sich vor allem in Fachpublikationen. Angelika Stockmann hat zum ersten Mal in ihrem Buch „Üben hilft eben doch!“ für medizinische Laien eine längere Ausarbeitung zum Thema Fokale Dystonie geschrieben. Zur Rezension des Buches: <a href="https://www.schneppat-music.de/ueben-hilft-eben-doch/">https://www.schneppat-music.de/ueben-hilft-eben-doch/</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie kommt es zur Fokalen Dystonie</h2>



<p>Die Forschung hierzu ist noch l<strong>ängst nicht abgeschlossen</strong>. Die bisherigen Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass es zu <strong>Fehlfunktionen im Gehirn</strong> kommt. Musiker*innen mit einer Dystonie in der Hand haben bzw. konnten in bildgebenden Verfahren eine <strong>Überlappung der Finger-Repräsentationsareale</strong> im sensomotorischen Kortex nachgewiesen werden. Dazu passt der vielfach in der Behandlung von Fokaler Dystonie beobachteten Umstand, dass man die am eigenen Instrument nicht mehr durchführbaren Bewegungen <strong>in anderem Zusammenhang durchaus noch durchführbar </strong>sind. So kann u.U. eine Trillerbewegung des Vierten und Fünften Fingers in der linken Hand auf dem Griffbrett einer Geige für den betroffenen Musiker nicht mehr ausführbar sein, aber auf dem Klavier durchaus noch. Bei Forschungen am IMMM/Hannover konnte man z.B. <strong>Verbesserungen am Beschwerdebild</strong> bei betroffenen Pianist*innen nachweisen, wenn diese <strong>beim Spielen einen Handschuh trugen.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was hilft den Betroffenen?</h2>



<p>Üblicherweise wird Fokale Dystonie medikamentös mit <strong>Botulinumtoxin und Trihexyphenidyl</strong> behandelt. Außerdem werden <strong>Retrainingsmethoden</strong> eingesetzt. </p>



<p>Besonders bewährt hat sich bei diesen die Trainingsmethoden der <strong>Dispokinesis</strong>, da hier durch spezielle Übungen an das eigene sensomotorische Potenzial angeknüpft wird und durch spezielle Übungsabfolgen unter Anleitung ausgebildeter Dispokineter die ursprüngliche sensomotorische „Blaupause“ wieder erweckt wird. Salopp gesagt: die gestörten Programmabschnitte werden entfernt und durch ein Reset auf die individuelle Basisfunktion in der Festplatte Gehirn ersetzt. </p>



<p>Natürlich geht das nicht mal eben so. Das bedarf <strong>langer, meist jahrelanger intensive Arbeit </strong>ohne die Gewissheit, ob der Prozess reparabel ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Berufskrankheit</h2>



<p>Rund <strong>30% aller betroffenen Musiker*innen </strong>müssen ihren Beruf aufgrund ihrer Fokalen Dystonie aufgeben. Seit 2017 ist Fokale Dystonie <strong>als Berufskrankheit bei Musiker*innen anerkannt</strong>.</p>



<p></p>



<p>Wenn du mehr über Musikergesundheit erfahren oder einfach nur weiter mit mir in Kontakt bleiben möchtest, melde dich bei meinem Newsletter an!</p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://www.schneppat-music.de/newsletter-2/">Newsletter kostenlos abonnieren</a></div>
</div>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/fokale-dystonie-bei-musikern/">Fokale Dystonie bei Musiker*innen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.schneppat-music.de/fokale-dystonie-bei-musikern/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schlafhygiene: 15 Tipps für einen guten Schlaf &#8211; Endlich gut schlafen Teil 3</title>
		<link>https://www.schneppat-music.de/schlafhygiene-15-tipps-endlich-gut-schlafen-teil-3/</link>
					<comments>https://www.schneppat-music.de/schlafhygiene-15-tipps-endlich-gut-schlafen-teil-3/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Jul 2023 14:52:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Musikergesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Stressmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Beschwerden beim Musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Bournout]]></category>
		<category><![CDATA[Bournout Prophylaxe]]></category>
		<category><![CDATA[Durchschlafstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Einschlafstörung]]></category>
		<category><![CDATA[guter Schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaf Schlafstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafhygiene]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Umgang mit Stress]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.schneppat-music.de/?p=25901</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit den 15 Regeln der Schlafhygiene sollte es mit dem Ein- und Durchschlafen klappen. Teil 3 der Blogserie "Endlich gut schlafen"</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/schlafhygiene-15-tipps-endlich-gut-schlafen-teil-3/">Schlafhygiene: 15 Tipps für einen guten Schlaf &#8211; Endlich gut schlafen Teil 3</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2023/07/Bettbycongerdesignaufpixabay-1024x682.jpg" alt="Ein hellbrauner Stoffbär liegt auf dem Rücken auf einem weiß bezogenen Bett mit den Beinen am Kopfkissen abgestützt" class="wp-image-25900" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2023/07/Bettbycongerdesignaufpixabay-1024x682.jpg 1024w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2023/07/Bettbycongerdesignaufpixabay-980x653.jpg 980w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2023/07/Bettbycongerdesignaufpixabay-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Bett mit Kuschelteddy. Bild von congerdesign by pixabay</figcaption></figure>



<p>Schlafhygiene: 15 Tipps für einen guten Schlaf &#8211; Endlich gut schlafen Teil 3</p>



<p><strong>Endlich gut schlafen</strong>. Das kannst du tatsächlich <strong>erlernen</strong>! Wie das geht?</p>



<p>Zunächst gilt es einmal, die <strong>Voraussetzungen für einen guten Schlaf zu schaffen</strong>. Denn: wenn du ein paar einfache Regeln einhältst, stellt sich ein guter und erholsamer Schlaf bei vielen Menschen meist von allein ein.</p>



<p>Schon einmal etwas von der sogenannten <strong>Schlafhygiene</strong> gehört?</p>



<p>Um die Schlafhygiene geht es im heutigen dritten Teil der Blogartikelserie Endlich gut schlafen.</p>



<p>Die erste und wichtigste Regel der Schlafhygiene:</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Gehe nur zu Bett, wenn du wirklich müde bist!</strong></h2>



<p></p>



<p>Denn dann signalisiert dir dein Körper, dass er <strong>Erholung braucht und sich regenerieren</strong> will. Dann kann dein Körper die verschiedenen Schlafphasen in Ruhe durchleben.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die verschiedenen Schlafphasen</strong></h2>



<p>Interessanterweise folgen die Schlafphasen <strong>einem bestimmten Aufbau</strong>, der ca. 90 Minuten dauert und sich dann wiederholt:</p>



<p>Der <strong>Non-REM-Schlaf</strong> besteht aus zwei aufeinanderfolgenden Leichtschlafphasen. Nach der ca. 15-minütigen <strong>Einschlafphase</strong> beginnt der eigentliche Schlaf mit <strong>Alpha-Frequenzen</strong>, die von den kleineren <strong>Theta-Frequenzen</strong> abgelöst werden.</p>



<p>In der folgenden <strong>Tiefschlafphase</strong> herrschen die <strong>langsamen Deltawellen</strong> vor. Das Gehirn ist nun von der Außenwelt nahezu vollständig abgeschottet.</p>



<p>Anschließend folgt die sogenannte <strong>REM-Phase</strong>, in der sich die Augen rasch bewegen und wir träumen. Das Gehirn braucht in der REM-Phase etwa <strong>so viel Energie wie im Wachzustand</strong>. Die Forscher nehmen an, dass in der REM-Phase die Informationen des Tages in das sich im Hippocampus angesiedelte Langzeitgedächtnis gespeichert werden.</p>



<p>Pro Nacht gibt es <strong>vier bis sechs Zyklen</strong>, in denen sich die Leicht- und Tiefschlafphasen mit den REM-Phasen abwechseln.</p>



<p>Im ersten Zyklus dauert die REM-Phase nur ein paar Minuten. Von mal zu mal <strong>nimmt die Dauer der REM-Phase zu</strong> bis sie in den Morgenstunden ca. 50 Minuten andauert.</p>



<p>Die „Menge“ Schlaf, die dein Körper zur Regeneration braucht, ist übrigens <strong>von deinem Erbgut</strong> bestimmt. Es gibt Menschen, die weniger Schlaf benötigen als andere. Verantwortlich für diesen Umstand ist der DNA-Schnipsel mit dem prosaischen Namen DEC2.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Schlaf-Wach-Rhythmus</h2>



<p>Wichtig ist auch ein regelmäßiger <strong>Schlaf-Wach-Rhythmus</strong>. </p>



<p>Wenn du mal im Urlaub in eine andere Zeitzone geflogen bist oder auch nur, wenn du eine Nacht durchgefeiert hast oder arbeiten musstest wirst du sicherlich auch bemerkt haben, dass dein Körper eine Zeit lang brauchte, um sich dem neuen Rhythmus anzupassen. Die meisten setzen sich <strong>aber freiwillig solch einem Wechsel aus</strong>, in dem sie am Wochenende sehr lange in den Tag hinein schlafen oder einen ausgiebigen Mittagsschlaf halten.</p>



<p>Damit kommen wir zurück zur Schlafhygiene: Das ist die Regel Nummer 2. Und aus dem oben genannten ergibt sich zwangsläufig die dritte Regel zur Schlafhygiene:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zur gleichen Zeit aufstehen</h2>



<p><strong>Stehe morgens immer zur gleichen Zeit auf. </strong>Unabhängig davon, ob du spät oder früh ins Bett gegangen bist, ob du eventuell noch todmüde bist, weil du wieder wenig schlafen konntest oder… Wenn du trotz des wenigen Schlafes in der vorherigen Nacht zur selben Zeit aufstehst, <strong>erhöhst du den Druck auf deinen Körper</strong>, dass er sich in der kommenden Nacht die fehlende Erholung holt. Sprich: du wirst in der Regel besser ein- und durchschlafen.</p>



<p>Vorausgesetzt natürlich, du hälst dich an die Regel 4 der Schlafhygiene:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kein Schlaf am Tag</h2>



<p><strong>Schlafe möglichst nicht tagsüber!</strong></p>



<p>Also bitte <strong>kein ausgiebiges Mittagsschläfchen</strong> oder kein Einnicken vor dem Fernseher. Denn dann holt sich der Körper schon eine Mini Portion Erholung und braucht nicht mehr so dringend die nächtliche Ruhe. Die Folge können Ein- und Durchschlafprobleme sein. <strong>Wenn du damit zu kämpfen hast, lasse diese beliebten Kurzerholungen weg. </strong></p>



<p>Sicher, in südlichen Ländern ist mit der mittäglichen Siesta ein zweiphasiger Schlaf-Wach-Rhythmus Usus. Aber dort wird in der Nacht wesentlich kürzer geschlafen als bei uns. Die meisten fühlen sich mit einem längeren nächtlichen Schlaf wohler. </p>



<p>Ein <strong>kurzer Powernap</strong> (max. 10 Minuten Siesta) am Mittag kann aber trotzdem möglich sein. Du musst einfach ausprobieren, ob du dann noch in der Nacht gut ein- und durchschlafen kannst. Falls nicht: Lass lieber auch den Powernap weg.</p>



<p>Die folgenden Tipps für den Tag können deinen Schlaf unterstützen:</p>



<h2 class="wp-block-heading">5: Ritual zum Aufstehen</h2>



<p><strong>Führe morgens nach dem Aufwachen ein Ritual ein</strong>. </p>



<p>So kannst du dich besser in den Tag „reinschummeln“. Du merkst anhand des Rituals genau, dass nun die Zeit des Aufstehens gekommen ist, und <strong>stellst dich automatisch auf Aktivität ein</strong>. So erleichterst du dir den Start in den Tag.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">6: Zeit draußen verbringen</h2>



<p>Halte dich am <strong>Vormittag mindestens eine halbe Stunde draußen</strong> auf. </p>



<p>Das wird nicht für Alle möglich sein. </p>



<p>Versuche aber <strong>deine tägliche Dosis Licht und Aktivität im Freien</strong> nach Möglichkeit so früh wie möglich zu machen.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">7: Koffein meiden</h2>



<p><strong>Vermeide koffeinhaltige Getränke</strong> nach dem Mittag. </p>



<p>Der früher übliche Nachmittagsbreak mit <strong>Kaffee und Kuchen</strong> ist zwar nett für die Geselligkeit, aber für den Nachtschlaf <strong>nicht förderlich</strong>. Kaffee und Kuchen ist nur förderlich für den Zuwachs an Speckröllchen – leider.</p>



<h2 class="wp-block-heading">8: Workout am Nachmittag</h2>



<p><strong>Mache deinen Workout am Nachmittag</strong>. </p>



<p>Generell solltest du <strong>körperliche und geistige Anstrengung Richtung Abend hin verringern</strong>, damit dein Körper sich langsam auf die Ruhezeit vorbereiten kann.</p>



<p>Diese <strong>Tipps helfen dir am Abend</strong>, deinen Körper auf die Nachtruhe einzustimmen:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Keine schweren Mahlzeiten am Abend</h2>



<p><strong>Vermeide schwere Mahlzeiten nach 18 Uhr</strong>. Denn dann muss dein Körper die Verdauung auf Hochtouren laufen lassen und kommt nicht richtig zur Ruhe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beobachte den Sonnenuntergang</h2>



<p><strong>Beobachte den Sonnenuntergang</strong>! Das sieht nicht nur oft richtig spektakulär aus, sondern signalisiert dir auch unwillkürlich, dass die Nacht bevorsteht.</p>



<p>Und damit kommen wir schon zu einer ganz wichtigen Regel der Schlafhygiene:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kein helles oder blaues Licht am Abend und in der Nacht</h2>



<p><strong>Vermeide helles kaltes Licht oder blaues Licht</strong>. </p>



<p>Gerade das blaue Licht unserer technischen Geräte wie Handy, Computer oder Fernseher <strong>stört unseren Schlaf-Wach-Rhythmu</strong>s. Installiere dir einen <strong>Blaulicht-Filter</strong>, sofern dein Gerät diesen nicht schon von Werk aus hat. Notfalls kannst du eine Spezialbrille benutzen.</p>



<p>Wenn du zu Bett gehst, können folgende <strong>Tipps der Schlafhygiene dir in der Nacht weiterhelfen</strong>:</p>



<h2 class="wp-block-heading">12: Einschlafritual</h2>



<p>Ein <strong>Einschlafritual</strong> kann dir den Übergang in den Schlaf erleichtern. Das kann alles Mögliche sein, von Schäfchen zählen bis Kuscheln oder Beten/Meditation.</p>



<h2 class="wp-block-heading">13: Schlafzimmer-Atmosphäre</h2>



<p>Die richtige <strong>Schlafzimmeratmosphäre </strong>fördert auch den Schlaf: </p>



<p>Das Schlafzimmer sollte <strong>angenehm kühl</strong> (16° bis 18° C ist für die meisten eine angenehme Temperatur zum Schlafen), <strong>abgedunkelt und möglichst ruhig</strong> sein. </p>



<p>Auch hier gilt wieder: Probiere aus, wie es für dich am besten ist. Manch einer braucht z.B. ein komplett dunkles Zimmer, andere brauchen eine kleine Lichtquelle im Zimmer…</p>



<h2 class="wp-block-heading">14: Nicht auf die Uhr schauen</h2>



<p>Ganz wichtig ist, dass du <strong>in der Nacht nicht auf die Uhr schaust</strong> – weder auf den Wecker, die Armbanduhr oder das Handy. Das ist die Regel 14 der Schlafhygiene. </p>



<p>Wenn du immer wieder in der Nacht auf die Uhr schaust, besteht die Gefahr, dass <strong>ein Teufelskreis entsteht</strong>: </p>



<p>Das Auf-die-Uhr-Schauen stresst dich noch mehr durch den Gedanken, dass du schon wieder so und so lange nicht schlafen konntest. Du zählst die quälend langen Stunden und schürst damit deine Angst, nicht schlafen zu können. </p>



<p>Und apropos <strong>Handy</strong>: Ich weiß nicht, ob du etwas von Strahlungen hältst. Aber egal wie du zu Handystrahlung stehst – allein die immer wieder aufpoppenden Nachrichten und das damit verbundene Aufleuchten stört den Schlaf. Wenn du dein Handy unbedingt im Schlafzimmer haben musst, dann mache es aus oder stelle den Flugmodus ein. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kein Schlaf &#8211; kein Schlafzimmer</h2>



<p><strong>Wenn du nicht schlafen kannst, stehe auf und verlasse das Schlafzimmer</strong>. Das ist Regel Nr. 15. Denn das Schlafzimmer bzw. das Bett ist zum Schlafen da – nicht zum Lesen, Fernsehen, Grübeln etc. Es macht Sinn, <strong>das Bett und das Schlafzimmer ausschließlich für die Nachtruhe zu nutzen</strong>. Denn so hast du eine <strong>Konditionierung geschaffen</strong> und du weißt unbewusst sofort: Wenn du ins Bett gehst, dann schläfst du auch.</p>



<p>Wenn es also mit dem Schlafen nicht funktionieren sollte, verlässt du im Sinne der Schlafhygiene ab jetzt dein Schlafzimmer. </p>



<p><strong>Mache dann etwas Monotones</strong>. Die unfreiwillige Schlafpause eignet sich z.B. perfekt, den Bügelberg etwas schrumpfen zu lassen. Natürlich kannst du die Schlafpause auch wunderbar für eine <strong>Fantasiereise </strong>nutzen oder um <strong>Progressive Muskelentspannung </strong>zu machen. </p>



<p>Wenn du dann müde wirst, kannst du wieder ins Bett gehen.</p>



<p>Wenn das Alles <strong>nicht hilft, verkürze deine Zeit im Bett</strong>. Denn was nützt es dir, wenn du 8 oder 9 Stunden im Bett verbringst, aber einen Großteil der Zeit dazu nutzt, krampfhaft zu versuchen einzuschlafen. <strong>Gehe später ins Bett oder stehe früher auf.</strong></p>



<p>Wenn du alle 15 Regeln der Schlafhygiene eine Zeitlang befolgt hast, solltest du aber in der Regel besser schlafen können. <strong>Es braucht aber ein wenig Zeit</strong>, damit sich dein Körper daran gewöhnen kann. Also habe ein wenig Geduld!</p>



<p>Im nächsten Blogartikel stelle ich dir ein paar Tipps zusammen, die neben der Schlafhygiene <strong>zusätzlich deine Schlafbereitschaft erhöhen können</strong> oder dir helfen können, besser abzuschalten.</p>



<p>Jetzt wünsche ich dir e<strong>inen erholsamen Schlaf</strong> und freue mich, wenn du <strong>mir schreibst</strong>, ob dir meine Tipps geholfen haben.</p>



<p>Quellen: </p>



<p><a href="http://www.dasgehirn.info" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">www.dasgehirn.info</a></p>



<p><a href="http://www.schlafmedizin.charite.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">www.schlafmedizin.charite.de</a></p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<p>Wenn du mehr über Musikergesundheit erfahren oder einfach nur weiter mit mir in Kontakt bleiben möchtest, melde dich bei meinem Newsletter an!</p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://www.schneppat-music.de/newsletter-2/">Newsletter kostenlos abonnieren</a></div>
</div>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/schlafhygiene-15-tipps-endlich-gut-schlafen-teil-3/">Schlafhygiene: 15 Tipps für einen guten Schlaf &#8211; Endlich gut schlafen Teil 3</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.schneppat-music.de/schlafhygiene-15-tipps-endlich-gut-schlafen-teil-3/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gut Schlafen auch im Sommer? –  6 Tipps &#8211; Endlich gut schlafen Teil 2</title>
		<link>https://www.schneppat-music.de/gut-schlafen-im-sommer-6-tipps-endlich-gut-schlafen-teil-2/</link>
					<comments>https://www.schneppat-music.de/gut-schlafen-im-sommer-6-tipps-endlich-gut-schlafen-teil-2/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jul 2023 09:59:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Musikergesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Stressmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Beschwerden beim Musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Bournout]]></category>
		<category><![CDATA[Bournout Prophylaxe]]></category>
		<category><![CDATA[Durchschlafstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Einschlafstörung]]></category>
		<category><![CDATA[guter Schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaf Schlafstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Umgang mit Stress]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.schneppat-music.de/?p=25896</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gut Schlafen auch im Sommer? Hier gibt es 6 Tipps, damit du auch bei Hitze gut ein- und durchschlafen kannst. Teil 2 der Blogserie "Endlich gut schlafen"</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/gut-schlafen-im-sommer-6-tipps-endlich-gut-schlafen-teil-2/">Gut Schlafen auch im Sommer? –  6 Tipps &#8211; Endlich gut schlafen Teil 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="532" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2023/07/heaven-jette55bypixabay-1024x532.jpg" alt="Über der schwarzen Silhouette einer Stadt erhebt sich im dunkelblauen Nachthimmel die leuchtende Mondsichel des zunehmenden Mondes" class="wp-image-25895" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2023/07/heaven-jette55bypixabay-1024x532.jpg 1024w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2023/07/heaven-jette55bypixabay-980x510.jpg 980w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2023/07/heaven-jette55bypixabay-480x250.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Heaven von jette55 by pixabay</figcaption></figure>



<p><strong>Gut Schlafen auch im Sommer? – &nbsp;6 Tipps, um auch bei Hitze leichter Ein- und durchzuschlafen &#8211; Endlich gut schlafen Teil 2</strong></p>



<p></p>



<p><strong>Gut schlafen im Sommer?</strong> Schön wär‘s…</p>



<p>Endlich gibt es sommerliche Temperaturen, du hast den lauen Abend bei einem Gläschen Wein genossen – und dann <strong>schlafen? Fehlanzeige!</strong> Du wälzt dich von einer zur anderen Seite, schwitzt, das Bettzeug klebt an dir und du kannst partout nicht einschlafen.</p>



<p>Vor allem in den sogenannten <strong>tropischen Nächten</strong> bei einer Temperatur über 20° Celsius fällt es oft schwer, zur Ruhe zu kommen und <strong>einen erholsamen Schlaf </strong>zu finden. Durch die <strong>fehlende Abkühlung </strong>in der Nacht muss unser <strong>Blut-Kreislauf-System mehr und intensiver arbeiten</strong>. Die Herzfrequenz und das Blutvolumen bleiben hoch. Dadurch fällt es uns schwer, ein- und durchzuschlafen. </p>



<p>Vor allem unsere Arme und Beine <strong>brauchen die nächtliche Kühle</strong>. Sie signalisiert unserem Körper, dass er nun <strong>zur Ruhe kommen</strong> darf. Wie gelingt es uns nun, trotz hoher Temperaturen an Abkühlung zu kommen, so dass wir schlafen können?</p>



<p>Ich habe für dich ein paar Tipps zusammengestellt, mit denen du <strong>auch gut schlafen kannst, wenn es wärmere Nächte gibt.</strong></p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Tipp 1: Kühle dein Bettzeug</h2>



<p>Stecke deine <strong>Bettdecke und dein Kissen für eine kurze Weile in die Gefriertruhe</strong> oder in den Kühlschrank. Das angenehm kühle Bettzeug wird dir das Einschlafen und auch das Durchschlafen deutlich erleichtern.</p>



<p>Ältere Menschen oder Menschen, die kälteempfindlich sind, sollten allerdings aufpassen, dass das Bettzeug nicht zu kühl wird. Ggf. in der Nierengegend und an den Füße für etwas Wärme sorgen &#8211; dann kann das gekühlte Bettzeug auch für kältemepfindliche Menschen bei nächtlicher Hitze eine Wohltat sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tipp 2: Kühle dich und nimm ein Kühlpack mit ins Bett</h2>



<p>An manchen Körperstellen kühlt man sich besonders effektiv runter: Das sind <strong>vor allem die Innenseiten der Handgelenke</strong>, dort wo du die Adern durchschimmern siehst. Lass <strong>kaltes Wasser</strong> über die Handgelenke laufen und tupfe das Wasser nur vorsichtig ab, damit du nicht gleich durch das Abtrocknen wieder wärmer wirst. <strong>Wickle ein Kühlpack in ein kleines Handtuch </strong>und lege es dir im Bett <strong>in den Nacken</strong>. So abgekühlt kannst du sicher viel besser schlafen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tipp 3: Trink Tee statt Alkohol vor dem Schlafen</h2>



<p>Es ist schon komisch: <strong>warmer Tee hilft uns tatsächlich beim Abkühlen</strong>. In Ländern, die viel Hitze haben, wird vor allem Tee getrunken. Ein <strong>kaltes Getränk</strong> kühlt uns viel zu schnell runter und <strong>regt damit die Schweißbildung an</strong>. Das tut Alkohol übrigens auch. Warum Alkohol auch sonst kein Schlummertrunk ist, kannst du in meinem letzten <a href="https://www.schneppat-music.de/schlaf-10-mythen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Blogartikel</a> nachlesen.</p>



<p>Und damit sind wir schon bei:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tipp 4: Warm duschen vor dem Schlafengehen</h2>



<p>Du klebst dadurch nicht mehr vor Schweiß, sondern regelst auch <strong>durch das warme Duschen deine Körpertemperatur runter</strong>. </p>



<p>Wichtig ist natürlich: <strong>nicht heiß – sondern warm duschen</strong>. </p>



<p>Die Poren öffnen sich und die Entspannung tritt ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tipp 5: Wähle die richtige Bettdecke</h2>



<p>Dass du in tropischen Nächten keine Winterbettdecke benutzen solltest, liegt auf der Hand. Du solltest eine leichte Bettdecke wählen. </p>



<p>Es gibt <strong>spezielle Sommerbettdecken</strong>, die abkühlen. Sie sind leichter als die anderen Bettdecken und haben spezielle Kühlzonen. Vor allem <strong>leichte Decken mit Kamelhaar- oder Kaschmirfüllungen</strong> eignen sich gut für eine leichte Sommerbettdecke. </p>



<p>Als Bettbezug wählst du am besten einen Bettbezug, der dich nicht im eigenen „Saft“ baden lässt. <strong>Satin oder Mikrofaserbezüge sind angenehm kühl auf der Haut</strong> und kleben meist nicht so an dir wie ein reiner Baumwollbezug. Baumwolle resorbiert zwar gut den Schweiß, wird aber nass. Ansonsten siehe Tipp 1.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Tipp 6: Richtig lüften</h2>



<p>Um dein Schlafzimmer möglichst kühl zu bekommen kannst du dir auch abschauen, wie die Menschen in wärmeren Ländern das Handhaben: <strong>morgens, wenn es noch kühl ist, wird da gelüftet</strong>. </p>



<p>Sobald die Außentemperatur höher klettert, werden <strong>die Fenster geschlossen und der Raum abgedunkelt</strong>. Erst <strong>abends, vor dem Schlafengehen, wird dann nochmal gelüftet</strong>. </p>



<p>Probiere das mal aus!</p>



<p>Jetzt wünsche ich dir e<strong>inen erholsamen Schlaf</strong> und freue mich, wenn du <strong>mir schreibst</strong>, ob dir meine Tipps geholfen haben.</p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<p>Wenn du mehr über Musikergesundheit erfahren oder einfach nur weiter mit mir in Kontakt bleiben möchtest, melde dich bei meinem Newsletter an!</p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://www.schneppat-music.de/newsletter-2/">Newsletter kostenlos abonnieren</a></div>
</div>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/gut-schlafen-im-sommer-6-tipps-endlich-gut-schlafen-teil-2/">Gut Schlafen auch im Sommer? –  6 Tipps &#8211; Endlich gut schlafen Teil 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.schneppat-music.de/gut-schlafen-im-sommer-6-tipps-endlich-gut-schlafen-teil-2/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>10 Mythen und Fakten um den Schlaf &#8211; Endlich gut schlafen Teil 1</title>
		<link>https://www.schneppat-music.de/schlaf-10-mythen/</link>
					<comments>https://www.schneppat-music.de/schlaf-10-mythen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jun 2023 16:17:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Musikergesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Stressmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Beschwerden beim Musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Bournout]]></category>
		<category><![CDATA[Bournout Prophylaxe]]></category>
		<category><![CDATA[Durchschlafstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Einschlafstörung]]></category>
		<category><![CDATA[guter Schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaf Schlafstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Umgang mit Stress]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.schneppat-music.de/?p=25891</guid>

					<description><![CDATA[<p>10 weitverbreitete Mythen um den Schlaf werden auf ihren Wahrheitsgehalt untersucht. Teil 1 der Blogserie "Endlich gut schlafen"</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/schlaf-10-mythen/">10 Mythen und Fakten um den Schlaf &#8211; Endlich gut schlafen Teil 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="681" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2023/06/Schlaf-verkleinert-1024x681.jpg" alt="Ein Mädchen mit langen, dunklen Haaren schläft auf einem Fell. In ihrerm linken Arm hält sie einen kleinen weißen Hund. Das Bild ist mit der Grundfarbe türkis überarbeitet" class="wp-image-25889" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2023/06/Schlaf-verkleinert-1024x681.jpg 1024w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2023/06/Schlaf-verkleinert-980x652.jpg 980w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2023/06/Schlaf-verkleinert-480x319.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">schlafendes Mädchen mit Hund (Bild: Pixabay bearbeitet mit Canva)</figcaption></figure>



<p>10 Mythen und Fakten um den Schlaf &#8211; <strong>Endlich gut schlafen</strong> Teil 1</p>



<p></p>



<p>Endlich gut schlafen. Das wünschen sich Viele! Denn <strong>guter Schlaf ist keine Selbstverständlichkeit</strong>.</p>



<p>Das merkt Mann oder Frau meist erst, wenn es eben nicht so funktioniert. Dann ist guter Rat teuer: Denn Schlafmangel ist nur unangenehm, sondern kann auch <strong>weitreichende Folgen</strong> haben. </p>



<p>Schließlich <strong>regenerieren wir im Schlaf</strong>. </p>



<p>Wir resetten unseren Körper, verarbeiten Erlebtes, bauen neue Kraft für den kommenden Tag auf. Fast jeder hat schon mal nach einer durchgefeierten Nacht gemerkt, dass Schlafmangel den nächsten Tag merklich ungünstig beeinflusst. Wenn nun <strong>dauerhaft schlecht und zu wenig geschlafen </strong>wird, ist die Not groß. Nicht umsonst ist eine der perfidesten Foltermethoden der konsequente Schlafentzug.</p>



<p>In dieser kleinen Blog-Serie beleuchten wir gemeinsam <strong>das Thema Schlaf</strong> von verschiedenen Seiten.</p>



<p>Heute geht es um das Thema „<strong>Mythen und Fakten um den Schlaf</strong>“</p>



<p>Ich stelle dir <strong>10 weitverbreitete Mythen</strong> um das Thema Schlaf vor und beleuchte diese auf ihren Wahrheitsgehalt.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mythos 1: Der Mensch braucht mindestens 8 Stunden Schlaf, um erholt zu sein</strong></h2>



<p>Das Schlafbedürfnis der Menschen ist so <strong>individuell</strong>, wie es unterschiedliche Menschen gibt. </p>



<p>Manch Eine/r braucht 9 bis 10 Stunden Schlaf, um wieder fit zu sein, ein/e Andere/r kommt blendend mit durchschnittlich5 Stunden Schlaf zurecht. </p>



<p>Die meisten Menschen brauchen <strong>nur 6 bis 7 Stunden Schlaf</strong> um den nächsten Tag gut ausgeruht und fit zu starten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mythos 2: Nach einer schlechten Nacht bin ich nicht in der Lage, die Anforderungen am nächsten Tag zu bewältigen</strong></h2>



<p>Wenn du dich bemühst, wirst du die Anforderungen des nächsten Tages durchaus meistern können. Es wird dir <strong>vermutlich etwas schwerer fallen</strong>, da du dich ggf. etwas anstrengen musst, um deine Konzentration hochzuhalten. Aber es ist möglich! </p>



<p>Blockiere dich nicht mit irgendwelchen vermeintlichen Facts, die keine sind. Dass du nicht in der Lage sein wirst, die Anforderungen des nächsten Tages zu meistern ist eine „<strong>selbsterfüllende</strong> <strong>Prophezeiung</strong>“. Sie verleitet dazu dich <strong>unbewusst so zu verhalten</strong>, dass tatsächlich vieles misslingt. Also weg damit!</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mythos 3: Mit Alkohol kann ich besser schlafen</strong></h2>



<p>Das ist absoluter Nonsens! </p>



<p>Eventuell hilft dir der Alkohol schneller einzuschlafen, aber <strong>der Schlaf wird nicht erholsam sein</strong>. Denn Alkohol <strong>unterdrückt die Tiefschlaf- und REM(Traum)-Phasen</strong> des Schlafes. Der Körper kann damit <strong>schlechter regenerieren</strong> und das Gehirn das Erlebte nicht richtig verarbeiten. </p>



<p>De facto kannst du den Alkoholgenuss sogar Durchschlafstörungen verursachen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mythos 4: Anstrengende Tätigkeiten vor dem Zubettgehen machen müde</strong></h2>



<p>Im Gegenteil – sie <strong>pushen auf</strong>! </p>



<p>Wenn du dir also kurz <strong>vor dem Schlafengehen körperliche oder geistige Höchstleistungen</strong> abverlangst, wirst du Mühe haben, sofort <strong>in den Schlafmodus zu kommen</strong>. Du musst erst mal abschalten. </p>



<p>Man sagt, dass körperliches Training 4 bis 6 Stunden vor dem Schlafengehen schlaffördernd sei. Mit etwas Übung mit z.B. Entspannungsübungen kannst du vielleicht in kürzerer Zeit nach bzw. deinem Konzert einschlafen. Aber <strong>einen gewissen zeitlichen Abstand</strong> braucht es schon.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mythos 5: Ich kann nur mit einem Schlafmittel gut schlafen</strong></h2>



<p>Es gibt <strong>viele natürliche Wege</strong>, die dir zu einem besseren Schlaf verhelfen können. Mehr dazu in den folgenden Blog-Artikeln.</p>



<p>Wenn du Schlafmittel genommen hast und diese dann abrupt absetzt, wirst du mit ziemlicher Sicherheit danach erst einmal schlecht schlafen. Dein Schlaf kann sogar <strong>nach dem Absetzen der Medikamente schlechter als vorher </strong>sein.</p>



<p>Wenn du dein Schlafmittel absetzen möchtest, solltest du das <strong>mit deinem behandelnden Arzt absprechen </strong>und das Medikament ausschleichend absetzen.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mythos 6: Ein älterer Mensch braucht mehr Schlaf als jüngere Menschen</strong></h2>



<p>Richtig ist, dass sich der Schlaf im Alter verändert. Der Schlaf wird <strong>häufiger unterbrochen</strong> – schon aus dem Grund des häufigen einsetzenden Harndrangs – und ist <strong>störanfälliger</strong>. Der <strong>Tiefschlafanteil sinkt</strong>. Die Schlafdauer ist davon aber nicht betroffen.</p>



<p>Ältere Menschen brauchen <strong>prinzipiell weder mehr noch weniger Schlaf</strong> als in jüngeren Jahren.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mythos 7: Je kälter das Schlafzimmer, desto besser für den Schlaf</strong></h2>



<p>Auch das ist ein Irrtum! </p>



<p>Die richtige Temperatur zum Schlafen ist wiederum <strong>individuell verschieden</strong> und auch ein wenig <strong>Gewöhnungssache</strong>. Menschen, die es eher warm mögen oder wärmere Temperaturen gewöhnt sind werden auch bei wärmeren Temperaturen gut schlafen können als Menschen, die eher an kältere Temperaturen gewöhnt sind.</p>



<p>Die Schlafzimmertemperatur sollte <strong>nach Möglichkeit ein wenig kühler</strong> als die Temperatur in den Wohnräumen am Tage sein. Sie sollte <strong>angenehm für dich</strong> sein.</p>



<p>Viele Menschen in unseren Breiten bevorzugen eine <strong>Schlaftemperatur um die 18° Celsius</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mythos 8: Ich muss früher ins Bett gehen, weil ich länger zum Einschlafen brauche</strong></h2>



<p>Auch das stimmt nicht. </p>



<p>Du verbringst dann <strong>lediglich mehr Zeit im Bett</strong>, kommst ins Grübeln und öffnest das Tor weit für eine ausgewachsene Schlafstörung. <strong>Schlafgestörte verbringen viel Zeit im Bett</strong>, ohne in einen erholsamen Schlaf zu finden. Gerade ältere Menschen neigen dazu, ins Bett zu gehen, wenn sie gar nicht müde sind.</p>



<p>Beschränke deine Bettzeit <strong>auf deine individuell nötige Schlafdauer und gehe ins Bett, wenn du müde</strong> bist.</p>



<p>Du kannst dich auch <strong>zu einer bestimmten Schlafzeit „erziehen“</strong>, wenn du in der Regel immer zur gleichen Zeit ins Bett gehst und wieder aufstehst.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mythos 9: Wenn ich eine schlechte Nacht hatte, sollte ich morgens länger Schlafen oder einen Mittagsschlaf halten, um den Schlaf nachzuholen.</strong></h2>



<p>Du kannst <strong>versäumten Schlaf nicht nachholen</strong>.</p>



<p>Wenn du später eingeschlafen bist oder in der Nacht zum Teil wach warst solltest du trotzdem <strong>zur gewohnten Zeit aufstehen</strong>. Andernfalls <strong>destabilisierst du deinen Schlaf-Wach-Rhythmus</strong> und kannst deine Neigung zu Schlafstörungen vergrößern. Ein regelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus trägt zur Schlafhygiene bei. Mehr zur Schlafhygiene erfährst du in einem der folgenden Artikel zum Thema Schlaf.</p>



<p>Schlafen <strong>tagsüber vermindert den Druck</strong>, in der Nacht schlafen zu müssen. Gerade wenn du Einschlaf- und/oder Durchschlafstörungen hast, solltest du <strong>nach Möglichkeit tagsüber nicht schlafen</strong>. </p>



<p>Wenn du unbedingt deinen Mittagsschlaf brauchst, <strong>halte dein Schläfchen regelmäßig zur gleichen Zeit </strong>und mit der gleichen Dauer.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mythos 10: Wenn ich nicht schlafen kann und dann aufstehe, werde ich noch wacher</strong></h2>



<p>Es <strong>kommt darauf an, was du machst</strong>. Wenn du etwas Aktivierendes machst, trifft das zu. Aber nicht, wenn du etwas Entspannendes machst, also z.B. leise und sanfte Musik hörst oder eine Entspannungsübung machst.</p>



<p>Wichtig ist, dass du, um spätere Schlafstörungen vorzubeugen, <strong>aufstehst und das Schlafzimmer verlässt</strong>, falls du länger als 20 Minuten nicht einschlafen kannst.</p>



<p>Du kannst <strong>Einschlafstörungen durchaus vorbeugen</strong>: </p>



<p>Wenn deine Gedanken z.B. regelmäßig um die Aufgaben am nächsten Tag kreisen, kann es hilfreich sein, vor dem Schlafengehen eine Liste mit den Aufgaben für den nächsten Tag anzulegen. Mehr Tipps dazu gibt es in den nächsten Folgen des Blog-Artikels.</p>



<p>Wenn du das Schlafzimmer verlässt, wenn du nicht schlafen kannst, vermeidest du die <strong>Konditionierung zwischen dem quälenden Wachliegen und dem Bett</strong> bzw. dem Schlafzimmer. Das Bett bzw. das Schlafzimmer ist dann fürs Schlafen da. Für nichts sonst. Basta. Dann bitte auch nicht im Bett Fernsehen, Mails und Nachrichten checken, lesen oder essen. Das kannst du machen, wenn du keine Probleme mit dem Schlafen hast.</p>



<p>Stehe einfach auf, verlasse das Zimmer, mach etwas Entspannendes und lasse den Raum <strong>möglichst dunkel</strong>, um deine innere Uhr nach wie vor auf Nacht gepolt zu halten.</p>



<p></p>



<div class="wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:100%"></div>
</div>
</div>



<p>Wenn du mehr über Musikergesundheit erfahren oder einfach nur weiter mit mir in Kontakt bleiben möchtest, melde dich bei meinem Newsletter an!</p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://www.schneppat-music.de/newsletter-2/">Newsletter kostenlos abonnieren</a></div>
</div>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/schlaf-10-mythen/">10 Mythen und Fakten um den Schlaf &#8211; Endlich gut schlafen Teil 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.schneppat-music.de/schlaf-10-mythen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Üben hilft eben doch! &#8211; Buchrezension</title>
		<link>https://www.schneppat-music.de/ueben-hilft-eben-doch/</link>
					<comments>https://www.schneppat-music.de/ueben-hilft-eben-doch/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2022 13:13:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Dispokinesis]]></category>
		<category><![CDATA[Musikergesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Stressmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Angelika Stockmann]]></category>
		<category><![CDATA[Beschwerden beim Musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Buchrezension]]></category>
		<category><![CDATA[Fokale Dystonie]]></category>
		<category><![CDATA[Instrumentalspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen beim Musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Üben]]></category>
		<category><![CDATA[Umgang mit Stress]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.schneppat-music.de/?p=25670</guid>

					<description><![CDATA[<p>Üben begleitet das gesamte Musikerleben von den ersten Tönen an. Das Buch der Cellistin und Dispokinetrin Angelika Stockmann begreift Üben als ganzheitlichen Selbsterfahrungsweg.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/ueben-hilft-eben-doch/">Üben hilft eben doch! &#8211; Buchrezension</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="739" height="1024" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/10/Cover-Buch-Ueben-hilft-eben-doch-verkleinert-739x1024.jpg" alt="Cover Buch Üben hilft eben doch! von Angelika Stockmann Bild: ein Holzköcher im Vordergrund mit mehreren Pfeilen, im Hintergrund eine Zielscheibe" class="wp-image-25665" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/10/Cover-Buch-Ueben-hilft-eben-doch-verkleinert-739x1024.jpg 739w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2022/10/Cover-Buch-Ueben-hilft-eben-doch-verkleinert-480x665.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 739px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Cover Buch Üben hilft eben doch! von Angelika Stockmann 
Bild @Wißner Verlag GmbH &amp; Co. KG</figcaption></figure>



<p><strong>Üben hilft eben doch!</strong> – Ein Leitfaden zum lösungsorientierten Üben in Prävention und Therapie von Angelika Stockmann</p>



<p></p>



<p>Üben: das <strong>begleitet das ganze Musikerleben</strong> – von den ersten Tönen an. Da ist es nicht verwunderlich, dass es <strong>unzählige Ratgeber zu diesem Thema</strong> gibt. Jetzt also noch ein weiteres Buch zum Thema von der Cellistin und Dispokineterin <strong>Angelika Stockmann</strong>. Sie leitete viele Jahre den Ausbildungslehrgang Dispokinesis und betreibt seit über 30 Jahren eine renommierte Musikerpraxis in Essen. Mit dem <strong>Schwerpunkt Prävention</strong> ist sie Lehrbeauftragte am Peter-Ostwald-Institut für Musikergesundheit an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und Dozentin in der Weiterbildung Musikphysiologie im künstlerischen Alltag an der UdK in Berlin.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Buch übers Üben</h2>



<p>Ist das notwendig – noch ein Buch übers Üben?</p>



<p>Ja, denn genau dieses Buch hat gefehlt. Denn es begreift und beschreibt das <strong>Üben als ganzheitlichen Prozess</strong>, der über das reine instrumentale oder gesangliche Geschehen oder das Einstudieren von Stücken oder Liedern hinausgeht. Denn Üben ist viel <strong>mehr als das reine Pauken</strong> von schweren Stellen, Einsingübungen, oder Fingerübungen. Es ist die <strong>Auseinandersetzung von „Mensch“ mit</strong> dem Instrument, mit dem eigenen Körper, mit dem Klang, mit dem Raum, mit den Emotionen – und das alles fließt dann ein in die Musik.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Üben als Prozess</strong></h2>



<p>Das Buch „Üben hilft eben doch!“ begreift das Üben als Prozess, der den <strong>ganzen musizierenden Menschen </strong>betrifft. Und es ist ein Buch, das <strong>zur Selbsterfahrung</strong> anleitet. Folgerichtig scheint das meistbenutzte Wort die Frage <strong>„Wie“</strong> zu sein. Wie stehe ich, wie bewege ich mich, wie fühlt sich das an, wie empfinde ich das Gewicht des Instruments, wieviel Raum gestatte ich mir einzunehmen…</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sackgasse ergebnisorientiertes Üben</h2>



<p>Das Buch führt vom ergebnisorientierten Üben zum <strong>lösungsorientierten Üben</strong>. Denn das ergebnisorientierte Üben ist meist eine Sackgasse, die <strong>Stress auslöst</strong> und im schlimmsten Fall Fehler durch ständige Wiederholungen einbrennt. </p>



<p>Lösungsorientiertes Üben hingegen berücksichtigt die Tatsache, dass <strong>Lernen Entwicklung ist</strong>. Beim Musizieren brauche ich eine <strong>Bandbreite an Möglichkeiten</strong>, die mir zur Verfügung stehen und auf die ich im Bedarfsfall zurückgreifen kann. Es gilt, mir mit dem Üben diese flexiblen Möglichkeiten zu erschaffen. Ich trainiere also nur bedingt die Stelle „xyz“. Ich er-übe mir stattdessen die Möglichkeiten, wie ich die Stelle „xyz“ am besten und für mich <strong>am stimmigsten spielen </strong>kann. Denn wenn ich den Ausdruck der Stelle auch nur leicht verändere, braucht es z.B. einen leicht variierten Blasdruck und Ansatz oder einen veränderten Druck der Fingerspitze auf dem Griffbrett.</p>



<p>Das Buch beschreibt den Übe-Prozess auf dem Hintergrund der Erkenntnisse der <strong>Forschungen zur Neuroplastizität</strong>. Es gibt neben den vorgestellten Übungen viele <strong>Beispiele aus der Praxis</strong> von Angelika Stockmann – Beispiele aus denen die Leser*innen sehen können, wie das lösungsorientierte Üben bei teilweise tiefgreifenden Problemen helfen kann. Wirklich großartig ist das Kapitel, indem Stockmann die <strong>Prozesse beim Üben im Gehirn</strong> beschreibt. Ein wenig Hintergrundwissen dazu ist wahrlich nützlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schreckgespenst Fokale Dystonie</h2>



<p>Interessant ist auch der zweite Teil des Buches, der vom Umgang mit der gefürchteten fokalen Dystonie berichtet. Über dieses Thema gibt es <strong>kaum Literatur</strong>. Stockmann beschreibt anhand von Beispielen aus ihrer Praxis, dass diese Diagnose <strong>nicht das Ende </strong>sein muss. Durch den Übe-Prozess als ganzheitlich orientiertem Lösungsweg kann es durchaus einen <strong>Weg aus der Dystonie</strong> geben. Das macht Mut! Für Musiker*innen, die nicht von Dystonie betroffen sind, kann dieser Teil des Buches Hinweis geben, was für eine <strong>effektive Prophylaxe</strong> zu beachten ist.</p>



<p>Stockmann sagt, dass sie dieses Buch geschrieben hat, damit die oder der Leser*in es <strong>für sich selbst weiterschreiben</strong> kann. Es ist also ein <strong>Selbstlernbuch</strong>. Für Instrumental- oder Gesangspädagog*innen ist es eine <strong>Bereicherung für die Gestaltung des Unterrichts</strong> – und ein Nachschlagewerk mit Anregungen, wenn mal Schüler*innen nicht weiterkommen.</p>



<p>Ja, dieses Buch hat wirklich gefehlt! Und ich kann nur sehr empfehlen, sich die <strong>Anregungen dieses Buches zu eigen zu machen.</strong></p>



<p>Das Buch „Üben hilft eben doch!“ ist bei Wissner Musikbuch erschienen, kostet 39,80 € und ist im Buchhandel und unter <a href="http://www.wissner-musikbuch.de/">www.wissner-musikbuch.de</a> zu erwerben. ISBN: 978-3-95786-282-2</p>



<p></p>



<div class="wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:100%"></div>
</div>
</div>



<p>Wenn du mehr über Musikergesundheit erfahren oder einfach nur weiter mit mir in Kontakt bleiben möchtest, melde dich bei meinem Newsletter an!</p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://www.schneppat-music.de/newsletter-2/">Newsletter kostenlos abonnieren</a></div>
</div>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/ueben-hilft-eben-doch/">Üben hilft eben doch! &#8211; Buchrezension</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.schneppat-music.de/ueben-hilft-eben-doch/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn gut nicht gut genug ist</title>
		<link>https://www.schneppat-music.de/wenn-gut-nicht-gut-genug-ist/</link>
					<comments>https://www.schneppat-music.de/wenn-gut-nicht-gut-genug-ist/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Sep 2022 15:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Dispokinesis]]></category>
		<category><![CDATA[Musikergesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Stressmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Beschwerden beim Musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Bournout]]></category>
		<category><![CDATA[Bournout Prophylaxe]]></category>
		<category><![CDATA[Instrumentalspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Musikstudium]]></category>
		<category><![CDATA[Perfektionismus]]></category>
		<category><![CDATA[Perfektionszwang]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen beim Musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Üben]]></category>
		<category><![CDATA[Umgang mit Stress]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.schneppat-music.de/?p=25647</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn gut nicht gut genug ist - der krankmachende Perfektionszwang bei Musiker*innen wird schon in der Ausbildung und der Kindheit angelegt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/wenn-gut-nicht-gut-genug-ist/">Wenn gut nicht gut genug ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/03/klein_sam-browne-OatNN96ZudA-unsplash-1024x682.jpg" alt="Streichquartett auf der Bühne" class="wp-image-24347" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/03/klein_sam-browne-OatNN96ZudA-unsplash-1024x682.jpg 1024w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/03/klein_sam-browne-OatNN96ZudA-unsplash-980x653.jpg 980w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/03/klein_sam-browne-OatNN96ZudA-unsplash-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Streichquartett auf der Bühne &#8211; Bild von Sam Browne by unplash</figcaption></figure>



<p>Wenn gut nicht gut genug ist &#8211; <strong>krankmachender Perfektionszwang</strong> bei Musiker*innen</p>



<p></p>



<p>Im Juli lief der Film „<strong>Das Vorspiel</strong>“ von Ina Weisse auf Arte. Hier wie auch im oscarprämierten Drama „<strong>Whiplash</strong>“ von Damien Chazelle aus dem Jahr 2014 ist die Ausbildung von Musikern das Thema. Falsch: Es wird gezeigt, wie die oft verbreiteten <strong>Methoden der instrumentalpädagogischen Spitzenausbildung</strong> Menschen zerstören können.</p>



<p>In „Whiplash“ (engl. bezeichnenderweise das Wort für Peitschenhieb) wird ein junger, hochtalentierter Drummer mit den Ausbildungsmethoden eines Lehrers konfrontiert, die sich durch <strong>sadistische Strenge und emotionale Demütigungen</strong> auszeichnen. Dies führt z.B. dazu, dass der Protagonist Andrew Neiman zunächst sogar die Beziehung zu seiner Freundin zuliebe der Ausbildung beendet. Aber auch dieses Opfer reicht nicht: Nachdem er nach einem Unfall zu spät und verletzt zu einer Aufführung erscheint, wird er von seinem Lehrer aus der Band geworfen und des im Zuge der nachfolgenden Auseinandersetzung des Konservatoriums verwiesen. Die Methoden des Lehrers werden erst <strong>nach dem Suizid eines anderen Schülers offenbar </strong>und führen zur Entlassung des Lehrers. Im Film gibt es natürlich, wie in Hollywood üblich, ein Happyend: Andrew hört zwar zunächst komplett zu drummen auf, wird aber ausgerechnet von seinem ehemaligen Lehrer mit einem Auftritt in dessen Band geködert, wieder anzufangen. Sein Ziel, Andrew öffentlich bloßzustellen, wird aber durch die <strong>mentale Stärke und das Durchhaltevermögen</strong> Andrews vereitelt.</p>



<p>Viele Musiker*innen können leider von <strong>ähnlichen Erlebnissen</strong> in ihrer Ausbildung berichten. Einige hochdekorierte Professor*innen, die meistens nicht über eine pädagogische Ausbildung verfügen, sondern aufgrund ihrer solistischen Fähigkeiten in ihr Amt gekommen sind, zeichnen sich durch <strong>übergriffige Methoden</strong> aus. Das Selbstwertgefühl der Studierenden, die von diesen Professor*innen ausgebildet werden, kann dadurch <strong>erheblich in Mitleidenschaft gezogen</strong> werden. Und auch die musikalische Leistung der Studierenden leidet.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Von der Musik abgeschottet</strong></h2>



<p>Im Film „Das Vorspiel“ wird dies deutlich, als der Protagonist, der Geigenschüler Alexander schließlich beim Vorspiel das Presto von Bach zwar in rasantem Tempo und lupenrein vorträgt, aber <strong>innerlich nicht anwesend </strong>wirkt. Seine Augen sind leer. Er spielt zwar technisch perfekt. Aber die Musik kommt nicht mehr in seinem Spiel vor. Er hat sich <strong>innerlich von der Musik abgeschottet</strong>. Bemerkenswert ist, dass keiner es merkt: Nicht seine Mitstudierenden, nicht die Lehrerschaft, seine Mutter und am wenigsten seine eigene Lehrerin Anna.</p>



<p>Diese ist das beste Beispiel, wohin das Abspalten der eigenen Persönlichkeit vom Musizieren führen kann: Sie wagt nicht mehr selbst zu spielen, da sie meint, den <strong>hohen Anforderungen eines solistischen Spiels nicht gerecht</strong> werden zu können. Sie meint es. Es ist defacto aber nicht so. Sie ist instrumentaltechnisch durchaus in der Lage, auf hohem Niveau zu spielen. Sie steht sich selbst durch ein <strong>massiv gestörtes Selbstwertgefühl</strong> im Weg. Als sie dennoch versucht an einem Kammermusikkonzert mitzuwirken, kommt es zum <strong>totalen Zusammenbruch</strong>: Sie flieht vom Konzertort, baut dabei einen Unfall und ist danach nicht mehr in der Lage, ihren Beruf und sogar ihren Alltag mit Familie zu bewältigen. <strong>Burnout</strong>.</p>



<p>Wie viele Annas, Alexanders oder Andrews mag es wohl geben? Und wie viele von ihnen werden es wie Andrew schaffen, aus diesem Abgrund wieder aufzutauchen und auch ihre Freude am Musizieren wieder zu finden?</p>



<p>Unsere Ausbildung stellt <strong>technische Perfektion in den Mittelpunkt</strong>. Der Mensch wird dabei leider oft vergessen. Und doch sind es die Menschen, die die von uns allen geliebte Musik machen. Die Menschen mit ihren Erfahrungen, mit ihren im Inneren durchlebten Konflikten füllen die gespielte Musik erst mit Leben, mit Emotionen. Denn Musik ist i<strong>mmer auch ein Ausdruck der menschlichen Emotionen</strong>. Wenn das technische Können auf die in der Musik zum Ausdruck gebrachten Emotionen treffen, entstehen Interpretationen, die fesseln und die Zuhörer im Innern berühren. Dann entsteht die <strong>Magie, die Musik ausmacht</strong>. Dann kann Musik zu einem <strong>beseelenden und wohltuenden Erlebnis</strong> werden.</p>



<p>Kann ein Mensch <strong>Emotionen in der Musik ausdrücken</strong>, der wie ein Zirkuspferd von klein auf nur auf <strong>instrumentaltechnische Hochleistung</strong> getrimmt wurde? Ein Mensch, der nur in seinem Kämmerlein die Tonleitern hoch und runter gejagt ist und z.B. kein Pferd gesehen hat. Wie soll er denn wissen, wie sich Galopp reiten anfühlt? Und wie soll er dieses Gefühl denn musikalisch ausdrücken können?</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>S</strong>pielen unter Schmerzen</h2>



<p>Immer wieder begegnen mir Musiker*innen, die <strong>unter Schmerzen spielen</strong>. Menschen für die Musik machen zu einer Qual geworden ist und die daran verzweifeln, dass ihnen <strong>durch ihre Beschwerden die Freude an der Musik genommen </strong>wird. Denn Musiker sein ist mehr als ein Beruf. Es ist der <strong>Lebensinhalt</strong>.</p>



<p>Wenn dann tiefer nach der Ursache geschaut wird, tauchen immer wieder dieselben Muster auf: <strong>Arbeiten ohne Unterlass</strong>, ohne Pausen, ohne Urlaub. <strong>Soziale Vereinsamung</strong>. Nur noch das Instrument steht im Fokus. Und die <strong>Identifikation ist nur noch auf das Instrumentalspiel</strong> fixiert. Das funktioniert aber nicht mehr so wie erhofft. Die Folge ist dann noch mehr Üben.</p>



<p>So entsteht ein <strong>Teufelskreis</strong>: Die Fehlhaltungen und Fehlbelastungen nehmen immer mehr zu. Dadurch werden die Schmerzen immer stärker. Spielen geht nur <strong>noch unter Medikamenten</strong>. Der Stresslevel steigt immer mehr. Bis es schließlich so weit kommt, dass gar nichts mehr geht – entweder der <strong>mentale Zusammenbruch</strong> in Form eines Burnouts oder der körperliche. Im schlimmsten Fall in Form der gefürchteten <strong>fokalen Dystonie</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Musikergesundheit &amp; Corona</h2>



<p>Wir haben in Deutschland leider keine aktuellen Zahlen, wie sich die Corona Epidemie auf die gesundheitliche Belastung von Musiker*innen ausgewirkt hat. Daher greife ich auf Studien aus der Zeit vor Corona zurück: Bei verschiedenen Studien zur Musikergesundheit in unterschiedlichen Ländern ist man länderübergreifend zum Ergebnis gekommen, dass <strong>mindestens 40% aller Musiker*innen unter Schmerzen spielen</strong>. Meist ist – und hier gibt es instrumentenspezifische Unterschiede – von einer Anzahl <strong>deutlich über 50%</strong> auszugehen. In der Studie von Blum, bei der 1432 Musiker*innen aus&nbsp; 83 deutschen Orchestern befragt wurden, gaben sogar <strong>86% an, unter Beschwerden zu leiden</strong>. So starken Schmerzen, dass sie in ihrer Berufsausübung eingeschränkt seien, beklagten 76% der Befragten. Meist sind es <strong>Beschwerden des Bewegungsapparates</strong>, aber auch <strong>Lampenfieber bzw. Angstzustände </strong>wurden beklagt. Spahn ermittelte bei ihrer Studie unter Musikstudierenden, dass <strong>68% unter körperlich-seelischen Belastungen</strong> litten. Seidel kam zu dem Ergebnis, dass <strong>85% der Studierenden vor allem durch Auftrittsängste </strong>unter Einschränkungen litten.</p>



<p>Ausgelöst wurden die Beschwerden, so die Autoren in der amerikanischen Zeitschrift „Performing arts medicine“ durch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Seit der frühen Kindheit überhöhte Erwartungen und Anforderungen</li>



<li>Ununterbrochene Forderungen an Perfektion</li>



<li>Intensive und lange Übzeiten seit Kindheit</li>



<li>Erheblicher Konkurrenzdruck</li>



<li>Große Versagensängste</li>



<li>Unsichere Karrierechancen</li>



<li>Instrumentenspezifische Besonderheiten und Schwierigkeiten</li>
</ul>



<p>Wir leben als Musiker*innen seit Jahrzehnten ähnlich wie beim Leistungssport im übertragenen Sinne in der Spirale „höher, weiter, schneller“. Aber eine entsprechende breite <strong>Unterstützung</strong> seitens ausgebildeter Mental- und Körperarbeits-Coaches und dem im Sport schon üblichen Tross an begleitendem medizinischen Personal in Form von spezialisierten Ärzten und Physiotherapeuten <strong>fehlt in den meisten Fällen</strong>. Das wäre auch bei der finanziellen Ausstattung vieler, vor allem der unabhängigen Träger kultureller Institutionen gar nicht leistbar. Und die oft unter prekären Bedingungen arbeitenden Musiker*innen können sich das schon gar nicht leisten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sich arrangieren</h2>



<p>Also bleibt Vielen nur, <strong>sich mit der Situation zu arrangieren</strong>. Oder zu resignieren. Oder aufzugeben. Oder: Es doch aller Widrigkeiten zu Trotz zu versuchen, mit den <strong>selbst zur Verfügung stehenden Mitteln</strong> die Situation zu verbessern.</p>



<p>Ein erster Schritt hierzu wäre beispielsweise sich bewusst zu machen, dass wir nicht immer und zu jeder Zeit perfekt sein müssen. In der Praxis von Gerrit Onne van de Klashorst, dem Begründer der Dispokinesis, hing ein Schild mit dem Satz: <strong>Gut ist gut genug!</strong> Machen wir uns das zu eigen, nimmt dies sehr viel vom übersteigerten Leistungsdruck, unter dem viele Musiker*innen zu zerbrechen drohen. Vergessen wir nicht das Leben. Denn das <strong>Leben besteht nicht nur aus Üben</strong>. Oder, wie es im Film „Das Vorspiel“ vom Ehemann der Geigenlehrerin Anna gesagt wird: „<strong>Die Geige ist nur ein schmales Stück vom Leben</strong>.“</p>



<p></p>



<p>Dieser Artikel ist  erschienen in: Neue Musikzeitung, Ausgabe 09/2022</p>



<p></p>



<p></p>



<div class="wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:100%"></div>
</div>
</div>



<p>Wenn du mehr über Musikergesundheit erfahren oder einfach nur weiter mit mir in Kontakt bleiben möchtest, melde dich bei meinem Newsletter an!</p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://www.schneppat-music.de/newsletter-2/">Newsletter kostenlos abonnieren</a></div>
</div>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/wenn-gut-nicht-gut-genug-ist/">Wenn gut nicht gut genug ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.schneppat-music.de/wenn-gut-nicht-gut-genug-ist/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jahresrückblick 2021</title>
		<link>https://www.schneppat-music.de/jahresrueckblick-2021/</link>
					<comments>https://www.schneppat-music.de/jahresrueckblick-2021/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Dec 2021 11:05:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[beschwerdefrei Musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Beschwerden beim Musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[CD La Flûte Femme]]></category>
		<category><![CDATA[Flöte an Tasten]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresrückblick 2021]]></category>
		<category><![CDATA[Komponistinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebscher & Bracht]]></category>
		<category><![CDATA[Musikerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[NEUSTART Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen beim Musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[schmerzfrei Musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Stipendium]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.schneppat-music.de/?p=25283</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Jahresrückblick 2021 von Ute-Gabriela Schneppat:<br />
Für dieses Jahr hatte ich mir (fast) nichts vorgenommen. Nur die „Kleinigkeit“, mich von den weiteren Auswirkungen der Coronakrise nicht unterkriegen zu lassen. Ist mir das gelungen? </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/jahresrueckblick-2021/">Jahresrückblick 2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_0 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_0">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><!-- divi:image {"align":"center","id":24981,"sizeSlug":"large","linkDestination":"none","className":"is-style-default"} --></p>
<div class="wp-block-image is-style-default">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="1016" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/07/La_flûte_femme_Albumcover-1024x1016.jpg" alt="CD La Flûte Femme Albumcover" class="wp-image-24981" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/07/La_flûte_femme_Albumcover-1024x1016.jpg 1024w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/07/La_flûte_femme_Albumcover-300x298.jpg 300w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/07/La_flûte_femme_Albumcover-150x150.jpg 150w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/07/La_flûte_femme_Albumcover-768x762.jpg 768w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/07/La_flûte_femme_Albumcover-1080x1071.jpg 1080w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/07/La_flûte_femme_Albumcover-1280x1270.jpg 1280w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/07/La_flûte_femme_Albumcover-980x972.jpg 980w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/07/La_flûte_femme_Albumcover-480x476.jpg 480w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/07/La_flûte_femme_Albumcover.jpg 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /> </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p><figcaption>CD La Flûte Femme Albumcover</figcaption></figure>
</div>
<p><!-- /divi:image --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2>Mein Jahresrückblick 2021</h2>
<p><!-- /divi:heading --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Ein <strong>turbulentes Jahr</strong> neigt sich dem Ende entgegen. Es ist super viel passiert &#8211; <strong>Schönes, Anstrengendes</strong>. Manchmal musste ich die Zähne zusammenbeißen. Manchmal dachte ich, es geht nicht weiter. Aber ging es dann doch…</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Das Jahresende ist die perfekte Zeit, um zu reflektieren, Bilanz zu ziehen: Und dann Dinge, Erlebnisse oder Projekte dankbar zu verabschieden oder auch im nächsten Jahr weiterzuführen und auszubauen.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Für dieses Jahr hatte ich mir <strong>(fast) nichts vorgenommen</strong>. Nur die „Kleinigkeit“, mich von den weiteren Auswirkungen der Coronakrise <strong>nicht unterkriegen</strong> zu lassen. Denn ich hatte mir 2020 geschworen, dass ich nach Corona noch da sein wolle: als Künstlerin, als Coach und auch als Instrumentalpädagogin.</p>
<p>Was ich damals aber nicht im Traume gedacht hätte: Das wir jetzt im Corona-Winter 2 noch viel tiefer in der Krise drinnen stecken als im letztes Jahr. Ich war optimistisch, dass uns durch die Impfungen nicht noch ein Corona Winter bevorstehen würde. Aber erstens kommt es anders, zweitens als man denkt…</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2>CD La Flûte Femme</h2>
<p><!-- /divi:heading --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Das Jahr 2021 begann bei mir sehr arbeitsreich und mit einem <strong>privaten Lockdown bis in den April</strong>. Meine Klavierpartnerin Karin Heidrich und ich hatten 2020 ein Stipendium der Hessischen Kulturstiftung erhalten, mit dem wir uns den lang gehegten Traum erfüllen wollten, eine CD herauszubringen. Die Stücke waren ausgewählt, das Tonstudio für April gebucht. Jetzt ging es in die Vorbereitungsphase. Also üben, üben, üben und dann proben, proben, proben.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Es hat sich inzwischen herumgesprochen, dass Flöte nun mal eine recht große Aerosolausschüttung hat. Daher haben wir, um uns gegenseitig zu schützen, uns und unseren Familien einen privaten Lockdown verordnet. Die Schüler und Schülerinnen haben auch mitgespielt und in dieser Zeit ausschließlich online Unterricht genommen. Es war schon sehr hart, dabei u.a. auch meinen älteren Sohn so lange nicht zu sehen, noch nicht mal an seinem Geburtstag. Aber die Anstrengung hat sich wirklich bezahlt gemacht: Unsere CD ist fertig geworden und wir sind mega stolz auf sie!</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Aber der Reihe nach:</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Rund um Ostern waren wir dann im Tonstudio. Wir hatten uns für das <strong>Studio R.A.u.M 103</strong> in Darmstadt entschieden. Denn dort gibt es einen wirklich fantastischen Steinway. Wir haben dort in 5 Tagen gespielt, gebibbert (denn es war noch ziemlich kalt und die Heizung musste wegen des Geräuschs während der Aufnahmen ausgestellt werden), gelacht, Späße gemacht, lecker Mittags das beim Italiener bestellte Essen zusammen gegessen, manchmal auch geflucht, die Aufnahmen angehört und wieder weiter gespielt. Es war eine <strong>sehr intensive Zeit</strong>. Unser Tonmeister Axel Marx war eine Wucht!</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Zum Schluss haben wir es tatsächlich geschafft, <strong>alle sieben für die Aufnahme vorgesehenen Stücke</strong> im Kasten zu haben. Sieben wunderbare Werke: Tina Ternes magische Dorische Suite zu vier keltischen Mondfesten, die monumentale fünf-sätzige Suite von Marie Félicie Clémence de Grandval, das perlende Scherzo op. posth. 187 von Mel Bonis, die wunderschöne und hochvirtuose Suite op.33 der schwedischen Komponistin Laura Netzel, Rosy Wertheims pfiffige Trois Morceaux, die expressionistische Sonatine von Ruth Zechlin und das faszinierende A Bird’s Song about… von Ruth Schonthal mit den drei zum Nachdenken anregenden Punkten im Namen.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Wenn ihr glaubt, damit wäre es getan, dann habt ihr euch gewaltig getäuscht:</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Die Texte für das Booklet mussten noch ins Englische übersetzt werden, von unserer lieben Freundin Leah Frey-Rabine ganz wunderbar gemacht. Dann musste alles natürlich alles noch druckfertig gestaltet werden. Und ja: <strong>Neue Fotos</strong> brauchten wir auch dringend. Also sind wir mal eben einen Tag nach Dortmund gefahren, sind durch die ganze Stadt getrabt und haben an allen möglichen Ecken Fotos geschossen.</p>
<p>Mit dem Booklet hat Stefanie Heidrich total den Vogel abgeschossen: Ich wage zu behaupten, dass kaum eine andere CD so ein <strong>wunderbar gestaltetes Booklet</strong> hat. Jede Seite ist grafisch durchgestaltet. Einfach umwerfend!</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:image {"id":24511,"sizeSlug":"large","linkDestination":"none"} --></p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/06/210526_FloeteAnTasten-10verkleinert-1024x683.jpg" alt="Flöte an Tasten hebt ab" class="wp-image-24511" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/06/210526_FloeteAnTasten-10verkleinert-980x653.jpg 980w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/06/210526_FloeteAnTasten-10verkleinert-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /> </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p><figcaption>Flöte an Tasten 5 Foto von Oliver Nehring</figcaption></figure>
<p><!-- /divi:image --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Aber selbst dann war es noch nicht zu Ende.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Es zog und zog sich hin. Anfang Juli war Abgabefrist für das Stipendium. Da sollte die CD spätestens vorliegen. Aber das gestaltete sich schwierig. Irgendwie war der Wurm drinnen. <strong>Eine Störung kam nach der anderen</strong>. Ich hatte eine Woche Urlaub Mitte Juni eingeplant und dachte eigentlich, dass bis dahin alles dicke abgeschlossen wäre und ich mich in der Zeit ein wenig erholen könne. Stattdessen musste ich aus dem Urlaub eingreifen, damit die Aufnahmen wenigstens bis zum Abgabetermin in den Streamingdiensten abrufbar waren. Aus dem Presswerk kam die CD dann endlich <strong>Mitte Juli</strong>. Ich hatte mir drei Wochen zwischen meinen beiden Urlauben eingeplant, um die CD ordentlich zu bewerben. Denn nach dem Urlaub in Ostfriesland waren schon wieder andere Projekte am Start. Aus den 3 Werbewochen wurde also nichts mangels fertiger CD.</p>
<p>Immerhin konnte <strong>in der nmz ein großes Interview</strong> über die CD lanciert werden, das <strong>Archiv Frau und Musik hat einen großen Bericht auf seiner Webseite</strong> über unsere CD veröffentlicht und in ein paar einschlägigen Newslettern wurde auf sie aufmerksam gemacht. Und der <strong>Peters Verlag</strong> hat in seinem Onlineshop bei den Noten zu Ruth Zechlins Sonatine unsere Aufnahme bei <strong>Spotify verlinkt</strong>. Und wir haben noch eine große Würdigung für unsere CD erhalten: Die Hessische Kulturstiftung hat unser CD-Projekt als <strong>eins von 150 Projekten aus über 8000 geförderten Projekten</strong> für das „Digitale Schaufenster“ ausgewählt. Dafür wurden wir im September interviewt. Hier könnt ihr unser Interview anschauen:<a href="https://augenblick-kultur.de/karin-heidrich-und-ute-gabriela-schneppat">https://augenblick-kultur.de/karin-heidrich-und-ute-gabriela-schneppat</a></p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2>Konzerte, Konzerte, Konzerte</h2>
<p><!-- /divi:heading --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Im März kam dann die große Planänderung:</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Wir erhielten <strong>Stipendien im Rahmen von NEUSTART Kultur vom Deutschen Musikrat</strong>. Mit diesen Stipendien konnten wir <strong>zwei Konzertreihen</strong> in der der zweiten Jahreshälfte planen: Einmal eine Konzertreihe <strong>in Altersheimen</strong> und eine Reihe mit <strong>öffentlichen Benefizkonzerten für Frauenorganisationen</strong>.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Jetzt ging es also ans Planen: Programm festlegen, Veranstalter kontaktieren, Termine festzurren etc. Dann stand die Planung: Ab Mitte September sollte es bis Mitte Dezember insgesamt 13 Konzerte geben &#8211; acht Konzerte in Altersheimen und 5 Benefizkonzerte. Aber erstens kommt es anders, zweitens als man denkt: Corona schlug wieder zu und drei Konzerte wurden ins nächste Jahr verschoben. Dafür kamen noch zwei Konzerte dazu. Ganz kurzfristig haben wir im Oktober beim Komponistinnen-Konzert des FTKB mitgewirkt.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:image {"id":25284,"sizeSlug":"large","linkDestination":"none"} --></p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/12/Screenshot_20211110-084307_Chrome-1024x576.jpg" alt="These Are The Days...Werke von Ruth Schönthal in der Freien Evangelischen Kirche Frankfurt Schlussapplaus. Auf der Bühne die Mitwirkenden von links nach rechts: Karin Heidrich, Ute-Gabriela Schneppat, Eunhye Bading, Ulrike Schwabe, Marlies Stahl." class="wp-image-25284" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/12/Screenshot_20211110-084307_Chrome-980x552.jpg 980w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/12/Screenshot_20211110-084307_Chrome-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /> </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p><figcaption>These Are The Days&#8230;Werke von Ruth Schönthal, Mitwirkende von links nach rechts: Karin Heidrich, Ute-Gabriela Schneppat, Eunhye Bading, Ulrike Schwabe, Marlies Stahl. Vorne Pfarrer David Schultz</figcaption></figure>
<p><!-- /divi:image --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Und dann kam Anfang November das nächste Großprojekt: <strong>These Are The Days…Werke von Ruth Schönthal</strong>, unser gemeinsames Konzertprojekt mit der Sopranistin Marlies Stahl und der Pianistin Eunhye Bading. Ausgegangen von der gemeinsamen Begeisterung für die Musik Ruth Schönthals haben wir ein <strong>Konzert nur mit Werken dieser außergewöhnlichen Komponistin </strong>gestaltet. Marlies und Eunhye haben zwei Liederzyklen aufgeführt, Eunhye einen Ausschnitt aus „Temptation of St. Antony“ auf der Orgel gespielt. Karin eröffnete das Konzert mit der „Toccata und Arietta“ und spielte im zweiten Teil noch zwei der kurzen „Celebrations“. Ich führte das Solostück „Theme and Variation“ auf und als Abschluss gab es die von Eunhye für unsere Besetzung bearbeitete Fassung von „The Solitary Reaper“. Den roten Faden durch die verschiedenen Stücke spann die sehr gelungene Moderation von Ulrike Schwabe. Das Konzert war wirklich <strong>ein Höhepunkt</strong> in vielerlei Hinsicht: Leah Frey-Rabine kam in ihrer Eigenschaft als Chasanit und sprach vor Beginn des eigentlichen Konzertes die jüdischen Totengebete el male rachamin und den Kaddisch. Wir konnten, da das Konzert durch Stipendien der HKST finanziert wurde, <strong>750 Euro Spenden für Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V.</strong> einsammeln. Und unser Konzert wurde in den offiziellen Veranstaltungsreigen zum Jubiläum <strong>1700 Jahre Jüdisches Leben</strong> in Deutschland aufgenommen! <a href="https://2021jlid.de/kalender/these-are-the-days-werke-von-ruth-schoenthal-gedenkkonzert/">https://2021jlid.de/kalender/these-are-the-days-werke-von-ruth-schoenthal-gedenkkonzert/</a></p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2><strong>Lernprogramm 2021</strong></h2>
<p><!-- /divi:heading --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Ich habe einiges dieses Jahr neu gelernt:</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Zum einem mit meiner Flöte. Da musste ich für das Konzert „These Are the Days…Werke von Ruth Schönthal“ die Flötenstimme unseres Kammermusikstücks „The Solitary Reaper“ und das Solostück „Theme and Variation“ einstudieren.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Und dann habe ich noch bei der Jazzflötistin Stefanie Wagner die Fortbildung über <strong>Jazzflöte im Unterricht</strong> abgeschlossen. Das ist aber noch ein weites Feld, bis ich da richtig fit werde. Jazzflöte ist schon deutlich anders als die klassische Flöte. Aber inzwischen gehen so ein paar Blues Scales recht flüssig und meine Impros werden auch immer ansprechender. Meine Schülerinnen sind inzwischen auch <strong>schön am Grooven</strong> und trauen sich auch, <strong>erste Impros beispielsweise mit rhythmischen Pattern zu spielen</strong>.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Ich habe drei Onlinekurse gemacht:</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>über <strong>Texten bei Anja Strassburger</strong>. Dieser recht umfangreiche Onlinekurs hat mir mit meinem „Erfolgsteam“ nicht nur fachlichen Austausch während des Kurses gebracht. Es sind inzwischen richtige Freundschaften entstanden und wir begleiten uns auch Abschluss des Kurses weiter. Als Ergebnis dieses Onlinekurses habe ich meine <strong>komplette Webseite überarbeitet</strong>.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Einen Kurs über das Thema, wie man am besten <strong>Onlinekurses erstellt</strong>, habe ich bei <strong>Katharina Nebel </strong>gemacht. Denn ich plane nächstes Jahr endlich meinen ersten Onlinekurs herauszubringen. Er liegt halbfertig auf Halde…</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Und zum dritten habe ich einen Kurs über <strong>Pressearbeit bei Marike Frick</strong> belegt, der mir die Augen geöffnet hat, warum meine Pressearbeit bislang mäßig erfolgreich war. Auch hier habe ich wichtige Erkenntnisse erhalten, die ich im nächsten Jahr dann in der Praxis testen möchte.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Das größte Lernprogramm war aber die Ausbildung „<strong>Schmerztherapie</strong>“, das erste Modul der Ausbildungen von <strong>Liebscher &amp; Bracht</strong>. Ich bin nach wie vor total begeistert über die <strong>hohe Wirksamkeit dieser Methode</strong>. Viiiieeeel besser und sogar wirksamer als Tabletten schlucken!</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Selbst beigebracht habe ich mir das Gestalten von Posts mit dem Onlineprogramm <strong>Canva</strong>. Auch meine neuen Werbekarten für den Unterricht habe ich selbst mit Canva gestaltet.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2><strong>Was gab es sonst noch?</strong></h2>
<p><!-- /divi:heading --></p>
<p><!-- divi:heading {"level":3} --></p>
<h3>Webseite</h3>
<p><!-- /divi:heading --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Meine <strong>neu gestaltete Webseite</strong> zeigt gleich auf der Startseite mit dem Claim „Stell dir vor du machst Musik &#8211; völlig schmerzfrei und voller Spielfreude“ zeigt gleich auf den ersten Blick meinen <strong>neuen Schwerpunkt</strong>. Auch sonst ist einiges völlig anders geworden als vorher. Am deutlichsten siehst du es an meiner „Über mich“-Seite:<a href="https://www.schneppat-music.de/ueber-mich-und-baby-panther/">https://www.schneppat-music.de/ueber-mich-und-baby-panther/</a></p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Hier hat meine (fast) neue Flöte auch endlich den Platz bekommen, der ihr zusteht. Daneben sind ein paar <strong>aus rechtlicher Sicht notwendige Updates</strong> erfolgt, wie z.B. eine überarbeitete DSGVO-Erklärung, Einbindung des Facebook-Pixels, Cookie Banner.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:heading {"level":3} --></p>
<h3>Blog</h3>
<p><!-- /divi:heading --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Auch meinen Blog habe ich dieses Jahr deutlich regelmäßiger als vorher gefüttert. Stand heute habe ich in diesem Jahr 14 Blog-Artikel, mit diesem Artikel dann 15 Blog-Artikel veröffentlicht.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Und das sind für mich die drei Favoriten unter meinen Artikeln:</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>• Sind Frauen die schlechteren Musikerinnen? <a href="https://www.schneppat-music.de/sind-frauen-die-schlechteren-musikerinnen-komponistinnen/">Sind Frauen die schlechteren Musikerinnen? &#8211; Schneppat-Music</a></p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>• Komponistinnen vorgestellt: Laura Netzel <a href="https://www.schneppat-music.de/komponistinnen-vorgestellt-laura-netzel/">Komponistinnen vorgestellt: Laura Netzel &#8211; Schneppat-Music</a></p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>• Schmerzen beim Musizieren <a href="https://www.schneppat-music.de/schmerzen-beim-musizieren-ein-leider-weit-verbreitetes-problem/">Schmerzen beim Musizieren &#8211; Schneppat-Music</a></p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>1. Sind Frauen die schlechteren Musikerinnen?</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Mein <strong>Herzensanliegen</strong> ist es ja, die Werke von Komponistinnen bekannter zu machen. Ist es nicht krass, dass bis heute die Werke von Frauen deutlich seltener gespielt werden, nur weil Frauen sie erschaffen haben? Und ist es nicht genauso krass, dass es immer noch deutlich weniger Frauen in Führungspositionen in Orchestern, Opernhäusern etc. anzutreffen sind?</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>2. Komponistinnen vorgestellt: Laura Netzel</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Ich habe zunächst <strong>kaum Informationen</strong> über Laura Netzel finden können und aus diesen wenigen Infos einen Blogartikel über sie geschrieben. Und dann bekam ich eine <strong>Zuschrift mit weiteren Informationen</strong> über sie! Hier ist also die überarbeitete Fassung.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>3. Schmerzen beim Musizieren</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Das ist mein <strong>neuer Schwerpunkt beim Coaching</strong>. Denn erst mal ist es doch wichtig aus den Schmerzen herauszukommen, bevor man dann durch Haltungs- und Bewegungsoptimierung dauerhaft die Schmerzfreiheit erhalten kann.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:group --></p>
<div class="wp-block-group">
<p><!-- divi:columns --></p>
<div class="wp-block-columns">
<p><!-- divi:column --></p>
<div class="wp-block-column">
<p><!-- divi:heading {"level":3} --></p>
<h3>Workshop</h3>
<p><!-- /divi:heading --></p>
</div>
<p><!-- /divi:column --></p>
</div>
<p><!-- /divi:columns --></p>
</div>
<p><!-- /divi:group --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Einen neuen Halbtages-Workshop habe ich erarbeitet und gleich <strong>im Oktober erfolgreich gehalten</strong>. Das Thema: Wie könnte es anders sein? <strong>Schmerzen beim Musizieren</strong>.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Der Workshop konnte tatsächlich <strong>in Präsenz </strong>stattfinden. Es gab 6 Teilnehmer, die durch die Bank weg ganz angetan waren. Und jetzt muss ich tatsächlich mal ein bisschen angeben: Eine Teilnehmerin war wegen ihrer Schmerzen bereits in Reha gewesen und meinte im Anschluss, dort hätte man ihr die Wirkung von Schmerzen im Körper nicht so gut und ausführlich erklärt wie jetzt hier im Workshop. Natürlich gab es im Workshop nicht nur Theorie. <strong>Das praktische Üben war selbstverständlich der Schwerpunkt</strong>.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:heading {"level":3} --></p>
<h3>Neue Musik Zeitung</h3>
<p><!-- /divi:heading --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Seit Mitte 2020 ich betreue als Redakteurin die Drei-Länder-Seite für Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland in den DTKV-Verbandseiten der nmz. Da leider immer wenige Artikel von den Verbänden selbst eingereicht werden, müssen 10 Ausgaben auch manchmal mit Artikeln von mir gefüttert werden. So sind in diesem Jahr insgesamt <strong>neun kleine und teilweise auch seitenfüllende Artikel</strong> entstanden. Diese Arbeit macht mir sehr viel Freude. Denn so kann ich u.a. über interessante Projekte berichten. Wenn ihr mal rein schnuppern möchtet, ist hier der Link:</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p><a href="https://www.nmz.de/autoren/ute-gabriela-schneppat">Ute-Gabriela Schneppat | nmz &#8211; neue musikzeitung</a></p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:heading {"level":3} --></p>
<h3>Mein Ehrenamt: 2. Vorsitzende DTKV-Hessen</h3>
<p><!-- /divi:heading --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Vor allem im ersten Halbjahr ging es hier richtig rund: Kurz vor Weihnachten 2020 brachte die SPD in der letzten Landtagssitzung einen <strong>Gesetzentwurf zur Förderung von Musikschulen</strong> ein. Wir haben es zum ersten Mal geschafft, <strong>zur Anhörung eingeladen</strong> zu werden.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Zunächst wurde eine <strong>schriftliche Stellungnahme</strong> von uns verlangt. Nach einigen Sitzungen unserer vorstandsinternen AG und wälzen von viel Literatur zum Thema habe ich dann einen Entwurf dafür geschrieben, den wir dann noch gemeinsam den Feinschliff gegeben haben. Wichtig war es uns, herauszustellen, dass die Musikalische Bildung nicht nur von den öffentlich geförderten Musikschulen in Hessen getragen wird, sondern Freie Musikschulen und selbstständige Instrumentalpädagogen und -pädagoginnen den Löwenanteil der Musikalischen Bildung in Hessen leisten. Wir haben eine <strong>Reihe von Vorschlägen </strong>unterbreitet, die darauf abzielen, eine Lösung zu finden, die allen qualifizierten Anbietern Musikalischer Bildung gerecht werden könnte.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:image {"id":25286,"sizeSlug":"large","linkDestination":"none"} --></p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_0863-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-25286" /> </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p><figcaption>Ute-Gabriela Schneppat im Hessischen Landtag vor dem hessischen Löwen</figcaption></figure>
<p><!-- /divi:image --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Am 06.07.2021 war dann der große Tag, an dem unsere 1. Vorsitzende Heike Michaelis und ich zur <strong>mündlichen Anhörung in den Landtag eingeladen</strong> waren. Das war schon ganz schön aufregend! Nicht nur, dass wir Politiker und Politikerinnen, die man sonst nur im Fernsehen sieht, mal in echt gesehen haben. Es war auch hochinteressant zu erleben, wie so eine Anhörung abläuft. Erst einmal hatte jeder exakt <strong>5 Minuten Redezeit</strong>, sein Statement abzugeben. Dann haben die Abgeordneten nacheinander jeweils ihre Fragen gestellt. Und dann gab es nochmal 5 Minuten, in denen alle Geladenen in der gleichen Reinfolge wie zuvor ihre Antworten zu den gestellten Fragen geben konnten. Übrigens: <strong>Nach den 5 Minuten wurde das Mikro ausgeschaltet</strong>, so dass es gar nicht erst zu Zeitüberschreitungen kommen konnte. Hoch anrechnen muss ich der Ministerin Dorn, dass sie die ganze Zeit nicht nur anwesend war, sondern sehr interessiert zuhörte und sich Notizen machte. Wir hatten wirklich den Eindruck, dass sich die <strong>Verantwortlichen und die Ausschussangehörigen alle detailliert mit dem Thema auseinandergesetzt </strong>hatten und sich für die verschiedenen Standpunkte und Anregungen der Geladenen interessierten. Und wir hatten die Hoffnung, dass unser Anliegen, dass die Selbstständigen und die nicht-öffentlichen Musikschulen partizipiert werden sollten, in das Gesetz einfließen würde. Diese <strong>Hoffnung hat sich aber leider zerschlagen</strong>: Jetzt soll erst einmal eine Evaluierung stattfinden. Dabei werden aber nur die öffentlichen Musikschulen erfasst werden. Ansonsten: Still ruht der See…Kleines Schmankerl am Rande: Heike saß bei der Anhörung im Plenarsaal auf dem Sitz von Bouffier und ich auf dem Sitz von Al-Wazir.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2>Das Jahr in Zahlen</h2>
<p><!-- /divi:heading --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Stipendien: 3</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Konzerte: 12</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>CD: 1</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Artikel in Zeitungen über uns: 2</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Gehaltene Workshops: 1</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Fortbildungen: 5</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Blog-Artikel: 15</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Neue Coachees: 1</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Neue Schüler: 0</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Abonnenten Facebook Schneppat Music: 148 / Flöte an Tasten: 119 / Schneppat Musikergesundheit: 131</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Follower Instagram: 605</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Follower Twitter: 101</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Linkedin Kontakte: 1308</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Xing Kontakte: 288</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Das klingt jetzt ja eigentlich nicht so schlecht. Aber &#8211; die ganze Aktivität in den sozialen Netzwerken hat <strong>kaum Auswirkungen auf mein „Business“</strong>: Keine neuen Schüler in diesem Jahr. Stattdessen Abmeldungen, der üblichen Schwund wegen Abitur, Beginn des Studiums oder keine Zeit mehr wegen zu viel Stress in der Schule. Ein einziger neuer Coachee. Eine einzige CD wurde von den ganzen Followern und Kontakten gekauft. Und es gab auch nur einen marginalen Zuwachs in der E-Mail-Liste. Ich frage mich wirklich, ob das ganze Rumgezaubere etwas bringt. Momentan würde ich es mit einem klaren Nein beantworten.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Daher bin jetzt zur old-school-Werbung mit Werbekarten zurückgekehrt.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Du merkst: Ich bin derzeit etwas frustriert. Ehrlich gesagt sitzt mir inzwischen doch die <strong>Angst im Nacken</strong>, dass mit zunehmender Dauer von Corona auch ich zum Aufgeben gezwungen werde. Die Aussichten sind jedenfalls nicht gerade rosig. Will denn überhaupt jemand mich als Flötistin hören? Flöte lernen? Wirklich keiner??? Und ihr könnt mir wirklich nicht erzählen, dass niemand Schmerzen beim Musizieren hat…</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Sprung zum nächsten Thema:</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2>Planung für 2022</h2>
<p><!-- /divi:heading --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Das führe ich fort:</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>• regelmäßige Blogartikel zum Thema Musikergesundheit und Fortsetzung der Reihe Komponistinnen vorgestellt</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>• regelmäßige Newsletter</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>• Ausbau der Fortbildung bei Liebscher &amp; Bracht</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>• Weiterführung der Fortbildung Jazzflöte</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>• im Frühjahr Konzerte mit dem Programm La Flûte Femme</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>• nmz Redaktion Drei-Länder-Seite</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>• ehrenamtliche Tätigkeit als 2. Vorsitzende des DTKV-Hessen</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Das kommt neu hinzu:</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>• Freebie</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>• Onlinekurs</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>• Konzertlesung verfemte Musik</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Ich habe zwar noch ein paar Ideen im Köcher. Aber erst einmal das alles realisieren, dann kann da vielleicht noch das eine oder andere hervorgezaubert werden. Also: stay tuned!</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Und dann habe ich mir fest vorgenommen, nächstes Jahr weniger zu arbeiten und mein Leben mehr zu genießen. Also endlich mal selbst das zu machen, das ich meinen Coachees rate…</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>So, das war’s! Wow, du hast es bis hier geschafft. Ich hoffe, es hat dir etwas Spaß gemacht mein Jahr nachzuverfolgen. Vielleicht magst du mir ja etwas von deinem Jahr erzählen?</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Ich freue mich, wenn wir in Kontakt bleiben. Wenn du immer mal etwas Neues über mich lesen möchtest: Komm doch in meinen Newsletter!</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Ich wünsche dir ein friedvolles, stressarmes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr!</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Du willst informiert bleiben? Dann melde dich für meinen Newsletter an! Hier erhälst du immer die neuesten Infos von mir. Außerdem gibt es ab und zu mal eine besondere Aktion: Jetzt im November verschenke ich unter meinen Newsletter Abonnenten zwei Bücher von Liebscher &amp; Bracht.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:buttons --></p>
<div class="wp-block-buttons">
<p><!-- divi:button --></p>
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link" href="https://www.schneppat-music.de/newsletter-2/">Newsletter kostenlos abonnieren</a></div>
<p><!-- /divi:button --></p>
</div>
<p><!-- /divi:buttons --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/jahresrueckblick-2021/">Jahresrückblick 2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.schneppat-music.de/jahresrueckblick-2021/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Dreiklang gegen Schmerzen</title>
		<link>https://www.schneppat-music.de/ein-dreiklang-gegen-schmerzen-liebscher-und-bracht/</link>
					<comments>https://www.schneppat-music.de/ein-dreiklang-gegen-schmerzen-liebscher-und-bracht/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ute- Gabriela Schneppat]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Oct 2021 13:50:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Musikergesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Musikermedizin]]></category>
		<category><![CDATA[beschwerdefrei Musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Beschwerden beim Musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Engpassdehnung]]></category>
		<category><![CDATA[Faszien-Rollmassage]]></category>
		<category><![CDATA[Liebscher & Bracht]]></category>
		<category><![CDATA[Osteopressur]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen beim Musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[schmerzfrei Musizieren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.schneppat-music.de/?p=25182</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit den drei Schritten der Schmerztherapie nach Liebscher &#038; Bracht - Osteopressur, Engpassdehnungen und Faszien-Rollmassage - kannst du effektiv etwas gegen deine Schmerzen tun.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/ein-dreiklang-gegen-schmerzen-liebscher-und-bracht/">Ein Dreiklang gegen Schmerzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-style-default"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/10/adrian-swancar-1v1s1_HFerY-unsplash-2-1024x768.jpg" alt="Schmerz Bild von Adrain Swancar by unplash" class="wp-image-25180" srcset="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/10/adrian-swancar-1v1s1_HFerY-unsplash-2-1024x768.jpg 1024w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/10/adrian-swancar-1v1s1_HFerY-unsplash-2-980x735.jpg 980w, https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/10/adrian-swancar-1v1s1_HFerY-unsplash-2-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Schmerz  Bild von Adrian Swancar by unsplash </figcaption></figure>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Dreiklang gegen Schmerzen: die Schmerztherapie nach Liebscher &amp; Bracht</h2>



<p>Der Dreiklang in der Schmerztherapie nach Liebscher &amp; Bracht besteht aus drei aufeinander aufbauenden Schritten:</p>



<p>1. der <strong>Osteopressur</strong></p>



<p>2. den <strong>Engpassdehnungen</strong> und</p>



<p>3. der <strong>Faszien-Rollmassage</strong>.</p>



<p>Mit diesen drei Schritten kannst du <strong>effektiv etwas gegen deine Schmerzen tun</strong>. </p>



<p>Und das Schöne ist dabei: <strong>Du kannst (fast) ohne fremde Hilfe schmerzfrei werden</strong> &#8211; durch dein eigenes Tun. Warum das so gut funktioniert, erkläre ich dir heute im Blog.</p>



<p></p>



<p>Wie Schmerz im Körper entsteht, kannst du genauer im letzten Blog-Artikel nachlesen. Ich möchte dir heute ein ganz anschauliches Bild an die Hand geben, das Roland Liebscher-Bracht auch gerne bei seinen Vorträgen verwendet. Ich finde dieses Bild so wunderbar anschaulich, dass ich es hier wiederholen möchte:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Schmerzsee</h2>



<p>Gehen wir mal davon aus, dass ein Gelenk in jungen Jahren in besten Zustand ist. Nun wird es ja immer weiter viele Jahre ständig gebraucht: Es wird durch viele Belastungen immer weiter beansprucht. Es zeigen sich <strong>mit der Zeit am Gelenk immer mehr die Folgen der Belastungen</strong>. &nbsp;Erste Abnutzungserscheinungen sind irgendwann sichtbar. Und vielleicht wird das Gelenk auch durch Fehlbelastungen mit der Zeit überlastet.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-rounded"><img decoding="async" width="970" height="1024" src="https://www.schneppat-music.de/wp-content/uploads/2021/10/Schmerzsee-970x1024.jpg" alt="Der Schmerzsee Zeichnung von Ute-Gabriela Schneppat" class="wp-image-25183"/><figcaption class="wp-element-caption">Der Schmerzsee</figcaption></figure>



<p>Wenn man sich das Gelenk jetzt im perfekten Zustand vorstellt, so befindet es sich es am Boden eines Sees. Durch die ständige Belastung wandert unser Gelenk nun Richtung Wasseroberfläche. <strong>Es entfernt sich immer mehr vom Idealzustand.</strong> Aber noch ist alles in bester Ordnung. Dem Gelenk ist es zwar inzwischen anzusehen, dass es sich vom Idealzustand entfernt hat. Aber noch ist dies nicht bemerkbar. Irgendwann kommt der Punkt, wo unser Gelenk die Wasseroberfläche erreicht und über der Oberfläche sichtbar wird. Jetzt ist der Moment gekommen, wo wir unser Gelenk wahrnehmen. Der Grund: <strong>Es schmerzt!</strong></p>



<p>In unserem Bild schaut das Gelenk <strong>nur ein winziges Stück über die Wasseroberfläche</strong>. Es braucht also nur dieses kleine Stück wieder zurückgehen, damit es wieder unter die Wasseroberfläche abtaucht. Das ist wirklich nicht viel! Und in dem Moment, wo unser Gelenk nicht mehr zu sehen ist, <strong>nehmen wir keinen Schmerz mehr wahr</strong>. Der Schmerz ist verschwunden!</p>



<p>Das heißt natürlich nicht, dass jetzt alles in bester Ordnung ist. Unser Gelenk ist noch sehr nah an der Oberfläche des Sees. Aber es ist schmerzfrei. Und <strong>durch den Dreiklang der Schmerztherapie</strong> nach Liebscher &amp; Bracht können wir unser Gelenk auch noch weiter Richtung des Bodens des Sees absteigen lassen. So wird die Wegstrecke, bis unser Gelenk wieder zu schmerzen anfängt, wieder größer werden. Und wir können sogar dauerhaft schmerzfrei werden. Sind das nicht wunderbare Aussichten?</p>



<p>Erreichen können wir dies durch den Dreiklang in der Schmerztherapie nach Liebscher &amp; Bracht. Diese Methode ist inzwischen aufgrund ihrer hohen Wirksamkeit sehr bekannt geworden. Viele Übungen zum Nachmachen und den ersten Einstieg findest du auf YouTube. Ich möchte dir nun kurz die verschiedenen, aufeinander aufbauenden Bausteine der Schmerztherapie nach Liebscher &amp; Bracht vorstellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Osteopressur nach Liebscher &amp; Bracht</h2>



<p>Die Osteopressur ist eine <strong>Akutmaßnahme zur Schmerzausschaltung oder -reduzierung</strong> über die Alarmschmerzrezeptoren. Bei der Osteopressur werden manuell verschiedene Punkte direkt an den Knochen gedrückt. Dies geschieht entweder durch Druck der Finger an den entsprechenden Punkten oder mittels der eigens dafür entwickelten Osteopressurkegel. Dadurch kommt es zu einem ersten Löschen von fehlerhaften Muskelprogrammen in den Basalganglien. Im Gehirn ist somit der Schmerz nicht mehr wahrnehmbar.</p>



<p>Die Osteopressur kann nur bedingt selbst ausgeführt werden. <strong>Entscheidend für ihre Wirksamkeit ist die exakte Durchführung der Osteopressur.</strong> Daher solltest du sie auf jeden Fall von jemand durchführen lassen, der in der Osteopressur nach Liebscher &amp; Bracht ausgebildet ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Engpassdehnungen nach Liebscher &amp; Bracht</h2>



<p><strong>Kernstück der Schmerztherapie</strong> nach Liebscher &amp; Bracht sind die Engpassdehnungen. Sie festigen die durch die Osteopressur eingeleiteten Löschungen und Neuprogrammierungen in den Basalganglien. Es gibt <strong>insgesamt 27 verschiedene Übungen</strong>, die je nach körperlicher Beweglichkeit in unterschiedlichen Varianten durchgeführt werden können. Sie haben einen speziellen Aufbau in denen sich <strong>sowohl aktive als auch passive Muskeldehnungsanreize sowie Muskelkräftigungssequenzen </strong>abwechseln. So erzielt man einen größtmöglichen Effekt: Die Muskeln und Faszien erlangen mit fortschreitendem Trainingserfolg wieder ihre ursprüngliche Länge, Verklebungen des Bindegewebes lösen sich. <strong>Muskulatur, Faszien und Bindegewebe werden wieder durchlässig</strong> für präzise Ansteuerungsimpulse, wie wir sie für unser motorisch differenziertes Instrumentalspiel brauchen.</p>



<p>Die Engpassdehnungen sollten <strong>erst einmal richtig angelernt werden</strong>. Denn auch hier hängt der Erfolg von der Korrektheit der Ausführung ab. Das möglichst tägliche Üben ist dann aber dein Part: Hier kannst du deinen Weg in dein schmerzfreies Leben selbst in die Hand nehmen!</p>



<div class="wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading">Die Faszien-Rollmassage nach Liebscher &amp; Bracht</h2>
</div>
</div>
</div>



<p>Mit der Faszien-Rollmassage wird der Dreiklang der Schmerztherapie nach Liebscher &amp; Bracht vollständig. Sie ist <strong>ein weiteres Hilfsmittel, die Schmerzfreiheit langfristig zu sichern</strong>. Das Rollen erleichtert vor allem bei Verkürzungen den Zugang zu den Engpassdehnungen. Durch die spezielle Art der Faszien-Rollmassage nach Liebscher &amp; Bracht wird die <strong>Flüssigkeit im Zwischenzellbereich in Bewegung gesetzt</strong>. So werden Schlackenstoffe besser ausgeschieden und Übersäuerungskonzentrationen besser abgebaut. Damit wird die Kontraktion der Myofibroblasten vermindert. Durch das Nachströmen von frischer Flüssigkeit in das Kapillarsystem werden wiederum die Faszien besser durchfeuchtet. „Verfilzte“ Faszien können wieder besser gleiten. Somit wird der <strong>Widerstand gegen Bewegungen durch unflexible Faszien geringer</strong>. Durch das sehr langsame Rollen bei der Faszien-Rollmassage nach Liebscher &amp; Bracht werden die Flimmerhärchen an den Fibroblasten zudem angeregt Kollagenfasern zu bilden. Im Zusammenspiel mit den Engpassdehnungen soll damit erreicht werden, dass die Faszien wieder zurück zu ihrer optimalen Scherengitterstruktur umgestaltet werden.</p>



<p>Auch die <strong>Faszien-Rollmassage kannst und sollst du selbst regelmäßig ausführen</strong>. Du solltest dir nur zeigen lassen, wie du sie richtig durchführen kannst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Mit den Engpassdehnungen und den Faszien-Rollmassagen nach Liebscher &amp; Bracht bekommst du ein <strong>hocheffizientes Programm an die Hand</strong>, mit dem du dich auf den Weg in ein schmerzfreies Leben machen kannst. Erleichternd ist für den Einstieg oder um die Erfolge schneller zu erreichen, wenn du sie mit Osteopressur-Sitzungen kombinierst. Wenn du dann noch dein Instrument ergonomisch einstellst und die Haltungs- und Bewegungsabläufe in deinen Instrumentalspiel mittels Dispokinesis, Alexandertechnik, Feldenkrais oder einer anderen Körperarbeit optimierst, steht einem dauerhaft schmerzfreiem Instrumentalspiel eigentlich nichts mehr im Wege. <strong>Die Schmerztherapie nach Liebscher &amp; Bracht ist der perfekte Einstieg zum schmerzfreien Musizieren.</strong></p>



<p></p>



<p><strong>Fachwörter kurz erklärt:</strong></p>



<p>Osteopressur: Druckmassage direkt am Knochen</p>



<p>Basalganglien: eine Gruppe Großhirn- und Zwischenhirnkerne, die u.a. für die Regulierung von unbewussten, automatisierten und feinmotorischen Bewegungsabläufen zuständig sind.</p>



<p>Myofibroblasten: ein spezieller Zelltyp, der eine Zwischenform zwischen glatter Muskelzelle und Fibroblast darstellt. Sie spielen vor allem in der Wundheilung eine wichtige Rolle.</p>



<p>Fibroplasten: sind spezifische Zellen des Bindegewebes und vor allem für den Auf- und Abbau der Zwischenzellsubstanz zuständig.</p>



<p>Kollagen: sind Strukturproteine (Eiweiße) des Bindegewebes. Man findet sie in der Haut und in den weißen, unelastischen Fasern von Sehnen, Bändern, Knochen und Knorpel.</p>



<p>Du willst informiert bleiben? Dann melde dich für meinen Newsletter an! Hier erhälst du immer die neuesten Infos von mir. Außerdem gibt es ab und zu mal eine besondere Aktion: Jetzt im November verschenke ich unter meinen Newsletter Abonnenten zwei Bücher von Liebscher &amp; Bracht.</p>



<p></p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://www.schneppat-music.de/newsletter-2/">Newsletter kostenlos abonnieren</a></div>
</div>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schneppat-music.de/ein-dreiklang-gegen-schmerzen-liebscher-und-bracht/">Ein Dreiklang gegen Schmerzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schneppat-music.de">Schneppat-Music</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.schneppat-music.de/ein-dreiklang-gegen-schmerzen-liebscher-und-bracht/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
